Berufliche Interessen sagen Lebenslauf voraus

26. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Partnerschaft, Kinderkriegen, sozial aktiv, traditionelle Werte leben, hohes oder niedriges Einkommen, Voll- oder Teilzeit arbeitend, gesund oder mit Beschwerden … je nach Beruf lässt sich ziemlich sicher vorhersagen, wie die eigene Lebensbiografie verlaufen wird, so das Ergebnis einer Studie der Uni Tübingen.

Dabei gingen die Wissenschaftler von sechs „Interessentypen“ aus.

  1. praktisch-technisch Interessierte wählen oft handwerkliche oder technische Berufe aus. Sie legen viel Wert auf das Einkommen und den sozialen Status.
  2. intellektuell-forschende … befassen sich gerne mit abstrakten Problemen und legen viel Wert auf Bildung.
  3. Künstlerisch-sprachlich … idealistisch, wollen sich selbst verwirklichen und messen der Ästhetik einen hohen Wert bei. Das steht oft im Gegensatz zu ökonomischen Zielen und geht deshalb mit einem niedrigeren Einkommen oder einem höheren Risiko einher, arbeitslos zu sein.
  4. sozial-orientiert … Berufe, in denen viel Kontakt zu anderen Menschen besteht. Da sie auch privat soziale Aktivitäten in den Mittelpunkt stellen, arbeiten sie oft weniger Stunden und verdienen deshalb weniger.
  5. unternehmerisch-orientiert … selbstbewusst, ehrgeizig, energisch und gewinnorientiert. Sie streben nach Leistung, Erfolg, Prestige und Karriere.
  6. ordnend-verwaltend … gewissenhaft, effizient und gründlich. Sie streben nach konservativen und traditionellen Werten.

Erstaunlich: Berufliche Interessen spielen eine größere Rolle als Persönlichkeitsmerkmale und Intelligenz.

Wie ist das nun mit uns Bibliothekswesen? Ich habe festgestellt, dass sich in unserem angeblich „ordnend-verwaltenden“ Beruf alle anderen Interessenstypen ebenfalls wiederfinden, also alle Gehaltsstufen und Beschäftigungsverhältnisse vertreten sind, mit und ohne Kinder etc. und sicherlich für uns kaum Vorhersagen möglich sind. Wir sind praktisch „unberechenbar“😉

Videos vom E-Learning-Tag Rheinland Pfalz 2016

23. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Videos zu „Bildung in der digitalen Welt“ vom Juni 2016 der Universität Koblenz-Landau (Programm) veröffentlicht.

Wo ist Bayern abgeblieben? Nachschau zum 9. Wildauer Bibliothekssymposium

22. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Schaut euch mal die Karte hier an – und sagt mir, ob es in Bayern denn keinen Bedarf an „Innovation und RFID“ für bzw. in Bibliotheken gibt. Wem das jetzt neu ist, dass das Wildauer Bibliothekssymposium an der TH mit namhaften Referent(inn)en jährlich stattfindet, oder wer wenigstens im Nachhinein daran teilhaben möchte, lade sich zumindest deren Folien herunter.

Was sind Fachinformationsdienste?

21. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Soziopolis hat in Zusammenarbeit mit H-Soz-u-Kult, der wichtigsten deutschsprachigen historischen Mailingliste, eine Reihe initiiert, in der die Fachinformationsdienste, die Nachfolger der Sondersammelgebiete (SSGs) und Virtuellen Fachbibliothek (ViFas) vorgestellt werden. Hier die bisher erschienenen Beiträge zu diesem Schwerpunkt von Soziopolis:

Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ Motto des Deutschen Weiterbildungstages 2016

20. September 2016 § Ein Kommentar

„Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Weiterbildungstages, der am 28.09.2016 bundesweit begangen wird. Was am DWT so alles passiert in unseren Landen, finden Sie hier. In Bamberg bieten lediglich die DAA und das Kolpingbildungswerk etwas an. Überhaupt ist Bayern nur mit einigen wenigen Aktionen vertreten. Keine Ahnung, warum.

1000 Beiträge in bibfobi – wir gratulieren uns!

19. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Kaum zu glauben – wir sind beim Tausendsten Beitrag für bibfobi angelangt! „Give me five, Jürgen! Auf die nächsten 1000, falls du noch Lust hast …😉

1000-beitraege-bibfobi

Oder falls IHR noch Lust habt, … ein paar Kommentare mehr würden wir uns schon wünschen. Dann wüssten wir, dass wir „auf Linie“ sind und die Mühe nicht umsonst. Na ja, umsonst ist’s natürlich eh nie, weil man ja immer auch selbst dazu lernt. Gut so.

Warum „Pokémon Go“ kein Schaden ist

16. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Kleine Monster auch in der Bibliothek? Eine Studie der TU Braunschweig hilft, diese Frage zugunsten des Augmented-Reality-Spieles zu beantworten. Denn eine Zielgruppe dabei sind die 21- bis 27-Jährigen, die man bislang in öffentlichen Bibliotheken eher vermisst, sofern sie nicht als Studierende auftauchen, weil man zufällig ein an WBs dauerentliehenes Standardwerk in seinen Regalen parat hält. Ein durchschnittliches Alter von 25,8 Jahren bildet über 50% des Anteils an Spieler bei über 3.000 Befragten.

Positive Wirkungen: mehr Bewegung, besseres Kennenlernen der Wohnumgebung, neue Kontakte, Austausch untereinander, Gruppenzugehörigkeitsgefühl, besserer Zusammenhalt.

Wie das zu unserem Thema „Fortbildung“ passt? Hm. Fühlen Sie sich jetzt etwas schlauer? Na also …

#pokebib