Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

3. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

Weniger als jede/r zweite Mitarbeiter/in einer Behörde (befragt wruden 16 Bundesbehörden und 14 große Städten) können bzw. dürfen im Homeoffice arbeiten, so auf heise.de zu erfahren. Es fehtl an IT-Ausstattung und an Daten, die eben nicht nur auf Papier vorliegen.

Wie es in Bibliotheken (nicht) funktioniert, kann man sich vorstellen. Das Gros der Arbeiten lässt sich nun mal nicht im heimischen Wohnzimmer verrichten.

Im Fort- und Weiterbildungsbereich hingegen wäre die Lage weitaus entspannter, denn fast alle Anbieter/innen weichen auf Video-Chats aus. Allerdings ist der Zuspruch verhalten, man möchte weiterhin lieber eine Präsenzveranstaltung, so meine persönliche Erfahrung. Für Studierende allerdings dürfte sich das Studieren in den eigenen vier Wänden bzw. im Noch-Kinderzimmer des Elternhauses als günstig erweisen. Man spart sich die Wohnung und Reisekosten und darf im besten Falle umsonst am Esstisch mitfuttern.

Übrigens: In den Bundesministerien liegt die Homeoffice-Rate bei sagenhaften 80 bis 85 Prozent! Wäre schön, wenn von der offenbar viel besseren Infrastruktur auch ein wenig etwas „nach unten“ bzw. in die Länder wachsen könnte!

BIBB: 77% der Weiterbildungskurse coronabedingt in 2020 ausgefallen!

27. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für BIBB: 77% der Weiterbildungskurse coronabedingt in 2020 ausgefallen!

Gespannt war ich auf die Nabelschau auf die Weiterbildungsanbieterlandschaft. Die Ergebnisse der jährlichen wbmonitor-Umfrage liegt nun für 2020 als Preprint-Bericht („Corona – Auswirkungen auf Weiterbildungsanbieter“) vor.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich bereits für den Zeitraum im Frühjahr/Sommer 2020 weitreichende Folgen für die Weiterbildungsbranche abzeichneten. Von dem Lockdown ab Mitte März waren Weiterbildungsveranstaltungen unmittelbar betroffen und konnten bis zu dessen Aufhebung nicht in Präsenzform stattfinden. Während durchschnittlich vier von zehn (41%) zu Beginn des Lockdowns bereits laufenden Veranstaltungen – vor allem durch die Umstellung auf Online-Formate – fortgesetzt werden konnten, musste die überwiegende Mehrheit der Kurse mit geplantem Beginn während des Lockdowns verschoben bzw. abgesagt werden (77%). Auch daran anschließend war keine Rückkehr zum Normalbetrieb möglich, etwa indem Veranstaltungen nur mit verminderter Teilnehmendenkapazität durchgeführt oder weiterhin (teilweise) in den virtuellen Raum verlagert wurden.“ – so die Pressemitteilung des BIBB und DIE¹.

Nur zu einem Teil konnte das geplante Weiterbildungsangebot realisiert werden. 29% der befragten Weiterbildungsanbieter/innen ging es nicht schlechter als sonst (Vorjahr: 62%). Bei 42% wirkte sich das Coronajahr 2020 hingegen negativ aus.

Wie das wohl in der Bibliothekswelt aussieht? Nun, die Studierenden in der Weiterbildung dürften mit Video-Chats gut versorgt worden sein, schätze bzw. weiß ich aus eigener Erfahrung. Doch wie sieht es mit dem Fortbildungsbedarf an ÖB und WB aus? Bei mir jedenfalls stapeln sich die verschobenen Kursanfragen zu einem respektvollen Berg auf. Die wenigsten wurden generell abgeschrieben. Bibliotheken sind langfristige Planer, daher macht es nicht sooo viel aus, ob man heuer oder im nächsten Jahr … na ja. Doch uns Referent(inn)en und Dozent(inn)en geht bald der A… auf Grundeis, nicht nur, was ausgefallene Einnahmen, sondern eben auch die zu erwartende Mehrbelastung NACH der Krise anbelangt.

Wir werden sehen. Alles wird gut. Denn nichts wird so heißt gegessen, wie es gekocht wird. Und was der Sprüche da mehr sind 😉


¹Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE)

 

Open Peer Review: „Die eigenständige Fortbildung im Lockdown“

6. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Open Peer Review: „Die eigenständige Fortbildung im Lockdown“

Eine „Listung möglicher Einarbeitungs-/Fortbildungsthemen primär für Personal gedacht, das seine bzw. ihre Tätigkeiten im Zeitraum des Lockdowns nicht oder nicht mehr zeitfüllend ausüben und auch nur bedingt bei anderen Home-Office-Tätigkeiten (Katalogisierung, Datenbereinigung im Katalog, Sacherschließung, Info-, Auskunfts- und Beratungstätigkeiten, etc.) unterstützen kann.“ als Artikelvorschlag (Preprint, kommentierbar) für Informationspraxis für die Bereiche Open Science, Software, Kommunikation und Engagement. Viele Vorschläge mit Hinweisen auf entsprechende Webseiten.

Noch ein Tipp in eigener Sache: die „Fundgrube Internet“ des BIB eignet sich auch hervorragend, um sich einmal wieder einen Überblick über die Angebote des Berufsfeldes zu verschaffen!

DBT 2021 in Bremen – on- und offline

1. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für DBT 2021 in Bremen – on- und offline

Perfekt geplant … und bei diesen Konditionen auch sofort angemeldet – zum 109. Deutschen Bibliothekartag in Bremen (Messe) vom 15.-18.06.2021. Den drei Präsenztagen vor Ort, die z. T. auch virtuelle Parallelen erfahren und mit Ausstellermesse abgehalten wird, folgt ein rein digitaler Tag. Motto: ‘buten und binnen – wagen und winnen’. Ab dem 1.12.2020, öffnet auch die Abstracteinreichung– na ja, von zumindest allen, die keine Selbständigen sind (- denn die müssen wie immer auf den hinteren Rängen vorlieb nehmen und zahlen, egal, ob sie ihr Wissen kostenlos anbieten oder – wie ich – parallel einen Hochschulauftrag haben, somit über Wohl und Wehe böser, unerlaubter oder unterschwelliger Werbung doch erhaben sein sollten. Ach ja, schreit ruhig „Buh“, ich lasse mich von dieser nüchternen Betrachtung nicht abbringen, meine Lieben. Das Ehrenamt habt ihr schließlich auch umsosnt angenommen, also bitte!)

Okay, um bei der Sache zu bleiben: Veranstalter*innen sind in bewährter Weise der BIB – Berufsverband Information Bibliothek e.V. und der VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. Geplant wird in verschiedenen Szenarien, und sie haben das wirklich, wirklich gut gemacht! Eine Anmeldung ist völlig „ungefährlich“. Das /Ich-bin-dabei-Ticket/ kann noch ausgetauscht werden und sichert auf alle Fälle (als Tagesticket) die Teilnahme am virtuellen Tag. Also – aller Kritik zum Trotz: ICH bin schon mal dort! Und was soll ich sagen – bei MIR ist das ein großes Stück Solidarität, nachdem sie dieses Jahr auch finanziell ins Corona-Clo greifen mussten!

Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

17. November 2020 Kommentare deaktiviert für Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

Online-Workshop „Mit Abstand mehr gelernt?“ am 19.2.2021, veranstaltet von der AG Lernräume im Netzwerk DINI e.V., die es „sich zur Aufgabe gemacht [hat], die Lehr- und Lernumgebungen an Hochschulen konzeptionell und beratend zu unterstützen.

Angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen verschiedener Einrichtungen und institutions- bzw. hochschulübergreifender Netzwerke/Initiativen/Arbeitsgruppen.

Wer seinen Erfahrungsbericht für einen max. 10-minütigen Kurzvortrag einbringen möchte, möge ein Abstract (max. 500 Zeichen) bis 17.1.2021 einsenden.

via inetBIB-Posting vom 17.11.20, Dr. Anke Petschenka, UB Duisburg-Essen und Jens Ilg, UB Magdeburg

Virtuelles Bibcamp 2020 in Potsdam

7. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Virtuelles Bibcamp 2020 in Potsdam

Das Bibcamp findet am 13.-14.11.20 (nach 2008) erneut an der FH Potsdam statt. „Als „Un-Konferenz“ bietet insbesondere der interaktive Aufbau der Veranstaltung, also als Tagung ohne vorstrukturiertem Programm immer wieder die Möglichkeit, aktuelle Themen aufzugreifen und gemeinsam zu bearbeiten“, so die Meldung über inetbib. „Die Teilnehmenden bestimmen gemeinsam zu Beginn der Veranstaltung die zu bearbeitenden Themen und strukturieren die Sessions selbstständig. Auf dem „Camp-Programm“ stehen demnach nur Themen, die von allen Anwesenden für wichtig und attraktiv befunden werden.“

Die bibliothekarische Fachtagung wurde von Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs Bibliothekswissenschaft der FH Potsdam vorbereitet.

Beziehung stärken zu älteren Beschäftigten erhöht deren Hilfsbereitschaft

17. September 2020 Kommentare deaktiviert für Beziehung stärken zu älteren Beschäftigten erhöht deren Hilfsbereitschaft

Eigentlich ganz einfach: Hochwertiger Kontakt und eine positiv gestaltete Beziehung führen zu mehr sozialer Achtsamkeit und Empathie. Wozu es da eine Studie braucht? Egal, sie ist nun mal da. Das Besondere an ihr ist, dass sie sich der Altersunterschiede im Beruf annimmt und ihr Augenmerk besonders auf die älteren Beschäftigten richtet.

Diese wären nämlich nicht mehr so sehr an „Wachstum“ und „Eintwicklung“ interessiert – (Einspruch: Ich erlebe das auf dem Bibliothekssektor derzeit ganz, ganz anders! Die kurz vor der Rente stehenden Kolleginnen drehen oft so richtig nochmal auf!) –, sondern wären mehr an „sozial-emotional bedeutsamen Erfahrungen“ interessiert, so die Pressemeldung via idw-online.

Wie auch immer …

Die direkte Folge dieser Offenheit für die Bedürfnisse und Interessen anderer war eine erhöhte Bereitschaft [der Älteren], Kolleginnen und Kollegen bei der Lösung schwieriger oder zeitkritischer Aufgaben zu unterstützen. Auch die Motivation zu emotionaler Unterstützung stieg deutlich an.

Fazit: Mentorenprogramme und, wie ich meine, kollegiales Lernen sind in Zeiten von … (ätsch, nein nicht in corona-, sondern von) … immer älter werdender Bibliotheks“wesen“ ein „Must have“ für jeden Betrieb.

20. #BibCamp2020 in #Potsdam

15. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für 20. #BibCamp2020 in #Potsdam

Das BarCamp #bibcamp2020 zu aktuellen Entwicklungen im Bibliothekswesen und Informationsmanagement findet am 13.-14.11. virtuell aus Potsdam statt. Via Twitter https://twitter.com/bibcamp; via Pressemeldung

8. Juli – Tag der Videospiele

8. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für 8. Juli – Tag der Videospiele

Warum der Internationale Tag der Videospiele ausgerechnet im Hochsommer stattfindet, ist mir ein Rätsel. Leider können die Urheber nicht dazu befragt werden. Der Ursprung zu diesem Motto ist offenbar unbekannt. Über 50 Jahre existiert diese Art der Freizeitgestaltung bereits. Meine eigenen Erfahrungen lassen sich konkret eingrenzen auf Ping-Pong und Myst. Spielen ist auch zuviel gesagt. Klicken und zur nächsten Bildfolge zu gelangen, in der verschidene Rätsel zu lösen waren, prägten die Anfänge. Nach etlichen schlaflosen Nächten löste ich mich von heute auf morgen von diesen Zeiträubern und wurde wieder … sorry, Gamer! … eine normale Lesende.

Als Bibliothekswesen aber musste ich natürlich zumindest informationshalber auf dem Laufenden bleiben. Und das sollte man mit jedem Medium und für alle Nutzer/innen berufsbedingt tun. Von daher: Fortbilden! Zum Beispiel an der TH Köln. Creative Gaming – medienpädagogische Arbeit mit digitalen Spielen in Bibliotheken. Viel Spaß beim Zocken!

Rückblick auf #vBIB20

30. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Rückblick auf #vBIB20

Matti Stöhr und Ute Engelkenmeier blicken im TIB Blog auf die Tagung #vBIB20 zurück und fassen die Erfahrungen zusammen. Es ist der Auftakt zu einer Reihe über die Tagung.

Vielleicht sollten wir noch einen Blick auf das TIB AV-Portal werfen: 37 Videos sind zu der Tagung verfügbar!

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort fortbildung auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: