51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

2. November 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Trainier- und Veränderbarkeit des Gehirns (Plastizität des Gehirns) wurde in einer Studie zur Steigerung der sozialen Kompetenz durch mehrmonatiges, modulares Training eindringlich bewiesen. Sowohl Verhalten wie auch das Wachstum in den Gehirnstrukturen änderten sich bei den Probanden eindeutig. Ebenso konnte Stressreduktion nachgewiesen werden. Dabei spielten die Dyaden-Übungen, also Sequenzen mit einem Übungspartner, eine entscheidende Rolle. Die Vermutung aus der Pressemeldung des Max-Planck-Instituts:

Sich regelmäßig einer fremden Person gegenüber zu öffnen und zu lernen, vorurteilsfrei einem anderen zuzuhören, hat wahrscheinlich zu einer Art sozialen Stress-Immunisierung geführt, da sozialer Stress ja vor allem durch die Angst vor negativer Fremdbeurteilung zustande kommt.

Davon leite ich persönlich eine Empfehlung ab: Sucht euch Lernpartner! Tauscht euch 10 Minuten lang über euren Lernstand aus, sprecht darüber, was ihr euch vornehmt und wo ihr Probleme seht, aber auch Chancen, ihn zu bewältigen, wovor ihr Angst habt und was euch Spaß machen würde. Eigentlich etwas, was in intakten Familien am gemeinsam stattfindenden Abendbrottisch stattfinden könnte … ach ja, wo gibt’s das denn noch? Wiedereinführen!

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Bis ans Lebensende lernen? Heute Mittag im Radio!

27. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Kulturradio am Mittag, heute um 12.10 Uhr: „Kann man wirklich bis ans Lebensende lernen?“ Über die Motive dieser Studierenden über 60 an der Seniorenuniversität der Berliner Charité sprechen die Studiogäste sind die Psychotherapeuten Roswitha Brühl und Bernhard Peisker sowie Hannes Schröter vom DIE.

Fachportal Pädagogik im frischen Look

19. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Fachportal Pädagogik (*) bündelt seine wissenschaftlichen Informationsangebote neu, und zwar in drei Angebotsbereiche: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Zielgruppen ist nach wie vor „die wissenschaftliche Community der Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik“.

Wer wie ich das Angebot des Fachinformationsdienstes (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung vermisst, wird innerhalb des Bereichs „Literatur“ fündig. FID als Suchwort half zunächst nicht, das Lesen der Mail mit der Ankündigung des Relaunch schon eher.

Pädagogische Fachbibliotheken in Deutschland sind unter „Forschungsinformationen“ aufgelistet.

Infos zum Relaunch hier.

(*) Angeboten von DIPF, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Der Hype um die Wissensgesellschaft

17. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

In ihrer Meta-Studie ZUNEHMENDE KOMPETENZ WACHSENDE UNSICHERHEIT, die 2014 veröffentlicht wurde, konnten Vester & Weber-Menges nachdrücklich aufzeigen, wie sich Qualifizierung und Verdienst im Zeitverlauf auseinander entwickelten. Beim Symposium fasste Vester die Ergebnisse kurz zusammen.“

Anja C. Wagner fasst im aktuellen New Work Flows for KMU-Newsletter die Studie zusammen.

Wie funktioniert Überzeugungsarbeit für OER?

30. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie überzeugt man den Bildungsminister, OER-Projekte zu initiieren? Matthias Andrasch auf dem Blog Bündnis Freie Bildung über seine Erkenntnisse aus dem 2. OER Policy Forum in Warschau.

Eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn in ihrem Land waren die Bildungsminister*innen bisher immer nur wenige Jahre im Amt – und OER war bisher weder Top-Priorität bzw. teilweise eher vollständiges Neuland.

 

Ergebnisse aus europaweiten Befragung zu Leben und Lernen im Alter

15. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine Internationale Konferenz an der TU Chemnitz gingen acht Länder der Frage nach, wie der Austausch und eine effektive Teilhabe an Wissen zwischen Jung und Alt gelingen könnte. Sie diskutierten dabei die Ergebnisse aus zwei Erasmus+-Projekten: Allgemeine Erziehungswissenschaft (bruecken-fuer-europa.eu) und Seniorenkolleg der TU Chemnitz (edusennet.eu). Dazu liegen die Publikationen nun downloadbar vor. In der Pressemeldung funktionieren die Links nicht, verwenden Sie die vorangegangenen hier.

Beispielsweise wurden statistische Analysen zu den Ursachen der Nichtteilnahme von Älteren an Bildungsangeboten und zu Optimierungsmöglichkeiten bestehender Angebote durchgeführt.

Demnach ergebe sich angesichts des demokratischen Wandels ein wachsender Bedarf an gut erreichbaren und bezahlbaren Bildungsangeboten mit anwendbaren interessanten Bildungsinhalte für die wachsende Zielgruppe älterer Menschen in ganz Europa.

Kommen da nicht Bibliotheken ins Spiel? Wäre ratsam.

Humboldt und Bildung 4.0

23. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Markus Deimann veröffentlicht auf seinem Blog den Vortrag, zu dem er für die Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien nach Hannover eingeladen wurde:  ManuskriptAufzeichnung und Slides. Er kritisiert die „kalifornische Ideologie“ und die radikale Marktökonomie, die in ihr angelegt ist. Dies gebe keine gute Grundlage für eine emanzipatorische Bildung ab. Er hält wenig von der Revolutionsmetapher („digitale Revolution“) und von selbsternannten Heilsbringern (Silicon Valley-Firmen und gewisse Stiftungen), sondern legt exemplarisch einige Thesen bildungstheoretischer Reflexion vor, mit denen man „Widersprüche und die Leerstellen des gegenwärtigen Digitalisierungsdiskurs“ ausmachen kann. Diese Thesen sollten Sie aber selbst lesen, s.o. unter „Manuskript“!

Wo bin ich?

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