17 Tipps zum Brainstorming

31. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Brainstorming mag als Methode durchaus umstritten sein (Stichwort „kognitive Restriktion“). Doch nachdem Sie diese 17 Tipps gesehen haben, denken Sie vielleicht anders darüber.

Und sollten Sie nach dem Brainstorming trotz alledem keine Ideen entwickelt haben, so hilft Ihnen eventuell diese Bildershow weiter!

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Exploring new forms of teaching, learning and assessment

30. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein schöner Hinweis auf eine Trendstudie der Open University:

Nach dem 1. Innovation Report 2012 hat die britische Open University nun auch 2013 eine Trendstudie vorgelegt: Innovating Pedagogy 2013: Exploring new forms of teaching, learning and assessment, to guide educators and policy makers.

[via eteaching.org]

Ausbau der MOOC-Plattform openHPI

29. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Für die rapide steigenden Nutzerzahlen lässt man sich im Hasso-Plattner-Institut etwas einfallen. Investiert wird in den Ausbau der Plattform für Massive Open Online Courses, hier der openHPI, z. B. durch

  • Aktivierungsmethoden (Auszeichnungen, Fortschrittsvergleich, Expertenstatus etc.)
  • Anbindung an Facebook & Co.
  • Gamification
  • Videotelefonie-Angebote
  • Verbesserung der Darstellung auf mobilen Endgeräten
  • textliche Abschriften und Untertitel für hörgeschädigte Teilnehmende

 

Kognitive Verzerrung überwinden

28. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Fünf kognitive Verzerrungen, die dem Lernen abträglich sind und die es zu überwinden gilt und mein Versuch, den Originaltext mit kleinen Freiheiten zu übersetzen:

  1. Fehlzündungs-Effekt … die Ablehnung von Beweisen, die der eigenen Sicht entgegen stehen.
  2. Schwer-Leicht-Verzerrung … mangelndes Selbstvertrauen in schwierigen Situationen und übersteigertes Selbstvertrauen in einfachen Situationen.
  3. Irrationale Eskalation … Festhalten an Fehlentscheidungen.
  4. Der Beobachter-Erwartungs-Effekt … wenn die Erwartungen das Ergebnis beeinflussen.
  5. Reaktanz … der Wunsch, das Gegenteil von dem zu machen, was empfohlen wurde, als Abwehrreaktion gegen äußere oder innere Einschränkungen (= Wahlfreiheit).

In fast allen Seminaren begegnen mir ein bis zwei Teilnehmende pro Gruppe (bei etwa 12-15 Personen), denen ich Effekt 1, 4 und 5 bescheinige. (Effekt 2 und 3 können wir im Kontext des Blogs eben mal vernachlässigen.)

Auf den Effekt 1 will ich kurz eingehen, denn er tritt am häufigsten auf, und zwar meist dann, wenn die Teilnahme am Seminar für eine Person „angeordnet“ wurde.

„Bei uns ist das aber so, und wir machen das so, weil … und das liegt doch auf der Hand … und außerdem … basta.“

Hier hilft es, die Diskussion unter den Teilnehmenden zu fördern und ihr freien Lauf zu lassen. Rede, Gegenrede, Fragen, Antworten, Meinungen, Tendenzen, Vorschläge, Überlegungen, … sie alle sollten Raum erhalten mit dem Ziel, die Rundumsicht zu fördern.

Wichtig, und vorab als Regel allen Diskussionsteilnehmenden mitzugeben:
Es MUSS kein definitives Ergebnis und keine alleinseligmachende Antwort dabei herauskommen. Das Ziel ist erreicht, wenn das „Weltbild“ der „Person mit Fehlzündung“ bereichert – nicht erschüttert! – werden konnte. Und wundern Sie sich nicht, wenn Sie schlussendlich feststellen, dass auch Sie selbst an einer „kognitiven Verzerrung“ gelitten hatten!

Nicht verlernen zu lernen

25. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Da wir gerade an einer „weichen“, eher methodischen Ecke sind, vielleicht eine Betrachtung zur Gefahr, sich zu sehr darauf zu verlassen, dass es schon gut sein wird, weil es bisher gut war. Die Selbstkritik sollte stets wach bleiben. Folgende Erfahrung dazu: Ich gab letzt einen eintägigen Workshop, formulierte eingangs die Lernziele, fragte die Erwartungen ab und fragte im Laufe des Tages mehrfach, ob es denn so gut sei, wie es abläuft. Das wurde jeweils bejaht. Sehr schön! Nur dass in den schriftlichen Auswertungen dann doch bei zwei Rückmeldungen kritische Stimmen laut wurden, es hätte abwechslungsreicher sein können. Im Zurückdenken an den Ablauf des Tages aufgrund dieser Hinweise muss ich sagen, dass ich mich doch zu sehr darauf verlassen habe, dass die gewählte Methode (strukturierte Darstellung des Themas, jeweils an Beispielen online exemplifiziert, unterbrochen durch Übungen) offensichtlich doch zu eintönig war. Ich hatte den Methodenwechsel vergessen! Also versuchen, an manchen Stellen doch mit Präsentationen zu arbeiten, an anderen mit didakktischer Reduktion und nicht breite Darstellung. Und offen zu bleiben bezüglich der Umsetzung und Weitergabe von Inhalten. Immer wieder!

Für gute Stimmung sorgen

24. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie wichtig es ist, gleich zu Beginn einer Fortbildung für gute Stimmung und damit für positive Emotionen zu sorgen, leite ich vom Ergebnis einer Empathie-Studie ab. Sie zeigt u. a. auf:

Menschen beziehen sich bei der Einschätzung ihrer Mitmenschen und ihrer Umwelt auf sich selbst. Dabei tendieren wir dazu, unseren eigenen Gemütszustand auf andere zu projizieren.

Das kann innerhalb eines Workshopablaufs zu fatalten Fehleinschätzungen untereinander führen. Menschen, die sich ohnehin noch nicht lange und gut genug kennen, sollen oftmals in kurzer Zeit zu Ergebnissen kommen, die sie anschließend auch noch darstellen sollen. Ohnehin ein kleiner Stressfaktor, vor allem für weniger workshoperprobte Teilnehmende. Und so ist es wichtig zu wissen:

Bei besonders schnellen Entscheidungen sinkt die Empathie

Fazit: Am Anfang Zeit nehmen für das Wohlbefinden und den Workshop-Gruppen ausreichend Zeit geben.

Studie: „Lernen im Social Web“

23. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

„In ihrer Dissertation untersucht Birgit Spies das Verhältnis von Lernen, (sozialen) Medien und Gesellschaft. Dazu vergleicht sie das Nutzungs- und Lernverhalten deutscher und amerikanischer Studierender, differenziert nach Geschlecht und Studiengang. Ausgangspunkte sind theoretische Überlegungen zum Lernbegriff und zu Sozialen Online Netzwerken; daran anschließend wird diskutiert, welchen Einfluss vernetzte Welten auf den Lernprozess haben und wie es sich in der Gesellschaft widerspiegelt.“ [via e-teaching.org]

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Oktober, 2013 auf Fortbildung in Bibliotheken an.