Die 30 Besten zum 30.09. – Internationaler Podcast-Tag

30. September 2022 § Ein Kommentar

Es gibt was auf die Ohren! Beginnen wir mit der Liste der 30 besten Podcasts auf Spotify und Apple.

Aber vielleicht ist DAS hier zur Zeit sogar der bessere Tipp? „So spart ihr Stromkosten mit Solarzellen und am Gaming-PC“ aus dem Tech-Podcast.

Ins selbe Horn stößt der Podcast bei Heize … äh, Heise.de: „So heizt Du smart.“

Logisch, dass hier auch Bibliothekarische Podcast vorgestellt werden sollen. Das Kompetenznetzwerk bietet eine Reihe verschiedener Themen an bzw. verlinkt auf einige Podcasts von Gedächtniseinrichtungen auch außerhalb Deutschlands. Es sieht allerdings ein wenig so aus, als wäre in letzter Zeit nicht mehr allzu viel hinzugekommen. Vielleicht täusche ich mich ja auch nur. Bin nicht soooo die Podcast-Nutzerin.

Wer aber noch mehr (weiterführende Links) möchte, hier eine Meta-Auflistung der BIB-Fundgrube-Internet-Seite.

 

06.09. – Lies-ein-Buch-Tag … und lerne!

6. September 2022 Kommentare deaktiviert für 06.09. – Lies-ein-Buch-Tag … und lerne!

Am 6. September ist der „Lies-ein-Buch-Tag“ (National Read a Book Day in den USA). Für uns Bibliothekswesen braucht’s diese Aufforderung wohl kaum. Was habt IHR denn grad auf eurem Nachtkästchen liegen?

Ich blättere zur Zeit (bei wenig Zeit, da meine Hand gefühlt an der Gießkanne festzukleben scheint) in von Matthias Adler-Drews gesammeltem Band „Bienen, Honig, Imker und Poesie: Blütenlese deutschsprachiger Gedichte“ (BoD). Manche daraus sind für Nicht-Imker/innen sicherlich schwer zu interpretieren, da muss man sich schon ein wenig auskennen. Ein Beispiel.

So endet ein Gedicht von Christian Fürchtegott Gellert mit den Zeilen:

Der Weiser rief darauf den Rest der Untertanen,

Um sie zur Eintracht zu ermahnen.

»Der Unterschied in eurer Pflicht

Erzeugt«, sprach er, »den Vorzug nicht.

Nur die dem Staat am treusten dienen,

Dies sind allein die bessern Bienen.«

Tja, nicht alles, was ein Oberhaupt ist, muss zwangsläufig auch männlich sein. Doch tatsächlich nahm man früher an, die Königin könne nur eine männliche Biene sein, die übrigens Weisel genannt wurde. Der Enzyklopädiker Brunetto Latini beschrieb 1263 eine angebliche Hierarchie im Bienenvolk, in der der König als Herr über alle vom gemeinen Volk und der Gemeinschaft der Bürgern gewählt würde.¹
Wir wissen es heute besser. Und warum?! Weil wir Lesend und Schreibend und vor allem LERNEND die Welt erforschen. Also, lies ein Buch! 🙂

¹nach: Die Geschichte der Bienen. Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg.

 

09.08. – Tag der Buchliebhaber

9. August 2022 § Ein Kommentar

Noch ist die Meldung zum 09.08., den Tag der Buchliebhaber/innen nicht zu spät. Die meisten kommen ohnehin erst in den Abendstunden zum Schmökern. Was lest ihr denn so im Moment?

Mich begleitet gerade Annette Seemanns „Goethes Orte in Weimar“, alldieweil ich diese Woche eine Vor-Exkursion plane. Denn: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, so Johann Wolfgang von Goethe in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“.

Doch echte Buchliebhaberinnen lesen selten nur eines, sondern immer parallel. Und so ist auch die „Blütenlese deutschsprachiger Gedichte“ zu „Bienen, Honig, Imker und Poesie“ in der Bestellpipeline. Goethe- und Bienenkennerin wissen natürlich, dass aus der Feder unseres bedeutensten Dichter ebenso zu unserem wichtigsten Nutztier ein Gedicht floss.

Was immer auch – dieser Tag bzw. Abend ist UNSERER! 🙂

22.07. – Welttag des Gehirns – im Zeichen von Morbus Parkinson

22. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für 22.07. – Welttag des Gehirns – im Zeichen von Morbus Parkinson

Der diesjährige Welttag des Gehirns ist Morbus Parkinson gewidmet, eine neurologische Erkrankung, die man früher reichlich salopp auch Schüttellähmung nannte. Was hat diese in unserem Blog zu tun?

Nun, die Diskussion um das Renteneintrittsalter, und damit einhergehend der Umstand, dass uns am Arbeitsplatz immer häufiger Menschen mit dieser Krankheit begegnen werden. Aber auch in der Fort- und Weiterbildung, denn trotz Handicaps möchten unsere erkrankten Kolleginnen und Kollegen nicht damit aufhören, sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Denn heutzutage ist Parkinson mit seinen schubweisen Verläufen wesentlich besser als früher medikamentös begleitet.

„Die Beschwerden im Frühstadium lassen sich meist wirksam behandeln. So ist in der Regel Zeit, sich auf den Krankheitsverlauf einzustellen und den Umgang mit späteren Parkinson-Folgen vorzubereiten. Bis die Selbstständigkeit stark eingeschränkt wird, vergehen meist einige Jahre“, beschreibt es das IQWiG auf seiner Website Gesundheitsinformationen.

UCBCares® für Parkinson beruhigt in seinem Beitrag „Arbeit und Beruf mit Parkinson“ dahingehend, dass es in der Regel zum Zeitpunkt der Diagnose und in den ersten Jahren der Therapie noch keine beruflichen Einschränkungen gäbe. Die Betroffenen würden ihre Tätigkeit weiterhin ausüben können. Später kämen Bewegungseinschränkungen hinzu.

Weiter ist hier zu lesen: „Neben einer Reduzierung der Berufstätigkeit auf der bisherigen Position besteht für Parkinson-Patient:innen auch die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten umschulen zu lassen oder fortzubilden.“

Wie schön, wenn man trotz Krankheit(en) eine Perspektive sieht. Fortbildung ist immer ein Blick in die Zukunft, und daher so wertvoll für alle, die nicht beim Hadern stehen bleiben wollen.

15.07. – Welttag für den Kompetenzerwerbs junger Menschen

15. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für 15.07. – Welttag für den Kompetenzerwerbs junger Menschen

Der Welttag für den Kompetenzerwerbs junger Menschen hat zum Ziel, Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zu begegegnen und bessere sozioökonomische Bedingungen für Jugendliche zu schaffen. Was vor allem für Entwicklungsländer gilt. „Die UN rufen dazu auf, den Tag unter Einbezug von Bildungsarbeit, Freiwilligenarbeit, Kampagnen und Sensibilisierungsmaßnahmen zu begehen. [Quelle: www.kleiner-kalender.de]

Nun, dafür ist es für diejenigen, die diese Information heute erst lesen, möglicherweise schon zu spät. Aber vielleicht für nächstes Jahr?!

01.04 – Tag der essbaren Bücher … und Literaturtipps zur Geschichte der Ukraine

1. April 2022 Kommentare deaktiviert für 01.04 – Tag der essbaren Bücher … und Literaturtipps zur Geschichte der Ukraine

Kurios, aber für unsere Branche ein willkommener Aufhänger – der Tag der essbaren Bücher – der internationale Edible Book Day am 1. April. Derweil müssen die Schwarten gar nicht mal aus Schokolade sein. Wir Bibliothekswesen können Bücher ohnehin rein nur mit den Augen verschlingen. Geistesnahrung, ohne Abfälle zu hinterlassen ist zudem ein Aspekt der Nachhaltigkeit. Es spricht also alles dafür, diesen scherzhaft gemeinten Tag zu feiern.

Um aber der allgemeinen Katastrophenstimmung gerecht zu werden, verbinde ich den Nonsens mit etwas ernsthafterer Information. Nämlich dieser von meinen Kiever Kollegenfreundinnen aus der KPI-Bibliothek goutierten Facebook-Nachricht:

[Übers.]: Die New York Times Ausgabe bietet eine Liste von Büchern, die Ausländern helfen sollen, die Geschichte der Ukraine und den Russisch-Ukrainischen Krieg besser zu verstehen:
Sergiy Plokhiy, „Das Tor Europas. Geschichte der Ukraine von den skythenischen Kriegen bis zur Unabhängigkeit“ ist eine umfassende Arbeit eines Professors der ukrainischen Geschichtsabteilung in Harvard, einem der führenden Spezialisten für osteuropäische Geschichte.
Rajan Menon, Eugene Rumer, „Konflikt in Ukraine: the Unwinding of the Post-Cold War International Order“ – veröffentlicht 2016 wissenschaftliche Arbeit zweier amerikanischer politischer und wirtschaftlicher Folgen von Konflikten.
Artem Czech, „Punkt Zero“ ist das Tagebuch eines Mobilílízovanogo im 2015. ukrainischen Schriftsteller. Nach 10 Monaten im Vordergrund teilt der Autor seine Erfahrungen und Gedanken in diesem Buch.
Adam Higginbotham, „Midnight in Chernobyl“ ist ein Wiederaufbau der Ereignisse der Katastrophe von Tschernobyl ohne sowjetische Propaganda eines britischen Journalisten.
Anne Appleboom, „Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine „-Arbeit über Holodomor vom amerikanischen Entdecker und Journalisten, laureatki pulítcerívs ʹkoí Ста Preis.
Sergiy Zhadan, „Internat“ ist ein Roman eines ukrainischen Schriftstellers über die drei Lebenstage eines ukrainische Sprachlehrers in der Region Donezk im Winter 2015.

11.3. – Ehre-dein-Werkzeug-Tag 2022

11. März 2022 Kommentare deaktiviert für 11.3. – Ehre-dein-Werkzeug-Tag 2022

Ganz genau! Ohne a gscheids Werkzeuch gehd nix. Das war schon immer die Devise meines Opas. Er hatte ja soooo recht. Auch beim Lernen und Lehren ist es das A und O. Ob die passenden Apps, oft eben auch Tools genannt, oder, ein quer gelegtes Blatt für Mindmaps, gerne mit Buntstiften genutzt, oder virtuell und miteinander gestalten … ach ja, da fällt mir natürlich Padlet ein. Schon mal ausprobiert? Heute wäre der richtige Tag dafür!

Wer so gar nichts mit diesem US-amerikanischen Ehrentag anfangen mag, schenkt sich den Tag und schenkt sich was ein. Eine Tasse Kaffee oder Tee darf ebenfalls zum Werkzeug zählen. Schönes Wochenende, vielleicht auf Balkon, Terasse oder im Garten … Werkzeug geputzt und ran an die Beete! Bei mir werden es wohl außerdem ein paar Wildbienennisthilfen sein. Da geht’s bald los, in wenigen Tagen dürften sie schlüpfen.

11.02. – International Day of Women and Girls in Science 2022: Equity, Diversity, and Inclusion: Water Unites Us

11. Februar 2022 § 2 Kommentare

Wie bereits letztes Jahr festgestellt geht auch dieser 7. Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft heuer offenbar spurlos an den Bibliotheken und Büchereien dieses Landes vorüber. Oder habe ich eine Aktion übersehen? Gerne in den Kommentar.

Das Motto heuer ist „Equity, Diversity, and Inclusion: Water Unites Us” (Gleichheit, Vielfalt und Inklusion: Wasser verbindet uns). Eine schön übersichtliche Erläuterung zu diesen Schlagworten liefert das ACI – Diversity Consulting der GDW Global Digital Women GmbH. Danke!

28.01. – Europäischer Datenschutztag … und ein Blick zurück

28. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für 28.01. – Europäischer Datenschutztag … und ein Blick zurück

Am 28.01.1981, also in meinem letzten Schuljahr, wurde die Konvention „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten“ im Europarat vereinbart. Von Automaten bzw. Computern hatten wir Schüler/innen bis dato nur in Form von sündhaft teuren Taschenrechnern gehört. Als „Karnickel-Familie“ (mit 3 Kindern galt man als kinderreich) bekamen für diesen Ankauf sogar einen Zuschuss.

Allerdings trat die Konvention erst am 01.1985 in Kraft und somit zu Beginn meiner Leitungstätigkeit der Fachbibliothek und Truppenbücherei im Jagdbombergeschwader 49 im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck.

In dieser nicht mehr existenten Bundeswehreinrichtung bekam ich sodann die volle Dröhnung in Sachen Datenschutz verabreicht, die bis an mein Lebensende reichen sollte. Wobei die roten Stempelungen à la „Top secret“ bzw. „Verschlussache“ mich eher weniger tangierten. Dennoch war es strengstens verboten, Schriftstücke jeglicher Art aus den Kasernenbereich hinauszutragen – Bücher und Zeitschriften einmal ausgenommen.

Später dann gab es die Datenschutzbeauftragten, die allerdings immer etwas hilflos wirkten und mal mehr, mal weniger effizient ihre Stimme erhoben. Mal war Datenschutz ein streng geregelter Hype, mal eher eine Farce, und das blieb bis heute.

Doch was nie anders war: Alle sind für die Weitergabe ihrer eigenen Daten selbst verantwortlich. An diesem Jahrestag (seit 2007 ausgerufen) sollten wir uns dessen wieder einmal bewusst werden. Allerdings wird es immer schwieriger, nicht doch ungewollt in die Falle einer Datenschleuder hineinzutappen. Daher wären Unterrichtsstunden schon von der dritten Klasse an ein dringender Wunsch.

 

Tipps zum Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag 2022

11. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Tipps zum Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag 2022

Gilt sicherlich nicht nur für heute, den 11.01.2022: gestern, den 10.01.2022: „Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag in den USA – National Clean off Your Desk Day“. Aber heute wäre (wieder einmal) ein guter Start, um bis zum Ende der Woche (des Monats?) mit ungeliebtem Stöbern zu beginnen. Ein paar erprobte Tipps unsererseits gefällig?! Bitte sehr …

Jürgen wies letztes Jahr auf den Artikel „Ordentliche Schreibtische“ in Wissensdialoge.de hin. Mal wieder hervorgekramt. Das war ganz easy. Denn ein Blog ist sowas wie eine Sammelbox für Interessantes, die uns auf dem eigenen Desktop nicht mehr belasten muss. Auch dies ein Grund, hier fleißig einzupflegen. Funktioniert jedoch nur, wenn passende Titel, Schlagworte und Kategorien genutzt werden. Na, Bibliothekswesen brauche ich da nichts erzählen, bzw. hatte ich jahrelang in diversen Fortbildungen zu „Ordnung im Büro“.

Doch was tun bei Unlustgefühlen? Zauberwort: Imaginationskraft! Da stelle ich mir nämlich genüsslich meine Hochstimmung NACH einer Aufräumaktion vor. Mit dem Ziel, dieses euphorische Gefühl herzustellen und mir vielleicht noch eine weitere Belohnung zu gönnen, gebe ich mir Zeit- und Umfangsziele für die Aufräumaktion vor. Am besten funktioniert es gemeinsam, der Teampartner darf gerne auch mitmachen. Eine Challenge also.

Beispiel: Den virtuellen Fotoordner aufarbeiten und Fotos betiteln (geht beim Mac prima mit der Stapelfunktion in Bridge) in 6 Tagen. Topp, die Wette gilt! Je Tag ein Jahr, je halbe Stunde ein Jahresquartal, also maximal 2 Stunden. Dann Kaffee. Oder Glühwein, je nach Tageszeit. (Ich sagte doch, Belohnung!)

Mit einem Wort: Salamitaktik! Was danach noch herumliegt, hat Chancen am nächsten „Räum-deinen-Schreibtisch-auf-Tag“.

Und der kommt in leicht veränderter Form sogar in Bälde! Am 14.01. ist nämlich „Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag – der amerikanische Organize Your Home Day“. Dann geht’s den alten Papierfotos, die lieblos in ihren Kuverts liegen, an den Kragen!

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Jahrestag auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: