Rezension zu Praxishandbuch Prozessmanagement in Bibliotheken und Informationseinrichtungen

4. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für Rezension zu Praxishandbuch Prozessmanagement in Bibliotheken und Informationseinrichtungen

Literaturtipp nicht nur für Lernende – das Praxishandbuch Prozessmanagement¹. Alles, was man sich im Einzelnen in Sachen Prozessen und Management angelesen oder auf Fortbildungen und im Studium erfahren hat, findet in diesem Handbuch seinen folgerichtigen, weitgehend prozesschronologisch nachvollziehbaren Platz. Gemessen an der Vielfalt der methodischen Instrumente und Modelle des Entwickelns, Planens, Definierens, Darstellens, Kommunizierens, Organisierens, Steuerns, Analysierens, Dokumentierens und Bewertens, um letztendlich von der Theorie zur praktischen Umsetzung zu gelangen, eine bemerkenswerte publizistische Leistung und Zusammenarbeit der Autorinnen Cornelia Vonhof und Eva Haas-Betzwieser.

Dass dabei in Teilkapiteln hin und wieder verdichtend vorgegangen wurde – beispielsweise beim „Umgang mit Widerständen“ (S. 66-68, nicht im Register aufgeführt) oder dem Kapitel „Modellieren mit Softwaretools“ (S. 85-86) –, schmälert diese Leistung nicht. Eher ist herauszustellen, dass sich durch diese Themensplitter das Bild rundet und Lust auf weiterführende Informationen macht. Anhand von grau hinterlegten Beispielen und etlichen Reflexionen einzelner Bibliotheken und ihrer Leitungen lässt sich auch zu kurz Geratenes ausreichend verständlich machen – die Fähigkeit zur Abstraktion vorausgesetzt. Jene dürfte vor allem für das fünfte Kapitel, den hierzulande (noch) als innovativ geltenden Ansätzen gefragt sein. Während Agiles Prozessmanagement etwas mehr noch bekannt ist, gilt den Autorinnen zufolge der Ansatz des „Adaptiv Case Management“ als recht neu. Er liegt im Bereich des Wissensmanagements – jenes übrigens ebenfalls an verschiedenen Stellen explizit thematisiert. Abstraktionsvermögen dürfte vor allem den Studierenden die kundenorientierte Methode „Service Blueprint“ abverlangen, doch hier helfen Beispiele und weiterführende Literatur ebenfalls weiter.

Ein Verdienst auch des Verlages ist es, mittels auflockernder Gestaltung mit Tabellen und Grafiken, Absatzgliederungen durch Einschübe oder Leerzeilen sowie durch ein angenehm zu lesendes Schriftbild für Durchhaltevermögen beim Lesen zu sorgen. Einerseits lädt die Gestaltung zum Durchblättern und Stöbern ein, andererseits zum vertieften, konzentrierten Aufnehmen einzelner Managementfacetten.

Apropos anspruchsvoll – das Thema Prozessmanagement genießt zwar durch seine in allen Institutionen vorzufindenden Alltagsrolle eine gewisse Praxispräsenz, doch neigen Fachbücher und Modelle dazu, diese allgegenwärtigen Arbeitsgrundlagen komplizierter als notwendig darzustellen. Überbordende Grafiken und Matrices gibt es zur Genüge. Manchmal aber reicht zum Verständnis eine Auflistung mittels Spiegelstrichen, und sofort stellt sich ein Gefühl der Checklistenatmosphäre ein. Wir alle lieben Checklisten, nicht wahr?!

Ob im Studium oder in einer großen Bibliotheken – und alles, was dazwischen ist – sollte das Praxishandbuch griffbereit stehen.


¹Praxishandbuch Prozessmanagement in Bibliotheken und Informationseinrichtungen / Cornelia Vonhof, Eva Haas-Betzwieser. 1. Aufl. Berlin/Boston : De Gruyter Saur. 2018.

Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“ in Köln

11. Dezember 2019 Kommentare deaktiviert für Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“ in Köln

Die Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“Programm (PDF)Zur Anmeldung wird ausgerichtet vom ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und dem Fachmagazin Open Password am 23.01.2020 am Kölner Standort von ZB MED.

Die Veranstaltung geht der Frage nach, ob wissenschaftliche Bibliotheken eine Zukunft haben und gibt direkt die Antwort: …

Cool! 😉

Scherz beiseite, nein, es klingt wirklich nach Antworten, denn es geht um …

  • Strategien für digitale Dienste (Anne Christensen, Leuphana-Univ.)
  • Forschung und Bibliothek, die sich innerhalb einer Einrichtung gegenseitig ergänzen und auf Augenhöhe zusammenarbeiten sollten (Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, ZB Med)
  • Transformationsprozess wissenschaftlicher Bibliotheken von dokumentenbasiert zu wissensbasiert (Prof. Dr. Sören Auer, TIB)
  • Qualifizierungen für zukünftige Anforderungen in Bibliotheken, hier: Zertifikatskurs „Data Librarian“ (Prof. Dr. Konrad Förstner, ZB MED)
  • Rolle der wissenschaftlichen Bibliotheken als unverzichtbarer Kooperationspartner der Wissenschaft

Die Fachtagung schließt an das 2019 erschienene Buch „Zukunft der Informationswissenschaft – Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?“

Wie schreibe ich eine Hausarbeit in Wirtschaftswissenschaften?

22. August 2019 Kommentare deaktiviert für Wie schreibe ich eine Hausarbeit in Wirtschaftswissenschaften?

Kostenlose Broschüre (auch als PDF) „Schreibe Deine beste Hausarbeit in Wirtschaftswissenschaften“ erhältlich bei ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft. Der Text der 36 Seiten hätte zwar gut und gerne auch auf 3,6 Seiten gepasst. Doch so erscheint das Blättern vielleicht für junge Studierende verlockender, zumal mit der orangen Farbgebung. Diese wiederum lädt zwar nicht zum Ausdrucken ein – WAS für ein Tintenverbrauch! – doch das tut heutzutage wohl eh niemand mehr.

Inhaltlich gibt der Leitfaden Tipps zur Themenfindung und Literaturrecherche, Lesetechniken und Leitfragen herausfinden, zum Exposé und wie man letztendlich seine Arbeit schreibt, richtig zitiert und schlussendlich korrigiert und … abgibt. Ja, auch über den Gebrauch von Bibliothek(smitarbeiter/innen) und Fachschaften etc. finden sich ermutigende Zeilen.

Herausgegeben von der zbw.eu / econbiz.de unter der Redaktion von Dr. Tamara Pianos mit Text von Nicole Krüger.

Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

2. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

Sechs Jahre nach Erscheinen des ersten Praxishandbuches Bibliotheks- und Informationsmarketing1 ergänzt und erweitert ein zweiter Band2 das Themenfeld. Doch wo ist die Bibliothek geblieben?

Zielgruppen

Der neue verknappte Titel verrät nichts mehr über die Zielgruppe. Wen wundert’s, ist sie doch tatsächlich eine sehr umfängliche: Kommunalverantwortliche sowie Mitarbeiter/innen in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing von Bibliotheken, weiteren Gedächtniseinrichtungen und Medienunternehmen sowie Marketingexpert(inn)en. Der Anspruch liegt ferner darin, sowohl Öffentliche wie Wissenschaftliche Bibliotheken zu erreichen, also auch in der Ansprache von Expert(inn)en wie Studierenden. Achtung, Spoiler! Anspruch erfüllt.

Letztere, also die Studierenden, werden dankbar das Vorwort aufgreifen bzw. in ihren Arbeiten zu zitieren wissen, denn es werden darin grundlegende Begriffe erläutert, beispielsweise Marketing, Service-Dominat Logic for Marketing (die Austauschbeziehungen vom Marktteilnehmenden betreffend), Information (vor allem in Richtung „Handlungsorientiert­heit“), des weiteren Informationsdienstleistungen, -ökonomie und –marketing.

Anspruch und Erfüllung

Schaffen es die Leser/innen, sich mit Hilfe dieses rund 600 Seiten starken Werkes bzw. einzelner Beiträge daraus, auf dem Informationsmarkt zu positionieren, dann sollten die Herausgeberinnen Prof. Frauke Schade (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Ursula Georgy (TH Köln) das Ziel ihres Praxishandbuches erreicht haben. Zusammen mit diesen beiden Koryphäen ihres Faches bemühen sich 28 weitere Mit-Autor(inn)en sowie eine Korrektorin und natürlich der verdienstvolle Verlag DeGruyter Saur, um in 37 Beiträgen konvergente Strategien, Methoden und Konzepte (so der Untertitel) vorzustellen, aber auch Entwicklungen aufzuzeigen, in Themen ein- wie weiterzuführen und Impulse zu setzen. Sehr fein die den Beiträgen jeweils vorangestellten Abstracts und nachgestellte Literatur sowie – dankenswert, wenngleich obligatorisch – Abkürzungs- und Autor(inn)enverzeichnis und ein Register.

Inhalte

Es versteht sich, dass die Rezensentin nur bruchstückhaft auf einige Beiträge eingehen kann, angefangen mit den „üblichen Verdächtigen“ – und das ist nicht despektierlich gemeint! – wie beispielsweise (Georgy und/oder Schade): Marktanalyse, Trendbeobachtungen, Strategisches und operatives Marketing oder Crowdsourcing (in einem Atemzug mit Open Innovation). Okay, für manche mag Crowdsourcing noch immer Neuland sein, wurde jedoch bereits 2006 erstmalig als Begriff verwendet, wie wir von Georgy erfahren, und ward im Bibliotheksbereich spätestens seit BUB 2011, H. 03, aufgegriffen sowie nachgerade in der OPL-Checkliste im Jahr 2012 erstmalig praxisrelevant in punkto „Crowdfunding“ aufbereitet3.

Nicht zu vergessen: Change Management (Petra Düren), das ja bei allen Veränderungsprozessen – und das ist im Bereich Informationsmarketing zwangsläufig meist der Fall – eine tragende Rolle spielt.

Andere Beiträge erfordern sicherlich eine höhere Bereitschaft, sich auf die jeweilige Thematik einzulassen. Nach wie scheint dies der Fall zu sein bei OER, also Open Educational Ressources (Sabine Stummeyer) – und ganz allgemein dem Openess –, Design Thinking (Ivonne Preusser), Prozessexzellenz (Christina Kläre), Gaming und Gamification (Christoph Deeg), Sprachsteuerung und digitale Assistenten (Sebastian Sünkler und Friederike Hanisch), Corporate Storytelling (Deborah Kyburz) und Altmetrics (Dirk Tunger und Andreas Meier). Hier bestehen wechselweise sowohl in Öffentlichen wie Wissenschaftlichen Bibliotheken Ressentiments und Unsicherheiten. Man nickt zwar wissend mit dem Kopf, ist aber oftmals noch nicht bereit dafür. Für jene lohnt sich das Praxishandbuch ganz sicherlich.

Ebenso treffen wir auf alte Bekannte im neuen Gewand beziehungsweise Kontext. Beispielhaft seien genannt das EFQM-Modell, hier als Basis eines nachhaltigen Informationsmanagements (Franziska Klaff und Beate Guba), Usability und User Experience, hier von Informationsdienstleistungen (Ulrike Spree) und Lernort Bibliothek, hier seine Entwicklung zum Lernraum Hochschule (Christine Gläser).

Ein wenig überraschend, auf das Thema E-Mail-Marketing (Johannes Neuer) zu stoßen. Da beileibe nicht mehr alle potentiellen Kund(inn)en über eine E-Mail-Adresse verfügen bzw. das E-Mail-Konto aktiv nutzen, wird diese Form der Kommunikation gemeinhin als nicht mehr zeitgemäß eingestuft. Trotz der getroffenen Aussage des Verfassers, basierend auf die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2017, „die Anzahl der weltweit versendeten E-Mail-Nachrichten wird weiter zunehmen“, bestehen verhaltene Zweifel bei der Rezensentin, ob dem Marketing mit E-Mails eine höhere Arbeitspriorität einzuräumen sei. Doch allein die Teilkapitel Rechtliche Grundlagen … und der Einblick in die Praktiken und Strategien der New York Publik Library (NYPL), beispielsweise in Sachen Welcome, Conversion und Renewal Journey lohnen einen zweiten Blick. Und wie Neuer treffend feststellt: „Bei der Evaluation werden weiterhin nicht Benchmarks anderer Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern eigene Erfahrungswerte, die durch sorgfältiges Testen und Verändern die Erfolge steigern“.

Besonders ans Herz gelegt

Den Studierenden bzw. Kursteilnehmenden an der FH Potsdam zum Bibliotheksmanagement bzw. zur Bibliothekswissenschaft wird die Rezensentin jedenfalls den Beitrag Crossmediale Kampagnen ans Herz legen, alldieweil das Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ eben mit dem Thema Kampagnen startet. Sich einen Überblick zu den mannigfaltigen Aktivitäten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene zu verschaffen, weitet den Ideenhorizont, gibt Impulse und hilft dabei, Zeit und Ressourcen zu sparen, um das Rad kein zweites Mal erfinden zu müssen. So treffen wir erneut auf Neuer und seine Inspirationsquelle NYPL, die mit einiger Berechtigung Preisträgerin des „IFLA BibLibre International Marketing Award 2018“ ist.

Doch auch Lokales Marketing (Georgy) wird den Weg in die Literaturliste zum vorig erwähnten Potsdamer Weiterbildungskurs finden, hier besonders des eigenen Aha-Erlebnisses folgend, bislang dem Geofencing (etwa: „Gefundenwerden“) kaum Beachtung geschenkt zu haben, da als Informationsquelle persönlich nicht genutzt. Wie gut, dass wir darüber geredet … äh, … gelesen haben. Und so ergeht es sicherlich auch der einen oder dem anderen beim Durchschmökern dieses Praxishandbuches zum Informationsmarketings.

Allen Zielgruppen – allen voran natürlich den Bibliotheken jeglicher Art! – ans Herz gelegt sei der Beitrag von Dirk Lewandowski zur Zugänglichkeit von Information Services und ihren Inhalten über Suchmaschinen, da traditionelle wie zukunftsorientierte Handlungsmaxime innerhalb des bibliothekarischen Leistungsspektrums.

Best Practice

Dass das vierte und letzte Gliederungskapitel Best Practice lediglich zwei Beiträge vereint, nimmt Wunder. Davon der erste, lediglich aus einer halben Seite bestehende Beitrag (Georgy und Schade), der sich zudem lediglich als Vorwort zum zweiten entpuppt, dem von Ivo Vogel: Services in Informationsstrukturen: Überregionale Literaturversorgung im Recht, einfach? Dessen Beitrag will als „integrativ“ zu den vorangegangenen drei Gliederungskapitel Marketinganalyse, Strategisches Marketing und Operatives Marketing verstanden werden, so die Herausgeberinnen.

Nun ja, Best Practice findet sich schließlich in allen einzelnen Beiträgen quer durchs Buch. Speziell herausgegriffen soll am Ende Richard Stang werden – und ÖB wie WB werden sich mit Begeisterung auf ihn stürzen. Stang, der zur Verortung von Bibliotheken humorige Aussagen trifft, kommt dabei gewohnt kurzweilig-informativ zur Sache.

Fazit

Vom „gewichtigen Werk“ nicht abschrecken lassen, sondern stöbern, sich inspirieren und – ja, … auch ein wenig belehren lassen.


1 Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Red.: Klaus Stelberg. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2012.

2 Praxishandbuch Informationsmarketing. Konvergente Strategien, Methoden und Konzepte. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Korrektorat: Ingrid Furchner. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2019.

3 Crowdfunding für OPL-Projekte nutzen : Finanzierung, Marketing, Social Networking / Ilona Munique. Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. – 1. Aufl. – 2012. (Checklisten ; 36)
Link zur 2. Aufl. 2015: http://www.bib-info.de/komm/opl/pub/check36_2A.pdf

„Ja, jetzt ist das langweilig. Aber …“

2. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für „Ja, jetzt ist das langweilig. Aber …“

„… in zwanzig Jahren!“ So lautet die witzige Unterzeile meines zum Lieblingsblog avancierten „Techniktagebuch“. Ich und Technik, also, das ist nicht immer so die allerleichteste Verbindung. Doch seit ich dieses Blog lese, komme ich mir nur noch halb so dusselig dabei vor. Man kann richtig viel dabei lernen, ohne sich zu qälen. Die Berichte über ge- bzw. missglückte Technikerfahrungen – von sind oft sehr erhellend, sogar, wenn man das entsprechende Teil gar nicht selbst hat. Oft geht es um den Vergleich, wie’s früher lief, und was sich zu heute geändert hat. Vergangenheitsbewältigung, gemischt mit Sehnsuchtsseufzern und Lobliedern auf Entwicklungen, minus eben jenen misslichen Umständen, die mit jedweder Technik einhergeht. Und sogar über Bibliotheken wird hin und wieder reflektiert, so wie hier diese nostalgische Reflexion. Schade nur, dass wir nicht erfahren, wie es sich für die Autorin (Kathrin Passig) heute so anfühlt. Na, vielleicht erfahren wir’s in 20 Jahren?! Übrigens – das Blog ist auch im Deutschen Literaturarchiv Marbach archiviert.


Globales Lernen ist angesagt

13. März 2018 Kommentare deaktiviert für Globales Lernen ist angesagt

… und das nicht nur bei der Jugend! Das Portal Globales Lernen hält Bildungs- und Unterrichtsmaterialien parat, behandelt Fokusthemen wie z. B. „Weniger ist mehr / Degrowth“, „Flucht & Asyl“, „Abfall & Müllexporte“ oder vermittelt Referenten (unter „Schulentwicklung“) und bietet Hintergrundliteratur (unter „Theorie und Praxis) etc. Denkbar also für (Schul-)Bibliotheken, die Lernräume zur Verfügung stellen und ihren jungen Nutzern eine Hilfestellung bei der Bewältigung der Hausaufgaben bieten möchten. Und natürlich zur eigenen Information, denn sicherlich fehlt auch uns Erwachsene der eine oder andere schnelle Zugang, bzw. möchten wir uns einfach einen schnellen Überblick verschaffen.

Bücherglück in München

31. Januar 2018 § Ein Kommentar

Sehr schön zusammengestellt eine 15-Punkte-Übersicht über Glücksorte für Bücherfreunde in München. Und bevor ihr fragt – nein, der Gasteig, die Stabi und (ja isses denn zu fassen?!?) das Cadu waren nicht dabei – SCHANDE!!! – dafür die sonst häufig unerwähnten Bücherbusse. Ich bin dennoch beeindruckt und gebe zu, in meinen München-Jahren einiges verpasst zu haben. Wobei – ist nicht sicher, ob’s das alles schon gab. Die Nr. 1, 3, 5, 8, 13 sicherlich nicht.

  1. Im offenen Bücherschrank geben und nehmen
  2. Lesecafés: Wo Buchliebe auf Kaffeeliebe trifft
  3. Wortspiele 18 – Junge Literatur im Ampere
  4. Krimifestival München – Hochspannung am laufenden Band
  5. StadtLesen am Odeonsplatz
  6. Im Literaturhaus könnt Ihr spannende Ausstellungen besuchen
  7. Das literarische Gedächtnis der Stadt – top modern: Die Monacensia
  8. Poetry Slams und Lesebühnen: Literatur live!
  9. Das Instituto Cervantes bringt Euch Spanien nahe
  10. Wo Ihr Heinrich Mann und Co. besuchen könnt
  11. Traumplätze zum Lesen in der Sonne
  12. Büchereien auf Rädern – die Bücherbusse
  13. „Bookuck“: Aktionswoche der Buchhandlungen
  14. Beim Literaturfest kommen Star-Autoren nach München
  15. Beim Bücherflohmarkt findet Ihr echte Literaturschätze

Wo bin ich?

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