Szenario für die Ausstattung für hybride Veranstaltungen

24. August 2021 Kommentare deaktiviert für Szenario für die Ausstattung für hybride Veranstaltungen

Viele Hochschulen möchten zum Wintersemester wieder zur Präsenzlehre überwechseln. Das ist sicherlich im Sinne der (geimpften) Studierenden und des (geimpften)) Lehrpersonals. Oft fehlt es jedoch an einem: an Raum, damit alle Teilnehmer*innen den entsprechenden Abstand halten können. Deshalb ist es, je größer die Veranstaltung ist, um so wahrscheinlicher, dass sie als hybride Veranstaltung angeboten wird. An vielen Orten jedoch fehlt die entsprechende technische Ausstattung, beispielsweise Mikrofone, die den Raum aufnehmen, so dass eine Diskussion stattfinden kann und diejenigen, die nicht im Raum sitzen, dennoch alles mit bekommen.

Andreas Sexauer (@asexauer) vom Zentrum für Mediales Lernen (ZML) am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) stellt auf einer Webseite mit mehreren Videos ein Set vor, mit dem man mobil hybride Seminare so ausstatten kann, dass sie gelingen. Sehr instruktiv! [via @rechercheuse]

Distance education: Übermittlungswege in Kanada

12. Juli 2021 Kommentare deaktiviert für Distance education: Übermittlungswege in Kanada

Eine Aufzählung alternativer Übermittlungswege von Bildungsinhalten, neben anderen auch eine travelling library und das Fernsehen …

08.02. „Säubere-Deinen-Computer-Tag“ und ein Ausblick die Zukunft mit Androiden

8. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für 08.02. „Säubere-Deinen-Computer-Tag“ und ein Ausblick die Zukunft mit Androiden

Der „Clean Out Your Computer Day“ folgt als logische Konsequenz auf den gestrigen „‚Liebe-Deinen-Roboter-Tag“. Derzeit ist wohl beides angeraten, denn noch nie hing man so viel an Rechnern und Handys wie seit einem Jahr. Wohl dem Computer, der einen Namen trägt! Jener hat sicherlich gute Chancen, etwas besser gepflegt zu werden.

Also, meine „Apfelsine III“ wird vielleicht nicht gerade verhätschelt, was häufiges Bildschirmputzen anbelangt. Na ja, aber ich selbst gehe auch nicht so oft zum Friseur, wie es vielleicht sein müsste – (und nein, das ist jetzt nicht dem Lockdown geschuldet, den ich diesbezüglich als „ist ja wie sonst bei mir auch“ einordnen kann). Doch immerhin bekommt mein MacBook Pro jeden Montag zum Wochenstart einen feuchten Lederlappenwischerer verabreicht.

Ich bin übrigens sehr gespannt, wie wir künftig mit unseren Ebenbildern wie den seit Kurzem in Serie hergestellten Robo-C umgehen werden. Sicherlich wird es in Sachen „Säuberung“ auch bald einen Markt geben. Muss mich mal nach Aktienanlagen umsehen. Ob ich hingegen so weit gehen würde, dass ich für ihn oder sie einen anderen Menschen ums Eck‘ bringen würde?! Soll ja angeblich gar nicht so weit hergeholt sein, wie eine Studie 2019 ans Tageslicht brachte. Abgefahren! Allerdings können wir nicht unbedingt darauf vertrauen, dass sie es uns positiv vergelten werden. Immerhin will Roboter Sophia offenbar gleich die ganze Menschheit zerstören!

Ist das der Dank dafür, dass sie seit 2017 die saudische Staatsbürgerschaft verliehen bekommen hat? Und damit sicherlich ein abgeleitetes Recht auf „menschenwürdige“ Säuberung und Pflege, um mal wieder auf harmlosere Daseinssorgen zurückzukommen. Denn: „Sie ahmen das menschliche Erscheinungsbild […] nach“, so David Hanson, sozusagen ihr „Vater“. Die Essenz übrigens DER o. g. Studie, deren Ergebnis ich nur teilen kann: „Am besten kamen Roboter mit stark vereinfachten Gesichtszügen an, die klar als Maschinen zu erkennen waren.“

Also: Computer putzen ist notwendig und okay. Namen geben auch noch. Aber bitte nicht Augen aufmalen und schminken oder so einen Quatsch! Und bevor der hier zu groß wird, der Quatsch, schließe ich jetzt lieber mal den Deckel von meiner technischen Assistentin Apfelsine III … aber nicht, bevor ich ihr liebevoll zwischen die Tasten gepustet habe, um heute an ihrem Ehrentag allerletzte Krümel zu entfernen!

Hatten wir Mumble schon? Nachträge zur Liste der Videokonferenzsysteme

7. Mai 2020 § Ein Kommentar

Auch für digitale Großveranstaltungen geeignet ist die Telko-Möglichkeit Mumble, ein offener Standard, deren Programme zur Teilnahme als Open Source erhältlich sind. „Die Übertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung zwischen Server und Client“, meldet Digitalcourage.

Dies als Ergänzung unseres Beitrags Liste der 28 Videokonferenzen. der auf den Videoconverencing.guide basierte.

Eine weitere Ergänzung offeriert o. g. Digitalcourage mit Nextcloud Talk, oder fürs zum Beispiel „Chatten, koordinieren, abstimmen“ mit Nextcloud (also ohne Talk) und Nuudel.

Für manche sicherlich interessant der Hinweis auf selbiger Seite, dass die gute alte „Dropbox“ nicht empfohlen werden kann, da dort mit unverschlüsselten Daten gearbeitet wird.

Mich freut, dass mein persönlicher Liebling der Telkos, nämlich Jitsi Meet, von den Empfehlern der Digitalen Selbstverteidigung aufgelistet wird. Jaaa, hat auch ein paar Nachteile, aber wo gibt’s die nicht?!

OERinfo-Workshop „Offene Bildungsressourcen verteilen und vernetzen“

15. April 2020 Kommentare deaktiviert für OERinfo-Workshop „Offene Bildungsressourcen verteilen und vernetzen“

„Der Workshop findet online am  21. und 22. April statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle die an offenen Bildungsmaterialien interessiert sind und insbesondere die technische Seite von OER kennenlernen möchten. Der Workshop bietet Hands-on Beispiele und eine Gruppendiskussion zur Bereitstellung, Vernetzung und Erschließung von OER.“

Weiteres erfahren Sie auf wb-web.de.

Achtsam mit Geschenken umgehen

24. März 2020 § 2 Kommentare

Oliver Tacke macht darauf aufmerksam, dass Angebote, die zwar bisher stabil gelaufen sind, dem derzeitigen Ansturm nicht gewachsen sind bzw. gewachsen sein können. Man solle achtsam mit den Anwendungen umgehen. – Das ist schon eine Tragik: Viele – Lehrer/innen und Schüler machen derzeit ihre Erfahrungen mit den Instrumenten der Zusammenarbeit und erleben nicht den Erfolg, sondern ruckelnde und zuckelnde System, da diese unter der Belastung nicht so funktionieren wie sonst.

Horizon Report 2019

20. Mai 2019 Kommentare deaktiviert für Horizon Report 2019

Beat Döbeli Honegger erwähnt in seinem Biblionetz den Horizon Report 2019.

Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

„Ja, jetzt ist das langweilig. Aber …“

2. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für „Ja, jetzt ist das langweilig. Aber …“

„… in zwanzig Jahren!“ So lautet die witzige Unterzeile meines zum Lieblingsblog avancierten „Techniktagebuch“. Ich und Technik, also, das ist nicht immer so die allerleichteste Verbindung. Doch seit ich dieses Blog lese, komme ich mir nur noch halb so dusselig dabei vor. Man kann richtig viel dabei lernen, ohne sich zu qälen. Die Berichte über ge- bzw. missglückte Technikerfahrungen – von sind oft sehr erhellend, sogar, wenn man das entsprechende Teil gar nicht selbst hat. Oft geht es um den Vergleich, wie’s früher lief, und was sich zu heute geändert hat. Vergangenheitsbewältigung, gemischt mit Sehnsuchtsseufzern und Lobliedern auf Entwicklungen, minus eben jenen misslichen Umständen, die mit jedweder Technik einhergeht. Und sogar über Bibliotheken wird hin und wieder reflektiert, so wie hier diese nostalgische Reflexion. Schade nur, dass wir nicht erfahren, wie es sich für die Autorin (Kathrin Passig) heute so anfühlt. Na, vielleicht erfahren wir’s in 20 Jahren?! Übrigens – das Blog ist auch im Deutschen Literaturarchiv Marbach archiviert.


#bibtag18 – Vortrag „Einsatz humanoider Roboter am Beispiel von Wildau“

19. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag „Einsatz humanoider Roboter am Beispiel von Wildau“

Vortrag Frank SeeligerBernd und Wilma, die beiden humanoiden Pepper-Roboter an der TH Wildau, wurden Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft geboren. Rund 25.000 Euro kostete das gute Stück, zu dessen „Erziehung“ und damit zu seiner tauglichen Verwendung Manpower benötige, so Frank Seeliger. Diese seien in den rund 4.000 Studierenden der Telematik zu finden gewesen.

Die Ausgangsfrage war: „Wo können wir mit Dienstleistung unterstützen?“ Und genau dieses sei auch die (zum Teil erst noch anvisierte) Aufgabe von Pepper Bernd: Entlastung des Thekenpersonals in Routinefragen bis hin zu etwa 15-minütigen Standard-Führungen für einen ersten Überblick. Für Zeiten mit großem Publikumsandrang etwa würden sich etliche auf den Roboter konzentrieren und damit das Personal entlasten. Bei den üblichen Problemen wie das Bedienen der Drucker oder im ewig gleichen Hinweis, wo das WC zu finden sei, wäre Bernd ein Zugewinn. Wilma hingegen dient der Entwicklung und steht ausschließlich den Studierenden zur Verfügung.

Im September 2016 ausgepackt wollten sofort alle „Pepper“ kennenlernen, wie es auch der Wunsch zahlreicher Vortragszuhörenden sei, zu denen Seeliger von der Wildauer Innovation sprechen soll. Doch der weißglänzende, gerade mal 1,20 Meter große „neue Mitarbeiter“ ist mit 28 Kilo zu schwer, um herumgereicht zu werden. Auf Youtube gäbe es jedoch genügend Filmchen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Entwicklung und Einsatz

Folie Frank Seeliger, Folie zum Vortrag "Einsatz humanoider Roboter am Beispiel von Wildau"Man solle jedoch nicht zu viel von Pepper erwarten. Ein normales Gespräch mit echten Menschen kann er noch lange nicht ersetzen. Als zu lange wird die Reaktionszeiten von immerhin nur noch 3 statt vormals 7 Sekunden Dauer empfunden. Es sei auch sehr unwahrscheinlich, dass Pepper sehr bald schon den Menschen ersetzen könne, und Seeliger spricht hier das Moravec’sche Paradoxon an. Komplexe Berechnungen seien für Roboter zwar ein Kinderspiel, nicht jedoch komplexe Bewegungsmuster.

Anders als bei KI-Systemen gäbe es nur eine langsame und schrittweise Entwicklung. Und diese Entwicklung ist im Vorfeld zu definieren, es ist also kein selbstlernendes System, sondern fest konfektioniert. Wobei das Lernen künftig eine große Rolle spielen wird, sobald der „kleine Bruder“ namens Nao Grundschulkindern zu mehr Lesekompetenz verhilft.

Erst seit März 2018, also ein halbes Jahr nach seiner Anlieferung, ist Bernd im Einsatz. Um diese fahrende Litfaßsäule zum Laufen, vielmehr: zum Rollen zu bekommen, wurde viel gearbeitet. Sie überhaupt zu erhalten war hingegen weniger schwierig. Als Seeliger die innovative Anschaffung vorschlug, wurde ihm entgegnet: „Was? Nur einen? Wir kaufen zwei!“

Mittlerweile wurden 7-8 Bachelorabschlussarbeiten über die Pepper-Roboter geschrieben, die sogar Witze erzählen können und den Wetterbericht, Fahrpläne und Ortsangaben drauf haben. Bernds Einsatzbereich könne mit der Funktion eines Chatbots vergleichbar sein, der wohl wieder in Mode käme, so jedenfalls prophezeit es Seeliger. Im Moment allerdings gäbe es noch so einige Schwächen, um ihn als Miniführer bibliotheksraumdeckend einsetzen zu können.

Grenzen, Schwachstellen und Anforderungen

Bernd kann keine GPS-Daten empfangen, hätte kein Bluetooth, und zu viel Sonne nähme er als Widerstand war und verharre auf der Stelle. Außerdem lassen seine Rollen nicht zu, dass er die Schwelle der Aufzüge oder gar Treppen überwinden könne. Gelöst sei noch nicht (die Frage nach personenbezogenen Daten. Da die Peppers über eine Gesichtserkennung verfügen, müsse das im Grunde mit den Eltern abgesprochen werden. Definitiv gäbe es keinen Memoryspeicher.

Technisch gesehen könne man über Leasingverträge den Pepper-Roboter aktuell halten, indem man die einen oder anderen Verschleißteile austauscht, z. B. das Tablet zur Fernbedienung.

Möglichkeiten / Projekte

Interessant war Bernds Einsatz in einem schulischen Kunstprojekt. Die Frage lautete: „Wie nehmen Kinder Roboter wahr?“ Die Folien zeigten aus Pappmaché erstellte Peppers, die für eine Ausstellung zum Motto „Arbeitswelt der Zukunft“ verwendet wurden. Die Selbstverständlichkeit, mit der eine der Peppers ein geöffnetet Buch in seinen Pranken hält, hat fast schon etwas Erlösendes.

Ein weiteres Projekt ist, wie weiter oben angedeutet, die Leseförderung, die auch funktionalen Analphabetismus mit einschließt. Man liest dabei dem Roboter, der still und geduldig zuhört, vor und Pepper stellt Rückfragen oder verbessert Wörter. Ein Stichwort dabei war auch „Antolin“. Kooperationspartner ist die Stadtbibliothek Wildau, die auch den Innovationspreis für Bibliotheken der Länder Berlin und Brandenburg 2017 damit gewonnen hat.

[Diese und weitere Projektszenarien finden Sie hier.]


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

13.06.2018: TK 2: kommunizieren & handeln / Roboter und Gaming

Einsatz humanoider Roboter am Beispiel von Wildau: Möglichkeiten und Grenzen

Frank Seeliger, TH Wildau, HSB, Wildau, Deutschland

Seit Herbst 2016 besitzt die TH Wildau zwei kindergroße, sogenannte Pepper-Roboter, einen zur Entwicklung (Bernd) und Wilma zum Produktivbetrieb in der Hochschulbibliothek. Verschiedene Einsatzfelder sind definiert und teilweise technisch bereits umgesetzt. Die hochschulinterne Zielvereinbarung fördert diese Entwicklungen. Ob Bibliotheksführung, Hilfe am Kopierer, kleinere Interaktionen mit Kunden oder Ortung sind schon jetzt vorzeigbar. Die rollende Maschine soll im nächsten Jahr die unbemannte Bibliothek als Serviceeinrichtung unterstützen. Neben diesem Projekt erhielt eine weitere Kooperation Auftrieb durch den Gewinn des ersten Innovationspreises der Region Berlin und Brandenburg. Ein kleinerer humanoider Roboter namens Nao soll Grundschulkindern helfen, Lesekompetenzen zu entwickeln.

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