CfP zur DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“

23. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Hochschulweiterbildung ist auch Thema von Bibliotheken, sowieso. Ob aus unserer Branche jemand ein Call for Papers einreichen wird, ist eher fraglich. Dennoch möchte ich auf die DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“ aufmerksam machen, die vom 13.-15.09.2017 mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Auftrag“ in Magdeburg-Standal stattfinden wird. Alldiweil, weil Zukunftsperspektiven mittlerweile auch in Bibliotheken immer mehr mit einem Generationenwechsel verbunden sind. Ein Thema, mit dem auch Referent(inn)en immer stärker konfrontiert werden. Viele Probleme – so wird mir jedenfalls vermittelt – rühren immer häufiger daher, dass das Durchschnittsalter in Bibliotheken immer höher wird.

Das bedeutet, dass komplizierte und hochwertige Arbeiten auf immer älteren Schultern gelegt wird (hohes Erfahrungswissen!) bei gleichzeitig immer höherer Anspruchshaltung, was das Aufgreifen neuer Themen betrifft, die den Jüngeren (hohe Zeitgeistaffinität) angetragen wird. Beide Gruppen (dazwischen gibt’s wenig Mittelalter aufgrund lange Jahre praktizierter Stellenstreichungen) müssen nun mitbedienen, was sich !Hochschulweiterbildung“ nennt. Jedoch …

Die Entwicklung der Hochschulweiterbildung wird maßgeblich von bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussionen und Einflüssen auf Bundes- und Landesebene geprägt und gesteuert. Gleichzeitig wirken innovative Ansätze der Weiterbildungsforschung bestimmt durch die Anforderungen des Marktes und durch neue gesellschaftliche Trends auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Zukunftsaussichten und dynamische Entwicklungen der Hochschulweiterbildung betrachten und mit einem internationalen Blick diskutieren:

– Wie sieht die Hochschulweiterbildung der Zukunft aus?
– Welche Modelle und Ansätze tragen zur Nachhaltigkeit der Weiterbildung an Hochschulen bei?
– Welche Auswirkungen haben die gesellschaftlichen Trends auf die Weiterbildung?
– Wie kann die Digitalisierung als Motor für die Hochschulweiterbildung wirken?
– Wie wird z.B. im internationalen Vergleich die wissenschaftliche Weiterbildung bereits als gesellschaftlicher Auftrag der Hochschulen für lebenslanges Lernen wahrgenommen?

Diese und in der Fortführung weitere sehr wichtige Fragestellungen werden in der Pressemitteilung zum CfP aufgeführt, alles innerhalb von Themenblöcken, die auch für Bibliotheken relevant sind: Nachhaltigkeit, Digitalisierung (!) und Gesellschaftlicher Auftrag. Einsendeschluss des CfP ist übrigens der 31.03.2017. Wäre doch nett, wenn Bibliotheken da was mitzureden hätten.

Lern- und Bildungsprozesse gestalten

13. Mai 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Fokus vieler Nachwuchsinitiativen steht, das Hineinwachsen in Forschung und Entwicklung der Bildungseinrichtungen zu erleichtern. Zu diesen Initiativen gehört auch das „Junge Forum Medien und Hochschulentwicklung“, das Nachwuchsforschenden sowie -praktikerinnen und -praktikern aus den vier beteiligten Fachgesellschaften (dghd, GMW, GI/FG E-Learning sowie DGfE/Sektion Medienpädagogik) eine Plattform für Diskurs und Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bietet.

Die hier dokumentierten Tagungsbeiträge aus dem Jahr 2013 sind dabei so divers, wie formelle oder informelle Lern- und Bildungsprozesse mit und ohne Medien nur sein können. Es wird z. B. diskutiert, welche Rolle Prozesse der Gestaltung im Kontext von hochschul- und mediendidaktischer Forschung einnehmen und wie digitale Technologien Lern- und Bildungsprozesse praktisch unterstützen. Einige Beiträge zur Personalentwicklung und Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Hochschulen rahmen den Band zum #JFMH13 ein.

Die PDF-Fassung ist frei verfügbar und kann von der Homepage des Verlages heruntergeladen werden.

Fördermittel in Baden-Württemberg ausgeschrieben

16. Dezember 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

„Land schreibt 2 Millionen Euro für die Digitalisierung in der Hochschullehre aus – Antragsfrist: 1. Februar 2016“ lautet die Meldung. Man kann auch Informationskompetenz-Konzepte und E-Tutorials melden. Wie wär’s?

Buch zur Begleitung von Abschlussarbeiten

12. Oktober 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

„Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten“ heißt der längst fällige Buchtitel eines hochschuldidaktischen Konzepts von Stefan Jörissen und Eva Buff Keller. Zum Inhalt ist mit dem Titel alles wichtige gesagt. Im Fokus steht außerdem, „mit welchen Strukturen und Massnahmen Studiengänge und Hochschulen die notwendigen Grundlagen für eine gute Betreuung schriftlicher Arbeiten schaffen können.“

[via idw-online]

Gestaltungsraum Hochschullehre

8. Oktober 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Gestaltungsraum Hochschullehre : Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen / Benjamin Klages … [Hrsg.] – Opladen [u.a.]: Budrich Unipress Ltd., 2015 – 298 Seiten : Diagramme. 978-3-86388-714-8 Online frei verfügbar unter: http://www.budrich-verlag.de/upload/files/artikel/00001223_010.pdf?SID=aa4235823d9c0e43e8d47e3ef91dea09
[via Gabi Reinmann: Lehren – Lernen – Didaktik]

digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

5. März 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Aufschieberitis mit Hilfe eines MOOCs (Massive Open Online Course, kurz MOOC) lösen – das ist wahrlich preisverdächtig. Und so wurde der elfwöchige Kurs „MOOCen gegen chronisches Aufschieben“ einer der zehn Preisträger im Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2015, der auf der Bildungsmesse didacta am 26.02.2015 in der Sparte „Berufliche Bildung und Studium“ prämiert wurde.

Besonders überzeugt die Verknüpfung von wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung mit einem praxisnahen, handlungsorientierten Training.

Leider läuft der Kurs des KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology mit Eliane Dominok und Sarah Holstein nicht mehr.

Ich finde es bemerkenswert, dass ein mittlerweile umstrittenes eLearning-Konzept wie ein MOOC allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet wurde. Sehr passend hingegen das Thema. Denn es scheint mir symptomatisch für MOOCs, durch die freie Zeiteinteilung eben in jene Prokrastinationsfalle zu geraten, die es bei einem Präsenzseminar nicht in dem Maße gegeben ist.

Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viele den Kurs angefangen haben und wie hoch die Abschlussquote war. Eine Anfrage dazu ist erstellt.

4. DGHD Jahrestagung 2015 „Hochschuldidaktik im Dialog“ 3.-6. März 2015 | Paderborn

5. Februar 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

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