ÖBT 2018 in den Startlöchern

7. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Vom 12.-15.09.2017 findet der 33. Österreichische Bibliothekartag 2017 in Linz statt. Das Programm ist techniklastig, was auch vom Titel her zu erwarten war: „Wolkenkuckucksheim. Bibliotheken in der Cloud“. Gleichwohl wird ein Themenkreis II angeboten zu „Personal- und Organisationsentwicklung als Notwendigkeit in zukunftsorientierten Bibliotheken“.

Sessions im engeren Zusammenhang mit Fort- und Weiterbildung entdeckte ich lediglich folgende: Michaela Zemanek: „e-Weiterbildung für BibliothekarInnen: ein e-Learning-Kurs zu Primo.“ Für mich persönlich nicht Grund genug, die Woche im Nachbarland zu verbringen, auch, wenn die anderen Sessions sicherlich nicht uninteressant wären. Ich wünsche jedenfalls einen guten Verlauf!

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Auf der Spur eines neuen Phänomens: Betätigungswissenschaft

5. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Manchmal spüre ich’s einfach: Ja, das sollte Bibliotheken und die Fortbildungswelt interessieren. Kommt auf uns zu. Wird mal zum Renner. Dann zur Normalität. Vorher ein Trend. Im Moment noch mit Fragezeichen. Ich setz‘ da mal ein Ausrufezeichen. Betätigungswissenschaft. Kurz angerissen und aus der Pressemeldung zitiert (und vergessen Sie das mit der Ergotherapie erst einmal):

Was bringt uns eigentlich dazu, in der Kindheit Vorlieben und Abneigungen für bestimmte Betätigungen zu entwickeln? Immerhin begleiten uns viele Aktivitäten ein Leben lang. Wir entwickeln sie fort oder behalten sie unverändert bei, auch wenn wir die Umgebung, die Mitmenschen beziehungsweise Bezugspersonen, manchmal sogar, wenn wir den kulturellen Kontext wechseln.

Zu anderen Betätigungen finden wir nicht oder haben wir keinen Zugang. Manche bleiben im Laufe des Lebens auf der Strecke oder werden eines Tages wieder entdeckt.

Aus Sicht der OS [Occupational Science] ist menschliche Betätigung zu komplex und kontextbezogen, um nur aus einer einzigen disziplinären Perspektive erforscht zu werden.

Genau. Daher ist unsere Disziplin, die der Bibliotheken, ebenfalls gefragt.

Einen Schwerpunkt der OS bildet die Erforschung der Wechselwirkung zwischen Betätigung, Gesundheit und Wohlbefinden im räumlichen, zeitlichen, kulturellen und sozialen Kontext, wobei Betrachtungen sozialer, politischer, ökonomischer oder kultureller Themen aus betätigungsorientierter Perspektive eine große Rolle spielen. Als interdisziplinäre Wissenschaft will die OS Erkenntnisse zum Konzept der Betätigung generieren, die für viele Disziplinen und Handlungsfelder nutzbar sind, wie beispielsweise für die Gesundheitsförderung, Stadtplanung und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Personengruppen.

Muss ich noch mehr schreiben? Oder sehe nur ICH einen Zusammenhang mit s. o.? Mitternacht und ein Glas Rotwein haben schon manche Geistesblitze zustande gebracht, weil mit blinzelnden Augenlider der Text zwischen den Zeilen besser erfasst werden kann, als wenn man zu genau auf die Details achtet.

P. S.: Anlass: 1. deutsche Tagung der Occupational Science Europe vom 08.-09.09.2017 in Hildesheim

Open-Access-Tage 2017 #OAT17 in Dresden

26. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Veranstalterin der Open-Access-Tage 2017 – Der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information – ist die Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Das Programm kann sich sehen lassen!

36. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V. (ASpB)

20. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar


Die Anmeldung zur ASpB-Tagung im November ist freigeschaltet! Die Tagung hat das Motto „Die Mauer ist offen! Grenzen überwinden – Digitale Welten erschließen“

Wie funktioniert Überzeugungsarbeit für OER?

30. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie überzeugt man den Bildungsminister, OER-Projekte zu initiieren? Matthias Andrasch auf dem Blog Bündnis Freie Bildung über seine Erkenntnisse aus dem 2. OER Policy Forum in Warschau.

Eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn in ihrem Land waren die Bildungsminister*innen bisher immer nur wenige Jahre im Amt – und OER war bisher weder Top-Priorität bzw. teilweise eher vollständiges Neuland.

 

Im Mittelpunkt: Generationenwechsel in der wissenschaftlichen Weiterbildung

2. März 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine Fachtagung zum „Generationenwechsel – Wissenschaftliche Weiterbildung Älterer an Hochschulen“ kündigt die DGWF¹ für den 01.-03.03.2017 an der Karl-Franzens-Universität in Graz an.  Pressemitteilung via idw-online:

Zu beobachten ist, dass sich dieser Generationenwechsel vor allem auf drei Ebenen vollzieht: bei den Teilnehmenden, bei den Lehrenden und bei den Institutionen. Diese drei Themen sollen auf der Tagung in den Fokus gerückt werden.

Außerdem stellt sich die Frage, …

…, wie viel an Kontinuität und wie viel an Neugestaltung es bedarf, um dem Generationenwechsel adäquat begegnen zu können.
Die Tagung wendet sich an WissenschaftlerInnen, OrganisatorInnen und Institutionen, die sich mit der Weiterbildung älterer Menschen befassen.

Titelblatt Bachelorarbeit Annett BurkhardtAuch in meinem Heimatblog startete ich jüngst eine auf sieben Beiträge angelegte Serie zum Thema „Fortbildung Älterer“. Sie nimmt dabei die Bachelorarbeit² von Annett Burkhardt zur Reflexionsgrundlage, wofür ich ihr noch einmal herzlich danken darf!

¹Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e. V.; zugleich BAG WiWA Jahrestagung 2017

² Burkhardt, Annett: Die Bedeutung von Fortbildungen für ältere Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Beispiel der wissenschaftlichen Bibliotheen in Hamburg. Potsdam. 2015.

CfP zur DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“

23. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Hochschulweiterbildung ist auch Thema von Bibliotheken, sowieso. Ob aus unserer Branche jemand ein Call for Papers einreichen wird, ist eher fraglich. Dennoch möchte ich auf die DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“ aufmerksam machen, die vom 13.-15.09.2017 mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Auftrag“ in Magdeburg-Standal stattfinden wird. Alldiweil, weil Zukunftsperspektiven mittlerweile auch in Bibliotheken immer mehr mit einem Generationenwechsel verbunden sind. Ein Thema, mit dem auch Referent(inn)en immer stärker konfrontiert werden. Viele Probleme – so wird mir jedenfalls vermittelt – rühren immer häufiger daher, dass das Durchschnittsalter in Bibliotheken immer höher wird.

Das bedeutet, dass komplizierte und hochwertige Arbeiten auf immer älteren Schultern gelegt wird (hohes Erfahrungswissen!) bei gleichzeitig immer höherer Anspruchshaltung, was das Aufgreifen neuer Themen betrifft, die den Jüngeren (hohe Zeitgeistaffinität) angetragen wird. Beide Gruppen (dazwischen gibt’s wenig Mittelalter aufgrund lange Jahre praktizierter Stellenstreichungen) müssen nun mitbedienen, was sich !Hochschulweiterbildung“ nennt. Jedoch …

Die Entwicklung der Hochschulweiterbildung wird maßgeblich von bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussionen und Einflüssen auf Bundes- und Landesebene geprägt und gesteuert. Gleichzeitig wirken innovative Ansätze der Weiterbildungsforschung bestimmt durch die Anforderungen des Marktes und durch neue gesellschaftliche Trends auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Zukunftsaussichten und dynamische Entwicklungen der Hochschulweiterbildung betrachten und mit einem internationalen Blick diskutieren:

– Wie sieht die Hochschulweiterbildung der Zukunft aus?
– Welche Modelle und Ansätze tragen zur Nachhaltigkeit der Weiterbildung an Hochschulen bei?
– Welche Auswirkungen haben die gesellschaftlichen Trends auf die Weiterbildung?
– Wie kann die Digitalisierung als Motor für die Hochschulweiterbildung wirken?
– Wie wird z.B. im internationalen Vergleich die wissenschaftliche Weiterbildung bereits als gesellschaftlicher Auftrag der Hochschulen für lebenslanges Lernen wahrgenommen?

Diese und in der Fortführung weitere sehr wichtige Fragestellungen werden in der Pressemitteilung zum CfP aufgeführt, alles innerhalb von Themenblöcken, die auch für Bibliotheken relevant sind: Nachhaltigkeit, Digitalisierung (!) und Gesellschaftlicher Auftrag. Einsendeschluss des CfP ist übrigens der 31.03.2017. Wäre doch nett, wenn Bibliotheken da was mitzureden hätten.

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