Arbeit gut, alles gut!

12. April 2018 Kommentare deaktiviert für Arbeit gut, alles gut!

Spaß und Sinnhaftigkeit in einem interessanten Beruf bedeutet für beide Geschlechter gleichermaßen mehr Wohlbefinden auch im Privatleben, so eine Studie. Ach?! Mich hat natürlich folgender Satz magisch angezogen: „Ebenso spielen Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten eine große Rolle. Auch das Team und die Unternehmenskultur sowie die Anerkennung vom Vorgesetzten haben Einfluss darauf, wie wohl wir uns an unserem Arbeitsplatz fühlen“, so die Meldung des Fresenius-Instituts, und weiter: „Das Einkommen und das Alter konnten in dieser Erhebung hingegen nicht in Verbindung mit dem Wohlbefinden gebracht werden.“

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Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

10. April 2018 Kommentare deaktiviert für Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

Nach einer kleinen Osterpause geht’s gleich spannend wieder los, und zwar mit dem frei erhältlichen Web-CLIC“-Fragebogen. Er prüft vier Basisbausteine, die für die Zufriedenheit mit Webseiten verantwortlich sind: Verständlichkeit, Gefallen, Informationsgehalt und Glaubwürdigkeit. Entwickelt haben diesen Fragebogen, der 12 Abfragepunkte umfasst, Psychologen der Uni Münster unter Meinald Thielsch, der auf seiner Webseite auch eine englische Version sowie eine Excel-Tabelle dazu bereit hält. [via idw-online]

Mit Fortbildung hat das für mich deshalb zu tun, da diejenigen Teilnehmenden aus dem Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ der FH Potsdam, die diesen Test anwenden, um ihre Hausarbeit zum Thema Webseiten aufzupeppen, einen dicken Punkt extra von mir erhalten. Schon mal dafür, dass sie diese Meldung hier entdeckt haben. 😉

Wenn Sie dann auch noch folgende Literatur mit einbeziehen, also dann ist die Chance auf eine gute Bewertung noch einmal gestiegen:

Meinald T. Thielsch, Gerrit Hirschfeld: Facets of Website Content. Human-Computer Interaction, Published online: 15 Mar 2018; DOI: https://doi.org/10.1080/07370024.2017.1421954

Bibliotheken im Kontext forschungsunterstützender Dienste für die Sozialwissenschaften

7. Dezember 2017 Kommentare deaktiviert für Bibliotheken im Kontext forschungsunterstützender Dienste für die Sozialwissenschaften

Eine VDB-Fortbildung für Fachreferentinnen und Fachreferenten
19.02.-20.02.2018
Ort: Bremen, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Veranstalter: FID Politikwissenschaft (SuUB Bremen), FID Soziologie (USB Köln), GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln, VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit

Lesen Sie weiter auf den Seiten der SuUB Bremen.

JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media

1. Dezember 2017 § Ein Kommentar

Wie jedes Jahr mit Spannung erwartet: Die JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media vib 12- bis 19-jährigen ist downloadbar. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie hier.

Neueste Entwicklung und Trends 2017 im Bereich „Themeninteressen und Informationsverhalten“: Erst auf dem vierten Rang befindet sich „Musik“, an 3. Stelle „Ausbildung und Beruf“, und – ja, ich finde das toll! – an 2. Stelle „Aktuelles, was in der Welt so passiert“. Rang 1, und völlig natürlich, sicherlich auch für Erwachsene: „Info zu persönlichen Problemen“.

Nun ratet mal, welche Informationsquellen für aktuelle Ereignisse der Welt herangezogen werden. Schaut selber nach, und zwar auf der Seite 20. Soviel sei verraten – Zeitungsverlage müssen sich für den Printbereich warm anziehen! Aber auch Facebook, was wiederum beruhigend ist.

Tja, und für uns Bibliothekswesen das Wichtigste: „Bücher und Lesen“. Hier sind Konstanten zu finden. Zum Beispiel: Wie im letzten Jahr (mit ministeigender Tendenz von 38 auf 40%) sind zwei von fünf Jugendliche regelmäßige Lesende, die mehrmals die Woche ein Buch in die Hand nehmen. Was sich ebenfalls kaum verändert hat – die Mädels lesen eindeutig mehr: nur jeder dritte Junge, aber jedes zweite Mädchen. (S. 19 f).

51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

2. November 2017 Kommentare deaktiviert für 51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

Die Trainier- und Veränderbarkeit des Gehirns (Plastizität des Gehirns) wurde in einer Studie zur Steigerung der sozialen Kompetenz durch mehrmonatiges, modulares Training eindringlich bewiesen. Sowohl Verhalten wie auch das Wachstum in den Gehirnstrukturen änderten sich bei den Probanden eindeutig. Ebenso konnte Stressreduktion nachgewiesen werden. Dabei spielten die Dyaden-Übungen, also Sequenzen mit einem Übungspartner, eine entscheidende Rolle. Die Vermutung aus der Pressemeldung des Max-Planck-Instituts:

Sich regelmäßig einer fremden Person gegenüber zu öffnen und zu lernen, vorurteilsfrei einem anderen zuzuhören, hat wahrscheinlich zu einer Art sozialen Stress-Immunisierung geführt, da sozialer Stress ja vor allem durch die Angst vor negativer Fremdbeurteilung zustande kommt.

Davon leite ich persönlich eine Empfehlung ab: Sucht euch Lernpartner! Tauscht euch 10 Minuten lang über euren Lernstand aus, sprecht darüber, was ihr euch vornehmt und wo ihr Probleme seht, aber auch Chancen, ihn zu bewältigen, wovor ihr Angst habt und was euch Spaß machen würde. Eigentlich etwas, was in intakten Familien am gemeinsam stattfindenden Abendbrottisch stattfinden könnte … ach ja, wo gibt’s das denn noch? Wiedereinführen!

Fachportal Pädagogik im frischen Look

19. September 2017 Kommentare deaktiviert für Fachportal Pädagogik im frischen Look

Das Fachportal Pädagogik (*) bündelt seine wissenschaftlichen Informationsangebote neu, und zwar in drei Angebotsbereiche: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Zielgruppen ist nach wie vor „die wissenschaftliche Community der Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik“.

Wer wie ich das Angebot des Fachinformationsdienstes (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung vermisst, wird innerhalb des Bereichs „Literatur“ fündig. FID als Suchwort half zunächst nicht, das Lesen der Mail mit der Ankündigung des Relaunch schon eher.

Pädagogische Fachbibliotheken in Deutschland sind unter „Forschungsinformationen“ aufgelistet.

Infos zum Relaunch hier.

(*) Angeboten von DIPF, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Forschungen rund um die Stadt in Vierteljahresheften zu Urbanistik

10. August 2017 Kommentare deaktiviert für Forschungen rund um die Stadt in Vierteljahresheften zu Urbanistik

Das Deutsche Institut für Urbanistik bringt Neuigkeiten zu Forschungen rund um die Stadt heraus. Die Inhalte des Vierteljahreshefts Nr. 1/2017 könnten auch für Bibliotheken interessant sein (auch, wenn sie mit keinem Wort je erwähnt wäre …):

  • Innenstadt ist mehr als die Summe ihrer Nutzungen
  • Kommunaler Umgang mit Gentrifizierung
  • Finanzausgleich und kommunale Investitionen (mit Blick auf Instrumenten wie z. B. „Green Bonds“, neue Public-Private-Partnerships, Kreditfonds, Formen des Crowdfundings (ich sag’s ja schon seit 2011, dass das mal eine wichtige Rolle spielen wird!), Bürgergenossenschaft™en etc.)

Reingespickt auch in die neue Nr. 3 / 2017. Hier folgende Aussagen, die auch bei Leitbild- und Profilentwicklungen prima zugrunde gelegt werden sollten, und zwar zu finden im Beitrag zu „Standortfaktoren entscheiden über Wettbewerbsfähigkeit“:

• Breitgefächertes und sicheres Angebot an Wirtschaftsflächen bereitstellen
• Verkehrliche und technische Anbindung umweltgerecht und nutzerorientiert ausbauen
• Verfügbarkeit von bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum sichern
• Versorgungs- und soziale Infrastrukturen fördern
• Kulturelle Vielfalt und Weltoffenheit stärken

Bevor Sie fragen: „Ja, kommen denn Bibliotheken wenigstens im Heft 2 einmal vor?“, dann wäre die passende Stelle wohl hier gewesen: Forschungs-Praxis-Projekt „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten“ mit einem Netzwerktreffen Anfang Dezember 2016 in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Und an vielen anderen Stellen ebenfalls. Werden wir unsichtbar, vergessen, überflüssig? Oder beteiligen wir uns (und unsere Nutzer) einfach an keinem Diskurs? Nun, die Heftthemen zeigen ganz gut auf, wo man sich vielleicht noch etwas mit einbringen könnte. So wird schließlich die „Zuwanderung als Dauerthema von Stadtentwicklung und Sozialplanung“ (H. 2/2016, S. 17) geortet, und das ist doch wirklich ein Thema, den Bibliotheken einiges an Ressourcen reservieren, ob in Integration oder Bildung.

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