Weiterbildungsbeschäftige in repräsentativen Daten

24. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Qualität der Erwachsenen- und Weiterbildung wird von einer Personengruppe bestimmt, die bislang faktisch gesehen noch nicht sonderlich untersucht wurde. Die berufliche und soziale Situation von rund 700.000 in der Weiterbildung Beschäftigten (ohne Ausbilder) hat nun erstmalig in einer repräsentative Erhebung der wb-personalmonitor untersucht.

Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, ebenso deren eigene Ausbildung. Denn „fast zwei Drittel der Beschäftigten sind Akademiker, ein Viertel hat einen pädagogischen Studienabschluss, 60 Prozent besitzen eine pädagogische Zusatzqualifikation.“ Na ja – wenn nicht diese, wer dann?!

Das Personal in der Weiterbildung : Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, Qualifikationen, Einstellungen zu Arbeit und Beruf. Bielefeld : wbv. 2017. Reihe DIE Survey.

Positives Ergebnis aus der Umfrage „wbmonitor 2016“

12. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Des einen Leid, des anderen Freud. Ein Ergebnis des wbmonitor 2016, welches unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt“ stand, war: „Auf die wirtschaftliche Stimmungslage der Weiterbildungsbranche wirkte sich die hohe Zahl Geflüchteter offensichtlich positiv aus.“ Und: “ … befindet sich auch die Weiterbildungsbranche insgesamt im Mai 2016 auf dem Höchstniveau ihrer wirtschaftlichen Stimmung.“ Wie gesagt … wenn dahinter nicht immer so viel Leid stecken würde, täte es einem echt freuen. Zum Trost: durch die oft unentgeltlichen Leistungsangebote wird auch Leid gemildert.

Strategien von Jobsuchenden

3. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Lichtmess war in alten Zeiten das Datum  für die Restzahlung ausstehender Löhne, man erhielt neue Wäsche und Stoffe und wechselte nicht selten das Arbeitsverhältnis. Denkbar ist, dass das Prozedere damals einfacher als heute ablief. In modernen Zeiten braucht es schon ausgefuchste Bewerbungsstrategien und minutiöse Vorbereitungen, um sich den Traumjob zu angeln. Wobei … für den Bibliotheksbereich gilt das aktuell etwas weniger, hier herrscht Fachkräftemangel. Nicht selten, dass wir in inetbib die Botschaft einer Verlängerungen der Ausschreibefrist im Postfach finden. Dennoch – auch in diesem Bereich mag ein Foto (welches nicht mehr „Pflicht“, jedoch weiterhin oportun ist) und ein sauberes, standarisiertes Anschreiben hilfreich sein, wie eine Befragung jetzt bestätigte. Strategische Verhaltensweisen sind zum Beispiel das Auffüllen von Lücken im Lebenslauf oder Bewerbertrainings für Assessment Center.

Stress und Lernen? Kannste vergessen …

16. Januar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Lernen ist kaum möglich unter Stress. Bereits geringe Mengen des Stresshormons Cortisol verhindert Lernerffekte, wie eine Studie bewies. [via idw-online]. Entspannungs- oder Auflockerungsübungen zu Beginn einer Fortbildung könnten also entscheidend dazu beitragen, die Lernsituation zu verbessern. Kleinere Pausen zwischendrin sowieso, aber auch ein herzhaftes Lachen wirken entspannend. Letzteres dürfte in Zeiten gefühlter Tausender von Youtube-Katzen&Co.-Filmchen kein Problem sein.

Wer fällt die besseren Entscheidungen? Nachdenken versus Lebenserfahrung

15. Dezember 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Hätten Sie’s gedacht? Um eine gute Entscheidung zu fällen, sind Unerfahrene nicht schlechter als Lebenserfahrene, sofern sie gründlich über Handlungsalternativen nachdenken durften, so eine Bayreuther Studie.

Beruhigend zu wissen, nachdem in naher Zukunft viele Altgediente in den Ruhestand gehen und das Feld den „Grünschnäbeln“ hinterlassen (müssen). Keine Sorge also.

Doch um gründlich nachzudenken, bedarf es der Einsicht in die Notwendigkeit des Nachdenkes (Selbsterkenntnis) sowie genügend Gelegenheiten fürs Hirnen (Zeitmanagement). Kann man lernen. Womit ich die Kurve zu unserem Themenbereich hoffentlich hinbekommen habe 😉

JIM-Studie 2016: Mediennutzung 12-19-Jähriger

28. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

„Basisuntersuchungen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“ steht als Titel über der Webseite, auf der die Studie in verschiedenen Formaten herunterzuladen ist. Bei Klicksafe gibt es eine Zusammenfassung und auf der Facebook-Seite des Medienkompetenz-Portals NRW gibt es einen Screencast mit Kommentaren zu den wichtigsten Zahlen.

Nichts Neues trotz Hirnforschung?

3. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Es ist faszinierend, was sich in unserem Gehirn abspielt, und noch faszinierender, was moderne Hirnforschung heute alles plastisch beobachten kann. Zum Beispiel, wie die beiden Gedächtnisspeicher beim Lernen zusammenarbeiten: der Hippocampus, einem plastischen Kurzzeitspeicher mit großer Kapazität und schneller Aufnahmefähigkeit, und der Neokortex, der die Informationen zwar langsamer aufnimmt, jedoch dauerhafter bewahrt und zudem die neuen Inhalte nicht überschreibt.

An Ende einer raffinierten Versuchsreihe, in der ein veränderbares und ein nicht veränderbares Labyrinth die am Lernen beteilgten Gehirnregionen lokalisiert, wird bewiesen, was die Menschheit eh schon weiß, drückt es jedoch immer noch reichlich zurückhaltend aus: „Unseren Ergebnissen zufolge erscheint häufiges Wiederholen des Lernstoffs als unumgänglich“, sagt die Wissenschaftlerin.

Ich wiederhole also noch einmal deutlicher: Lernen geschieht durch Wissensanreicherung mit Wiederholungskomponente. Oder anders gesagt: Lernstoff aufnehmen und repetieren. Da geht doch glatt ein Kindheitswunsch für mich in Erfüllung. Damals hätte ich gerne eine perfekte Antwort auf die Frage meiner Mutter gegeben: „Herrgott, warum muss ich dir das denn immer zweimal sagen!“

[via idw-online]

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