Ideen entstehen beim Gehen und Stehen

17. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter

Quelle: Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter: https://idw-online.de/de/news663434

… und weil das so ist, sollte Büroräume entsprechend gestaltet werden. Das würde die Kopierecken oder die oft schmalen Gänge zu den Arbeitsräumen, in denen man sich gemeinhin trifft, sehr entlasten. „Kollissionen“ ist – nach Phillips – neuerdings positiver Ausdruck einer Mitarbeiterbegegnung mit Potenzial.

Offenbar sind’s die neutralen Punkte wie oben beschrieben, die den Druck mindern, der an Arbeitstischen oder in Besprechungsräumen entsteht. Locker an einem Stehtischchen in der Nähe einer ohnehin „irgendwie immer blöd im Weg stehenden“ Säule, und schon wäre auch dieser Platz gewinnbringend genutzt. Durchaus auch denkbar für Nutzergespräche in Bibliotheken, etwas Abseits der Hauptströme.

Ein derartiger Ansatz ist den World Cafès eigen, auch dort trifft man sich locker um einen großen, runden Tisch und malt nach Lust und Laune seine Einfälle direkt auf die Tischdecke. Dass das kreatives Potenzial entfaltet, wissen wir aus den berühmten Kaffeehäuser in Paris, Wien oder Prag etc.

[idw-online]

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

Für Ratgebende ist Schlafmangel ideal

1. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Eigentlich sollte es ein launiger Artikel werden darüber, dass sich Ratgebende, Coaches, Trainer, Lernbegleiter … samt aller -innen etc. über unausgeschlafene Teilnehmende und Klienten freuen sollten.  Ratschläge werden nämlich schneller und unreflektierter angenommen, wenn die Augendeckel all derjeniger zufallen, die bis in die Puppen die EM-Ergebnisse gefeiert haben. Aber ich bin einfach zu müde heute und werde den Rat meines Partners, nur ganz, ganz kurz auf die Studie „Schlafmangel und die Nutzung von Ratschlägen“ hinzuweisen und stattdessen noch mal eine Runde Kaffeetrinken gehen, beherzigen.

Online-Rausch ist geschlechtsabhängig

16. März 2016 § Ein Kommentar

Die Online-Nutzung von 28% der männlichen Studienteilnehmer und gut 24% der weiblichen wurde einer Studie zufolge als problematisch eingeschätzt. Die These: Frauen sind häufiger in sozialen Netzwerken unterwegs und erleben dort stärkeren Frust als Männer. Diese wiederum sind vermehrt bei Online-Spielen anzutreffen und verfügen wohl auch eine höhere Reizschwelle. Der „MS Wissenschaft“ verdanken wir die Grundlagendaten. Sie wurden über eine Umfrage ermittelt, bei der die Teilnehmenden im Schnitt 29 Jahre alt waren. „Ein Großteil der Probanden waren Schüler (46 %), doch auch Berufstätige und Senioren fanden sich darunter.“ [via idw-online]

Für den oft internetintensiven Fort- und Weiterbildungbereich des Lebenslangen Lernens, insbesondere beim E-Learning, lässt sich daraus ableiten, dass jede/r Strategien und Kompetenzen entwickeln muss, um einen „Online-Rausch“ bzw. Suchtgefahren und Frustrationen vorzubeugen. Doch wie lässt sich die drohende Gefahr einschätzen? Die Parameter suchttypischer Verhaltensauffälligkeiten erfragt ein Internet-Abhängigkeitstest (short Internet Addiction Test – s-IAT) (hier ein englischsprachiger Test)*, z. B.:

  • sozialer Rückzug
  • Realitätsflucht
  • vernachlässigte Alltagspflichten
  • vernachlässigte Körperhygiene
  • Verlust der Impulskontrolle
  • Heimlichtuerei im Hinblick auf die Internetnutzung
  • Schlafmangel
  • Entzugserscheinungen, z. B. Nervosität, Reizbarkeit, Depression, Launenhaftigkeit, Schweißausbrüche

Geht’s Ihnen noch gut?! Wenn nicht, üben Sie einen neuen Umgang ein und haben Sie dabei Geduld. Denn erst nach 100 Tagen gewöhnt sich der Mensch tatsächlich an eine neue „Betriebsweise“

* Nachtrag 11.20 Uhr: Auf meiner Heimatseite findet sich ab sofort eine sinngemäße deutsche Übersetzung der IAT-Testfragen.

Gespenstische Schnelligkeit des Gehirns

25. Februar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Kennen Sie? Sie besuchen eine Fortbildung, kommen in den Raum mit einer Gruppe und entscheiden blitzschnell, in welche Ecke Sie sich dazu setzen möchten. Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Sie da richtig sitzen? Einer Studie nach bewerten Menschen ihr Gegenüber innerhalb weniger Millisekunden und entscheiden über Sympathie oder Antipathie. Irgendwie gespenstisch. Und unfair womöglich auch. Wie gut, dass wir im Laufe der Stunden unsere Ansichten revidieren können. Denn lernfähig sind wir ja außerdem, nicht nur (zu) schnell.

Könnte ein Plädoyer für Lerngruppen sein, …

23. Februar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

… die Erkenntnis, dass ein starkes Gruppengefühl Stress reduzieren hilft. Sagt eine Studie. Na ja, kommt vielleicht doch auf den Einzelfall an. Mir persönlich fällt es schwerer, in einer Gruppe zu lernen, als meine Nase alleine in ein Buch zu vertiefen. Wobei – nach einer gewissen Zeit ist ein Austausch über die Lernerkenntnisse dann doch wieder auch recht schön. Oder wie geht es Ihnen damit?

Ob Tag oder Nacht – gut geträumt ist halb gelernt

22. Januar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Traumnacht mit DrachenWer träumt, erinnert sich besser an Gelerntes. Sagt man. Und/Oder aber kann Gelerntes besser verlernen. Was Platz für neues Lernen schaffen soll. Angeblich. Nichts Gewisses weiß man nicht. Da verhilft einem das Video ‚Why do we dream“ zwar auch nicht zu brandneuen und gesicherten Erkenntnissen, ist jedoch nett gemacht.

Wer’s trockener und neurowissenschaftlicher mag, kann sich „The memory fundtion of sleep“ in der nächsten schlaflosen Nacht zu Gemüte führen. [Via sciviews.de – Videos aus der Wissenschaft – Warum träumen wir?]

Ist Ihnen einerlei, weil Sie zu den Tagträumer/inn/en zählen? Auch gut! Denn: „Schöpferisches Tagträumen fördert die Fähigkeit zum Lösen von Problemen und zu sinnvollem Planen.“ Lassen Sie also Ihrem Traumbewusstsein vollen Lauf, ob bei Tag oder Nacht. Denn das Wichtigste scheint zu sein, dass die Informationsflut in beiden Fällen unterbrochen wird. Sehr zum Wohle dessen, was da eben gedacht bzw geträumt wurde. Sagt der Deutschlandfunk: „Ein (sic!) lange Nacht der Träume. Von der Faszination Innenwelt“.

Wie ich auf dieses Thema gerade komme? Hm, raten Sie mal … huuuuaaaaa … gäääääähn … schnarch … püüüühhhhh … chrrrrrchrrrr … schmatzschmatz …

Wo bin ich?

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