Bester Zeitpunkt für Bitte um Fortbildungsbesuch

9. August 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Sie möchten eine Fortbildungsreise bewilligt bekommen? Dann fragen Sie am besten in dem Moment, wo ihr Vorgesetzter (also hier tatsächlcih männlicher) am gestresstesten wirkt. Ja, wirklich! Entscheidungen unter Stress fallen dann eher selbstloser aus, wie eine Studie unlängst bewies.

 

Großzügigkeit macht glücklich

21. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Großzügigkeit macht glücklich. „Bereits das feste Versprechen freigiebiger zu sein, löst eine Veränderung im Gehirn aus, die uns glücklicher macht“, so eine Studie. Ob auch diese Großzügigkeit gegenüber einem selbst damit gemeint ist? Fragen wir am besten Christian S. aus der BSB.
Wie auch immer … ich jedenfalls gehe heute großzügig darüber hinweg, dass der Bogen zum Thema Fortbildung / Weiterbildung ein lockerer ist, weil’s für langatmige und inhaltsreiche Blogbeiträge einfach jetzt schon zu warm ist. Schönes, glückliches Wochenende!

„Kindern vorlesen“ als Seminar für Psychologiestudierende

18. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Coole Idee! Für Psychologiestudierende der Uni Witten/Herdecken gibt es ein Seminar, in welchem sie Kinder eines Krankenhauses vorlesen.

Bei der Entwicklung des Seminars orientierten sich Prof. Dr. Thomas Pijanowski und Katharina Hussung am Vorbild von Patch Adams, der betone, wie wichtig das seelische Wohlbefinden für den Heilungsprozess sei. Im Zentrum stünde deshalb vor allem, den Kindern mit allen verfügbaren Mitteln eine tolle Zeit zu ermöglichen. [via idw-online]

Tja, dass das mal aus einer anderen Ecke als dem Bibliothekswesen oder aus Buchhandlungen kommt, finde ich erwähnenswert. Denn der Rufer im eigenen Lande benötigt doch manchmal etwas Unterstützung aus anderen Berufsfeldern. Mir kommt die Idee, auch in unseren brancheneigenen Aus-, Fort- und Weiterbildungen „Vorlesen“ als Unterrichtseinheit zu integrieren.

Wenn eine Bewerbung gescheitert ist …

16. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

… und Sie sich miserabel fühlen, weil Sie sich total ignoriert fühlen, dann liegen Sie mit Ihrem Kummer durchaus richtig. Soziale Wesen brauchen Antworten oder zumindest kleine Gesten, dass sie wahrgenommen wurden und eine Bedeutung für andere haben. Sogar ein klares Nein ist immer noch besser als gar keine Reaktion.

„Welche Faktoren zu einer Verbesserung der negativen Gefühle nach einer sozialen Ausgrenzung führen, haben Psychologen der Universität Basel und der Purdue University (USA) Rahmenbedingungen untersucht, die solche Situationen erträglicher machen“, so die idw-Pressemitteilung. Dabei wurden verschiedene, auch unveröffentlichte Studien mit einbezogen. „Alle Untersuchungen zeigen, dass bereits kleinste Zeichen von Integration und Aufmerksamkeit den Kummer infolge sozialer Ausgrenzung verbessern. So schnell und sensibel wie Menschen auf den Ausschluss reagieren, lassen sie sich also auch von Zeichen der Wiedereingliederung und Aufmerksamkeit beeinflussen. Die Art der Anerkennung – ob positiv oder negativ – spielt dabei keine Rolle.“

Was diese Meldung in unserem Blog zu suchen hat? Nun, wer sich weiterbildet, möchte meist seine beruflichen Chancen verbessern. Voller Elan werden Bewerbungen geschrieben, die leider nicht immer sofort zum Erfolg führen. Von daher soll Sie dieser Beitrag seelisch unterstützen. Falls Sie also einmal ein Gefühl von Ausgegrenztsein verspüren … WIR WISSEN, dass Sie ein toller Mensch sind! Lassen Sie sich trösten und umarmen, es ist nicht IHRE Schuld, wenn andere unhöflich sind.

Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

Ideen entstehen beim Gehen und Stehen

17. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter

Quelle: Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter: https://idw-online.de/de/news663434

… und weil das so ist, sollte Büroräume entsprechend gestaltet werden. Das würde die Kopierecken oder die oft schmalen Gänge zu den Arbeitsräumen, in denen man sich gemeinhin trifft, sehr entlasten. „Kollissionen“ ist – nach Phillips – neuerdings positiver Ausdruck einer Mitarbeiterbegegnung mit Potenzial.

Offenbar sind’s die neutralen Punkte wie oben beschrieben, die den Druck mindern, der an Arbeitstischen oder in Besprechungsräumen entsteht. Locker an einem Stehtischchen in der Nähe einer ohnehin „irgendwie immer blöd im Weg stehenden“ Säule, und schon wäre auch dieser Platz gewinnbringend genutzt. Durchaus auch denkbar für Nutzergespräche in Bibliotheken, etwas Abseits der Hauptströme.

Ein derartiger Ansatz ist den World Cafès eigen, auch dort trifft man sich locker um einen großen, runden Tisch und malt nach Lust und Laune seine Einfälle direkt auf die Tischdecke. Dass das kreatives Potenzial entfaltet, wissen wir aus den berühmten Kaffeehäuser in Paris, Wien oder Prag etc.

[idw-online]

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

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