3 Doodle-Alternativen

7. Januar 2020 § Ein Kommentar

Das Terminfindungs- und Entscheidungs-Tool Doodle ist für mich persönlich ist es immer noch der praktischste Tool, denn es lässt sich mit Outlook verknüpfen, von wo aus dann die Termine verwaltet werden können.

Allerdings – Online-Tools einzusetzen ist nicht generell für alle Bibliotheken möglich, meist aufgrund undurchdringlicher Firewalls und Einschränkungen, die dem Schutz der Dienststellen vor Schadware oder Spams dienen sollen. Doch es lassen sich manche Tools privat ausprobieren und, wenn für gut befunden, eine bezahlte und sichere Variante (z. B. statt Basic in der Bezahlvariante) abonnieren. Zumindest lassen sich in der EDV-Abteilung Bedarfe anmelden und damit Anreize geben, ähnliche Dienste zu installieren.

Kulibri – Eine WebApp mit Erinnerungsfunktion, Teilnehmerverwaltung und Ausgabenabrechnung. Registrieren muss man sich nicht. Es genügt eine E-Mail-Adresse. Da lässt sich eine Wegwerf-E-Mail-Adresse vorher einrichten. Insofern ist ein gewisser Datenschutz (von der IP-Adresse einmal abgesehen) gewährt. Eine Anmeldung hätte allerdings den Vorteil, Kontakte verwalten und sich die Termine in einer Übersichtsseite anzeigen lassen zu können.

Dudle – Online-Tool der TU Dresden. Ebenfalls ohne Registrierung möglich. Ein „Privatsphären-Modus“ lässt anonyme Abstimmungen untereinander zu. Daher ist hier der Datenschutzgrundverordnung Genüge getan. Erstellte Unterlagen sind löschbar. Es lässt sich sogar eine eigene URL erstellen, indeman den ersten Teil der o. g. Adresse Begriffe u./o.Zeichen nach Wahl angefügt werden können.

Xoyondo – auf dem ersten Blick ähnlich Doodle. Ohne Registrierung möglich. Zusätzlich zur Terminplanung und teilnehmerunbegrenzten Umfragen lassen sich in der erweiterten Premium-Version Dateien anhängen und in der Business-Variante ein individuelles Umfragedesign erstellen.

Den Montag beginnen – am besten mit Kaffee?

7. Oktober 2019 § Ein Kommentar

Die Tageszeitung wie so oft von hinten nach vorne lesend stieß ich heute im Journalteil des FTs auf „Kaffeemythen im Check“. Mit schöner Regelmäßigkeit erscheint gefühlt monatlich ein „neuer“ Artikel, meist mit änlicher Überschrift und Inhalt(siehe Kostprobe unten).

Dennoch – reflexhaft suche ich nach neuen Erkenntnissen und bin hoch zufrieden, wenn sich wieder einmal zu bestätigen scheint, dass mich mein nachmittäglicher Kaffeekonsum …

  • … tatsächlich anzuregen vermag, indem er mein Herz und zentrales Nervensystem aktiviert (was den Bogen zu einem besseren Arbeis- und Lerneffekt schlägt)
  • … vor Krebs besser beschützt, als ohne,
  • … meiner Schmerzen entledigen kann, und daher Koffein sogar in manchen Medikamenten zu finden ist,
  • … nicht süchtig macht, lediglich ein Gewöhnungseffekt einsetzen kann,
  • … den Durchschnitt von 164 Litern pro Jahr Deutsche(r) nicht überschreitet (und ich mich frage, ob die Babys dazugerechnet wurden bzw. ab welchem Lebensalter die Tassen gezählt werden),
  • … mich nicht sonderlich entwässert, obschon er die Nierenfunktion aktiviert
  • … mich nicht übersäuert, sondern mich im Gegenteil sogar eher basisch werden lässt,
  • … zu den 57 % der Haushalte zählen lässt, die den guten alten Kaffeefilter verwenden und damit nicht zu den 24 % Umweltsündern werden lässt, die Aluminiumpads bevorzugen.

Und nächsten Montag räumen wir mit den Teemythen auf, was meint ihr?!

13.09.2019: Kaffee-Mythen im Check: Entwässert Kaffee den Körper? In: T-online.de.

27.08.2019: Die größten [5] Kaffee-Mythen im Check. In: Freundin.

17.05.2019: Sieben Kaffe-Mythen im Faktencheck. In: TK.de.

20.03.2019: 8 Mythen und Wahrheiten rund um den Kaffee. In: Aktiv.de.

27.01.2019: [10] Kaffee-Mythen im Check: Kann Kaffee wirklich süchtig machen? In: Bild.

31.10.2018: Die größten 9 Kaffee-Mythen. In: Onmeda.de.

Und wir berichteten zuletzt am 11.07.2017 – also zumindest in bibfobi wiederholen wir uns nicht allzu sehr zum Thema *zufrieden guck*.

 

 

Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

11. September 2019 Kommentare deaktiviert für Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

Abhängigkeit kann ursächlich im Stress entstehen, wenn auf Plattformen Abwechslung statt Loslösung erfolgt, so eine Studie unter 444 Facebook-Nutzern. „Die Idee, dasselbe Umfeld, das den Stress verursacht, als Mittel zur Bewältigung dieses Stresses zu verwenden, ist neu. Es ist ein interessantes Phänomen, das für Technostress, der durch soziale Medien hervorgerufen wird, charakteristisch zu sein scheint.“ (Prof. Monideepa Tarafdar via idw-online).

Da horchen wir doch wieder mal tief in uns rein, nicht wahr?! Beruflich, in der Weiterbildung und im Privatbereich völlig auf Social Media zu verzichten scheint heute fast unmöglich zu sein. Muss ja auch nicht, solange ich gezielt das tue, was ich plante, zu tun – also z. B. meine Veranstaltung zu bewerben oder mich in der Community in Erinnerung zu rufen. Und solange ich mich gezielt mit denjenigen austausche, die ich vorhatte, zu „sprechen“, und nicht mit Hinz und Kunz im Belanglosen zu versumpfen.

Es steht sicherlich auch nicht zur Debatte, dass ich meinerseits die Aufmerksamkeit für eine begrenzte Zeit auf die Werbung und das „Hallo-ich-facebooke-instagrame-twittere-etc.-also-bin-ich“ der anderen zu richten. Niemand von uns muss durch den Tag hecheln und darf nur sinnvolle Arbeit oder Gespräche leisten, sondern darf sich genau wie im fleischlichen Leben an den virtuellen Türrahmen lehnen und mal ein Plauderminütchen abhalten und der Sozialisation ihren Tribut zu zollen.

Aber eben das muss man sich bewusst machen. Alles in Maßen, und zur Not hilft ein Wecker, um die Zeit nicht zu übersehen. Früher war das ein rascher Blick auf die Armband- oder Wanduhr, ein „Ups, ich muss dann mal wieder, war nett …“. Da viele dafür nur noch aufs Handy starren, sind sie auch bereits schon wieder mitten drin im Technostress.

Also, passt auf euch auf! Wie immer macht die Dosis das Gift!

Wenn die Zeit zum Studium nicht reicht …

30. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Wenn die Zeit zum Studium nicht reicht …

Beispiel Elektronischer Zettelkalender… sind die größten Zeitdiebe Smartphone, Fokusverlust und der Realitätsverlust im Hinblick auf das Deadline-Ende, so in etwa jedenfalls sieht das Gabriel Rinaldi auf Linkedin. Er empfiehlt neben der altbewährten To-Do-Liste, der ABC-Methode bzw. um ein D gesteigert, der Eisenhower-Matrix oder der Anwendung des Pareto-Prinzips folgende weitere Hilfsmittel: Pomodoro (statt einer App tut es auch eine Küchenuhr), der , Kanban (für mehr Transparenz und Workflow) und Timeboxing (Zeitfenster und Disziplin).

Ich selbst liebe meinen elektronischen Kalender, der pro Tag viele bunte Zettelchen aufweist (orange/WEGA-Team; grün/Interne WEGA-Arbeiten; blau/Blogs; hellrot/gemeinsame Termine; dunkelrot/Termine nicht verschiebbar; braun/Ehrenamt.)

Sie auszuklicken hat ewas Befreiendes. Mein ständiges Ziel ist eine freie Fläche links neben der aktuellen Tagesübersicht. Dann bin ich schon leidlich zufrieden. Jetzt aber schnell ab mit dem Beitrag hier, damit ich Zeit fürs Mittagessen freischaufeln kann! DAS wäre noch die Lücke, für die ich obig aufgeführte Zeitmanagementtipps brauche. (Und auch, wenn ich selbst Seminare dazu halte – wer es nicht am eigenen Leib verspürt, wie sich Prokrastination anfühlt, sollte besser auf coole Ratschläge verzichten!)

Gute Vorsätze im Job durchhalten

10. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Gute Vorsätze im Job durchhalten

Für gute Vorsätze braucht es eigentlich nur eines: Willenskraft. Eine Studie fand jetzt heraus: Je mehr wir daran glauben, dass unsere Kraft des Wollens kaum Grenzen kennt, umso weniger fühlen wir uns nach mentalen Leistungen erschöpft. Wie heißt es so schön: „Der Glaube versetzt Berge“. In diesem Fall ist es der Glaube an uns selbst. Er lässt uns die Selbstkontrolle leichter aufrecht erhalten.

Also: Kontrollieren Sie nochmal Ihre guten Vorsätze, und wenn Sie diese wirklich umsetzen wollen, dann können Sie das! Ich jedenfalls vertraue Ihnen grenzenlos, und das sollten Sie selbst auch!

Was soll man vom „Leistungsmanagement“ halten?

17. Oktober 2017 Kommentare deaktiviert für Was soll man vom „Leistungsmanagement“ halten?

Zum wiederholten Male stoße ich auf das Wort „Leistungsmanagement“. Und es stößt mir auf. Wie geht es Ihnen damit? Als Einstieg vielleicht diese Pressemeldung. Sie bestätigt ein wenig meine Sorge, dass Leistung im gleichen Atemzug mit Stress einher geht. Wie gut, dass es aber auch DIESEN Satz gibt: „Ich leiste mir Gelassenheit“. Und bin deswegen noch lange nicht leistungsunfähig.

 

Beulen am Kopf wegen Gruppenarbeiten?

21. August 2017 § 2 Kommentare

Wer hat uns eigentlich suggeriert, dass Gruppenarbeiten super wichtig, effektiv und bei Studierenden beliebt sind? Ich war da immer schon sehr skeptisch, nicht erst, seitdem die letzte Wahlmodulgruppe in Potsdam unisono aufstöhnte, als ich betont auf diese Möglichkeit hinwies. (Warum, ist wohl klar. Macht Lehrbeauftragten weniger Arbeit, wenn mehrere Personen auf einmal bewertet werden. Wir sind schließlich mehr oder weniger ehrenamtlich eingesetzt und dürfen uns die Arbeit auch mal leichter machen,  jawoll!) Der Artikel „Was man bei Uni-Gruppenarbeiten wirklich lernt? Dass sie abgeschafft gehören“ jedenfalls sprach mir (nicht nur wegen besagter Studierender, sondern auch in der Phase meiner früheren bibliothekarischen Berufsverbandsämter) sehr aus dem Herzen und goutierte die eigenen Erfahrungswerte. So manche Beule am Kopf jedenfalls spüre ich bei Wetterumschwüngen heute noch.

 

Großzügigkeit macht glücklich

21. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Großzügigkeit macht glücklich

Großzügigkeit macht glücklich. „Bereits das feste Versprechen freigiebiger zu sein, löst eine Veränderung im Gehirn aus, die uns glücklicher macht“, so eine Studie. Ob auch diese Großzügigkeit gegenüber einem selbst damit gemeint ist? Fragen wir am besten Christian S. aus der BSB.
Wie auch immer … ich jedenfalls gehe heute großzügig darüber hinweg, dass der Bogen zum Thema Fortbildung / Weiterbildung ein lockerer ist, weil’s für langatmige und inhaltsreiche Blogbeiträge einfach jetzt schon zu warm ist. Schönes, glückliches Wochenende!

Prüfungstee gegen Prüfungsangst

7. Juli 2017 § Ein Kommentar

Die Facebookseite „Prüfungstee“ ist „Von Studenten für Menschen mit Prüfungsangst!“ Mein persönlicher Tipp: Bachblüten, Schüssler-Salz Nr. 5 und das Wissen, das Adrenalin durchaus leistungssteigernd ist.

 

Wer fällt die besseren Entscheidungen? Nachdenken versus Lebenserfahrung

15. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Wer fällt die besseren Entscheidungen? Nachdenken versus Lebenserfahrung

Hätten Sie’s gedacht? Um eine gute Entscheidung zu fällen, sind Unerfahrene nicht schlechter als Lebenserfahrene, sofern sie gründlich über Handlungsalternativen nachdenken durften, so eine Bayreuther Studie.

Beruhigend zu wissen, nachdem in naher Zukunft viele Altgediente in den Ruhestand gehen und das Feld den „Grünschnäbeln“ hinterlassen (müssen). Keine Sorge also.

Doch um gründlich nachzudenken, bedarf es der Einsicht in die Notwendigkeit des Nachdenkes (Selbsterkenntnis) sowie genügend Gelegenheiten fürs Hirnen (Zeitmanagement). Kann man lernen. Womit ich die Kurve zu unserem Themenbereich hoffentlich hinbekommen habe 😉

Wo bin ich?

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