#bibtag18 – Vortrag „Glück am Arbeitsplatz“

13. Juni 2018 § Ein Kommentar

Britta Woldering und H. FreyDas Resümee nach in den Jahren 2011, 2014 und 2017 durchgeführter Mitarbeiter/innenbefragungen in der Deutschen Nationalbibliothek: „Wir denken, dass es sich lohnt. Nach acht Jahren sieht man eine Entwicklung“, so Britta Woldering und Jürgen Frey. Offen hingegen blieb die Frage: „Ist Zufriedenheit der richtige Indikator? Und wofür?“

Die Chancen der Befragung lägen darin, dass Stärken und Handlungsfelder aufgezeigt und nicht nur „die Lauten“ gehört würden. Zudem fördere die Umfrage eine gute Kommunikationskultur. Erkennbar sei diese nicht zuletzt daran, dass in der zuletzt durchgeführten Befragung aus dem Jahr 2017 rund Dreiviertel der Mitarbeiter/innen an ihr teilgenommen hätten. Im Vortrag nicht verschwiegen wurden die Grenzen derartiger Umfragen. Sie würden zwar Misstände aufzeigen, nicht jedoch deren Ursachen. Ferner bilden sie eine durchschnittliche Meinung ab, jedoch keine konkreten Dinge. Es gilt, die Balance zwischen schnellen Ergebnissen und mittelfristigen Veränderungen sowie zwischen Aktionismus und Versanden zu halten.

VortragendeDieser Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit beinhaltete 70 Fragen, zwei davon offen formuliert. Er mache nur Sinn, wenn die Bereitschaft bestünde, etwas zu verändern und dafür Ressourcen zur Verfügung gestellt würden. Positiv mache sich auch ein Storytelling bemerkbar, um das Abfragen nicht zu dröge werden zu lassen. Verwendet wurde außerdem eine 5er-Skala.

(Vortragsnotizen: Ilona Munique)

Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

12.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Motivieren und Partizipieren

Glück am Arbeitsplatz? Beschäftigtenbefragungen in der Deutschen Nationalbibliothek

Britta Woldering, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Zufriedene Mitarbeitende leisten gute Arbeit: Unter dieser Prämisse hat die Deutsche Nationalbibliothek Befragungen zur Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten als Steuerungsinstrument etabliert. Im Vortrag wird über die drei Befragungen in den Jahren 2011, 2014 und 2017 eine Linie gezogen und beschrieben, was der Nutzen und die Stolpersteine bei Beschäftigtenbefragungen sind und Empfehlungen für die Planung, Durchführung und den Umgang mit Ergebnissen formuliert. Wozu können Arbeitszufriedenheitsbefragungen dienen und wozu nicht? Wie haben sich bei der Deutschen Nationalbibliothek die Fragebogenthemen und die Maßnahmen, die aus den Ergebnissen abgeleitet wurden, über die Jahre entwickelt?
Zum Abschluss des Vortrags und als Einstieg in die Diskussion soll die Frage aufgeworfen werden, ob Zufriedenheit überhaupt der richtige Indikator ist: Macht Zufriedenheit träge? Wird mit der Erhebung der Zufriedenheit das Anspruchsdenken bestärkt? Gibt es überhaupt „die Zufriedenheit“ oder ist das für jeden und jede etwas anderes? Wie hoch ist der Anteil der Eigenverantwortung an der Arbeitszufriedenheit?

Advertisements

Umfrage zum Stellenwert von öffentlichen Bibliotheken in der demokratischen Gesellschaft

9. Mai 2018 Kommentare deaktiviert für Umfrage zum Stellenwert von öffentlichen Bibliotheken in der demokratischen Gesellschaft

Ein Aufruf, den wir gerne weitergeben: „herzlichen Dank an die Vielen, die bereits an der Umfrage teilgenommen haben. Es freut uns zu sehen, wie groß das Interesse ist! Ich hoffe, die Umfrage hat Spaß gemacht und gezeigt, mit welchen Fragestellungen andere Kulturen auf unsere Institution schauen. Die ersten Ergebnisse sehen vielversprechend aus!
Da es sich um eine internationale, vergleichende Studie handelt, hätte ich den Ehrgeiz, dass wir aus Deutschland den Rücklauf proportional gesehen im Vergleich zu den kleinen Ländern wie Dänemark, Schweden, Norwegen überbieten. …

Deshalb wäre ich immer noch dankbar für weitere Umfragebeteiligungen. Die Umfragetool ist noch bis Ende dieser Woche geöffnet (Sa., 0 Uhr). Vielleicht haben Sie ja in dieser schönen Feiertagswoche noch 10 Minuten übrig? —> http://fh-potsdam.limequery.org/564135?lang=de

Freundliche Grüße von
Prof. Dr. Ragnar Audunson (Projektleiter, Oslo) und Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (Projektpartner, Potsdam)

Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

10. April 2018 Kommentare deaktiviert für Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

Nach einer kleinen Osterpause geht’s gleich spannend wieder los, und zwar mit dem frei erhältlichen Web-CLIC“-Fragebogen. Er prüft vier Basisbausteine, die für die Zufriedenheit mit Webseiten verantwortlich sind: Verständlichkeit, Gefallen, Informationsgehalt und Glaubwürdigkeit. Entwickelt haben diesen Fragebogen, der 12 Abfragepunkte umfasst, Psychologen der Uni Münster unter Meinald Thielsch, der auf seiner Webseite auch eine englische Version sowie eine Excel-Tabelle dazu bereit hält. [via idw-online]

Mit Fortbildung hat das für mich deshalb zu tun, da diejenigen Teilnehmenden aus dem Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ der FH Potsdam, die diesen Test anwenden, um ihre Hausarbeit zum Thema Webseiten aufzupeppen, einen dicken Punkt extra von mir erhalten. Schon mal dafür, dass sie diese Meldung hier entdeckt haben. 😉

Wenn Sie dann auch noch folgende Literatur mit einbeziehen, also dann ist die Chance auf eine gute Bewertung noch einmal gestiegen:

Meinald T. Thielsch, Gerrit Hirschfeld: Facets of Website Content. Human-Computer Interaction, Published online: 15 Mar 2018; DOI: https://doi.org/10.1080/07370024.2017.1421954

Umfrage der Bildungspunks

23. Januar 2018 Kommentare deaktiviert für Umfrage der Bildungspunks

Die Bildungspunks haben eine erneute Themenwahl geschaltet.

Wir hätten da mal eine Frage …

8. Januar 2018 § 4 Kommentare

… und freuen uns über Antworten von Ihnen. Was sollen wir Ihrer Meinung nach in 2018 für Sie hier bringen? Möchten Sie mehr über praktische Online-Tools und Apps erfahren? Oder mehr Einzelankündigungen von Fortbildungen und Tagungen im Bereich IuD, Museen, Erwachsenenbildung oder …? Sind Ihnen Meldungen über Wissenschaftliches Arbeiten oder Digitales Lernen wichtiger? Würden Sie sich über mehr Literaturtipps freuen? Sollen wir andere oder weitere Zielgruppen stärker in den Fokus nehmen, zum Beispiel Schulbibliotheken, Studierende oder FaMIs etc.? Oder ganz etwas anderes? Wir sind hier sehr breit aufgestellt und offen für vieles. Ihre Wünsche gerne in das Kommentarfeld oder direkt an Dr. Jürgen Plieniger oder mich (Ilona Munique) mailen.

Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

4. September 2017 Kommentare deaktiviert für Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Der Beitrag „Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche?“ in der Fachzeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ gibt in Auszügen Umfrageergebnisse zur Situation in der (bibliothekarischen) Aus-, Fort- und Weiterbildungslandschaft wieder und beleuchtet die gegenwärtig gebräuchlichen Formen des Angebots, pragmatisch aufgeteilt in formales wie non-formales (informelles) Lernen

Der Klassiker, so die Auswertung, zeigt auf, dass der Klassiker formaler Bildung nach wie vor der Vortrag ist. Ein weiteres Ergebnis: Veranstalter setzen auf ein gemischtes Angebot von formaler wie non-formaler Bildung, bieten also sowohl Ausbildungen als auch Fortbildungen an. Je nach Intention der Teilnehmenden lässt sich das eine wie das andere auch als Weiterbildung bezeichnen.

Zu Wort kommen einige Umfrageteilnehmenden, die gemischte Erfahrungen zum Beispiel zu E-Learning haben, also sowohl positive wie negative Statements abgaben. Die Autorin, also meinereiner, fässt die Entwicklung der Bildungsangebote im Bibliotheksbereich in drei Erkenntnispunkten zusammen, die das Fortbe- bzw. Wiedererstehen einiger Formate wie E-Learning, MOOCs, Online-Studium und Präsenzveranstaltungen betreffen und schließt mit dem Fazit, das das „bibliothekarische Bildungswesen über einen doch recht beachtlich gedecken Tisch von Fortbildungsanbietern nebst Ausweichmöglichkeiten ins benachbarte Ausland“ böte.

Dennoch bleiben Fragen und Wünsche offen, die Speisekarte darf durchaus noch mit neuen Kreationen ergänzt werden, die neben bewährter Hausmannskost für Abwechslung bei den Bildungshungrigen sorgen sollte.

Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche? / Ilona Munique. In: BFB, 2017. H. 3. S. 203-207.

Nach Erscheinen des nächsten Heftes wird das vorangegangene hier freigeschalten. Wer nicht so lange warten möchte: Hier geht’s zur Bestellung. Das Bibliotheksforum Bayern wird außerdem kostenlos an alle bayerischen kommunalen, staatlichen und Hochschulbibliotheken versandt.

 

Ergebnisse aus europaweiten Befragung zu Leben und Lernen im Alter

15. Juni 2017 Kommentare deaktiviert für Ergebnisse aus europaweiten Befragung zu Leben und Lernen im Alter

Eine Internationale Konferenz an der TU Chemnitz gingen acht Länder der Frage nach, wie der Austausch und eine effektive Teilhabe an Wissen zwischen Jung und Alt gelingen könnte. Sie diskutierten dabei die Ergebnisse aus zwei Erasmus+-Projekten: Allgemeine Erziehungswissenschaft (bruecken-fuer-europa.eu) und Seniorenkolleg der TU Chemnitz (edusennet.eu). Dazu liegen die Publikationen nun downloadbar vor. In der Pressemeldung funktionieren die Links nicht, verwenden Sie die vorangegangenen hier.

Beispielsweise wurden statistische Analysen zu den Ursachen der Nichtteilnahme von Älteren an Bildungsangeboten und zu Optimierungsmöglichkeiten bestehender Angebote durchgeführt.

Demnach ergebe sich angesichts des demokratischen Wandels ein wachsender Bedarf an gut erreichbaren und bezahlbaren Bildungsangeboten mit anwendbaren interessanten Bildungsinhalte für die wachsende Zielgruppe älterer Menschen in ganz Europa.

Kommen da nicht Bibliotheken ins Spiel? Wäre ratsam.

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort umfrage auf Fortbildung in Bibliotheken.