Video: „Recherchefahrplan für wissenschaftliches Arbeiten“

31. Juli 2015 § Ein Kommentar

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat zusammen mit explainity ein instruktives Video (3:33 min) mit dem Titel „Recherchefahrplan für wissenschaftliches Arbeiten“ erstellt:

[via agora-wissen Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert]

Demotivation durch Denkfallen in der Arbeitswelt

30. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Demotivation durch Denkfallen in der Arbeitswelt

„Habe ich meinen Beruf verfehlt? Sollte ich umschulen? Mich weiterbilden?“ Wer sich dieses und ähnliches seit Jahre nur frägt und nicht hinterfrägt, bei dem besteht die Gefahr der Demotivation durch nicht gelöste Denkmuster in der Arbeitswelt. 15 dysfunktionale Denkmuster zählt der Autor des Buches „Design your mind – Denkfallen entlarven und überwinden“, Martin Sauerland auf und bezieht sich dabei auf zwei Studien. In den jeweilig abgegrenzten Kapitel geht er ausführlich und mit Beispielen aus der Praxis auf die Denkmuster bzw. -fallen ein. Hier in Stichworten:

Dichotomes Denken  –“alternativlos“. Verhindert kreative Lösungsansätze. Besser ist: „Sowohl-als-auch“-Relationen – Lösungswege simultan verfolgen – Kompromisse finden.

Weitere dysfunktionale Denkmuster:

  1. Kontrafaktisches Denken
  2. Unfaire soziale Vergleiche
  3. Perfektionistisches Denken
  4. Minimierung
  5. Übergeneralisierungen
  6. Übertreibungen
  7. Ungeprüfte Projektionen
  8. Mind-Reading
  9. Du-Musst-/Du-Sollst-Imperative
  10. Katastrophisierung
  11. Ruminieren
  12. Reduktionismus
  13. Heuristisches Denken
  14. Selektive Wahrnehmung

[via idw-online]

Online-Software zur Erstellung von Lernportfolios

29. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Online-Software zur Erstellung von Lernportfolios

Lernportfolios sind eine Methode, um die Erreichung von Lernzielen und -erflgen zu überprüfen, sei es für sich selbst, sei es als Prüfungsleistung. Wer sich schnell diesbezüglich schlau machen möchte, kann ja die Datenbank FIS Bildung einsetzen und ggf. auf Volltext einschränken.
Jedenfalls – und darauf wollte ich hinaus – kann man diese Portfolios natürlich auf Papier machen oder auch elektronisch. Für letzteres listet „Free Technology for Teachers“ sieben Optionen auf, welche Software man einsetzen kann.

Sehr nett: Recherche-Comics

28. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Sehr nett: Recherche-Comics

Auf den Seiten der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg ist ein Recherchecomic zu finden, welches in die Nutzung der WISO-Datenbank einführt. [@v_i_o_l_a]

Annotationen von Videos, auch gemeinsam

27. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Annotationen von Videos, auch gemeinsam

Die Zukunftswerkstatt hatte im letzten Herbst als „Tool der Woche“ einmal Videonot.es besprochen, ein Dienst, der beispielsweise mit Youtube und Vimeo funktioniert und bei dem man mit Hilfe von GoogleDocs dann die Videos annotieren kann. (Hier der Link zum Dienst) Also eine Funktion so wie das Highlinern von Text, was ja auch verschiedene Dienste wie Diigo oder InoReader erlauben (allerdings in den kostenlosen Varianten nur recht eingeschränkt).
Christian Hoppe nun weist im Weblog „Neues zu E-Learning“ der TU Darmstadt darauf hin, dass man auf diese Art und Weise auch gemeinsam ein Video annotieren kann.
Das ist eine wunderbares Tool im Rahmen des Wissenschaftlichen Arbeitens 2.0!

Lankes: The Changing Role of Librarians in Learning

24. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Lankes: The Changing Role of Librarians in Learning

„As our understanding of learning has changed, so too must librarianship. As we have moved from teaching an act done to people to learning as an act controlled by the individuals, librarianship shifts from passive transmission of information to active facilitation of the learning process.“

Vortrag von R. David Lankes in Rom, Blogeintrag mit Screencast bzw. Slides und Audio.

Zufriedenheit und Lernerfolg sind zweierlei

23. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Zufriedenheit und Lernerfolg sind zweierlei

„Warum Universitäten Powerpoint aufgeben sollten und warum sie es nicht machen werden“ ist ein Beitrag in „The Conversation“ überschrieben, der bekannte Powerpoint-Kritik zusammenfasst und die These aufstellt, dass in der Evaluation der Hochschullehre die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen mit dem Lernerfolg in eins gesetzt werde. Am Schluss des Beitrags wird eine Abwärts-Spirale skizziert:

„As long as universities continue to measure satisfaction but not learning, the downward spiral of lower expectations, less hard work and less learning will continue“

3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

22. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für 3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

Dem gestrigen Beitrag schicke ich gleich noch etwas hinterher. Und zwar inspiriert von Laura Flemings Blogbeitrag, der wiederum eine Extrahierung aus ihrem Buch: Worlds of Making: Best Practices for Establishing a Makerspace for Your School“ ist. Wie gesagt, der Beitrag ist keine Übersetzung, sondern lehnt sich lediglich an.

Makerspace-Basic 1: Lernende verstehen

Beginnen Sie mit den Lernenden.

  • Finden Sie heraus, was sie normalerweise tun (in der Schule, in der Freizeit)
  • … und was sie tun wollen.
  • Stellen Sie ihnen Fragen, entweder offene oder in Form eines Ankreuzbogens.
  • Sehen Sie sich die (Computer-)Spiele der Schüler/innen an und greifen Sie Teile davon heraus, die „magisch“ wirken. Würde es Spaß machen, sie nachzubasteln oder nachzuentwickeln?

Makerspace-Basic 2: Themen entwickeln

Themen lassen sich aus und über die Schullehrpläne hinaus entwickeln. Dabei hilft es, sich selbst up-to-date zu halten, also nach Zukunftsthemen Ausschau zu halten, beispielsweise durch Zukunftsszenarien. Ziehen sie den jährlichen Horizon-Report heran. Oder ganz einfach: recherchieren Sie im WWW mit dem Suchbegriff „Zukunft“ und landen beispielsweise in der „Welt“ („Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch“). Es sei dahingestellt, ob wir das alles auch wirklich haben wollen, was darin heraufbeschworen wird. Sagen wir mal so: in Ihrem Makerspace wird sicherlich nicht gleich ein genmanipuliertes, immerwährend nachwachsendes Schweinehühnerschnitzel entstehen.

Trendthemen der nächsten Jahre:

  • Robotik
  • Maschinenbau
  • 3D-Druck und Design
  • Verschlüsselungstechnik
  • Molekularküche
  • Elektrik / Elektronik
  • Energietechnik
  • Magnettechnik
  • Nanoatechnik
  • Biologie

Makerspace-Basic 3: Materialien bereit stellen

  • Für die Themengruppe(n), für die Sie sich entschieden haben, besorgen Sie nun gezielt die Materialien.
  • Sind Sie im Social Network unterwegs, könnten Sie einen Aufruf starten und nach Material fragen.
  • Binden Sie Hobbybastler mit ein, sie kennen oft recht pfiffige Alternativen.
  • Sehen Sie sich auf Trödelmärkten um.
  • Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.
  • Setzen Sie Leute darauf an, bestimmte Dinge für Sie zu finden, indem Sie deren Jagdinstinkt entfachen und an ihren Ehrgeiz appelieren.

Ihr Makerspace dürfte alsbald eine gut gestaltete, einzigartige Lernumgebung darstellen, der zum Basteln ermutigt, in dem gespielt werden kann und der eine offenes Forschen und Experimentieren für alle in einem Miteinander ermöglicht. Das hat besonders in Zeiten der Integration von Menschen ein enormes gesellschaftlich relevantes Potential.

 

Tipps für Makerspace in Bibliotheken

21. Juli 2015 § Ein Kommentar

Maker Spaces bieten den Lernenden bzw. Studierenden sichere Orte, um zusammen zu arbeiten und Probleme zu lösen“, so resümiert Jennifer Hanson im Blog School Library Journal, die Ideen und Tipps zu Makerspace auf der ISTE-Konferenz 2015 in Philadelphia sammelte, um selbst an ihrer Bibliothek einen solchen Ort einzurichten. Sie führt in ihrem Blogbeitrag „ISTE 2015: Takeaway Tips for a Library Maker Space“ neben dem wichtigen Aspekt der „Problemlösung“ weitere Erkenntnisse auf:

  • Ein großes Budget ist nicht notwendig
  • Maker Spaces sollte es in Klassenräumen und in den Schulbibliotheken geben
  • Sie könnten mittels Kästen und Taschen mobil konstruiert werden
  • Maker Space sollten jeden Tag von einer Gruppe von Schülern genutzt, also in den Unterricht integriert werden
  • Bitten Sie um Spenden, auch um Sachspenden wie Spiele und LEGO-Steine

Ja, klar. Funktioniert in den USA sicher noch besser als in Deutschland. Ich fände es hingegen angebrachter, wenn Materialen zur schulischen Bildung oder für Bibliotheken nicht erbettelt werden müssten. Abgesehen davon, das altes LEGO-Material bei uns wohl nur noch über E-bay teuer ersteigert wird … oder haben etwa Sie noch im Keller derartiges herumliegen?! Na, dann wissen Sie jetzt, wohin damit. Statt die Hundertste Rosamunde Pilcher, die keine Bibliothek mehr annehmen möchte, wäre das mal eine echt edle Spende!

Workshop: E-Learning in den Bibliotheksalltag an Hochschulen einbinden

20. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Workshop: E-Learning in den Bibliotheksalltag an Hochschulen einbinden

logo_zbiw_gruenLearning by Doing: Das ZBIW der FH Köln bietet einen Blended-Learning-Kurs (3 Kurstage in Köln und 3 Wochen Online-Mitarbeit an, bei dem sowohl die verschiedenen Ansätze und Methoden des E-Learning behandelt als auch die Handhabung der beiden Plattformen Moodle und Ilias vermittelt werden. Der Zeitpunkt des ist so gelegt worden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Themen und Fragestellungen aus dem eigenen Bibliotheksalltag arbeiten können, so dass die Übernahme des Erarbeiteten noch im Wintersemester möglich ist!

Dozenten sind Miriam Hölscher, M.A., Hochschulbibliothek der FH Münster und Dr. Jürgen Plieninger, Bibliothek des Instituts für Politikwissenschaft, Tübingen. Beide Dozenten sind sowohl mit Ilias als auch mit Moodle vertraut und schon länger in diesem Feld tätig.

Wer gern erfahren möchte, wie man weg vom – Verzeihung! – Mißbrauch der Lernplattformen als Ablage von Seminarliteratur kommt und sie gezielt für Lernszenarien einsetzten möchte, findet weitere Informationen und Anmeldebedingungen finden Sie auf der Homepage des ZBIW.

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Juli, 2015 auf Fortbildung in Bibliotheken an.

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