Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft: Tagungsband online #gmw20

26. August 2020 Kommentare deaktiviert für Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft: Tagungsband online #gmw20

Die Tagungshomepage ist hier zu finden.

8. Juli – Tag der Videospiele

8. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für 8. Juli – Tag der Videospiele

Warum der Internationale Tag der Videospiele ausgerechnet im Hochsommer stattfindet, ist mir ein Rätsel. Leider können die Urheber nicht dazu befragt werden. Der Ursprung zu diesem Motto ist offenbar unbekannt. Über 50 Jahre existiert diese Art der Freizeitgestaltung bereits. Meine eigenen Erfahrungen lassen sich konkret eingrenzen auf Ping-Pong und Myst. Spielen ist auch zuviel gesagt. Klicken und zur nächsten Bildfolge zu gelangen, in der verschidene Rätsel zu lösen waren, prägten die Anfänge. Nach etlichen schlaflosen Nächten löste ich mich von heute auf morgen von diesen Zeiträubern und wurde wieder … sorry, Gamer! … eine normale Lesende.

Als Bibliothekswesen aber musste ich natürlich zumindest informationshalber auf dem Laufenden bleiben. Und das sollte man mit jedem Medium und für alle Nutzer/innen berufsbedingt tun. Von daher: Fortbilden! Zum Beispiel an der TH Köln. Creative Gaming – medienpädagogische Arbeit mit digitalen Spielen in Bibliotheken. Viel Spaß beim Zocken!

Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg

1. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg

Bewerbungsfrist für das Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg noch bis 15. Juli 2020! Viel Erfolg!

Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

2. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

Sechs Jahre nach Erscheinen des ersten Praxishandbuches Bibliotheks- und Informationsmarketing1 ergänzt und erweitert ein zweiter Band2 das Themenfeld. Doch wo ist die Bibliothek geblieben?

Zielgruppen

Der neue verknappte Titel verrät nichts mehr über die Zielgruppe. Wen wundert’s, ist sie doch tatsächlich eine sehr umfängliche: Kommunalverantwortliche sowie Mitarbeiter/innen in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing von Bibliotheken, weiteren Gedächtniseinrichtungen und Medienunternehmen sowie Marketingexpert(inn)en. Der Anspruch liegt ferner darin, sowohl Öffentliche wie Wissenschaftliche Bibliotheken zu erreichen, also auch in der Ansprache von Expert(inn)en wie Studierenden. Achtung, Spoiler! Anspruch erfüllt.

Letztere, also die Studierenden, werden dankbar das Vorwort aufgreifen bzw. in ihren Arbeiten zu zitieren wissen, denn es werden darin grundlegende Begriffe erläutert, beispielsweise Marketing, Service-Dominat Logic for Marketing (die Austauschbeziehungen vom Marktteilnehmenden betreffend), Information (vor allem in Richtung „Handlungsorientiert­heit“), des weiteren Informationsdienstleistungen, -ökonomie und –marketing.

Anspruch und Erfüllung

Schaffen es die Leser/innen, sich mit Hilfe dieses rund 600 Seiten starken Werkes bzw. einzelner Beiträge daraus, auf dem Informationsmarkt zu positionieren, dann sollten die Herausgeberinnen Prof. Frauke Schade (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Ursula Georgy (TH Köln) das Ziel ihres Praxishandbuches erreicht haben. Zusammen mit diesen beiden Koryphäen ihres Faches bemühen sich 28 weitere Mit-Autor(inn)en sowie eine Korrektorin und natürlich der verdienstvolle Verlag DeGruyter Saur, um in 37 Beiträgen konvergente Strategien, Methoden und Konzepte (so der Untertitel) vorzustellen, aber auch Entwicklungen aufzuzeigen, in Themen ein- wie weiterzuführen und Impulse zu setzen. Sehr fein die den Beiträgen jeweils vorangestellten Abstracts und nachgestellte Literatur sowie – dankenswert, wenngleich obligatorisch – Abkürzungs- und Autor(inn)enverzeichnis und ein Register.

Inhalte

Es versteht sich, dass die Rezensentin nur bruchstückhaft auf einige Beiträge eingehen kann, angefangen mit den „üblichen Verdächtigen“ – und das ist nicht despektierlich gemeint! – wie beispielsweise (Georgy und/oder Schade): Marktanalyse, Trendbeobachtungen, Strategisches und operatives Marketing oder Crowdsourcing (in einem Atemzug mit Open Innovation). Okay, für manche mag Crowdsourcing noch immer Neuland sein, wurde jedoch bereits 2006 erstmalig als Begriff verwendet, wie wir von Georgy erfahren, und ward im Bibliotheksbereich spätestens seit BUB 2011, H. 03, aufgegriffen sowie nachgerade in der OPL-Checkliste im Jahr 2012 erstmalig praxisrelevant in punkto „Crowdfunding“ aufbereitet3.

Nicht zu vergessen: Change Management (Petra Düren), das ja bei allen Veränderungsprozessen – und das ist im Bereich Informationsmarketing zwangsläufig meist der Fall – eine tragende Rolle spielt.

Andere Beiträge erfordern sicherlich eine höhere Bereitschaft, sich auf die jeweilige Thematik einzulassen. Nach wie scheint dies der Fall zu sein bei OER, also Open Educational Ressources (Sabine Stummeyer) – und ganz allgemein dem Openess –, Design Thinking (Ivonne Preusser), Prozessexzellenz (Christina Kläre), Gaming und Gamification (Christoph Deeg), Sprachsteuerung und digitale Assistenten (Sebastian Sünkler und Friederike Hanisch), Corporate Storytelling (Deborah Kyburz) und Altmetrics (Dirk Tunger und Andreas Meier). Hier bestehen wechselweise sowohl in Öffentlichen wie Wissenschaftlichen Bibliotheken Ressentiments und Unsicherheiten. Man nickt zwar wissend mit dem Kopf, ist aber oftmals noch nicht bereit dafür. Für jene lohnt sich das Praxishandbuch ganz sicherlich.

Ebenso treffen wir auf alte Bekannte im neuen Gewand beziehungsweise Kontext. Beispielhaft seien genannt das EFQM-Modell, hier als Basis eines nachhaltigen Informationsmanagements (Franziska Klaff und Beate Guba), Usability und User Experience, hier von Informationsdienstleistungen (Ulrike Spree) und Lernort Bibliothek, hier seine Entwicklung zum Lernraum Hochschule (Christine Gläser).

Ein wenig überraschend, auf das Thema E-Mail-Marketing (Johannes Neuer) zu stoßen. Da beileibe nicht mehr alle potentiellen Kund(inn)en über eine E-Mail-Adresse verfügen bzw. das E-Mail-Konto aktiv nutzen, wird diese Form der Kommunikation gemeinhin als nicht mehr zeitgemäß eingestuft. Trotz der getroffenen Aussage des Verfassers, basierend auf die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2017, „die Anzahl der weltweit versendeten E-Mail-Nachrichten wird weiter zunehmen“, bestehen verhaltene Zweifel bei der Rezensentin, ob dem Marketing mit E-Mails eine höhere Arbeitspriorität einzuräumen sei. Doch allein die Teilkapitel Rechtliche Grundlagen … und der Einblick in die Praktiken und Strategien der New York Publik Library (NYPL), beispielsweise in Sachen Welcome, Conversion und Renewal Journey lohnen einen zweiten Blick. Und wie Neuer treffend feststellt: „Bei der Evaluation werden weiterhin nicht Benchmarks anderer Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern eigene Erfahrungswerte, die durch sorgfältiges Testen und Verändern die Erfolge steigern“.

Besonders ans Herz gelegt

Den Studierenden bzw. Kursteilnehmenden an der FH Potsdam zum Bibliotheksmanagement bzw. zur Bibliothekswissenschaft wird die Rezensentin jedenfalls den Beitrag Crossmediale Kampagnen ans Herz legen, alldieweil das Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ eben mit dem Thema Kampagnen startet. Sich einen Überblick zu den mannigfaltigen Aktivitäten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene zu verschaffen, weitet den Ideenhorizont, gibt Impulse und hilft dabei, Zeit und Ressourcen zu sparen, um das Rad kein zweites Mal erfinden zu müssen. So treffen wir erneut auf Neuer und seine Inspirationsquelle NYPL, die mit einiger Berechtigung Preisträgerin des „IFLA BibLibre International Marketing Award 2018“ ist.

Doch auch Lokales Marketing (Georgy) wird den Weg in die Literaturliste zum vorig erwähnten Potsdamer Weiterbildungskurs finden, hier besonders des eigenen Aha-Erlebnisses folgend, bislang dem Geofencing (etwa: „Gefundenwerden“) kaum Beachtung geschenkt zu haben, da als Informationsquelle persönlich nicht genutzt. Wie gut, dass wir darüber geredet … äh, … gelesen haben. Und so ergeht es sicherlich auch der einen oder dem anderen beim Durchschmökern dieses Praxishandbuches zum Informationsmarketings.

Allen Zielgruppen – allen voran natürlich den Bibliotheken jeglicher Art! – ans Herz gelegt sei der Beitrag von Dirk Lewandowski zur Zugänglichkeit von Information Services und ihren Inhalten über Suchmaschinen, da traditionelle wie zukunftsorientierte Handlungsmaxime innerhalb des bibliothekarischen Leistungsspektrums.

Best Practice

Dass das vierte und letzte Gliederungskapitel Best Practice lediglich zwei Beiträge vereint, nimmt Wunder. Davon der erste, lediglich aus einer halben Seite bestehende Beitrag (Georgy und Schade), der sich zudem lediglich als Vorwort zum zweiten entpuppt, dem von Ivo Vogel: Services in Informationsstrukturen: Überregionale Literaturversorgung im Recht, einfach? Dessen Beitrag will als „integrativ“ zu den vorangegangenen drei Gliederungskapitel Marketinganalyse, Strategisches Marketing und Operatives Marketing verstanden werden, so die Herausgeberinnen.

Nun ja, Best Practice findet sich schließlich in allen einzelnen Beiträgen quer durchs Buch. Speziell herausgegriffen soll am Ende Richard Stang werden – und ÖB wie WB werden sich mit Begeisterung auf ihn stürzen. Stang, der zur Verortung von Bibliotheken humorige Aussagen trifft, kommt dabei gewohnt kurzweilig-informativ zur Sache.

Fazit

Vom „gewichtigen Werk“ nicht abschrecken lassen, sondern stöbern, sich inspirieren und – ja, … auch ein wenig belehren lassen.


1 Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Red.: Klaus Stelberg. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2012.

2 Praxishandbuch Informationsmarketing. Konvergente Strategien, Methoden und Konzepte. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Korrektorat: Ingrid Furchner. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2019.

3 Crowdfunding für OPL-Projekte nutzen : Finanzierung, Marketing, Social Networking / Ilona Munique. Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. – 1. Aufl. – 2012. (Checklisten ; 36)
Link zur 2. Aufl. 2015: http://www.bib-info.de/komm/opl/pub/check36_2A.pdf

Zeichen setzen – Piktogramme , Icons und Symbole

28. Mai 2019 Kommentare deaktiviert für Zeichen setzen – Piktogramme , Icons und Symbole

Toilette , Aufzug, S-Bahn, Information … manchmal aus dem Augenwinkel wahrgenommen, häufiger noch verzweifelt gesucht bzw. vermisst: Piktogramme, Symbole oder Indizes, die uns weiterhelfen, etwas erlauben, verbieten und erklären. Diese „Sprachhäppchen“ erscheinen uns im Ausland oder Fremden in unserem Land als „ein Zeichen, das der Himmel schickt“, wenn wir nur „Bahnhof“ verstehen.

Dass es dazu ein Interdisziplinäres Kolloquium für Studierende, Lehrende und die Öffentlichkeit veranstaltet wird, erscheint zugegebenermaßen dennoch zunächst als … na ja, überflüssig? Schließlich verstehen sich die Zeichen von selbst. Doch DAMIT dem auch so ist, also das Sich-Selbst-Erklärende, verrät der Titel „Piktogrammatik – Grafisches Gestalten als Weltwissen und Bilderordnung“, am 18./19. Juni 2019 in Bremen. Die idw-Pressemeldung erläutert:

Grafische Erzeugnisse zeigen als Schnittstelle zwischen Bild und Text, zwischen Wissen und Sehen mehr als nur den jeweiligen Erkenntnisstand. Sie können unterschiedlich gedeutet werden, entstehen durch abstrahierende Verfahren und lassen Spielraum für gestalterische Freiheiten. Welcher Ordnung und Sprache, welcher Rhetorik und Konstruktion unterliegen diese visuellen Weisen der Welterzeugung? Welche Bildprozesse erweisen sich als nützlich und gelungen, welche als misslungen? Wie wird die Ambivalenz von Bildern verhandelt, wie ihre normierende Wirkung?

Mag man als Bibliothekswesen vielleicht auch nicht Zeit für die Teilnahme am Kolloquium aufbringen können oder wollen, so sollte es uns als Anregung dienen, uns vermehrt mit Bildsprache, im weiteren Sinne der „unterstützenden Kommunikation“, wie sie vor allem in Zeiten hoher Zuwanderungen durch Flüchtende oder durch Integrationsaufträge z. B. an Schulen geboten ist, auseinanderzusetzen. Das sind wir der Sprache in all ihren Erscheinungsformen schließlich qua Informations- und auch Bildungsauftrag ganz sicher schuldig. Wie reichhaltig die Welt der Symbole aus 17 Ländern ist, zeigt uns beispielsweise Widgit.

By the way … hier eine kleine Liste an interessanten Einstiegsseiten zum Thema nebst Medientitel für Bibliotheksbestände. Und schon mal an neue Orientierungshilfen / Leitsysteme für Bibliotheksräume gedacht? Ganz genau … 😉

  • Bühler, Peter; Schlaich, Patrick; Sinner, Dominik: Zeichen und Grafik. Logo – Infografik – 2D-/3D-Grafik. 1. Aufl. Berlin, Heidelberg : Springer. 2017. Bibliothek der Mediengestaltung. [Früher u. d. T.: Kompendium der Mediengestaltung].
  • Cramer, Rabea: Sprachlos. Piktogramme in der visuellen Kommunikation mit Geflüchteten. Marburg. Büchner-Verlag. 2019.
  • Freepik – +46.000 Kostenlose Zeichen Und Symbole Vektoren für persönlichen und kommerziellen Gebrauch …
  • Peschke, Lutz: Entwicklungen und Untersuchungen von Infografiken. Wiesbaden. Springer Fachmedien. 2018.
  • Finden : Führung und Orientierung im Raum. MOEDEL Leit- und Orientierungssysteme.  Amberg : Schilderfabrikation Moedel. 2018.
  • Signaletik – Orientierung im Raum. Kling, Beate ; Krüger, Torsten. München. Ed. Detail. 2013.
  • Stapelkamp, Torsten: Icon – Pictogramm – Zeichensystem. In: Institut für User Experience Design.
  • dito, Produkte [Fachliteratur]

Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

Lokalzeitungen unter der Lupe

11. September 2018 Kommentare deaktiviert für Lokalzeitungen unter der Lupe

Schlechter als ihr Ruf, oder doch keine Lügenpresse? Bibliotheken, die Zeitungen anbieten, möchten sicherlich wissen, wie hoch die Qualität ihres Angebots in dieser Hinsicht ist. Auch, wenn sie es möglicherweise nicht ändern können, weil es keine Alternativzeitung vor Ort gäbe. Doch es ist glücklicherweise Entwarnung angesagt. Der Lokaljournalismus kann sich durchaus sehen lassen. Eine Studie hat das aktuell herausgefunden.

Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet

23. August 2018 Kommentare deaktiviert für Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet


Coding da Vinci Rhein-Main – der Kultur-Hackathon kommt im Herbst 2018 ins Rhein-Main-Gebiet. Die Teilnehmerregistrierung für den Kick Off ist jetzt eröffnet.

Zur Mailingliste für Teilnehmer und Interessierte: http://eepurl.com/dDhATH

Da nicht alle das Posting via inetbib erhalten, hier der weitere Volltext der Ankündigung:

Was erwartet Sie bei Coding da Vinci Rhein-Main?
Diesen Herbst steigen wir tief ein in die Archive und Sammlungen einiger der beliebtesten Kulturinstitutionen zwischen Worms und Gießen und sogar über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets hinaus. Begeisterte aus Softwareentwicklung, Design, Kunst, Games Development, Hardwarehacking, Wissenschaft und Kulturinstitutionen sind eingeladen, an der regionalen Version des größten deutschen Hackathons um Kulturdaten teilzunehmen. Coding da Vinci Rhein-Main bietet die Chance innerhalb der Region und auch darüber hinaus miteinander in Kontakt zu kommen und in der Zusammenarbeit den Zugang zu Kulturerbe neu zu erfinden mit Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, Installationen oder anderen überraschenden kreativen Arbeiten.

Gerade bereiten wir mit den Kuratoren und Daten-Managern der Institutionen neue Datensets für die Veröffentlichung unter einer freien Lizenz vor – auch Kulturinstitutionen sind weiterhin herzlich eingeladen mit uns in Kontakt zu treten, Daten zur Verfügung zu stellen. Ob digitalisierte Fotoserien, Illustrationen, Gemälde, Film- und Sounddateien oder Archiv-Metadaten – alle im Rahmen von Coding da Vinci Rhein-Main präsentierten Datensets stehen unter einer CC-BY-SA, CC-BY oder CC0-Lizenz oder sind bereits gemeinfrei (PDM). So können sie nach eigenen Vorstellungen frei verwendet, rekontextualisiert und remixt werden! Die vorbereiteten Datensets werden im Oktober veröffentlicht. Wer sich jetzt schon einen Eindruck verschaffen möchte, kann inhttps://codingdavinci.de/daten/ in den Daten der Vorjahre stöbern.

Wie läuft Coding da Vinci Rhein-Main ab?

27.-28. Oktober | Kick Off | Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Alte Mensa
Die Veranstaltung beginnt wie immer bei Coding da Vinci mit dem Kick Off. Hier werden die Datensets verschiedenster Kulturinstitutionen aus der Region vorgestellt, die Teilnehmer*innen entwickeln Projektideen und bilden Teams – und dann geht das Coden los.
Kurze Workshops zu verschiedenen aktuellen technischen Themen fördern Fähigkeiten fördern und sollen unterhalten.

5 Wochen Code Sprint | Projekt-Entwicklungsphase
Innerhalb von 5 Wochen verwirklichen die Teams ihr Projektideen. Bisherigehttps://codingdavinci.de/projekte/ variieren von Webseiten über Apps oder Hardware-Projekten und VR-Umgebungen bis hin zu Installationen, die Kulturdaten in neue Zusammenhänge bringen und ansprechend für ein breites Publikum aufbereiten. Ziel ist es, eine lauffähige Anwendung zu kreieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

1. Dezember | Preisverleihung | Landesmuseum Mainz
Und dann ist es soweit: Die fertigen Projekte werden einer ausgewählten Jury und einem begeisterten Publikum aus der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Wir feiern mit den Teilnehmer*innen und Kulturinstitutionen und die besten Projekte werden in verschiedenen Kategorien, z.B.  „Most Technical“, „Most Useful“, „Best Design“, „Funniest Hack“ oder „Publikumspreis“ prämiert.

Tolino + Adobe + Bibliothek = ein Akt in drei Teilen

25. Januar 2018 Kommentare deaktiviert für Tolino + Adobe + Bibliothek = ein Akt in drei Teilen

Immer wieder herrlich, im Techniktagebuch zu lesen. Die Erfahrungen der anderen sind nicht nur zum Schmunzeln oder Abnicken („Ja, ging mir ganz genau so!), sondern können einen prima auf den eigenen Ernstfall vorbereiten. So werden immer häufiger E-Books zum Lernen benötigt. Doch häufig erhält man in seiner Fachbibliothek (so z. B. passiert es mir immer öfter) die Papierausgabe gar nicht mehr . Was beim Neukauf bzw. Anmeldevorgang via eines E-Readers geschehen kann, schildert Molinarius.

Initativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

9. Januar 2018 Kommentare deaktiviert für Initativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

Das Initiativbüro will Informieren, Weiterbildung und Vernetzen, um Kindern ein „gutes Aufwachsen mit Medien“ zu ermöglichen. Die Meldung passt ganz gut zu meiner Liste von Veranstaltungskonzepten für Bibliotheken auf meinem Heimatblog.

 

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