Digitales Mittagsroulette zur Stärkung des Teamgeistes im Homeoffice

24. November 2020 § Hinterlasse einen Kommentar

Gemeinsame Routinen, den Zufall zurückholen und etwas Kreativität, so lässt sich der Teamgeist stärken, so Zeit-Online Arbeit.
Warum nicht einmal ein „digitales Mittagsroulette“ veranstalten. Hier sollen einander zugeloste Kolleg(inn)en gemeinsam vor dem Laptop essen und dabei quatschen. Das funktioniert vielleicht am Anfang besser mit kleinen Kaffeepausen, meine ich.

Eine gute Idee: Die Führungskraft verlässt den virtuellen Raum, nachdem die Konferenz offiziell zu Ende ist, kündigt aber an, dass alle anderen gerne noch bleiben können oder in einen extra eingerichteten Break Out Room gehen. Vielleicht ergeben sich dann weitere Gespräche unter den Verbleibenden.

Wichtig finde ich den Tipp, dass für Humor überall Platz sein sollte. Die Kommunikation richtet sich dabei nach den Führungskräften. Wie gehen diese mit Humor um? Was „schickt“ sich im Offline-Umgang? Das kristallisiert sich mit zunehmender Erfahrung meist ohnehin heraus. Aber trauen Sie sich ruhig einmal, ihr Haustier, ihr Plüschie oder aktuell ihre Lieblingsadventsfigur ins Bild zu rücken.

Vor allem in Lernräumen finde ich es persönlich sehr wichtig, für Kreativität, Heiterheit und kleine „Outtakes“ zu sorgen, um die Schwere herauszubekommen, die dem Lernen wie dem Lehren oft anhaftet.

Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

Über 50 Veranstaltungen rund ums digitale Unterrichten: „Wie lässt sich Lernstoff gut videobasiert vermitteln? Wie unterrichte ich mit einem Lernmanagementsystem? Wie können schon Kinder im Grundschulalter programmieren lernen? Und wie können Schülerinnen und Schülern seriöse Informationsquellen erkennen und andererseits Fake News enttarnen?“ (Pressemeldung)
Obgleich die Zielgruppe der Online-Tagung zum digitalen Unterrichten, die #PW2020 digital – 34. Pädagogische Woche, eher Lehrkräfte, aber auch Universitäten sind, so halte ich die Fragestellungen und das Programm auch für Bibliothekswesen, insbesondere Schulbibliotheken, die mit Lehrkräften kooperieren oder eigene Angebote an Schulkinder kreieren, für geeignet. 5. – 7. Oktober unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen und Hürden überwinden“.

IFLA-Online Kurs: Public Internet Access in Libraries

16. September 2020 Kommentare deaktiviert für IFLA-Online Kurs: Public Internet Access in Libraries

For many libraries around the world, the mission to offer equitable access to information and knowledge also means supporting digital inclusion through public internet access offers.“ – Lesen Sie weiter auf der IFLA-Webseite zum Online-Kurs, der am 17.09. stattfinden wird.

Online-Kurs: Five Perspectives On Music Librarianship

18. August 2020 § Ein Kommentar

Die internationalen New Professionals NPSIG (IFLA) und IAML, die International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres veranstalten am Montag, 24.08. einen Online-Kurs mit fünf Perspektiven auf die musikbibliothekarische Arbeit. Nett: LIS Traveler ist wieder zurück aus Doha. Willkommen!

Hatten wir Mumble schon? Nachträge zur Liste der Videokonferenzsysteme

7. Mai 2020 § Ein Kommentar

Auch für digitale Großveranstaltungen geeignet ist die Telko-Möglichkeit Mumble, ein offener Standard, deren Programme zur Teilnahme als Open Source erhältlich sind. „Die Übertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung zwischen Server und Client“, meldet Digitalcourage.

Dies als Ergänzung unseres Beitrags Liste der 28 Videokonferenzen. der auf den Videoconverencing.guide basierte.

Eine weitere Ergänzung offeriert o. g. Digitalcourage mit Nextcloud Talk, oder fürs zum Beispiel „Chatten, koordinieren, abstimmen“ mit Nextcloud (also ohne Talk) und Nuudel.

Für manche sicherlich interessant der Hinweis auf selbiger Seite, dass die gute alte „Dropbox“ nicht empfohlen werden kann, da dort mit unverschlüsselten Daten gearbeitet wird.

Mich freut, dass mein persönlicher Liebling der Telkos, nämlich Jitsi Meet, von den Empfehlern der Digitalen Selbstverteidigung aufgelistet wird. Jaaa, hat auch ein paar Nachteile, aber wo gibt’s die nicht?!

„Einfaches“ Lernen mit der Feynman-Methode

26. November 2019 Kommentare deaktiviert für „Einfaches“ Lernen mit der Feynman-Methode

Etwas Komplexes einfach auszudrücken ist … genau … gar nicht so einfach. Je schwerer es uns fällt, desto weniger haben wir das Thema durchdrungen. Hier setzt die Feynman-Methode an. „Im Wesentlichen geht es darum, oberflächliches Wissen in tiefgreifendes Wissen zu verwandeln.“ Auf der Plattform der Serlo Community ist der frei verfügbare Kurs in ca. 15 – 45 Minuten nachzulesen (15 Min.) bzw. nachzubearbeiten (insg. 45 Dauer).

 

Quizlet fürs Vokabellernen

17. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Quizlet fürs Vokabellernen

Geeignet, um bspw. bibliothekarische Begriffe in verschiedenen Sprachen zu lehren bzw. zu lernen. Die Lernsets in Quizlet zu erstellen erklärt sich intuitiv und ist mit ein bisschen Try&Error nicht allzu schwer.

Lernende können sich selbst abfragen, und zwar nach der Vokabel (Richtig / Falsch), aber auch andersherum (Anwort / Frage), sich eine Vokabel anhören und sie dann (hoffentlich richtig) hinschreiben, Zuordnungs- und Multiple-Choice-Fragen lösen, aber auch ein gamingorientiertes Setting ist möglich.

Das Gratisabo ist relativ simpel gestrickt und macht sicherlich Lust, sich auch gegen 3 Euro Aufpreis das Premiumpaket zu beschaffen, falls man als Referent/in öfter damit arbeitet und z. B. Arbeitshilfen mit unterbringen möchte und einige Features mehr.

Zum Teil kostenlose Kurse bei Reporterfabrik

9. September 2019 Kommentare deaktiviert für Zum Teil kostenlose Kurse bei Reporterfabrik

Die „Reporterfabrik“ bietet viele Kurse zum Journalismus, manche davon kostenlos, wie z.B. „Drehen mit dem Smartphone“ oder „Werde Blogger, aber wie?

#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“

6. Juli 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Magdalena M. M. Schneider, WienDas Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.

Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.

Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.

Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Auf ein Informationshäppchen ins Beisl

Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien

„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.

#EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

9. März 2017 Kommentare deaktiviert für #EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

EBmooc17 – TeilnehmendeDer sechswöchige offene xMOOC zur Erwachenenbildung begann mit einem Webinar zu „Einführung und das Lernen in MOOCs“. Als Teilnehmende werde ich darüber auf meinem Heimatblog berichten. Eingabe Suchmaske #ebmooc17. Jedem Blogeintrag folgt am Ende eine Screenshotgalerie, die  Einblick in die Abläufe gibt. Viel Spaß beim Hinter-die-Kulissen-spitzen!

Wo bin ich?

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