Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

9. November 2020 Kommentare deaktiviert für Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

[Werbung] Ob das Reisen im nächsten Sommer bereits wieder möglich sein wird? Vorsichtshalber und zur Fernwehstillung – oder doch eher zur Vorfreude? – hängen wir uns den großformatigen Fotokalender ins Büro, die Bibliothek oder – wie bei mir – ins Wohnzimmer. Quer durch die große weite Welt geht die Reise, und bereits das Eröffnungsbild im Januar, das Aliyev Cultural Center in Baku, Aserbaidschan, stimmt uns auf außergewöhnliche, moderne Monumentalbauten ein. Doch auch Altehrwürdiges, hier vor allem in Innenraumansichten dargeboten, wie z. B. ein Teilbereich der Johns Hopkins (ja, der Name sagt uns mittlerweile was!) Sheridian Bibliotheken in Baltimore, die als „Kathedrale der Bücher“ gilt, denn filigrane Säulen stützen bzw. umrahmen ebenso filigrane schmiedeeiserne Balkone über fünf Stockwerke hinauf.

Ob es wieder ein studentisches Projekt war wie all die Jahre zuvor kann ich weder aus der Website noch aus dem Kalenderregisterblatt selbst ersehen. Eventuell coronabedingt ausgefallen? Gleichwohl – wieder einmal ein „Must-have!-Kalender“ aus dem Hause BibSpider.

Foto mit frdl. Genehmigung von BibSpider

Workshop-Reihe „Digitale Bildung in Bibliotheken“ am Start

2. November 2020 Kommentare deaktiviert für Workshop-Reihe „Digitale Bildung in Bibliotheken“ am Start

Ab dem 4.11. startet bundesweit die digitale Workshop-Reihe für Bibliothekar(inn)e(n), die Workshop-Konzepte zur digitalen Bildung in Bibliotheken zum Ziel hat. Entstanden ist die Reihe unter VÖBB und Coding For Tomorrow. Themen und Zeiten sind:

  • 4.11.2020 10:30 – 11:30 Uhr: „Coding und Making. Oder: Programmieren und basteln“
    Workshop-Konzepte für Kinder von 9 bis 12 Jahren 
  • 11.11.2020 10:30 – 11:30 Uhr: „Rechercheergebnisse virtuell präsentieren“
    Workshop-Konzepte für Jugendliche ab 13 Jahren 
  • 18.11.2020 10:30 – 11:30 Uhr: „Roboter für die ganze Familie“
    Workshop-Konzepte für Interessierte von 9 bis 99 Jahren 
  • 25.11.2020 11:00 – 12:00 Uhr: „Geschichten digital erzählen
    Workshop-Konzepte für Kinder ab 6 Jahren

Zur Lernplattform geht’s hier.

Liste meistgelesener e-books & e-audiobooks in Bibliotheken für Lockdown-Bewältigung

30. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Liste meistgelesener e-books & e-audiobooks in Bibliotheken für Lockdown-Bewältigung

Die Top-Entleihungen von E-Books und e-Audiobooks „Erwachsene“ in Öffentlichen Bibliotheken der deutschsprachigen Länder vom vom März bis Oktober, veröffentlicht im Fachbuchjournal, lag bei mir schon länger „auf Halde“, doch der bevorstehende zweite Lockdown lässt sie mich wieder hervorkramen. Auf ein hyggeliges Wochenende, Ihr Lieben! Lasst es euch nicht verdrießen!

Virtuelles Bibcamp 2020 in Potsdam

7. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Virtuelles Bibcamp 2020 in Potsdam

Das Bibcamp findet am 13.-14.11.20 (nach 2008) erneut an der FH Potsdam statt. „Als „Un-Konferenz“ bietet insbesondere der interaktive Aufbau der Veranstaltung, also als Tagung ohne vorstrukturiertem Programm immer wieder die Möglichkeit, aktuelle Themen aufzugreifen und gemeinsam zu bearbeiten“, so die Meldung über inetbib. „Die Teilnehmenden bestimmen gemeinsam zu Beginn der Veranstaltung die zu bearbeitenden Themen und strukturieren die Sessions selbstständig. Auf dem „Camp-Programm“ stehen demnach nur Themen, die von allen Anwesenden für wichtig und attraktiv befunden werden.“

Die bibliothekarische Fachtagung wurde von Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs Bibliothekswissenschaft der FH Potsdam vorbereitet.

Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

24. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

Es ist die Jugend zwischen 14 und 17 Jahren, so das Ergebnis der Sinus-Jugend-Studie, die sich ernst und besorgt, im besten Falle „gedämpft-optimistisch“ sieht. Party ade … am Ende lesen die gar wieder! 😉

Spaß beiseite … in Bibliotheken bleiben wir den Entwicklungen auf der Spur und stellen uns darauf ein. Mit Medien, Veranstaltungen und Bildungsangeboten. Daher sind derartige Studien Pflichtlektüre. Und ich musste unlängst feststellen … es scheint zu stimmen, was die da schreiben. Selbst erlebt.

In meinem Ehrenamt als Bamberger Schulbiene hatte ich mehrere Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre zu einem netten Thema (Honig entdeckeln und schleudern, natürlich mit Kostproben) im Rahmen des BUND-Sommerprogramms. Also ganz entspannt eigentlich, nichts Verpflichtendes für die Kinder, alles freiwillig. Doch die Stimmung wirkte anders als alles, was wir bisher erlebten. Eben ernster, zurückhaltender, gut zuhörend, brav alles befolgen, was wir erbitten mussten (Hygiene, Sicherheitsaspekte), und irgendwie bar jedes Aufbegehrens, kaum Neugierde, keine Fragen, kein Unterbrechen, nichts einfordernd … es war gruselig. Nicht mal unsere Plüschtiere wurden in Augenschein genommen wie sonst, oder gar gestreichelt. Vielleicht tragen die ja auch den Virus und man muss Abstand halten?!

Nun, wir gaben den geforderten Abständen und den Mund-Nasen-Masken die Schuld an der seltsamen Stimmung. Wir waren schließlich Fremde und blieben es auch, da unsere Mimik nicht erkennbar war. Also, mir würde das auch die Petersilie verhageln, so als Kind.

Natürlich ist die Corona-Krise für oben genannte Studienerkenntnisse nicht ausschlaggebend gewesen. Der Zeitraum war ein anderer. Doch die Themen, die im Hintergrund fürs Verhalten sorgen, sind die gleichen. Ihr wisst schon … Klima, Umwelt, Hetze, Feindseligkeiten, Seuchen, … eben dystopische Aussichten.

So what?!

Ich schätze, wir werden lernen müssen, gegenüber der Jugend noch viel achtsamer mit dem, was wir körpersprachlich und verbal vermitteln, umzugehen. Wir werden genau hinhören und hinsehen lernen, um auf Augenhöhe und Respekt mit denjenigen zu kommunizieren, deren Zukunft mir (ehrlich, ganz ehrlich gesagt, und das trotz all meines bisherigen Grundoptimismusses) nicht geheuerlich ist.

Doch vor allem sollten wir eines in Bibliotheken für diese Generation tun: Sie unterstützen in ihrem Kampf gegen alles, was da auf sie zukommt. Und außerdem ihnen wieder etwas Ablenkung und Spaß bereiten! Denn nur ein frohes Herz hat Mut und Kraft, um das Leben zu meistern!

Das war mein Wort zum Sonntag … habt Spaß an diesem Wochenende, allem zum Trotz!!!

Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg

1. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg

Bewerbungsfrist für das Masterprogramm „Information, Medien, Bibliothek“ an der HAW Hamburg noch bis 15. Juli 2020! Viel Erfolg!

Historiker-Projekt zur Coronakrise – auch für Bibliothekserfahrungen!

10. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Historiker-Projekt zur Coronakrise – auch für Bibliothekserfahrungen!

Bald alles wieder vergessen, was uns einst so stark beschäftigte, ein gesichertes Einkommen oder und den Schlaf raubte, Beziehungen auf die Probe stellte und die Bibliotheksorganisation strapazierte, aber auch strahlend-blauen Himmel, neue Freundschaften und reichlich Phantasie bescherte? Mitmachen beim Historiker-Projekt zur Coronakrise, bevor wir wieder zur Tagesordnung übergehen! Hierbei könnten Bibliotheken ins kollektive Gedächtnis der in der Krise (so gut wie) vereinten Leidenswelt gelangen. Und ein Stück weit eigene Aufarbeitung ist es allemal …

Studiengang „Informationsmanagement – berufsbegleitend“ Hannover

25. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Studiengang „Informationsmanagement – berufsbegleitend“ Hannover

Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen, den Studieninhalten und -belastung zum Studiengang „Informationsmanagement – berufsbegleitend“ an der Hochschule Hannover werden am 5. Juni von 16.00 – ca. 17.30 Uhr über ein Webinar (AdobeConnect) vermittelt. Die Inhalte werden identisch zur eigentlich vorgesehenen Informationsveranstaltung vor Ort sein.

Der Link zur Veranstaltung wird am 4.6.2020 auf der Webseite https://bib.f3.hs-hannover.de/ veröffentlicht.  Anmeldung sind vorab möglich, dabei wird der Link direkt versandt. Anmeldung per Mail an anke.wittich@hs-hannover.de.

23.4. – „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ in der Branche

23. April 2020 Kommentare deaktiviert für 23.4. – „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ in der Branche

UNESCO-Welttag des Buches in C-Zeiten – wie geht die Branche damit um? Hier 3 + 3 Beispiele

  • Die Initiative „Jetzt ein Buch“ veranstaltet für seine Follower auf Twitter ein Gewinnspiel mit Bücherschecks im Wert von 15,- Euro für 50 Mitspieler/innen (Veranstalter ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
  • Stiftung Lesen versichert, er fällt nicht aus und verschiebt die Gutschein-Aktion kurzerhand auf den 20.09.2020, den Weltkindertag.
  • Das Übersetzerportal UEPO ruft Literaturübersetzer/innen zu einem Fotowettbewerb „Behindeverybook“ von eigenen übersetzten Werken auf.

Natürlich lassen sich auch Bibliotheken aller Art etwas einfallen, um den Tag zu würdigen. Hier drei  Beispiele:

Bei mir war das – und ich schwöre, es war rein zufällig! – ganz profan die Zeile: „Du Depp“. Aus einem Gedicht namens „Umschwung“ aus: Ullmann, Verena: Wedafest. Niederbairische Gedichte. Allitera-Verl. 2019.

Und zum Schluss eine gute Frage von Matthias von @macplanet: „Gratuliert man Buchhändlern eigentlich zum Welttag des Buches?“

Ich meine – Ja. Und unserem Bibliothekspersonal doch auch, oder was meint ihr?!

Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

7. April 2020 Kommentare deaktiviert für Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

Okay, dieser Mist wurde ein Jahr VOR der Coronakrise verzapft. Und … sorry, ich bin sonst nicht so deutlich. Aber DAS geht ja mal gar nicht! Das war keinen Stern wert, lieber STERN!

Ein Hobby, das besser nicht in den Lebenslauf gehört, ist Lesen. Denn wer seine Nase oft in Büchern versteckt, wird schnell als Eigenbrötler abgestempelt.

Sie verweisen wiederum auf die Quelle businessinsider.my, die ich zur Strafe nicht verlinke.

Unbestritten hat sich das Blatt gewendet. Lesen und Bücher sind ja wohl (nicht nur derzeit) das wichtigste Kulturgut gegen Langeweile, Lagerkoller und Lasterhaftigkeit. Das hat auch das von mir gerügte Magazin erkannt und berichtet (zu seiner Ehrenrettung) aktuell übers Schreiben und Lesen recht ausgiebig. Der Spiegel gar verweist auf das Historiker-Projekt „Coronavirus – Wie wollen wir uns an die Coronakrise erinnern?“

Na, da hätten einige von uns Bibliothekswesen ziemlich viel zu sagen, nicht wahr?! Da mögen klorollenbestückte Regale als Aprilscherz aus Krefeld (via Lesewolke, via bibliothekarisch.de) noch der erheiternste Teil von ansonsten vielen – *hier ein Adjektiv Ihrer Wahl* – Diskussionen (via inetbib, via forumoeb) sein.

Corona-Himmel ohne FlugzeugeMein Beitrag heute zu diesem Thema ist das Lesen des Himmels. Himmlisch frei ohne Flugzeuge nämlich. Das ist unbeschreiblich. Daher lasse ich’s einfach und genieße es, solange mir nichts anderes übrig bleibt.

Und sollte ich mich wirklich noch bewerben müssen – so als Selbständige ist das derzeit nicht ganz ausgeschlossen –, ich würde mich in allen Anklagepunkten das Lesen und Schreiben betreffend für absolut schuldig und zurechnungsfähig bezeichnen! Bei einem Arbeitgeber, der dieses abstempelt … ne, also, da würde ich dann doch lieber „stempeln gehen“!

 

 

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Bibliotheken auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: