Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

4. August 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

„Jeden ersten Montag im Monat von 20-21 Uhr wird auf Twitter über Bibliotheken diskutiert“, meldet Marlene Neumann (StB Erlangen). Der 5. BIBChatDE (unter diesem Link ist eine Einführung und sind die Fragen zu finden!) beginnt am Montag (wie immer der erste eines Monats), 07.08.2017. Thema wird sein Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort. Benötigt wird ein Twitteraccount, sodann @bibchatde folgen und um 20 Uhr online sein (am besten mit Tweetdeck). Reaktionen immer mit dem Hashtag #BIBchatDE versehen. Aber auch einfach nur neugierig mitlesen und dazulernen ist natürlich ebenso „erlaubt“.

Bundestagswahl 2017: Wahlkompass Digitales

2. August 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wahlkompass Digitales zur Bundestagswahl 2017Das Tool Wahlkompass Digitales zum Vergleich der Parteien zu digitalen Themen vor der Bundestagswahl 2017 hat auch Bibliotheken als Thema im Visier. So lesen wir bei der SPD:

Zudem brauchen wir auch eine klare gesetzliche Regelung für den Verleih von e-Books, damit die Bibliotheken ihren wichtigen Informations- und Bildungsauftrag auch in Zukunft erfüllen können. (SPD, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Bibliotheken“)

Wahlkompass Digitales zur Bundestagswahl 2017, Thema BibliothekenUnd so geht’s: Parteien für den Vergleich und ein Thema wählen (im Screenshot-Beispiel ist das „Bibliotheken“, „CDU/CSU“ und „SPD“. Dann scrollen und auf die blauen Markierungen achten.

Es ist möglich, bis zu 5 Themenbereiche zu wählen. Die Aussagen dazu sind jeweils mit einer andersfarbigen Markierung auffindbar. Meine zweite Wahl war „Bildung“, und darüber lesen wir bei CDU/SCU folgendes:

In der Nachfolge des auslaufenden Hochschulpakts wollen wir mit den Ländern gute Lehre und digital innovative Universitäten und Fachhochschulen stärken. (CDU/CSU, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Bildung“)

Aufschlussreich ist außerdem die jeweilige Anzahl der Äußerungen zum Thema, die in einem farbig hinterlegten Feld dargestellt wird. Im ersten Falle, also beim Thema „Bibliotheken“, hatten sich die Schwarzen 0-mal geäußert, die Roten immerhin einmal. Bei der Bildung gab’s Gleichstand mit 12 aufgefundenen Stichwörtern.

Offenbar hat’s die SPD mehr mit der Weiterbildung. Dazu wurden im Vergleich der großen Parteien 9 (zu 3) Äußerungen gefunden. Andererseits: Zum Stichwort „Lebenslanges Lernen“ lassen sich bei den Schwarzen drei Äußerungen finden, bei Rot keine einzige.

Aber ebenso auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich qualifizieren und weiterbilden wollen und müssen, weil lebenslanges Lernen schon heute eine Selbstverständlichkeit ist. (CDU/CSU, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Lebenslanges Lernen“)

Ganz schwarz sehen wir bei Schwarz beim Stichwort „Open Access“. Null Punkte. Die SPD hingegen glänzt mit 7 Aussagen, hier eine davon:

Wir wollen die Idee einer digitale „Open University“ fördern, an der auch Menschen ohne Abitur teilnehmen können. (SPD, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Open Access“)

Viel Spaß beim eigenen Themenvergleich!

Bericht vom Workshop Bibliotheken und OER beim #OERcamp17 in Hamburg

3. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

„Wir wollten wissen und gemeinsam diskutieren:

  • Was sollte ‚A Trained Librarian‘ in Bezug auf OER wissen und können?
  • Welche Voraussetzungen müssen Institutionell und personell gegeben sein, damit eine Bibliothek sich mit OER befasst?
  • Welche Dienstleistungen und Services sind für Bibliotheken rund um OER denkbar und umsetzbar?“

Gabi Fahrenkrog berichtet auf bib-oer über den Workshop.

Ergebnisse aus europaweiten Befragung zu Leben und Lernen im Alter

15. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine Internationale Konferenz an der TU Chemnitz gingen acht Länder der Frage nach, wie der Austausch und eine effektive Teilhabe an Wissen zwischen Jung und Alt gelingen könnte. Sie diskutierten dabei die Ergebnisse aus zwei Erasmus+-Projekten: Allgemeine Erziehungswissenschaft (bruecken-fuer-europa.eu) und Seniorenkolleg der TU Chemnitz (edusennet.eu). Dazu liegen die Publikationen nun downloadbar vor. In der Pressemeldung funktionieren die Links nicht, verwenden Sie die vorangegangenen hier.

Beispielsweise wurden statistische Analysen zu den Ursachen der Nichtteilnahme von Älteren an Bildungsangeboten und zu Optimierungsmöglichkeiten bestehender Angebote durchgeführt.

Demnach ergebe sich angesichts des demokratischen Wandels ein wachsender Bedarf an gut erreichbaren und bezahlbaren Bildungsangeboten mit anwendbaren interessanten Bildungsinhalte für die wachsende Zielgruppe älterer Menschen in ganz Europa.

Kommen da nicht Bibliotheken ins Spiel? Wäre ratsam.

Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

Gaming und Gamification für Bibliotheken

3. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Einen interessanten Videomitschnitt möchte ich heute empfehlen: Gaming und Gamification: Impulse für Bibliotheken. Nicht nur, weil ich die beiden Vortragenden, Romy Topf (Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen) und Bianca Hochstein (Stadt- und Kreisbibliothek Salzwedel) aus dem Fernweiterbildungskurs Bibliotheksmanagement in positiver Erinnerung habe, sondern weil sie sehr lebendig und nachvollziehbar den Sinn von Gaming rüberbringen und erklären, welche Geräte sich für Bibliotheken empfehlen. Nehmt euch doch mal eine knappe Stunde Zeit dafür, es lohnt sich.

 

 

Fern-Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften HU Berlin

19. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang in Berlin sind:

• ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Art des Abschlusses, Fachrichtung und Hochschultyp sind egal)
• mindestens ein Jahr Berufserfahrung, die dem Studium förderlich ist und nach dem ersten abgeschlossenen Hochschulstudium liegt. Es muss sich nicht um Aufgaben in der Bibliotheks- oder Informationspraxis handeln.

• Studiengebühr: 1.350 Euro pro Semester.
• Bewerbungsfrist für Studienbeginn im Oktober 2017: Freitag, 30. Juni 2017

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