Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

Gaming und Gamification für Bibliotheken

3. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Einen interessanten Videomitschnitt möchte ich heute empfehlen: Gaming und Gamification: Impulse für Bibliotheken. Nicht nur, weil ich die beiden Vortragenden, Romy Topf (Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen) und Bianca Hochstein (Stadt- und Kreisbibliothek Salzwedel) aus dem Fernweiterbildungskurs Bibliotheksmanagement in positiver Erinnerung habe, sondern weil sie sehr lebendig und nachvollziehbar den Sinn von Gaming rüberbringen und erklären, welche Geräte sich für Bibliotheken empfehlen. Nehmt euch doch mal eine knappe Stunde Zeit dafür, es lohnt sich.

 

 

Fern-Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften HU Berlin

19. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang in Berlin sind:

• ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Art des Abschlusses, Fachrichtung und Hochschultyp sind egal)
• mindestens ein Jahr Berufserfahrung, die dem Studium förderlich ist und nach dem ersten abgeschlossenen Hochschulstudium liegt. Es muss sich nicht um Aufgaben in der Bibliotheks- oder Informationspraxis handeln.

• Studiengebühr: 1.350 Euro pro Semester.
• Bewerbungsfrist für Studienbeginn im Oktober 2017: Freitag, 30. Juni 2017

BibCamp 2017 in Hannover #Bib10

11. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Vom 16.-17.06.2017 findet an der Hochschule Hannover das BibCamp 2017(Twitter und Facebook) statt. Drei Punkte, die (wohltuend) anders sind als an üblichen Bibliothekartagen und -kongressen sind:

  • Die Teilnahme ist kostenfrei. Das eröffnet Chancen für alle, die kein „Master-Gehalt“ beziehen oder derzeit nicht verdienen und dennoch up-to-date sein möchten. P. S.: „E-Ticket“ während des „Bestellung des Tickets“ auswählen, ansonsten fordert XING Geld.
  • Als offene Konferenz (BarCamp / Unkonferenz) lädt sie alle ein „zur Diskussionen über aktuelle und praxisrelevante Entwicklungen im Bibliothekswesen und Informationsmanagement.“ Das heißt, Diskussion beschränkt sich nicht nur auf Podiumsdiskussionen, an der sich die immer gleichen beteiligen und sich so manches im Kreise zu drehen scheint.
  • Die Inhalte der Veranstaltung werden von den TeilnehmerInnen selbst gestaltet. Was bedeutet, dass auch diejenigen zu Wort kommen können, deren Beiträge aus verschiedenen Gründen an BT’s abgewiesen werden. Beispielsweise, …, ach nein, lassen wir das. Wurde zu oft schon ohne Erfolg diskutiert.

Reduzierter Mitgliederpreis in bibliothekarischen Verbänden

20. März 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

… neue Vereinbarung schafft Vorteile für Mitglieder der luxemburgischen, deutschen, österreichischen und Schweizer bibliothekarischen Verbände: Künftig stehen neben den Bibliothekartagen auch weitere Kongresse und Fortbildungen den Mitgliedern der jeweils anderen Verbände zum reduzierten Mitgliederpreis offen.

Meldung via inetbib, Ulrike Scholle

BIB-Sommerkurs 2017 zum Management von Bibliotheksprojekten

28. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

„Effizient – kooperativ – agil! Bibliotheksprojekte erfolgreich managen“ ist Titel des 20. BIB-Sommerkurses vom 09.-13.07.2107 in Bonn. Zur Jubiläumsausgabe anmelden ist möglich bis 28.04.2017.  Die Ausschreibung findet sich in BuB, H. 02-03, 2017 auf der S. 94. Ausrichter ist die BIB-Kommission für Fortbildung. Gute Zeit euch allen!

Positive Arbeitsbedingung „Weiterbildung“ als Personalanwerbefaktor

27. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Arbeitsmarktexperte hat’s bescheinigt: Die Position des Arbeitgebers „Bibliothek“ im Buhlen um Personal kann verbessert werden, können diese auf die Möglichkeit von Weiterbildung verweisen. Ja, endlich sagt das mal wer, und zwar Lutz Bellmann, im BuB, H. 02-03, 2017 im Interview „Positive Arbeitsbedingungen besser herausstellen“ (S. 108-110).

Auf die Frage: Was können Berufsverbände beziehungsweise Interessensvertretungen zur Bewältigung dieser Herausforderung tun?“ antwortet der Professor für Volkswirtschaftslehre so:

Sie können daran mitwirken, das Ansehen der Berufe in ihrem Bereich zu erhalten und zu verbessern. Dazu gehört auch die Mitwirkung bei der Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen, da dies für die Angehörigen einzelner Berusgruppen sehr wichtig ist, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer einem „Dankeschön“ nach Erlangen-Nürnberg!

 

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