Beitragsübersicht Mitschriebreihe „Lebenslanges Lernen im Beruf“

16. Oktober 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Übersicht zu allen 9 Beiträgen der Mitschriebreihe zur Fortbildung in Ingolstadt „Lebenslanges Lernen im Beruf: Individuell, virtuell, informell?“ vom 20.09.2017.

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Baustelle „Weiterbildung“ im Bibliothekswesen

13. Oktober 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Die erstgenannte einer Reihe von „größten Baustellen“ im Bibliothekswesen sieht der dbv¹ in der Weiterbildung des Personals. In seinem neuen „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ werden Forderungen nach Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Bibliotheken gestellt.

¹Deutscher Bibliotheksverband

Podiumsdiskussion Zukunft des Berufsbildes Bibliothekar/in

28. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur Podiumsdiskussion am 17.10.2017 in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Sehr geehrte Damen und Herren,

das digitale Zeitalter hat auch in Bibliotheken und Informationseinrichtungen Einzug gehalten und einen Prozess zur nachhaltigen Neustrukturierung dieser Institutionen angestoßen. Innovative Instrumente und Hilfsmittel wie Patron Driven Acquisition, Smart Shelves oder auch Content-Plattformen wie die Deutsche Digitale Bibliothek wurden entwickelt und ihre Anwendung ist vielfach Bestandteil der bibliothekarischen Praxis geworden. Damit einhergehend verändern sich die Aufgabenbereiche und Anforderungen an die bibliothekarische Profession. Wir, angehende Bibliothekar*innen und Studierende des Projektseminars „Die Interaktive Bibliothek“ an der Fachhochschule Potsdam (FHP) haben uns mit bibliotheksspezifischen Neuerungen beschäftigt und uns im Laufe des Seminars die Frage gestellt, wie sich das bibliothekarische Berufsbild künftig darstellt und auf welche Weise wir mit den neuartigen Entwicklungen und technischen Herausforderungen umgehen.

Antworten auf diese Fragestellung möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam diskutieren und laden Sie ein, darüber mit uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 17. Oktober 2017 zu debattieren. Die Diskussion findet in der Zeit von 16:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr statt. Auf dem Podium begrüßen wir unter anderem Frau Cornelia Stabrodt, Stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. und Leiterin der Fouqué-Bibliothek Brandenburg, Herrn Danilo Vetter, Leiter der Stadtbibliothek Berlin-Pankow sowie
Frau Prof. Dr. rer. nat. Heike Neuroth, Studiengangsleiterin und Praktikumsbeauftragte im Studiengang Bibliothekswissenschaft an der FHP Potsdam.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre rege Teilnahme. Ihre Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail bis zum 6. Oktober 2017 an: annica.riewe@fh-potsdam.de.

Anreise: Die Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam befindet sich direkt in der historischen Potsdamer Mitte und ist fußläufig gut erreichbar. Vom Hauptbahnhof Potsdam (S-, Regional- und Fernbahn) erreichen Sie die Stadt- und Landesbibliothek in 10 Minuten zu Fuß über die Lange Brücke in Richtung Innenstadt. Als Alternative bietet sich die Straßenbahn an; Sie können alle Linien, die in Richtung Zentrum fahren, benutzen und steigen an der Haltestelle „Platz der Einheit/Bildungsforum“ aus. Bitte beachten Sie bei der Anreise mit dem PKW, dass nur kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung stehen.

Fachportal Pädagogik im frischen Look

19. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Fachportal Pädagogik (*) bündelt seine wissenschaftlichen Informationsangebote neu, und zwar in drei Angebotsbereiche: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Zielgruppen ist nach wie vor „die wissenschaftliche Community der Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik“.

Wer wie ich das Angebot des Fachinformationsdienstes (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung vermisst, wird innerhalb des Bereichs „Literatur“ fündig. FID als Suchwort half zunächst nicht, das Lesen der Mail mit der Ankündigung des Relaunch schon eher.

Pädagogische Fachbibliotheken in Deutschland sind unter „Forschungsinformationen“ aufgelistet.

Infos zum Relaunch hier.

(*) Angeboten von DIPF, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Claqueure für Bibliotheken … und Sie haben die Lacher auf Ihrer Seite!

18. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Sind wir tatsächlich wie die Lemminge? Irgendwie peinlich. Na gut, der uns offensichtlich innewohnende Nachahmungstrieb lässt sich jedenfalls nutzen, auch in Bibliotheken. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter/innen in Ihre Veranstaltungen, oder bezahlen Sie sie fürs Klatschen, Lachen und Jubeln, so wie einst Claqueure an europäischen Theatern engagiert wurden. Eine Mainzer Studie beweist: „Kinopublikum lässt sich von Tonkonserven oder anderen Zuschauern emotional stark beeinflussen.“

Ich würde sogar weitergehen und empfehlen, das Studienergebnis ganz generell im Hinterkopf zu behalten und immer dann anzuwenden, wenn es beispielsweise um den Thekendienst geht. Bleiben Sie locker, lächelnd, humorvoll, verständnisvoll und positiv auch in schwierigen Situationen. Die Warteschlange (gibt’s die denn überhaupt noch?!) wird den gerade stattfindenden Disput aufmerksam verfolgen und möglicherweise unbewusst „ins gleiche Horn blasen“. Denn SIE sitzen mit dem Gesicht nach vorne, also wie auf einer Bühne. Daher werden sich folgerichtig die Gefühle der Sie beobachtenden Menschen nach IHNEN ausrichten und nicht nach dem/der übellaunigen Kunden/Kundin. Zumindest ist das meine ableitende Interpretation des Ergebnisses.

Nutzen Sie dieses Wissen um den Nachahmungstrieb, am allerbesten in allen Lebenslagen, wo Sie Menschen auf IHRE Seite ziehen wollen! Tja, es leben die Spiegelneuronen, wobei … in der Pressemeldung verwenden Sie den interessanten Begriff „neuronaler Humorkreislauf“. Das wiederum hat mit sozialem Druck zu tun.

Sehen Sie, wieder etwas dazugelernt. Also ich jedenfalls. Denn bislang fand ich Sitcom-Lacheinspielungen (*Outing on* Ich bin Fan von BigBang Theory *Outing out*) für mich höchst überflüssig. Ja, ne, echt jetzt … ich bin völlig davon überzeugt, mich nicht beeinflussen zu lassen. HA! Denkste, Ilona …!

ÖBT 2018 in den Startlöchern

7. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Vom 12.-15.09.2017 findet der 33. Österreichische Bibliothekartag 2017 in Linz statt. Das Programm ist techniklastig, was auch vom Titel her zu erwarten war: „Wolkenkuckucksheim. Bibliotheken in der Cloud“. Gleichwohl wird ein Themenkreis II angeboten zu „Personal- und Organisationsentwicklung als Notwendigkeit in zukunftsorientierten Bibliotheken“.

Sessions im engeren Zusammenhang mit Fort- und Weiterbildung entdeckte ich lediglich folgende: Michaela Zemanek: „e-Weiterbildung für BibliothekarInnen: ein e-Learning-Kurs zu Primo.“ Für mich persönlich nicht Grund genug, die Woche im Nachbarland zu verbringen, auch, wenn die anderen Sessions sicherlich nicht uninteressant wären. Ich wünsche jedenfalls einen guten Verlauf!

Auf der Spur eines neuen Phänomens: Betätigungswissenschaft

5. September 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Manchmal spüre ich’s einfach: Ja, das sollte Bibliotheken und die Fortbildungswelt interessieren. Kommt auf uns zu. Wird mal zum Renner. Dann zur Normalität. Vorher ein Trend. Im Moment noch mit Fragezeichen. Ich setz‘ da mal ein Ausrufezeichen. Betätigungswissenschaft. Kurz angerissen und aus der Pressemeldung zitiert (und vergessen Sie das mit der Ergotherapie erst einmal):

Was bringt uns eigentlich dazu, in der Kindheit Vorlieben und Abneigungen für bestimmte Betätigungen zu entwickeln? Immerhin begleiten uns viele Aktivitäten ein Leben lang. Wir entwickeln sie fort oder behalten sie unverändert bei, auch wenn wir die Umgebung, die Mitmenschen beziehungsweise Bezugspersonen, manchmal sogar, wenn wir den kulturellen Kontext wechseln.

Zu anderen Betätigungen finden wir nicht oder haben wir keinen Zugang. Manche bleiben im Laufe des Lebens auf der Strecke oder werden eines Tages wieder entdeckt.

Aus Sicht der OS [Occupational Science] ist menschliche Betätigung zu komplex und kontextbezogen, um nur aus einer einzigen disziplinären Perspektive erforscht zu werden.

Genau. Daher ist unsere Disziplin, die der Bibliotheken, ebenfalls gefragt.

Einen Schwerpunkt der OS bildet die Erforschung der Wechselwirkung zwischen Betätigung, Gesundheit und Wohlbefinden im räumlichen, zeitlichen, kulturellen und sozialen Kontext, wobei Betrachtungen sozialer, politischer, ökonomischer oder kultureller Themen aus betätigungsorientierter Perspektive eine große Rolle spielen. Als interdisziplinäre Wissenschaft will die OS Erkenntnisse zum Konzept der Betätigung generieren, die für viele Disziplinen und Handlungsfelder nutzbar sind, wie beispielsweise für die Gesundheitsförderung, Stadtplanung und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Personengruppen.

Muss ich noch mehr schreiben? Oder sehe nur ICH einen Zusammenhang mit s. o.? Mitternacht und ein Glas Rotwein haben schon manche Geistesblitze zustande gebracht, weil mit blinzelnden Augenlider der Text zwischen den Zeilen besser erfasst werden kann, als wenn man zu genau auf die Details achtet.

P. S.: Anlass: 1. deutsche Tagung der Occupational Science Europe vom 08.-09.09.2017 in Hildesheim

Wo bin ich?

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