Sind Vorlesungen für die Tonne?

22. August 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Zeit-Online-Autor Tobias Landwehr sagt, JA. In Bayern vielleicht weniger, denn der modulierte Singsang nord-, mittel- und südbairischer Dialekte vermag durchaus die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Doch bekannt ist, dass nach 10 Minuten des Zuhörens die Konzentrationsfähigkeit rapide sinkt. Wie sollen da die Augen nach 90 Minuten Dauerberieselung weit offen bleiben können? Es ist ein Wunder, wie manchereins dennoch zu seinem bzw. ihren Abschluss findet. Mit Gruppenarbeiten offensichtlich ja auch nicht, wie der Vorläuferartikel befand, auf dessen Seite sich der Link zu „Vorlesungen sind verschwendete Zeit“ befand.

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Beulen am Kopf wegen Gruppenarbeiten?

21. August 2017 § 2 Kommentare

Wer hat uns eigentlich suggeriert, dass Gruppenarbeiten super wichtig, effektiv und bei Studierenden beliebt sind? Ich war da immer schon sehr skeptisch, nicht erst, seitdem die letzte Wahlmodulgruppe in Potsdam unisono aufstöhnte, als ich betont auf diese Möglichkeit hinwies. (Warum, ist wohl klar. Macht Lehrbeauftragten weniger Arbeit, wenn mehrere Personen auf einmal bewertet werden. Wir sind schließlich mehr oder weniger ehrenamtlich eingesetzt und dürfen uns die Arbeit auch mal leichter machen,  jawoll!) Der Artikel „Was man bei Uni-Gruppenarbeiten wirklich lernt? Dass sie abgeschafft gehören“ jedenfalls sprach mir (nicht nur wegen besagter Studierender, sondern auch in der Phase meiner früheren bibliothekarischen Berufsverbandsämter) sehr aus dem Herzen und goutierte die eigenen Erfahrungswerte. So manche Beule am Kopf jedenfalls spüre ich bei Wetterumschwüngen heute noch.

 

E-Learning sei gescheitert

22. März 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Das meint Andreas Wittke auf Online by Nature, es sei nicht nachhaltig und habe auch die Strukturen nicht geändert. Folgerichtig meint er weiter hinten, man müsse die bestehenden (Hochschul-)Strukturen ändern. What’s App sei viel kommunikativer als E-Mail und anderes und zudem intuitiv zu bedienen. MOOCs seien noch gar nicht richtig verstanden und auch etwas Neues im Gegensatz zu Lernmanagementsystemen (LMS), die versuchten, mit ihren Rollen Schulen nachzubauen. E-Learning habe sich nicht durchgesetzt, die Kosten seien zu hoch, so, wie es heute betrieben werde. Als Beleg bindet er ein Video einer Podiumsdiskussion ein, in der herauskommt, dass alle an die Produktion von Material/Filmen denken, dass die eigentliche didaktische Herausforderung (und Aufwand) dann aber die Beratung, die Anleitung und die Stimulierung von Gruppen(lern-)prozessen sei. Witzigerweise ist in der Diskussion im Video zweimal von Bibliotheken die Rede, das erste Mal allgemein, das zweite Mal dan n von der Stabi Hamburg. Das ist schon gut, wenn die Ministerin die Bibliothek als Beispiel heranzieht!

Bibliothekskalender 2017 im verflixten 7. Jahr!

7. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Wandkalender blickwinkel bibliothek 2017Die formatfüllende Deko für 2017 ist wieder gerettet. Der Wandkalender „blickwinkel bibliothek“ – in bewährter Weise herausgegeben von BibSpider – beeindruckt mit schönen Bibliotheken aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Norwegen. Warum ich hier Werbung mache? Der Kalender entstand wie immer in Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig und Studenten der beiden Fakultäten Medien und Architektur und Sozialwissenschaften. Und ist irgendwie mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus unserer Bibliothekslandschaft, wo er bereits im 7. Jahrgang erscheint. Gratulation!

Webinar: „Student Engagement Through Library-led Gamification“

10. August 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Library 2.0 Sponsored Webinar with Tasha Squires (Learning Resource Center Teacher at O’Neill Middle School Library) at Wednesday, August 17th 10am EST for one hour.
Kostenloses Webinar, Registrierung erforderlich.

Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

1. August 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Diese Meldung lässt doch das Bibliotheks- und Bildungsherz gleich höher schlagen! Ein Dienst, der die in Deutschland „nicht verfügbare internationale Fachliteratur direkt an den Arbeitsplatz“ schickt (also Fernleihe auf „hohem Niveau“ betreibt) UND auf Wunsch sogar historische Quellen und Schulbücher digitalisiert!

Möglich macht dies der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der wiederum ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist und im Rahmen des Fachportals Pädagogik angeboten wird. Und weil sich hier unter unseren Lesenden sicherlich Kenner der Materie befinden, die jetzt wissen wollen, wer hieran beteiligt ist (was ja meist von der Qualität der Arbeit zeugt), dem seien sie gerne genannt:

Verantwortlich ist ein Konsortium, dem das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – mit seiner Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) –, die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) angehören. Die beiden Universitätsbibliotheken realisieren die Direktausleihe.

 

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

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