Bilderdienste und CC0

24. August 2017 § Ein Kommentar

Christian Hauschke auf infobib hatte Anfang August gemeldet, dass Pixabay und Unsplash, zwei Bilderdienste, den CC0-Standard verlassen und eigene („proprietäre“) Lizenzen vergaben. „CC0“ bedeutet, dass die damit versehenen Bilder bzw. Medien gemeinfrei sind, d.h. man kann sie nehmen, verwenden, ändern, mischen etc. ohne gezwungen zu sein, den Urheber zu nennen oder die Lizenz anzugeben. Bei infobib, aber auch bei pixabay im Blog oder bei der OER-Gruppe auf Facebook wurde diskutiert, was das bedeutet. Die Ursache war bald klar: Es gibt Dienste, die Bilder und ggf. auch die Struktur komplett abgreifen, um sie selbst – mit Werbung versehen – anzubieten. Pixabay ist wieder zum CC0-Standard zurückgekehrt und hat seine Terms of Service geändert, Unsplash ist beim der proprietären Lizenz geblieben. Für Privatnutzer ändert sich wenig – außer der Übersichtlichkeit, die durch einen allgemein(er)en Standard hergestellt wird. Je mehr Lizenzformen, um so mehr Unsicherheit. Und das ist ja gerade das, was vermieden werden soll … Einen genaueren Überblick über die Rechtslage vor dem gerade geschilderten Hintergrund gibt iRights.info in einem Beitrag.
In dieser Hinsicht wollte ich mir gern Visualhunt ansehen, eine Metasuchmaschine, die verschiedene Bilderrepositorien nach Bildern mit cc-Lizenz durchsucht. Eigentlich keine schlechte Dienstleistung, nicht nur Suche, sondern Download- und Zitiermöglichkeit auf der Ergebnisseite, die Quelle wird aber genannt. So kann ich zum Beispiel bei diesem Bild vom vom 101. Bibliothekartag Bildunterschrift und die Nennung im HTML-Format herunterladen und der Link zum Original wird auch mitgeliefert, so dass ich sehen kann, wer der Vortragende in diesem Fall ist. Das ist mehr, als eher lieblose Fotoseiten vom aktuellen Bibliothekartag bieten, wo man raten darf, wer denn auf dem Bild dargestellt ist. (Von einer freien Lizenz ganz zu schweigen …)


Photo credit: zw09 via Visual Hunt / CC BY
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Neuigkeiten zum Bibliothekarinnentag #bibtag17

30. Mai 2017 § Ein Kommentar

Die Tagung läuft gerade an und man kann sie sehr schön auf Twitter unter dem hashtag #bibtag17 verfolgen. Dörte Böhner sammelt auf bibliothekarisch.de die Weblog-Beiträge zum Event, wobei man vor allem auf die Einträge von bibliotheksnews wieder gespannt sein darf!

Diskussion um den Bibliothekartag #bibtag17

15. Mai 2017 § Ein Kommentar

Lesewolke weist heute auf den Offenen Brief des VDB hin, in welchem dieser sich beklagt, dass der BIB in seinem Positionspapier zu einer neuen Tagungssstruktur einen Alleingang mache.
Mittlerweile hat der Vorstand des BIB auf die Vorwürfe geantwortet, aus seiner Sicht war das Vorhaben eines Positionspapieres kommuniziert worden. Das Schreiben ist auf einer Seite der BIB-Homepage dokumentiert, die daneben noch einen Link zum Offenen Brief des VDB und einen Link auf das vom Vereinsausschuss des VDB beschlossene Papier „Fokussieren, vertiefen und Schnittstellen bilden“, das in o|bib veröffentlicht wurde, enthält.

Call for Papers für den #bibtag17

2. August 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Auf der Homepage des 106. Bibliothekartages ist der Call for Papers veröffentlicht worden. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungstypen kann man auf der Homepage lesen, Anmeldeschluss ist der 18. November 2016. Weitere Calls werden im neuen Jahr folgen: für Clips und Poster (beide wurden wieder getrennt) und für Moderation.

Leben und Arbeiten in der Post-Open-Welt #oebt15 @lambo

22. September 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

//de.slideshare.net/slideshow/embed_code/key/cF7DdFo7S9Kvek

Österreichischer Bibliothekartag: seit gestern #oebt15

16. September 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Hier die Homepage mit Programm und hier die aktuelle Berichterstattung über Twitter.

Über die Nutzung des BIB-OPUS-Servers

17. Juni 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

opus_lesefoerderung
Seit der BIB-OPUS-Server beim Provider KOBV auf OPUS 4 upgegradet ist, ist die Handhabung recht angenehm. Wie auf dem Screenshot oben zu sehen, kann man einfach per Stichwort suchen und kann dann die Ergebnisliste noch nach und nach einschränken – beispielsweise auf das Jahr (2015) und dann auf die Dokumentart. Hier ist zurzeit interessant, dass noch nicht alle Volltexte aufgespielt sind, es kommen also noch welche. Die bereits verfügbaren kann man links auswählen.
Andere Möglichkeiten, in den Bestand einzusteigen, sind die Themenkategorien oder eben die Veranstaltungen selbst, wie zum Beispiel die Bibliothekartage.
Die meisten Dokumente sind die Präsentationen. Einige sind mit Notizen unterwegs, wie hier
edz-vortrag
zu sehen. Es lohnt sich, auf dieses kleine Viereck links oben zu achten! Und einige wenige haben auch Präsentation und Vortrag oder Vortrag allein hochgeladen. Es wäre schön, wenn das mehr würden …

Wo bin ich?

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