Etherpad – 3 Favoriten

16. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Etherpad – 3 Favoriten

Etherpad ist ein mittlerweile gut eingeführtes Tool zum kollaborativen Notizenmachen in Echtzeit. Eine/r eröffnet online einen „Notizzettel“, und alle schreiben hinein, was und wann es ihnen passt. So lassen sich in kurzer Zeit und über alle Entfernungen hinweg zeitgleich Projekte planen, ein gemeinsames Protokoll führen oder die Ferngebliebenen z. B. eines Kongresses auf dem Laufenden gehalten, falls man das nicht über Twitter tun möchte u. v. m.

Aus einer ganzen Reihe von Angeboten habe ich drei (meiner) Favoriten ausgewählt. Die Texte lassen sich jeweils formatieren, die Sprache einstellen, Chatfunktionen anwählen, Versionen speichern … alles so ziemlich gleich und intuitiv. Einzig die Verfügbarkeitsdauer wird unterschiedlich gehandhabt.

1
https://www.yourpart.eu/
EtherPad lite auf youthpart.
Option: „Lösche Pad nach 30 Tagen Inaktivität“

2
https://zumpad.zum.de/
Etherpad der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. (ZUM.de).

Die ZUMpad-Seiten werden jeweils nach einiger Zeit gelöscht werden. Derzeit ein halben Jahr Aufbewahrungszeit, mögliche Änderungen werden auf der Einstiegsseite mitgeteilt.

3
https://medienpad.de/
Etherpad des Medienpädagogik Praxis Blog.
Keine Angabe zur Dauer der Verfügbarkeit.

Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

11. September 2019 Kommentare deaktiviert für Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

Abhängigkeit kann ursächlich im Stress entstehen, wenn auf Plattformen Abwechslung statt Loslösung erfolgt, so eine Studie unter 444 Facebook-Nutzern. „Die Idee, dasselbe Umfeld, das den Stress verursacht, als Mittel zur Bewältigung dieses Stresses zu verwenden, ist neu. Es ist ein interessantes Phänomen, das für Technostress, der durch soziale Medien hervorgerufen wird, charakteristisch zu sein scheint.“ (Prof. Monideepa Tarafdar via idw-online).

Da horchen wir doch wieder mal tief in uns rein, nicht wahr?! Beruflich, in der Weiterbildung und im Privatbereich völlig auf Social Media zu verzichten scheint heute fast unmöglich zu sein. Muss ja auch nicht, solange ich gezielt das tue, was ich plante, zu tun – also z. B. meine Veranstaltung zu bewerben oder mich in der Community in Erinnerung zu rufen. Und solange ich mich gezielt mit denjenigen austausche, die ich vorhatte, zu „sprechen“, und nicht mit Hinz und Kunz im Belanglosen zu versumpfen.

Es steht sicherlich auch nicht zur Debatte, dass ich meinerseits die Aufmerksamkeit für eine begrenzte Zeit auf die Werbung und das „Hallo-ich-facebooke-instagrame-twittere-etc.-also-bin-ich“ der anderen zu richten. Niemand von uns muss durch den Tag hecheln und darf nur sinnvolle Arbeit oder Gespräche leisten, sondern darf sich genau wie im fleischlichen Leben an den virtuellen Türrahmen lehnen und mal ein Plauderminütchen abhalten und der Sozialisation ihren Tribut zu zollen.

Aber eben das muss man sich bewusst machen. Alles in Maßen, und zur Not hilft ein Wecker, um die Zeit nicht zu übersehen. Früher war das ein rascher Blick auf die Armband- oder Wanduhr, ein „Ups, ich muss dann mal wieder, war nett …“. Da viele dafür nur noch aufs Handy starren, sind sie auch bereits schon wieder mitten drin im Technostress.

Also, passt auf euch auf! Wie immer macht die Dosis das Gift!

Ein Social Media-Guide

19. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Ein Social Media-Guide

Irgendwer auf Twitter hatte auf diesen Social Media-Guide hingewiesen, der auf Canva veröffentlicht wurde. Noch einmal die einzelnen Marketing-Schritte durchdekliniert …

Lernort Bibliothek

25. März 2019 Kommentare deaktiviert für Lernort Bibliothek

Mittlerweile ist diese Phrase schon ein Allgemeinplatz in der bibliothekarischen Welt geworden und manche wissen gar nicht, dass „Lernort Bibliothek“ auch der Titel einer Initiative mit unterschiedlichen Projekten ist, die – so meldet es das Blog der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW in einer Einladung zu einerm Barcamp – jetzt 10 Jahre alt wird. Bezeichnend ist, dass Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundesländern dieses Social-Media-Coaching-Programm gar nicht kennen oder vielleicht auch nur in seinen Auswirkungen, denn es ist der Grund dafür, warum Öffentliche Bibliotheken in NRW so außerordentlich gut bei ihrer Außenwirkung (mit Blogs, Facebook, Instagram und anderen Social Media-Aktivitäten) aufgestellt sind. – Einen knappen Überblick findet man auf BibliothekenNRW, und dort finden Sie auch einen Link zu umfangreicheren Dokumentationen, was in diesem Zusammenhang geleistet wurde!

Jedenfalls: Herzlichen Glückwunsch nach Düsseldorf zu diesem Jubiläum mit den besten Wünschen für ein zweites Jahrzehnt voller Initiativen!

Instagram for libraries

24. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für Instagram for libraries

Die ZBW hat in ihrem Facebook-Account dankenswerterweise auf den Blogpost „Instagram for libraries“ hingewiesen.

Webinar. Öffentlichkeitsarbeit mit Social Media in Bibliotheken

19. September 2018 Kommentare deaktiviert für Webinar. Öffentlichkeitsarbeit mit Social Media in Bibliotheken

Urlaubszeit. Und? Haben Sie Fomo?

10. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Urlaubszeit. Und? Haben Sie Fomo?

SonnenuntergangFomo:  „Fear of missing out“ – die Angst vor dem Verpassen. Kennen Sie vielleicht, wenn Sie sich für den Urlaub Online-Reduktion vorgenommen haben. Keine Angst – ziemlich sicher werden Sie besser schlafen, sich entlastet fühlen und dadurch mehr Lebensfreude entwickeln. Auch, wenn Sie keine Pupertiere mehr sind, so dürfte das Ergebnis einer langangelegten Studie ebenso für SIE gelten. Mag sein, Jugendliche haben sich nicht so im Griff oder lassen sich von ihresgleichen in Sachen Social Media mehr unter Druck setzen. Dafür haben wir Erwachsene ein paar Jahre länger schon im Netz verbracht.

Rechnen Sie also damit, dass drei Wochen Urlaub vom „sechsten Finger“ auch IHRE Einstellung gegenüber der Handynutzung und den Sozialen Medien verändern werden – sofern Sie zu den Viel- oder Dauernutzern gehören sollten. „Innerhalb von nur drei Wochen nach Medienisolation nahmen die negativen Einstellungen gegenüber Sozialen Medien bei den Schülerinnen und Schülern signifikant zu“, so heißt es in der Pressemeldung „Besser schlafen ohne Soziale Medien“ von der FAU Nürnberg.

Mir reichen da schon ein paar Tage, zum Beispiel ein Wochenende. Obwohl ich weiß, dass der Montag der Tag ist, an dem unsere Blogs am stärksten frequentiert ist, habe ich am Wochenanfang spürbare Unlust, in die Tasten zu greifen. Aber es zwingt mich ja keiner – außer meine Einbildung, Sie leiden möglicherweise unter Entzug, wenn Sie keine frische Meldung aufblättern können. Tun Sie’s?! Oder würden Sie es gar nicht bemerken? Ach, Sie sind im Urlaub?! Ja, dann … erholen Sie sich gut! Und, ähm, räusper, … gewöhnen Sie sich unseren Blog nicht völlig ab, okay?!

Wo bin ich?

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