Bayerischer Bibliothekstag 2016: Orte des digitalen Wandels

29. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Bayerischer Bibliothekstag 2016: Orte des digitalen Wandels

Vom 5. bis 6. Oktober 2016 findet in Passau der Bayerischer Bibliothekstag unter dem Motto „Bibliotheken – Orte des digitalen Wandels“ statt.

ZBIW-Jahresbericht

27. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für ZBIW-Jahresbericht

Folgende Themen erwarten Sie im Jahresbericht 2016:

  • Fortbildung – ein strategisches Leitungsthema für Bibliotheken (Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach)
  • Müssen Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken lernende Organisationen werden? (Prof. Dr. Petra Düren)
  • Serious Games (Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth)
  • Kritische Erfolgsfaktoren von MOOCs – eine kritische Betrachtung der Rolle der Bibliotheken (Prof. Dr. Ursula Georgy)
  • E-Learning im Fokus (Dr. Anke Petschenka)

Nachbesserung zur „Bildung in der digitalen Welt“

27. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Nachbesserung zur „Bildung in der digitalen Welt“

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) fordert eine Nachbesserung des Strategiedokuments „Bildung in der digitalen Welt“. Konkret fordert sie im Bezug auf die notwendige Digitale Transformation (nachzulesen unter idw-online):

1. den Sachkundeunterricht in der Grundschule in vergleichbarem Umfang zu anderen darin vertretenen Disziplinen verpflichtend um informatische Inhalte zu ergänzen und Grundschullehrkräfte entsprechend zu qualifizieren,
2. in der Sekundarstufe 1 ein Pflichtfach von durchschnittlich einer Wochenstunde pro Schuljahr zu etablieren, das informatische und auch aus dem Bereich der Medienbildung stammende Grundlagen der Digitalisierung umfasst und von entsprechend qualifizierten Lehrkräften unterrichtet wird,
3. dass das Fach Informatik in der gymnasialen Oberstufe allen anderen Fächern des naturwissenschaftlichen Bereichs bezüglich der Wertigkeit und Wählbarkeit als Grund- oder Leistungsfach uneingeschränkt gleichgestellt wird, und
4. das Lehren und Lernen in allen Fächern, allen Jahrgangsstufen und allen Schulformen (wo jeweils didaktisch sinnvoll) mit digitalen Medien zu unterstützen.

Ich stelle mir vor, dass im Punkt 4 das, was in der Klammer steht, genau das ist, worüber man streiten kann und wird. Weil’s halt immer auch ums Geld geht.

ALA free webinar „Information Literacy in my career“

26. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für ALA free webinar „Information Literacy in my career“

4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

25. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für 4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

Nachvollziehbar und teilweise mit Studienquellen belegt führt die Karrierebibel Lertipps und Lerntechniken auf. Vier Faktoren, die das Lernen erschweren, sind beispielsweise der Google-Effekt, der Zeigarnik-Effekt, die Widerspruchsfreiheit und Negative Emotionen. Vorab dieser Faktoren und weiterer 10 Lerntechniken erhält man interessante Informationen zum Lernen an sich.

Webinar von Library 2.016 : Libraries of the Future

22. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Webinar von Library 2.016 : Libraries of the Future

Im Oktober findet ein kostenloses Webinar der Reihe Library 2016 zu Zukunftsaspekten der Bibliotheken statt. Ein beachtenswertes Angebot!

Schubladendenken: Ausnahmen und Prototypen

21. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Schubladendenken: Ausnahmen und Prototypen

Ein Forschungsprojekt beweist es: Zwei Schubladen hat jede/r von uns: diejenige, in die alles, was nach „Ausnahme“ aussieht, und die, in der die Prototypen liegen. Das macht Sinn, da entlastend. Die Zuständigkeiten hierbei sind auf zwei Gehirnhälften aufgeteilt. Für den Prototyp einordnen der linke Gyrus Fusiformis und für das Erkennen der Ausnahme durch Abgleich mit Erinnertem der rechte Hippocampus. Vermutlich aber lassen sich die beiden Vorgänge nicht exat voneinander trennen.

Das kurze Schwanken, ob ein Pinguin nicht doch ein Vogel ist, rührt sicherlich davon. Schnabel hat er ja schließlich einen, und im Flug haben wir ihn auch schon mal gesehen, zumindest, wenn er einen Köpfer ins Wasser macht. Aber dann beginnt das (mehr oder wenige blitzschnelle) Grübeln … hm, da stimmt was nicht …

Fürs Lernen ist dieser Prozess extrem wichtig. Daher verwenden Referenten gerne Beispiele, damit die Schublade leichter aufgehen kann. Dann aber heißt es zuweilen auch: Schublade zu und andere öffnen. Dabei klemmt es bei manchen, sie tun sich schwer mit dem Schließen. Dann muss der Klempner kommen, also beispielsweise Lehrer und Eltern oder im Erwachsenenalter ein Lernbegleiter, Erwachsenenbildner, Referent usw. nebst alle -innen – und dann klappt es meist auch wieder mit dem Neu-Lernen oder auch Um-Denken.

Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

20. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

D-PLACE, die neue OA-Datenbank, verspricht Wissenschaftlern, aber auch „interessierten Laien“ die  Möglichkeit, die eigene Kultur mit denen anderer Gesellschaften zu vergleichen.

Mit D-PLACE können sich Interessierte beispielsweise anzeigen lassen, welche der 1400 Gesellschaften bestimmte kulturelle Praktiken wie Monogamie oder Polygamie teilen oder unter ähnlichen Umweltbedingungen (durchschnittliche Jahrestemperatur, Regenmenge etc.) leben. Ebenso kann die Zuordnung der Sprachen zu den Sprachfamilien der Welt (z. B. austronesisch, indo-germanisch) oder die Kulturen, die in bestimmten Regionen der Welt verortet sind, mit D-Place abgerufen werden. Die Suchergebnisse kann man sich auf einer Karte, als Tabelle oder als Sprachbaum anzeigen lassen und die Daten können zur weiteren Analyse heruntergeladen werden. [via idw-online]

Also, ich habe es ausprobiert. Zunächst erscheint es einfach. Ein paar Klicks, und schon ist der Ländervergleich gestartet. Doch ich verlor ein wenig das Interesse, denn Deutschland so einfach vereinnahmt unter Middeleurope (nicht wirklich) zu finden, halte ich für, nun ja, ein wenig grob sortiert. Okay, dann aber begriff ich, dass dieses Mitteleuropa ethnographisch eingeteilt ist Walloons, Czechs, Dutchs und Magyars. Hm, darüber muss ich noch nachdenken.

Mit ein bisschen weiteres Rumgeklicke ahne ich schon, dass diese Datenbank ein kleines Kunstwerk darstellt. Schauen Sie einfach selbst mal rein. Ich könnte es mir durchaus auch als Auskunftsmöglichkeit für Bibliotheken vorstellen. Auf alle Fälle als eine optische Bereicherung zu Fortbildungen oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema Interkulturalität.

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Study Buddys motivieren Fernstudierende

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

VHS-Verband zum KMK-Papier „Bildug in der digitalen Welt“

18. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für VHS-Verband zum KMK-Papier „Bildug in der digitalen Welt“

Letzthin wiesen wir auf das KMK-Papier zur „digitalen Bildung“ hin. Vielleicht ist es nicht schlecht, einmal über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, wie andere Bildungsbereiche/-institutionen den Entwurf kommentieren, wie zum Beispiel der Volkshochschulverband im VHS-Blog.

A propos „Digitale Bildung“ – man kann diesbezüglich auch ganz grundsätzliche Überlegungen anstellen wie z.B. Joachim Wedekind sie im Konzeptblog anstellt.

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Juli, 2016 auf Fortbildung in Bibliotheken an.

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