Schwimmen hilft beim Lernen

25. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für Schwimmen hilft beim Lernen

Schwimmen macht schlau, so eine Erkenntnis der Neurowissenschaft. Ehrlich gesagt habe ich derzeit keinen Artikel so willkommen geheißen wie diesen! Dass Schwimmen für den Körper ideal ist, das wissen wir … doch dann auch noch fürs Gehirn?! Ich glaub, ich muss grad mal eben … tschüss! Bis später!

03.05 – Weltlachtag … oder auch nicht!

3. Mai 2022 Kommentare deaktiviert für 03.05 – Weltlachtag … oder auch nicht!

Normalerweise hätte ich gelacht über so depperte Artikel wie „Tipps für ein authentisches Lachen“. Da uns derzeit das Lachen aber oft im Halse stecken bleiben möchte, lache ich stattdessen über meine frühere Ignoranz gegenüber eines so lachhaft ernsten Themas.

Spaß beiseite … dass Lachen durch vermehrte Sauerstoffzufuhr ins Gehirn das Lenen erleichtert, ist durchaus ernst zu nehmen. Spektrum.de meint dazu: „Mit Humor geht alles besser. Wer immer verbiestert dreinschaut, nervt nicht nur seine Mitmenschen, sondern macht zudem seinem Gehirn die Arbeit unnötig schwer.“

Also dann, … Lachen, bis der Arzt kommt! https://www.youtube.com/watch?v=AvHAGiSVgj4

P. S.: Jetzt lacht nicht, aber soeben merke ich, dass meine Kalenderführung einen Lacher für mich parat hatte. Der Weltlachtag fand bereits am Sonntag statt, uns überhaupt … immer am 1. Sonntag im Mai. Na, lachen darf schließlich jeden Tag sein, oder etwa nicht?!

Glück und Lernen liegt nah beieinander

27. Oktober 2021 Kommentare deaktiviert für Glück und Lernen liegt nah beieinander

Haben Sie 10 Minuten Zeit?! Dann nochmals zum kürzlich von mir empfohlenen Video: Das menschliche Gehirn: Möglichkeiten und Grenzen.

Schnelles Lernen / Glück und Lernen liegt nah beieinander / Zeitlebens glücklich sein durch Lernen / ab ca. 1.20:50 bis 1.29.15. Neurobiologe Professor Dr. Manfred Spitzer aus seinem Vortrag „Neurobiologie und Erziehung“.

Was haben Gleise mit Leisen und Lernen gemeinsam?

20. Oktober 2021 Kommentare deaktiviert für Was haben Gleise mit Leisen und Lernen gemeinsam?

Die Wörter „Gleis“, „Leisten“ und „Lernen“ haben den gleichen Ursprung. Es bedeutet soviel wie „Spuren legen“. Dies geschieht, wenn wir immer wieder die gleichen Dinge (verkehrt) machen. Um alte Gewohnheiten abzulegen oder Neues lernen zu können, müssen wir alte Gleise verlassen, also andere Wege gehen. Das ist nicht nur als Metapher zu verstehen, sondern funktioniert tatsächlich auch im biologischen Sinne. Es dauert gefühlt ewig, alte Gewohnheiten abzulegen, weil wir immer wieder ins gleiche Gleis rutschen, uns immer wieder die gleichen Fehler leisten und uns leise davon schleichen, wenn Neues angesagt ist.

Mir wird das jedes Jahr bewusst in einer – ganz genau! – bewussten Auszeit, die ich mir für eine Woche genehmige. Mal unter uns … ich meine damit jetzt keinen Urlaub im eigentlichen Sinne, denn da habe ich echt keine Lust, mich mit neuen Spuren lang herumzuquälen. Im Urlaub agiere ich lieber impulsgesteuert und ohne große Anspruchshaltung an mein Gehirn und seiner eventuellen Neujustierung.

Also, wiederentdeckt hatte ich eingangs Zitiertes NACH so einer Auszeit, wo ich es sehr ernst mit mir meine, alte Spuren zu verlassen. Und zwar beim Neurobiologen Prof. Dr. Manfred Spitzer in seinem zugegeben fast 10 Jahre zurückliegenden Vortrag „Neurobiologie und Erziehung“ vom  21.06.2012 an der Universität zu Köln. Es lohnt sich aber auch heute noch, das gesamte Video von rund 1,5 Stunden anzusehen – über eine Mio. taten es bereits.

Doch will ich es Ihnen nicht allzu schwer machen. Schauen Sie also rein in „Das menschliche Gehirn: Möglichkeiten und Grenzen“ vom 05.07.2012 zwischen 16:05 und 16.40.

Falls es Sie interessiert, WELCHE Spuren ich verlassen habe bzw. welche neue ich gelegt habe … nun, so genau muss ich das hier nicht ausführen. Es reicht, zu sagen, es fühlt sich gut und richtig an. Sich auf Spurensuche zu begeben, ist niemals verkehrt!

16:05 bis 16.40

MaiLab „Lernen“ zum Wochenende

14. Mai 2021 Kommentare deaktiviert für MaiLab „Lernen“ zum Wochenende

Mittlerweile zu einem echten Fan ihres Kanals geworden (neben 1,29 Mio anderer) hier von mir ein paar (bibliotheksrelevante) Tipps fürs Bingwatchen mit Nutzeffekt. Die Rede ist von der Wissenschaftsjournalistin, der Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim, den meisten bekannt durch ihre Beiträge zur Coronakrise, für die sie den Grimme-Preis in der Kategorie „Journalistische Leistung“ erhielt sowie das Bundesverdienstkreuz. Ich greife hier ältere Beiträge auf, die eines gemeinsam haben: Lernen und ein wenig was zu Informationsstrategien. Ein wenig außer der Reihe fällt dabei der erste Tipp. Doch schätze ich, dass es einige durchaus interessiert, wie sie mit Hasskommentaren strategisch umgehen wird.

Wir müssen reden.
[Ab 2:44: „Es ist nicht mein Grundrecht, in ’ne Bibliothek zu gehen, herumzuschreien und nicht rausgeschmissen zu werden“.] – 07.05.2021.

Die kleinste gemeinsame Wirklickeit. Wahr, falsch, plausibel? Die großen Streitfragen wissenschaftlich geprüft. XXL-Hörprobe Vorwort + Kapitel 1. 04.03.2021.

Hyperbrain. Superintelligent durch Brain Machine Interface. – 29.211.2019.

Erkennst du Fake News? – 28.02.2019.

Fake vs. Fakten – lasst euch nicht verarschen! TINCON Düsseldorf 2019. – 10.03.2019

Sind Youtuber die besseren Lehrer? re:publica 18. – 04.05.2018.

Die vier häufigsten Lernfehler. Zu viel Stoff? – 02.11.2017.

Die 5 Phasen einer Doktorarbeit. – 28.01.2016.

10x Gehirntraining –  Sudoku und Kreuzworträtsel die großen Verlierer?!

25. März 2021 Kommentare deaktiviert für 10x Gehirntraining –  Sudoku und Kreuzworträtsel die großen Verlierer?!

Das „Wie“ ist wichtiger als das „Was“, um sein ganzes Gedächtnissystem zu trainieren, so auf Focus-online (Autorin Kristina Kreisel) zu lesen. Also die Eselsbrücken, die einem die Fakten abrufen lassen, sind sinnvoller, als sich an Zahlen oder Wörter erinnern zu wollen. Sudoku und Kreuzworträtsel würden keinen Leistungsgewinn und auch kein Zahlen oder Faktengedächtnis mit sich bringen. Aha. Ich sag‘ mal – wenn sie uns wenigstens Spaß machen, bedienen wir zumindest die Nr. 5 meiner aus dem Artikel extrahierten 10 Tipps, …

… die üblichen wirkungsvollen, da gehirnunterstützenden Verdächtigen:

  1. Selektieren, vergessen und filtern können
  2. Neues erleben oder lernen, Hirn fordern
  3. Klare Lernziele in Etappen
  4. Kein Multitasking und den damit verbundenen Stress
  5. Lustareal aktivieren
  6. Bewegung und Sport für mehr Sauerstoff im Blut
  7. Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes vermeiden, ergo: Gesunde Ernährung
  8. Gut hören können
  9. Mund- und Zahngesundheit
  10. Genug Schlaf

Wenn es nach dieser Liste ginge, dann sollte ich 4 und 10 besser beachten und die 7 als ständige Ermahnung mit mir tragen. Zumindest in der allergiereichen Zeit, die die Nr. 6 so schwierig bis beinahe unmöglich macht. Den Schritt an die frische, doch pollenreiche Luft vermeidend, wende ich mich dann doch lieber mal einem Rätselspiel zu. Getreu dem Motto, was nichts schadet, nützt. Das lasse ich mir jetzt nicht ausreden! 😉

22.3. – Tag des Faulenzens – Mut zum professionellen Aufladen

22. März 2021 Kommentare deaktiviert für 22.3. – Tag des Faulenzens – Mut zum professionellen Aufladen

Tag des Faulenzen – und das ausgerechnet an einem MONTAG! Nun ja, wer in seinem Betrieb „antanzen“ muss, aber auch die sich ewig voran peitschenden Selbständigen, zu denen ich gehöre, fällt das jetzt im Traum nicht ein. Doch wenigstens nächsten Sonntag, oder wenigstens am Mittwoch Abend, oder Freitag Nachmittag ein paar Stunden Faulenzen, Nichtstun, In-die-Luft-starren, Rumdösen, Hängenlassen … OHNE Handy und Videoschauen natürlich. Sonst klappt es nicht mit dem Quentchen mehr an Problemlösung, an Kreativitätsschub, an Motivationskick, an Erkenntnisblitzen …, die am besten dann aufpoppen, wenn in den Bereich des Unbewussten abgetaucht wird.

Geprägt allerdings wurde ich von der Meinung einer Generation, der Schlafen außerhalb der „normalen“ Zeiten ein Dorn im Auge war. Womit sie eindeutig falsch lagen, wie zahlreiche Studien bewiesen haben wollen. Zum Faulheitsprinzip hat sich das Zukunftsinstitut geäußert, indem sie das „professionelle Aufladen des Bewusstseins“ hervorheben. Es wäre mit der Wirksamkeit von Sportpausen zu vergleichen, da die Muskeln nicht während des Trainings, sondern in den Ruhepausen erfolgt. Sie verweisen außerdem auf Mareieke B. Wieth und Rose T. Zacks „Time of day effects on problem solfing: When the non-optimal is optimal“.

Also dann … nur Mut zum Faulenzen! Aber immer einen Stift und Zettel parat halten, damit diese auch festgehalten werden können. Denn im Alltags-Arbeitstrubel sind diese wieder schnell vergessen oder verdrängt.

51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

2. November 2017 Kommentare deaktiviert für 51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

Die Trainier- und Veränderbarkeit des Gehirns (Plastizität des Gehirns) wurde in einer Studie zur Steigerung der sozialen Kompetenz durch mehrmonatiges, modulares Training eindringlich bewiesen. Sowohl Verhalten wie auch das Wachstum in den Gehirnstrukturen änderten sich bei den Probanden eindeutig. Ebenso konnte Stressreduktion nachgewiesen werden. Dabei spielten die Dyaden-Übungen, also Sequenzen mit einem Übungspartner, eine entscheidende Rolle. Die Vermutung aus der Pressemeldung des Max-Planck-Instituts:

Sich regelmäßig einer fremden Person gegenüber zu öffnen und zu lernen, vorurteilsfrei einem anderen zuzuhören, hat wahrscheinlich zu einer Art sozialen Stress-Immunisierung geführt, da sozialer Stress ja vor allem durch die Angst vor negativer Fremdbeurteilung zustande kommt.

Davon leite ich persönlich eine Empfehlung ab: Sucht euch Lernpartner! Tauscht euch 10 Minuten lang über euren Lernstand aus, sprecht darüber, was ihr euch vornehmt und wo ihr Probleme seht, aber auch Chancen, ihn zu bewältigen, wovor ihr Angst habt und was euch Spaß machen würde. Eigentlich etwas, was in intakten Familien am gemeinsam stattfindenden Abendbrottisch stattfinden könnte … ach ja, wo gibt’s das denn noch? Wiedereinführen!

Abschied vom Nutzer und böser Bücherschrank

12. Oktober 2017 Kommentare deaktiviert für Abschied vom Nutzer und böser Bücherschrank

Gedichte-Generator mit Spaßfaktor – und ohne Anmeldung!

Gedicht: Abschied vom NutzerAbschied vom Nutzer

Die alte Ziege lese.
Sie lese und sie fließe!
Ach Bibliothekarin, entsetzliches Wesen du,
Wozu die Dichter jetzt verlachen?
Der Winter erglüht,
Es lesen die avantgardistischen Bücherschränke,
Und ewiger Unfug vergiftet die Herzen!

Gedicht Nummer 9986197, made by Poetron-Zone.

Gedicht: BücherschrankBücherschrank

Lest euch Bücherschrank
oh ihr Bücherschrank
lest und kost – EUCH
so wie Bibliothekarin!
Bibliothekarin! Du bist gemeint!
doch kost leise
ewig und somit böse
ihr Bücherschrank
seid leise
leise
allezeit.

Gedicht Nummer 9986194, made by Poetron-Zone.

P. S.: Der Bogen zur bibliothekarischen Fortbildung? Keiner. Was lernen wir daraus? Manchmal darf der Alltag einfach nur Spaß machen. Beste Voraussetzung fürs Gehirn, um wieder aufnahmebereit zu sein. 😉

 

 

Vorlesung: „Wie wir lernen“ mit neuem Einblick ins Gehirn

4. November 2016 Kommentare deaktiviert für Vorlesung: „Wie wir lernen“ mit neuem Einblick ins Gehirn

Angeknüpft an den Beitrag gestern: Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften lädt ein zur kostenlosen Vorlesung „Wie wir lernen. Neue Einblicke ins Gehirn“ für den 7.11.16 ab 18 Uhr. Folgende Fragestellungen: Was bedeutet es für uns bzw. für unser Gehirn, dass wir lernen können? Welche Veränderungen geschehen im Gehirn beim Lernen und wie können diese Veränderungen sichtbar gemacht werden? Welche Rolle spielen neue Technologien bei diesen Entdeckungen und welche Erkenntnisse sind in näherer Zukunft zu erwarten?

 

Wo bin ich?

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