Neuauflage der „10 Gebote der Digitalen Ethik“

3. August 2020 Kommentare deaktiviert für Neuauflage der „10 Gebote der Digitalen Ethik“

Für Kinder und Jugendliche – neu entwickelt von der HdM Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Beratungsplattformen JUUUPORT und klicksafe. Hier die Einleitung und hier das ausformulierte Konzept.

Hatten wir Mumble schon? Nachträge zur Liste der Videokonferenzsysteme

7. Mai 2020 § Ein Kommentar

Auch für digitale Großveranstaltungen geeignet ist die Telko-Möglichkeit Mumble, ein offener Standard, deren Programme zur Teilnahme als Open Source erhältlich sind. „Die Übertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung zwischen Server und Client“, meldet Digitalcourage.

Dies als Ergänzung unseres Beitrags Liste der 28 Videokonferenzen. der auf den Videoconverencing.guide basierte.

Eine weitere Ergänzung offeriert o. g. Digitalcourage mit Nextcloud Talk, oder fürs zum Beispiel „Chatten, koordinieren, abstimmen“ mit Nextcloud (also ohne Talk) und Nuudel.

Für manche sicherlich interessant der Hinweis auf selbiger Seite, dass die gute alte „Dropbox“ nicht empfohlen werden kann, da dort mit unverschlüsselten Daten gearbeitet wird.

Mich freut, dass mein persönlicher Liebling der Telkos, nämlich Jitsi Meet, von den Empfehlern der Digitalen Selbstverteidigung aufgelistet wird. Jaaa, hat auch ein paar Nachteile, aber wo gibt’s die nicht?!

IFLA Guidelines on Public Internet Access in Libraries #wlic2019

29. August 2019 Kommentare deaktiviert für IFLA Guidelines on Public Internet Access in Libraries #wlic2019

Sheila Webber schreibt auf dem Information Literacy Weblog:

“ Just published (under a Creative Commons License) at the IFLA World Library and Information Congress are:
Cooke, L. (ed.) (2019). IFLA Guidelines on Public Internet Access in Libraries. IFLA. https://www.ifla.org/files/assets/faife/statements/guidelines-on-public-internet-access.pdf
They cover issues such as filtering, transparency, staff training, use by minors and those with disabilities etc.“

Datenschutz-Webinar der Büchereizentrale Niedersachsen

29. November 2018 Kommentare deaktiviert für Datenschutz-Webinar der Büchereizentrale Niedersachsen

Am 10. Oktober hat die Büchereizentrale Niedersachsen, gemeinsam mit Dr. Harald Müller ein Webinar zum Thema „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ durchgeführt. Die Aufnahme der 1,5-stündigen Fortbildung steht jetzt auf YouTube zur Verfügung.

[via Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW]

DSGVO ist morgen Thema beim #edchat.de

28. Mai 2018 Kommentare deaktiviert für DSGVO ist morgen Thema beim #edchat.de

Blockchains – was ist das und wie funktioniert es?

11. April 2018 Kommentare deaktiviert für Blockchains – was ist das und wie funktioniert es?

Blockchains – eine Kette von Blöcken, die Informationen (Daten), einen Datumsstempel sowie Hashes enthalten und gegenseitig auf sich verweisen (mit Ausnahme von Block 1), außerdem durch ein Proof-of work-Verfahren schwer manipulierbar und über ein peer-to-peer-Verfahren überprüfbar sind.

Bekannteste (bzw. mögliche) Nutzen dieses Verfahrens sind Bitcoins, das Speichern von digitalen Notariatsverträgen, Krankenakten und Steuererhebung, aber auch Zertifizierungsnachweise (Überlegung von Anja Lorenz) oder das Lösen von Copyrightproblemen (Überlegung von Matthias Andrasch)

Auf bibliothekarisch.de macht Dörte Böhner auf zwei Erklärvideos zu Blockchains aufmerksam. Das erste in Englisch mit deutschen Untertitel, Länge 5:59 Min., das zweite von Lambert Heller, ebenfalls auf Englisch, der auf die Blockchain-Technologie innerhalb des Bedeutungshorizonts der offenen Wissenschaft (Open Scholarship) in 2:14 Min. hinweist. Mehr dazu siehe auch tib.eu/blockchain.

Siehe auch Jürgens Beitrag vom 25.07.2017, der auf einen Nachhall zum #OERcamp17 verweist, dem ich die zwei o. g. Überlegungen in den Kommentaren entnommen habe.

 

Zukunft des E-Learnings

15. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Zukunft des E-Learnings

Die Antwort ist, Ja … aber zu welchen Bedingungen? Rein rechtlich hat das (E-)Lernen in Deutschland ein paar Probleme. Doch beginnt Martin Ebner zunächst mit einer (z. T. in Österreich angesieddelten) Analyse der Lernsituation bzw. -entwicklung … sehr imformativ!

Kopien erstellen, Kopien verteilen – Was ist erlaubt und was verboten?

29. Dezember 2017 Kommentare deaktiviert für Kopien erstellen, Kopien verteilen – Was ist erlaubt und was verboten?

Schnell noch den Zeitungsartikel ausgedruckt und für alle kopiert und dann kann’s losgehen mit dem Seminar: Darf man das oder ist das schon eine Verletzung des Urheberrechts? Die Vervielfältigung von Lern- und Lehrmaterialien ist mit einigen Beschränkungen versehen. Wie man damit umgehen kann, zeigt diese Handlungsanleitung.

Kopien, z.B. aus Büchern oder Zeitungsartikeln

Das Urheberrecht macht unterschiedliche Vorgaben für Schule, Volkshochschule (VHS) und andere Bildungseinrichtungen, wenn es beispielsweise darum geht, einen Auszug aus einem Buch für Schülerinnen und Schüler bzw. Teilnehmende zu kopieren: Was in der Schule erlaubt ist, dürfen Sie in der Erwachsenenbildung unter Umständen nicht.

Wenn Sie an einer VHS unterrichten, dürfen Sie kleine Teile aus erschienenen Werken kopieren, und zwar:

  • bis zu 12 % eines jeden Werkes, maximal jedoch 20 Seiten,
  • ganze Werke, wenn diese maximal 25 Seiten haben – z.B. Zeitungsartikel – und es sich nicht um Werke für den Lehrgebrauch handelt und
  • vollständige Bilder, Diagramme, Fotos und sonstige Abbildungen.

Wenn Sie nicht an einer VHS tätig sind, dürfen Sie das auch – allerdings sind Sie nur berechtigt, Kopien in dem genannten Umfang für sich selbst, für die eigene Vorbereitung anzufertigen. Die Weitergabe an die Teilnehmenden ist dann nicht zulässig. Das legt das Urheberrecht so fest. Zusammengefasst sind die Regelungen für die Erwachsenenbildung auf der Seite kopier-regeln.de (siehe auch die Links am Ende dieses Textes).

Gemeint sind hier analoge Kopien, d.h. auf Papier. Einscannen, per Mail verschicken, auf dem interaktiven Whiteboard nutzen, auf einen USB-Stick kopieren oder ins Intra- oder Internet einstellen – VHS oder nicht – ist generell nicht erlaubt.

Was tun?

  • Mit Lehrmaterialien, die unter freien Lizenzen veröffentlicht sind, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die jeweiligen Lizenzbedingungen beachten. Viele detaillierte Tipps finden Sie hier:
  • Selbst erstellte Materialien dürfen Sie kopieren, so oft Sie wollen. Das gilt natürlich nur, wenn Sie auch Urheberin oder Urheber sind, nicht wenn Sie etwas aus anderen Quellen zusammenstellen.
  • Mit Genehmigung geht immer: Wenn der/die Rechteinhaber/in die Nutzung gestattet, dann können Sie sie verwenden. Schauen Sie, beispielsweise auf den Internetseiten der Zeitung, aus der Sie einen Artikel verwenden möchten, ob es Hinweise zur Verwendung gibt oder fragen Sie nach.
  • Es gibt Anbieter von Lehrmaterialien, die Vorlagen zum freien Kopieren bereitstellen – recherchieren Sie im Internet auf den Seiten der Verlage, ob es so etwas für Ihren Bereich gibt. Mit den richtigen Stichworten wird man schnell fündig, hier zum Beispiel: „Ein guter Start für Flüchtlinge und Asylsuchende. Passende Materialien für Deutschkurse.”

Filme und Musik auf CD und DVD

Auch das Kopieren einer CD oder DVD ist immer urheberrechtlich relevant: Ohne Genehmigung darf man nur Kopien erstellen, die für den privaten Gebrauch genutzt werden. Dieses Recht auf eine Privatkopie bezeichnet die legale Kopie eines urheberrechtlich geschützten Werks für die rein private Nutzung. Mit „privat“ ist „nicht öffentlich“ gemeint: Das heißt sobald die für private Zwecke kopierte CD in einem mehr oder weniger öffentlichen Bereich des Netzes steht, ist das nicht mehr zulässig. Auch die berufliche Nutzung einer kopierten CD oder DVD ist nicht erlaubt. Mit dem Original kommen Sie in diesem Fall allerdings auch nicht weiter: Für die Aufführung in der Öffentlichkeit, und zu der gehören auch Seminare in der Erwachsenenbildung, brauchen Sie die Einwilligung der Urheber oder Rechteinhaber.

Was tun?

Filme und Musik nutzen, die unter freien Lizenzen veröffentlicht sind, Hinweise finden Sie z.B. hier: Wo finde ich kostenlose Musik und Töne? (Link korr. 2.1.18)

Recherchieren Sie bei Einrichtungen, die für solche Vorführungen lizenzierte Videos zur Verfügung stellen, z.B. bei Stadt-, Kreis- oder Landesmedienzentren, ob es einen passenden Film für Ihr Vorhaben gibt.

Musikdownloads kopieren

Für Musikdownloads gilt auch das Recht auf Privatkopien. Anbieter von Musik im Netz formulieren aber häufig eigene Kopierregelungen, mit denen man sich vertraut machen sollte. Ob diese vor deutschen Gerichten Bestand hätten, ist noch nicht geklärt.

Was tun?

Sich mit den Geschäftsbedingungen der Anbieter vertraut machen und im Zweifel auf andere ausweichen. Oder Musik nutzen, die unter freien Lizenzen veröffentlicht ist. (Auch hier sei auf unseren Artikel zu kostenloser Musik (Link korr. 2.1.18) verwiesen). Und: Die aktuelle Rechtsprechung verfolgen.

Auf diesen Seiten finden Sie weiterführende Hinweise:

Alles was man zum (Foto)Kopieren in der Erwachsenenbildung wissen muss, mit FAQs und einem Flyer zum Download: kopier-regeln.de.

Der Klassiker: Auf irights.info finden Sie ausführliche Hinweise zum Thema Privatkopie – und vieles mehr.

Auch klicksafe bietet umfassende Informationen zum Thema, z.B.: „E-Books, Filme und Software: Was darf man mit Dateien aus Onlineshops machen?

CC BY SA 3.0 DE by Ute Demuth (unverändert übernommen aus wb-web)

Datenschutz, Copyright, Schulserver, TeacherTool & Co.

1. August 2017 § Ein Kommentar

Die Bildungspunks haben im Juli zum Thema „Datenschutz, Copyright, Schulserver, TeacherTool & Co.“ gesammelt. Darauf machte Elke Höflerhttp://fremdsprachenundwebzweinull.blogspot.de/2017/07/zusammen-ist-man-weniger-allein.html aufmerksam, die am Schluss ihres Beitrrags auf die Bedeutung von OER abhebt und in diesem Zusammenhang die neue (beta) Suchmaschine von cccommons für ihre Praxis hinweist.

Praktikable Lösung für das Recht am eigenen Bild auf Veranstaltungen

16. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Praktikable Lösung für das Recht am eigenen Bild auf Veranstaltungen

Jöran Muuß-Merholz stellt die Lösung vor, die mit Hilfe der Umhänger („Lanyards“) funktioniert: Man verteilt einfach Bänder in zwei Farben und rot bedeutet, dass die betreffende Person nicht fotografiert werden möchte. Ein instruktiver Artikel auf Jöran & Konsorten, der auch auf ältere Beiträge zum Thema verweist.

Wo bin ich?

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