Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

Über 50 Veranstaltungen rund ums digitale Unterrichten: „Wie lässt sich Lernstoff gut videobasiert vermitteln? Wie unterrichte ich mit einem Lernmanagementsystem? Wie können schon Kinder im Grundschulalter programmieren lernen? Und wie können Schülerinnen und Schülern seriöse Informationsquellen erkennen und andererseits Fake News enttarnen?“ (Pressemeldung)
Obgleich die Zielgruppe der Online-Tagung zum digitalen Unterrichten, die #PW2020 digital – 34. Pädagogische Woche, eher Lehrkräfte, aber auch Universitäten sind, so halte ich die Fragestellungen und das Programm auch für Bibliothekswesen, insbesondere Schulbibliotheken, die mit Lehrkräften kooperieren oder eigene Angebote an Schulkinder kreieren, für geeignet. 5. – 7. Oktober unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen und Hürden überwinden“.

Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

Buchtipp „Online-Recherche-Methoden“

25. August 2016 Kommentare deaktiviert für Buchtipp „Online-Recherche-Methoden“

„Google & mehr: Online-Recherche. Wie Sie exakte Treffer auf Ihre Suchanfragen erhalten“ von Prof. Dr. Hektor Haarkötter, Leiter des Fachbereichs Journalismus und Kommunikation an der HMKW, Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Köln. Interessant sicher auch der Ausflug in den Datenjournalismus.

[via idw-online]

 

Erwartungstypen der Information und Kommunikation

18. Mai 2016 Kommentare deaktiviert für Erwartungstypen der Information und Kommunikation

Okay, es war nur eine Studie, die sich der Erwartungstypen im Zusammenhang mit Energieprojekten angenommen hat. Doch ich kann mir vorstellen, das ließe sich auch verallgemeinern und auf die Nutzeransprache in bzw. von Bibliotheken anwenden. Zumal die Studie zeigt, dass es auf das Bundesland und auf die Größe der Kommune ankommt, auf welche Weise deren Bürger/innen informiert werden will. Ein spannender neuer Ansatz der (Noch-Nicht-)Nutzerbefragung. Mit welchen Erwartungstypen ist also laut Pressemeldung zu rechnen?

Typ 1 – Anspruchsvoller Informationstyp:
Will anspruchsvoll informiert werden, verhält sich aber passiv und hat eine Präferenz für lokalen Bezug bei Informationen,
Typ 2 – Aktiver Dialogtyp:
Informiert sich aktiv und will sich einbringen sowie sich über viele Kanäle mit anderen austauschen,
Typ 3 – Nutzenorientierter Gesprächstyp:
Steht einer Beteiligung offen gegenüber, aber andere sollen auf ihn zugehen. Er präferiert die persönliche Kommunikation, legt aber wenig Wert auf Informationen mit lokalem Bezug,
Typ 4 – Verschlossener heimatverbundener Typ:
Ist ein detailgenauer und eher scheuer Beobachter, der informiert, aber nicht direkt involviert werden will. Direkten Austausch lehnt er ab.

Mit welchen Mitteln die Ergebnisse erstellt wurden, erfährt man ebenfalls. Ich überlege, wie sich das grundsätzlich für Bibliothekskonzepte verwenden ließe. Und haben wir eine Antwort für unser spezielles Bibliotheksumfeld – was machen wir dann damit? Was wären die Umsetzungskonsequenzen? Wie lassen sich mit diesem Wissen neue Nutzergruppen (und alte besser) ansprechen?

Dazu würde ich liebend gerne einen Workshop veranstalten. Oder eine Umfrage unter Bibliothekskolleg/inn/en.

openHPI-Forum 2015 zum MOOC-Austausch

2. November 2015 Kommentare deaktiviert für openHPI-Forum 2015 zum MOOC-Austausch

Wer wissen möchte, welche Vorteile ein eigenes Onlinekurs-Angebot im „MOOC House“ des Hasso-Plattner-Insituts bietet oder wer sich fragt, welche Ressourcen für MOOCs im Universitätsbereich erforderlich sind und welche Wirkungen erzielt werden können – noch kann man sich für den 5.11.15 anmelden, zum kostenlosen openHPI-Forum in Potsdam. Dort findet auch die Preisverleihung im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ statt. Das „openHPI“ des Hasso-Plattner-Instituts landete auf dem zweien Platz in der Kategorie „Bildung“ und erhielt außerdem den German Design Award Special 2016 in der Kategorie „Excellent Communications Design – Digital Media and Online.

Wir gratulieren!

Konferenz zum Tag der digitalen Lehre

15. Juni 2015 Kommentare deaktiviert für Konferenz zum Tag der digitalen Lehre

„Lernst du noch oder verstehst du schon?“ Am 26.06.2015 wird erstmals der Tag der digitalen Lehre ausgerufen. Aus diesem Anlass findet in Idstein in Hessen eine Konferenz an der Hochschule Fresenius statt. Eingangs zitierte Frage wirft Keynotspeaker Prof. Jörn Loviscach auf, es folgen Workshops zu E-Prüfungen mit Fokus E-Klausuren, Lernendenaktivierung mit Fokus E-Portfolio und ILIAS-Einsteiger, die mit Tipps und Tricks rund um die Datensammlung bedient werden, gefolgt von Best-Practice-Beispielen z. B. zu Game-Based-Learning. Zwar beginnt die Konferenz erst um 13 Uhr, endet dafür jedoch mit einem Get Together & Barbecue ab 17.45 Uhr.

Wo bin ich?

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