Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

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