Brückentagthema: Querulieren

4. Juni 2021 § Hinterlasse einen Kommentar

Brückentag nach Fronleichnam … ja, ein paar Bundesländer quengeln jetzt, da nicht katholisch genug. Könnt ja dagegen klagen. Ein/e echte/r Querulant/in würde dies tun. Anlässe zu Querulation (– was für ein herrlich altmodisch anmutendes Wort! –) gibt es mehr als genug, wer zänkisch aufgelegt ist. Und zwar nicht nur derzeit mit Themen wie Für-und-Wieder-Mund-Nasen-Schutz, Sperrstunden, Impfpflicht, Homeoffice, Grünenkanzlerin undsoweiterundsofort, sondern genügend Anlässe gab es schon immer.

Daher lautet mein heutiger „Orchideenthemen-Tipp“ für unseren (in meinem Falle) bayerischen Brückentag: Buchpräsentation von Rupert Gaderer: „Querulieren. Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000“, ausgerichtet vom Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen am 14.06.21 um 18 Uhr via Zoom.

In der Pressemeldung ist ebenfalls zu erfahren, dass diese Monografie der erster Band einer neuen Reihe mit dem Titel „Media. Literaturwissenschaftliche Forschungen“ des Verlags J. B. Metzler ist. Medieneinrichtungen wie Bibliotheken sollte das interessieren. Und mit Querelanten haben sie es ja auch zur Genüge zu tun. Vielleicht hilft ein Blick zurück in die Geschichte, um gelassener noch mit dem Thema umzugehen.

Mit Dr. Rupert Gaderer aus der Ruhr-Universität Bochum diskutiert Prof. Dr. Juliane Prade-Weiss aus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zoom-Teilnahme nach Mail-Anmeldung bei Emily Beyer bis 11.06.21.

Lernvideo-Canvas: Ideensammlung für das Lernvideo

5. Mai 2021 Kommentare deaktiviert für Lernvideo-Canvas: Ideensammlung für das Lernvideo

Der Lernvideo-Canvas unterstützt die erste Ideensammlung für die Erstellung eines Lernvideos. Es beinhaltet auch eine Vorlage für ein Drehbuch und ein Storyboard. Es wurde vom Lehr- und Lerntechnologien- (LLT-)Team der TU Graz (Österreich) als Service für Lehrende und Kursveranstalter auf der MOOC-Plattform iMooX.at und anderen Lernvideos als Open Educational Resources (OER) entwickelt.“

[via Martin Ebner im e-Learning Blog]

Reihe des Studiengangs Informationswissenschaften der HdM Stuttgart

3. Mai 2021 Kommentare deaktiviert für Reihe des Studiengangs Informationswissenschaften der HdM Stuttgart

Am Dienstag, 4. Mai um 17:00 Uhr geht Marlene Neumann, Stadtbibliothek Erlangen, der Frage nach, wie Bibliothekar*innen und Informationswissenschaftler*innen mit ihrer Expertise aktiv zur Wikipedia beitragen können. 
Im größte Nachschlagewerk der Welt, sind Frauen noch eine Minderheit. Verschiedene Initiativen arbeiten daran, das zu ändern. Eine davon ist WomenEdit: Hier unterstützen sich Frauen gegenseitig bei der aktiven Mitarbeit in der Wikipedia. Marlene Neumann, Mitorganisatorin der WomenEdit-Treffen in der Erlanger Stadtbibliothek, wird von ihren Erfahrungen berichten und auf den Gendergap in der Wikipedia eingehen. Ihr Vortrag zeigt, wie die Wikipedia im Sinne von Open Knowledge funktioniert. Zudem geht es um die Frage, wie sich Bibliothekar*innen und Informationswissenschaftler*innen konkret an der Wissenserstellung beteiligen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Wikipedia fördern können.

Die Webinare finden statt im Rahmen des neuen Moduls „Open Society“, das der Studiengang Informationswissenschaften zum Sommersemester 2020 in seinem Curriculum verankert hat. Damit wird ein Querschnittsthema in den Studienplan aufgenommen, das die Zukunft der Bibliotheks- und Informationsbranche entscheidend beeinflussen wird.

Die Webinare sind kostenlos und offen für Interessierte. Weitere Infos, das geplante Programm und die Zugangsdaten finden Sie hier: https://openup.iuk.hdm-stuttgart.de/programm-der-webinar-reihe-sommer-2021/

[Cornelia Vonhof aus inetbib]

OER zur Prävention von Online-Radikalisierung

30. April 2021 Kommentare deaktiviert für OER zur Prävention von Online-Radikalisierung

Das Medienpädagogik (Open-)Praxisblog weist auf diese Sammlung hin.

Artikel über Personalentwicklung und Führung

13. April 2021 Kommentare deaktiviert für Artikel über Personalentwicklung und Führung

Sabine Wolf (@serendipityness) findet das hörenswert:

Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

3. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

Weniger als jede/r zweite Mitarbeiter/in einer Behörde (befragt wruden 16 Bundesbehörden und 14 große Städten) können bzw. dürfen im Homeoffice arbeiten, so auf heise.de zu erfahren. Es fehtl an IT-Ausstattung und an Daten, die eben nicht nur auf Papier vorliegen.

Wie es in Bibliotheken (nicht) funktioniert, kann man sich vorstellen. Das Gros der Arbeiten lässt sich nun mal nicht im heimischen Wohnzimmer verrichten.

Im Fort- und Weiterbildungsbereich hingegen wäre die Lage weitaus entspannter, denn fast alle Anbieter/innen weichen auf Video-Chats aus. Allerdings ist der Zuspruch verhalten, man möchte weiterhin lieber eine Präsenzveranstaltung, so meine persönliche Erfahrung. Für Studierende allerdings dürfte sich das Studieren in den eigenen vier Wänden bzw. im Noch-Kinderzimmer des Elternhauses als günstig erweisen. Man spart sich die Wohnung und Reisekosten und darf im besten Falle umsonst am Esstisch mitfuttern.

Übrigens: In den Bundesministerien liegt die Homeoffice-Rate bei sagenhaften 80 bis 85 Prozent! Wäre schön, wenn von der offenbar viel besseren Infrastruktur auch ein wenig etwas „nach unten“ bzw. in die Länder wachsen könnte!

Open Library Explorer

12. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Open Library Explorer

Ein neuer Explorer zeigt auf Regalbrettern die Fontseiten von 1,5 Millionen zugänglichen Büchern aus dem Digitalbuchbestand des kostenlosen englischsprachigen* Internetportals Open Library von Internet Archive. Wirkt ein wenig altmodisch und ich finde es überflüssig. Doch irgendwie auch wieder charmant, weil „Totgesagte leben länger“. Buchregale gehören dazu.
[via t3n]


*Ein paar deuschsprachige Bücher, meist Klassiker, gibt es aber auch.

Videospiele fürs geistige Gesundbleiben

22. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Videospiele fürs geistige Gesundbleiben

Sollte Verbreitung finden, den nur durch Gehirnjogging, am besten in Form fröhlichen Spielens, lernt das Gehirn gern und schnell. Auch im Alter ist das noch möglich. „Die Videospielkonsole von Manouchehr Shamsrizi ist ein Medizinprodukt. Sie wird bei Patienten mit Demenz und Parkinson eingesetzt.“ Von mir aus ist das jetzt sowas wie Produktwerbung, aber für DIESE Ziele dahinter tu ich das wirklich gerne. Für Bibliotheken sicherlich ebenfalls eine sehr sinnvolle Bestands- und Veranstaltungsergänzung.

Einordnung von Erklärvideos

6. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Einordnung von Erklärvideos

Spickzettel für Bildgrößen auf SoMe-Kanälen

18. November 2020 Kommentare deaktiviert für Spickzettel für Bildgrößen auf SoMe-Kanälen

Wer seine Bilder optimal auf allen Social-Media-Kanälen darstellen möchte, hat hübsch zu tun, die richtigen Größen im Auge zu behalten. Einmal jährlich sollte hierfür aber genügen. Ich finde nicht, dass wir uns zu Sklaven der SoMe-Plattformen machen sollten. Und natürlich holen wir uns dabei Hilfe. Mit einem Spickzettel von Kroker’s Look geht es leichter.

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