11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.

Die deutsche UNESCO-Kommissionsseite: „Wissenschaft braucht die besten Köpfe. Allerdings wird immer noch viel Forschungspotenzial verschenkt, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie sieht außerdem ein Handlungsfeld bei den Müttern.

Die österreichischen Seiten der UNESCO stößt ins gleich Horn, ergänzt jedoch in Richtung „solide und bodenständig“.  „Weltweit geht viel Forschungspotenzial verloren, da zu wenige hoch qualifizierte und gut ausgebildete Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie vergisst im weiteren Verlauf des Artikels auch die Mädchen nicht.

Zum Vergleich nun noch das englischsprachige Statement.

 

Broschüre „Urheberrecht in der Wissenschaft“

20. September 2019 Kommentare deaktiviert für Broschüre „Urheberrecht in der Wissenschaft“

Diese Handreichung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter Mitwirkung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. soll eine Orientierung geben, in welchem Rahmen und unter welchen Voraussetzungen urheberrechtlich geschützte Werke für die Lehre und Forschung im Hochschulbereich genutzt werden können. 

[ https://www.bildung-forschung.digital/de/urheberrecht-in-der-wissenschaft-ein-ueberblick-fuer-forschung-lehre-und-bibliotheken-2648.html]

MobyDig könnte ein großer Fang sein …

16. August 2019 Kommentare deaktiviert für MobyDig könnte ein großer Fang sein …

… in Sachen Blended Learning und Flipped Classroom mit differnzierten Lernmodi, innovativ durch neueste IKT-Technolgie und einem integrierten Mobilitätskonzept namens ISPs (Intensive Study Programmes) aufgemotzt und das alles als OER-Content. Im Moment ist das vom EU-Programm Erasmus+ geförderte Projekt der Kooperation verschiedener internationaler Universitäten lediglich gedacht zur Erhöhung der Attraktivität von MINT-Fächern, beginnend mit Chemie. Doch könnte der Fisch groß genug sein, um seine Wellen auch auf andere Strände schwappen zu lassen.

Details:

„Die Studierenden können die Online-Kursinhalte flexibel in ihrer Lerngeschwindigkeit, -zeit und -umgebung bearbeiten, während die „virtuellen Klassenzimmer“ bspw. für Diskussionsrunden / „Q & A-sessions“, für Gruppen- / Projektarbeiten oder dem Erfahrungsaustausch dienen. Die Intensivstudienprogramme bieten ein hohes Maß an praktischen Erfahrungen, einen direkten Wissenstransfer zu realen Anwendungen sowie eine interaktive Lernumgebung. Das Kurskonzept ermöglicht auch den Erwerb transversaler Kompetenzen und Skills, die für den Arbeitsmarkt von hoher Relevanz sind. Vom Kompetenzerwerb profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch das Lehrpersonal. Moby Dig generiert zusätzlich ein nachhaltiges und übertragbares Lernkonzept, um die Attraktivität von MINT-Fächern/ -modulen zu erhöhen.“ [via idw-online]

Lassen Sie sich nichts gefallen!

12. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Lassen Sie sich nichts gefallen!

„Während Wissenschaftler mitgenommen werden auf Tagungen und Konferenzen, hört das bei Frauen dann irgendwie auf, die werden nicht mehr mitgefördert und bleiben in dem mittleren Segment hängen.“ (Prof. Dr. Katja Sabisch)

Am gestrigen International Day of Women and Girls in Science / Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in den Wissenschaften erklären Wissenschaftlerinnen in einem Interview mit Martin Horn (Westfälische Rundschau), warum Frauen es in der Wissenschaft immer noch schwer haben.

„Laut dem UNESCO-Institut für Statistik liegt der weltweite Frauenanteil in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei unter 30 Prozent“, so die Österreichische UNESCO-Kommission.

Also, lassen Sie sich mitnehmen! Haken Sie immer wieder nach, bringen Sie sich selbst ins Spiel! Spielen Sie nicht die Beleidigte, sondern handeln Sie einen Deal aus, beispielsweise „einmal ER, einmal SIE“. Sprechen Sie mit ihrer Gender-Beauftragten. Lassen Sie sich nichts gefallen, und verhalten Sie sich niemals als Opfer des Systems!

Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

Tagungsband GMW 2016 vielfältig zugänglich

21. August 2016 Kommentare deaktiviert für Tagungsband GMW 2016 vielfältig zugänglich

Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) tagt demnächst in Österreich unter dem Motto „Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung“. Der Tagungsband ist bereits als Buch (39,90 €) beim Waxmann Verlag erhältlich, dort kann man auch den Text als PDF herunterladen. Alternativ gibt es noch eine Online-Version, in denen die Textabschnitte kommentierbar sind. [via Scoop.it Workplace Learning]

Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

1. August 2016 Kommentare deaktiviert für Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Diese Meldung lässt doch das Bibliotheks- und Bildungsherz gleich höher schlagen! Ein Dienst, der die in Deutschland „nicht verfügbare internationale Fachliteratur direkt an den Arbeitsplatz“ schickt (also Fernleihe auf „hohem Niveau“ betreibt) UND auf Wunsch sogar historische Quellen und Schulbücher digitalisiert!

Möglich macht dies der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der wiederum ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist und im Rahmen des Fachportals Pädagogik angeboten wird. Und weil sich hier unter unseren Lesenden sicherlich Kenner der Materie befinden, die jetzt wissen wollen, wer hieran beteiligt ist (was ja meist von der Qualität der Arbeit zeugt), dem seien sie gerne genannt:

Verantwortlich ist ein Konsortium, dem das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – mit seiner Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) –, die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) angehören. Die beiden Universitätsbibliotheken realisieren die Direktausleihe.

 

Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

20. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

D-PLACE, die neue OA-Datenbank, verspricht Wissenschaftlern, aber auch „interessierten Laien“ die  Möglichkeit, die eigene Kultur mit denen anderer Gesellschaften zu vergleichen.

Mit D-PLACE können sich Interessierte beispielsweise anzeigen lassen, welche der 1400 Gesellschaften bestimmte kulturelle Praktiken wie Monogamie oder Polygamie teilen oder unter ähnlichen Umweltbedingungen (durchschnittliche Jahrestemperatur, Regenmenge etc.) leben. Ebenso kann die Zuordnung der Sprachen zu den Sprachfamilien der Welt (z. B. austronesisch, indo-germanisch) oder die Kulturen, die in bestimmten Regionen der Welt verortet sind, mit D-Place abgerufen werden. Die Suchergebnisse kann man sich auf einer Karte, als Tabelle oder als Sprachbaum anzeigen lassen und die Daten können zur weiteren Analyse heruntergeladen werden. [via idw-online]

Also, ich habe es ausprobiert. Zunächst erscheint es einfach. Ein paar Klicks, und schon ist der Ländervergleich gestartet. Doch ich verlor ein wenig das Interesse, denn Deutschland so einfach vereinnahmt unter Middeleurope (nicht wirklich) zu finden, halte ich für, nun ja, ein wenig grob sortiert. Okay, dann aber begriff ich, dass dieses Mitteleuropa ethnographisch eingeteilt ist Walloons, Czechs, Dutchs und Magyars. Hm, darüber muss ich noch nachdenken.

Mit ein bisschen weiteres Rumgeklicke ahne ich schon, dass diese Datenbank ein kleines Kunstwerk darstellt. Schauen Sie einfach selbst mal rein. Ich könnte es mir durchaus auch als Auskunftsmöglichkeit für Bibliotheken vorstellen. Auf alle Fälle als eine optische Bereicherung zu Fortbildungen oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema Interkulturalität.

Leben und Arbeiten in der Post-Open-Welt #oebt15 @lambo

22. September 2015 Kommentare deaktiviert für Leben und Arbeiten in der Post-Open-Welt #oebt15 @lambo

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Tagungsband der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft-Jahrestagung 2015 online

5. August 2015 Kommentare deaktiviert für Tagungsband der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft-Jahrestagung 2015 online

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