#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“

6. Juli 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Magdalena M. M. Schneider, WienDas Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.

Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.

Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.

Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Auf ein Informationshäppchen ins Beisl

Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien

„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.

Programm Österreichischer Bibliothekartag 2015

9. Juni 2015 Kommentare deaktiviert für Programm Österreichischer Bibliothekartag 2015

Palmenhaus, Schmetterlingshaus WienDer Österreichische Bibliothekartag findet vom 15.-18.09.2015 in Wien unter dem Motto „Offen(siv)e Bibliotheken – neue Zugänge, neue Strukturen, neue Chancen“ statt.

Mittlerweile kann man wohl auch wieder Hotelzimmer buchen, das ESC ist Vergangenheit. Meine Empfehlung: Motel One an der Wiener Oper, nur wenige Gehminuten durch den Hofgarten, und vielleicht noch ein Abstecher ins Schmetterlingshaus des Palmengartens.

 

Nach Wien zur Fortbildung

30. Januar 2014 Kommentare deaktiviert für Nach Wien zur Fortbildung

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und mal eben bei den Nachbarn in den Garten spitzen, vielleicht hat der ja noch bessere Früchte hängen? Das Fortbildungsprogramm im so genannten Brain Pool 2014 ist nun online, wie Christoph Bart jüngst vermeldete.
Übrigens gibt es da noch „Benützer/innen“, das Wort habe ich schon lange nicht mehr gehört. Aber auch einen modernen Programmschwerpunkt „Linked Data“ mit folgenden Einheiten:
– Einführung in Linked (Open) Data
– Linked Data in der Praxis
– Formalerschließung und Linked Data – Perspektiven
– Bibliotheksdatenpublikation und RDF/Linked Data
– Semantische Dienste und Angebote im Web

Wo bin ich?

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