8.7. – Video Games Day – und wofür Videospiele gut sein könn(t)en

8. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für 8.7. – Video Games Day – und wofür Videospiele gut sein könn(t)en

Am 8.7. ist US-nationaler Tag der Videospiele. Der Video Games Day wirft bei mir die Frage auf, ob Computerspiele und E-Gaming darunter subsumiert werden oder eher synonymisch genutzt oder gar streng voneinander zu trennen sind.

ITWissen.info erklärt es so: Der Begriff Computerspiel wird manchmal synonym mit E-Game oder Videospiel benutzt. Wobei der Begriff Videospiel den Oberbegriff bildet und der Unterschied zwischen einem Computerspiel und einem Videospiel auch darin besteht, dass die Spielekonsole eines Videospiels den Fernseher als Display benutzten kann.“

Na, das ist doch schon mal erhellend. Obgleich ich kein sonderlicher Fan von egal, um welchen Zweig bin, so bin ich auch keine Gegnerin. Im medizinischen Bereich scheinen Videospiele hilfreich zu sein. Auch in der Fortbildung, unserem Thema hier, werden ihnen gute Seiten attestiert. Beispiel: Digitale Spiele & Energizer für Videokonferenzen I im Distanzlernen (Blog KMS-Bildung).

Doch ob Videospiele gar die Welt retten können?! Na, ich weiß nicht …

11.02. – International Day of Women and Girls in Science 2022: Equity, Diversity, and Inclusion: Water Unites Us

11. Februar 2022 § 2 Kommentare

Wie bereits letztes Jahr festgestellt geht auch dieser 7. Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft heuer offenbar spurlos an den Bibliotheken und Büchereien dieses Landes vorüber. Oder habe ich eine Aktion übersehen? Gerne in den Kommentar.

Das Motto heuer ist „Equity, Diversity, and Inclusion: Water Unites Us” (Gleichheit, Vielfalt und Inklusion: Wasser verbindet uns). Eine schön übersichtliche Erläuterung zu diesen Schlagworten liefert das ACI – Diversity Consulting der GDW Global Digital Women GmbH. Danke!

In Sachen Bibliothekskalender 2022

25. November 2021 Kommentare deaktiviert für In Sachen Bibliothekskalender 2022

Habt ihr unsere Meldung zum Erscheinen des Bibliothekskalender aus dem BibSpider-Verlag schon vermisst?! Tja, dann müssen wir euch weiterhin enttäuschen. 2022 fällt er ausnahmsweise einmal aus. Ihr wisst schon, warum. In den beiden Coronajahren wurde einiges sehr kompliziert, und daher hat sich der Verlag schweren Herzens dafür entschieden, ein Jahr mit dem Blickwinkel Bibliothek zu pausieren.

Schade, schade. Aber wir verstehen das und bleiben Ihnen treu, Frau Lösch. Versprochen!

Weltstudententag am 17.11. und aktuelle Forderungen

17. November 2021 Kommentare deaktiviert für Weltstudententag am 17.11. und aktuelle Forderungen

Heuer in Deutschland* zusammenfallend mit dem Buß- und Bettag, der ja in vielen Bundesländern leider kein Feiertag mehr ist. Aber wie sieht es mit dem Studententag aus? Wer feiert diesen? (Vermutlich nur die männlichen Studierenden, weil da fehlt ja das -innen. 😉 Späßle g’macht.)
UNICUM rief ihn jedenfalls 2018 aus und schrieb dazu, was sicher auch aktuell noch gilt:

Heute ist immer noch Ziel, an dieses Ereignis zu erinnern – zusätzlich geht es aber auch darum, einen Blick darauf zu werfen, womit Studierende aktuell konfrontiert sind.

Und was wäre das genau?! Bzw., wie sind die Antworten auf die Konfrontationen?

 Florian Zandt von Statista schrieb gestern am 16.11.2021 dazu:

Ca. 50% [von rund 2.000 Befragten über 18 J.] sehen Nachholfbedarf bei Lehre & Digitalisierung

… allem voran (54%) werden „mehr Lehrkräfte und ein größeres Lehrangebot“ gefordert sowie eine (bessere) „Digitalisierung“ (50%). Es folgt der angemeldete Bedarf beim „Ausbau der Forschung“ (35%) und die „Sanierung/Gebäudepflege“ (30%).

Dass die „Stärkung des internationalen Austausches“ derzeit nur mit 10% angegeben ist, nimmt einen vor dem Hintergrund von Corona nicht wunder. Auch „Freizeitangebote für Studierende“ liegen derzeit bei nur 8%. Das „gastronomische Angebot“ zu verbessern wünschten sich 11%. Dies geht aus einer gemeinsamen Umfrage von Statista und YouGov anlässlich des Weltstudententags 2021 hervor.

Ausgangspunkt war die Frage, wenn in Deutschland wieder Studiengebühren erhoben werden sollten, wofür diese einzusetzen wären.

Natürlich muss man die Zahlen noch interpretieren. Dass nur 11% besseres Essen möchten, kann bedeuten, dass sie jetzt mehr daheim verpflegt werden und es ihnen egal ist, was die Mensaküche so her gibt. Gegen Muttern stinken die ohnehin nicht an. Aber vielleicht hat sich ja in all den Jahren die Gastro tatsächlich stark schon gemacht, so mit vegan, glutenfrei, regional etc. Da muss womöglich nicht mehr groß nachgebessert werden?! Nun, das lässt sich beispielsweise in der Mensa-Umfrage 2019 nachlesen – und ich muss jetzt nicht darauf hinweisen, warum wir keine neuere Statistik zitieren können.


*In Tschechien feiert man ihn bereits am 15.11.

11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

„Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.“

Vor einem Jahr … herrje, noch völlig ahnungslos, was da auf uns zukommen würde … stellte ich diese Möglichkeit in den Raum. Und?! Wollte und konnte auch nur eine einzige Bibliothek diesen „Bedenk-Tag“ 2020 bzw. 2021 mit einer Veranstaltung oder Aktion begehen? Das würde mich sehr, sehr interessieren. Eine erste Recherche ergab – nichts. Oder was habe ich übersehen?

Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

9. November 2020 Kommentare deaktiviert für Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

[Werbung] Ob das Reisen im nächsten Sommer bereits wieder möglich sein wird? Vorsichtshalber und zur Fernwehstillung – oder doch eher zur Vorfreude? – hängen wir uns den großformatigen Fotokalender ins Büro, die Bibliothek oder – wie bei mir – ins Wohnzimmer. Quer durch die große weite Welt geht die Reise, und bereits das Eröffnungsbild im Januar, das Aliyev Cultural Center in Baku, Aserbaidschan, stimmt uns auf außergewöhnliche, moderne Monumentalbauten ein. Doch auch Altehrwürdiges, hier vor allem in Innenraumansichten dargeboten, wie z. B. ein Teilbereich der Johns Hopkins (ja, der Name sagt uns mittlerweile was!) Sheridian Bibliotheken in Baltimore, die als „Kathedrale der Bücher“ gilt, denn filigrane Säulen stützen bzw. umrahmen ebenso filigrane schmiedeeiserne Balkone über fünf Stockwerke hinauf.

Ob es wieder ein studentisches Projekt war wie all die Jahre zuvor kann ich weder aus der Website noch aus dem Kalenderregisterblatt selbst ersehen. Eventuell coronabedingt ausgefallen? Gleichwohl – wieder einmal ein „Must-have!-Kalender“ aus dem Hause BibSpider.

Foto mit frdl. Genehmigung von BibSpider

11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.

Die deutsche UNESCO-Kommissionsseite: „Wissenschaft braucht die besten Köpfe. Allerdings wird immer noch viel Forschungspotenzial verschenkt, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie sieht außerdem ein Handlungsfeld bei den Müttern.

Die österreichischen Seiten der UNESCO stößt ins gleich Horn, ergänzt jedoch in Richtung „solide und bodenständig“.  „Weltweit geht viel Forschungspotenzial verloren, da zu wenige hoch qualifizierte und gut ausgebildete Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie vergisst im weiteren Verlauf des Artikels auch die Mädchen nicht.

Zum Vergleich nun noch das englischsprachige Statement.

 

Bildungswelt gerechter und bunter, Dank Internet

3. November 2014 Kommentare deaktiviert für Bildungswelt gerechter und bunter, Dank Internet

Der Trend geht eindeutig in Richtung: „Bildung für alle“. Und das Internet scheint der Schlüssel dazu zu sein. Für mich ist das eine nur hypothetische Frage, ob das Internet für eine gerechtere Welt sorgt, wenn ich folgendes Ergebnis via  Trendreport / Betterplace lab lesen darf:

Eines der ersten erfolgreichen MOOCs ist das zu künstlicher Intelligenz von Sebastian Thrun, Professor der Stanford-Universität. Im Auditorium erreichte er mit der Vorlesung rund 200 Studenten – übers Internet hörten 160.000 Menschen aus 200 Ländern zu! In diesem Kurs haben immerhin 14 Prozent der Teilnehmer den Kurs auch beendet. Bemerkenswert dabei ist, dass unter den Top 400 Absolventen des Thrun-Kurses kein einziger Stanford Studenten war, sondern eine breite Mischung aus sehr begabten Studenten weltweit.

Resümiert wird allerdings auch, dass das Online-Lernen in Deutschland noch ganz am Anfang stünde. Ich selbst bin eine engagierte Vertreterin des persönlichen Lernens, also mit einem Vis-a-vis gegenüber. Und auch kürzlich hatten wir in einem Gruppenprozess zu einem Bibliothekskonzept begeisterte Zustimmung in der Gruppe zu einem „Rotationslernen“ und „Kollegialem Lernen“ erlebt. Nun, es kommt einfach immer darauf an – auf Situationen, Lerninhalte und … ja, auch Lernvorlieben. Zu Letzterem gab es kürzlich erst einige Posts hier im Blog.

Eines ist sicher: die Bildungswelt wird bunter, vielfältiger, spannender und freier, sprich: demokratischer. So viel Entfaltungsfreiraum fürs Lernen und Sich-Bilden wie heute gab’s wohl noch nie. Außer in der Steinzeit. Den Erfolg von freiem Versuch und Irrtum, spielerischem Aneignen und Erfahrungslernen – wenngleich wohl häufig noch unter Lebensgefahr – sehen wir heute in unseren technischen, kulturellen, sozialen und gesundheitsförderlichen Errungenschaften. Auf Risiken und Nebenwirkungen gehe ich jetzt lieber einmal nicht ein …

Wo bin ich?

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