Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

9. November 2020 Kommentare deaktiviert für Kalender 2021 „Blickwinkel Bibliothek“ stillt Fernweh

[Werbung] Ob das Reisen im nächsten Sommer bereits wieder möglich sein wird? Vorsichtshalber und zur Fernwehstillung – oder doch eher zur Vorfreude? – hängen wir uns den großformatigen Fotokalender ins Büro, die Bibliothek oder – wie bei mir – ins Wohnzimmer. Quer durch die große weite Welt geht die Reise, und bereits das Eröffnungsbild im Januar, das Aliyev Cultural Center in Baku, Aserbaidschan, stimmt uns auf außergewöhnliche, moderne Monumentalbauten ein. Doch auch Altehrwürdiges, hier vor allem in Innenraumansichten dargeboten, wie z. B. ein Teilbereich der Johns Hopkins (ja, der Name sagt uns mittlerweile was!) Sheridian Bibliotheken in Baltimore, die als „Kathedrale der Bücher“ gilt, denn filigrane Säulen stützen bzw. umrahmen ebenso filigrane schmiedeeiserne Balkone über fünf Stockwerke hinauf.

Ob es wieder ein studentisches Projekt war wie all die Jahre zuvor kann ich weder aus der Website noch aus dem Kalenderregisterblatt selbst ersehen. Eventuell coronabedingt ausgefallen? Gleichwohl – wieder einmal ein „Must-have!-Kalender“ aus dem Hause BibSpider.

Foto mit frdl. Genehmigung von BibSpider

11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.

Die deutsche UNESCO-Kommissionsseite: „Wissenschaft braucht die besten Köpfe. Allerdings wird immer noch viel Forschungspotenzial verschenkt, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie sieht außerdem ein Handlungsfeld bei den Müttern.

Die österreichischen Seiten der UNESCO stößt ins gleich Horn, ergänzt jedoch in Richtung „solide und bodenständig“.  „Weltweit geht viel Forschungspotenzial verloren, da zu wenige hoch qualifizierte und gut ausgebildete Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie vergisst im weiteren Verlauf des Artikels auch die Mädchen nicht.

Zum Vergleich nun noch das englischsprachige Statement.

 

Bildungswelt gerechter und bunter, Dank Internet

3. November 2014 Kommentare deaktiviert für Bildungswelt gerechter und bunter, Dank Internet

Der Trend geht eindeutig in Richtung: „Bildung für alle“. Und das Internet scheint der Schlüssel dazu zu sein. Für mich ist das eine nur hypothetische Frage, ob das Internet für eine gerechtere Welt sorgt, wenn ich folgendes Ergebnis via  Trendreport / Betterplace lab lesen darf:

Eines der ersten erfolgreichen MOOCs ist das zu künstlicher Intelligenz von Sebastian Thrun, Professor der Stanford-Universität. Im Auditorium erreichte er mit der Vorlesung rund 200 Studenten – übers Internet hörten 160.000 Menschen aus 200 Ländern zu! In diesem Kurs haben immerhin 14 Prozent der Teilnehmer den Kurs auch beendet. Bemerkenswert dabei ist, dass unter den Top 400 Absolventen des Thrun-Kurses kein einziger Stanford Studenten war, sondern eine breite Mischung aus sehr begabten Studenten weltweit.

Resümiert wird allerdings auch, dass das Online-Lernen in Deutschland noch ganz am Anfang stünde. Ich selbst bin eine engagierte Vertreterin des persönlichen Lernens, also mit einem Vis-a-vis gegenüber. Und auch kürzlich hatten wir in einem Gruppenprozess zu einem Bibliothekskonzept begeisterte Zustimmung in der Gruppe zu einem „Rotationslernen“ und „Kollegialem Lernen“ erlebt. Nun, es kommt einfach immer darauf an – auf Situationen, Lerninhalte und … ja, auch Lernvorlieben. Zu Letzterem gab es kürzlich erst einige Posts hier im Blog.

Eines ist sicher: die Bildungswelt wird bunter, vielfältiger, spannender und freier, sprich: demokratischer. So viel Entfaltungsfreiraum fürs Lernen und Sich-Bilden wie heute gab’s wohl noch nie. Außer in der Steinzeit. Den Erfolg von freiem Versuch und Irrtum, spielerischem Aneignen und Erfahrungslernen – wenngleich wohl häufig noch unter Lebensgefahr – sehen wir heute in unseren technischen, kulturellen, sozialen und gesundheitsförderlichen Errungenschaften. Auf Risiken und Nebenwirkungen gehe ich jetzt lieber einmal nicht ein …

Wo bin ich?

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