10 Powerpoint- bzw. Keynotes-Präsentations-Alternativen

12. Dezember 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Die „digitalen Pioneers“ von t3n hatten’s zwar schon im Sommer gepostet, doch sollte sich noch nicht allzu viel bislang geändert haben. Hier deren der 10 beste PPP- bzw. Keynotes-Ersatztools mit Anotation, nebst einigen Kommentarhinweisen.

Kommentator(inn)en empfahlen zudem u. a. folgende Tools:

Impress (LibreOffice)

Sway (Web, Windows, iPhone, iPad)

smartPerform (Hm. Die Seite „Software“ meldet „Error-404“, und der Blog (Chronicle) wirkt sparsam gefüllt

 

 

Positives lernt sich leichter

14. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Immer schön, wenn das Bauchgefühl mit einer Studie übereinstimmt. In diesem Falle freue ich mich über die Meldung der Uni Hohenheim, dass Deutsche sich eher Inhalte merken, wenn sie positiv dargestellt sind. (Interessante Randnotiz: Damit unterscheiden sie sich von Zeitungslesenden aus den USA.) Nicht nur Schulen könnten, wie in der Pressemeldung empfohlen, auf diesen Zug der Erkenntnis aufspringen, sondern durchaus auch Lehrende in der Fortbildung.

Steigerung beruflicher Attraktivität: Studie zur Ausbildung mit handfesten Handlungsempfehlung

20. Mai 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine gehaltvolle und sehr empfehlenswerte, da auch für unsere Bibliothekswelt in Sachen Ausbildung erhellende und stimulierende Studie „Engagement und Ausbildungsorganisation“ wurde unlängst von der FG Berufsbildungsforschung des i:BB der Universität Bremen herausgegeben. Erstellt wurde sie im Rahmen der Landesinitiative „Steigerung der Attraktivität, Qualität und Rentabilität der dualen Berufsausbildung in Sachsen“. Die Studie basiert auf den Untersuchungen zur Einstellungen sächsischer Auszubildender zu ihrem Beruf und ihrer Ausbildung. 3300 Auszubildende u. a. von Dienstleistungsberufen wurden dabei befragt. Einige Handlungsempfehlungen – und das ist wahrhaft das Besondere an der Studie! -, die sich daraus ableiten, seien hier beispielhaft genannt:

  • „Auf das „Lernen im Arbeitsprozess“ mit Entwicklungspotenzial kommt es also an. Ganz entscheidend ist dabei, dass die Auszubildenden lernen, ihre Arbeitsaufträge oder die Arbeitsaufträge, an denen sie mitarbeiten, in die betrieblichen Geschäftsprozesse einzuordnen. Daraus erwächst Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein sowie Zusammenhangsverständnis.“
  • „Dabei muss vermieden werden, Auszubildende zu unterfordern. Die Regel, eher Auszubildende etwas zu überfordern (ohne das Scheitern zu provozieren) als zu unterfordern und ihnen zu ermöglichen, an den Brennpunkten der betrieblichen Organisationsentwicklung Erfahrungen zu sammeln, hat sich in diesem Zusammenhang bewährt. Dagegen bewirken Routinetätigkeiten, wie sie auch von Hilfskräften ausgeführt werden können, sowie das lehrgangsförmige Lernen in Lehrwerkstätten nur sehr begrenzt die Entwicklung beruflicher Identität und beruflichen Engagements.“
  • „Fehler zuzulassen, ist ein wichtiges ausbildungsdidaktisches Prinzip. Denn aus Fehlern kann man lernen. Dies schließt die Vermittlung der Einsicht ein, dass es in der Arbeitswelt stets darauf ankommt, berufliche Aufgaben vollständig zu lösen.“
  • „Das traditionelle Muster „Jemand hat ausgelernt“ sollte ersetzt werden durch das Leitbild des beruflichen Karriereweges und des lebensbegleitenden Lernens. […] Die Übergangsregelungen in der Schweiz, wonach der Zugang zum Fachhochschulstudium an eine abgeschlossene duale Berufsausbildung gebunden ist, gelten in diesem Zusammenhang als vorbildlich.“

Und derer folgen noch viele weitere, sehr schlüssig dargelegte Handlungsempfehlungen, die sich sicherlich auch auf unsere Aus-, Fort- und Weiterbildungssituationen adaptieren lassen und positive Ergebnisse zeitigen sollten.

Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA – eine Festrede

8. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Das kam zwar schon auf netbib, es wäre aber viel zu schade, es hier nicht zu bringen, wo es doch thematisch hineinpasst: Festvortrag „Die Fortbildung“ von Arne Tiedemann anlässlich der Veranstaltung „70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg“ des Departments Information der HAW Hamburg auf Youtube.

Unterstützung oder Überwachung? Human Responsive Design (HRD)

10. Dezember 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Zuckt da eine Augenbraue? Runzelt sich die Stirn? Klimpern die Wimpern? Klingelt das Handy? Dann eben mal während des selbstgesteuerten E-Learnings eine Frage eingeschoben, eine Wiederholung oder eine Pause angeboten oder die Lerneinheit für die Dauer des Telefonierens automatisch gestoppt. Wie das gehen soll? Mit einem Human Responsive Design. Die Lernumgebung wird über eine Webcam genauestens registriert, die Lerneinheit proaktiv angepasst und der oder die Lernende damit unterstützt.

Ob das dann noch „selbstgesteuert“ heißen darf und nicht eher eine perfide Art der Fremdsteuerung bedeutet? Also, bei aller Aufgeschlossenheit für unterstützende Technik – auf mich wirkt es ein bisschen gruselig und nach „Big Brother“. Doch dieser Bursche hat schon längst seinen festen Platz auf unserer Welt, und mein Starten des Browsers im privaten Modus ist nur ein lächerlich-trotziger Abgrenzungsversuch, so etwas wie einen persönlichen Schutzraum zu bewahren. Für das Fortbildungsgeschäft jedoch hat das Beobachten und Bewerten von Lernvorgängen und -ergebnissen seit je her hohe Bedeutung, ob bei Präsenzveranstaltungen oder beim E-Learning. Vor was also gruselt es mich denn genau?

Beobachtet und unterstützt zu werden ist an sich nicht das Problem. Es ist die Abwesenheit eines menschlichen Herzens. Insofern ist eine moderierende Begleitung beim E-Learning mit Einsatz von HRD durch Lehrende weiterhin unerlässlich und darf nicht durch noch so ausgefeilte Technik ersetzt werden. Eine ähnliche Diskussion läuft auch im Pflegebereich, in dem Roboter Dienste am Menschen verrichten sollen. Auch hier stellt sich mir die Gänsehaut auf. Und wie geht es Ihnen damit?

Was ist ein Mentor, eine Mentorin?

17. August 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Funktionen des Mentorings beschreibt die Ludwig-Maximilians-Universität München auf ihrer Webseite. „Mentoring kann karrierebezogene und psychosoziale Funktionen erfüllen“.

Beraten, Unterstützen, Erfahrungen teilen, informelles Wissen weitergeben, Feedback geben, Hinweisen … heißt es weiter.

Konkret schlagen sie dazu einiges vor. Gefallen haben mir natürlich die Vorschläge „Gemeinsamer Besuch von studienrelevanten Orten (z.B. Bibliotheken, Mensa, Studentenwerk)“ und „Vermittlung von Lerntechniken und Zeitmanagement-Strategien“.

Der BIB hatte vor einigen Jahren das Mentoring-Konzept aufgegriffen und versucht, deutschlandweit Mentees und Mentoren zusammenzubringen. Mit mäßigem Erfolg. Zum Aufruf 2009 hatten sich nicht überragend viele gemeldet. Vielleicht Zeitgründe? Oder es lagen Ängste und Vorurteile auf beiden Seiten vor? Manchmal ist die Negativ-Aufzählung hilfreich, die ich ansonsten ganz gerne vermeide. Hier noch mal die Webseite der LMU:

Was gehört nicht zur Rolle der Mentor/in?
Mentoren und Mentorinnen sind kein Elternersatz, keine „Retterfiguren“ und keine professionellen Coaches oder Therapeuten. Sie müssen nicht auf alle Fragen eine Antwort wissen und sollten nicht versuchen, ihre Mentees in eine bestimmte Richtung zu drängen. Es ist nicht die Aufgabe der Mentoren und Mentorinnen, die Probleme der Mentees zu lösen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden bzw. sich selbst zu helfen.

didacta 2015 in Hannover

25. Februar 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein bisschen spät zwar, aber dennoch wollen wir unserer Pflicht genügen, auf die diesjährige didacta hinzuweisen, die derzeit (24. – 28.02.2015) in Hannover stattfindet. Informationen auf der Homepage, über Twitter-Meldungen oder anderswo, beispielsweise in Blogs.

Wo bin ich?

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