Digitale Technisierung und Gesundheit

17. November 2017 § Ein Kommentar

NaturbildIrgendwie beruhigend, dass daran geforscht wird: „Wie ungesund ist das Arbeiten mit digitalen Technologien und wie kann man vorbeugen?“ Es geht ja nicht nur der Zielgruppe der Wissenschaftler/innen so, dass der Arbeits- oder Lernalltag mit viel Genickstarre und Augentrockenheit einher geht.

Ziel des Forschens und der damit verbundenen Datenerhebungen ist die Entwicklung spezifischer Präventionsmaßnahmen und Leitfäden mit der Prämisse, dass digitale Systeme menschzentriert gestaltet werden sollen, zum Beispiel mit Hilfe von „Checklisten und Lernkonzepte, durch die Beschäftigte unterstützt werden, mit der zunehmenden Digitalisierung bestmöglich umzugehen.“

Was immer dabei herauskommen wird – wir gehen jetzt erst mal ins Wochenende, und das hoffentlich ohne allzu viel Digi, sondern raus in die Natur, Augen-Nase-Hirn ausputzen lassen!

 

Humboldt und Bildung 4.0

23. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Humboldt und Bildung 4.0

Markus Deimann veröffentlicht auf seinem Blog den Vortrag, zu dem er für die Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien nach Hannover eingeladen wurde:  ManuskriptAufzeichnung und Slides. Er kritisiert die „kalifornische Ideologie“ und die radikale Marktökonomie, die in ihr angelegt ist. Dies gebe keine gute Grundlage für eine emanzipatorische Bildung ab. Er hält wenig von der Revolutionsmetapher („digitale Revolution“) und von selbsternannten Heilsbringern (Silicon Valley-Firmen und gewisse Stiftungen), sondern legt exemplarisch einige Thesen bildungstheoretischer Reflexion vor, mit denen man „Widersprüche und die Leerstellen des gegenwärtigen Digitalisierungsdiskurs“ ausmachen kann. Diese Thesen sollten Sie aber selbst lesen, s.o. unter „Manuskript“!

Learning Analytics in Hochschulen

28. März 2017 Kommentare deaktiviert für Learning Analytics in Hochschulen

Fundstück Entwurfskript „Learning Analytics in Hochschulen“. Original veröffentlicht unter: Leitner, P., Ebner, M. (2017) Learning Analytics in Hochschulen. Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Erpenbeck, J., Sauter, W. (Hrsg.). Schäffer-Poeschel Verlag. Stuttgart. S. 371-384.

Neben einer allgemeinen Einführung und einem umfangreichen Literaturverzeichnis werden Frameworks, Tools und Systeme dargestellt, beispielsweise Automated Wellness Engine (AWE), ein Frühwarnsystem, um „das Engagement von Lernenden zu erhöhen sowie die Absprungrate zu verringern.“ oder „StepUp“, welches den „Studierenden die Möglichkeit über ihre eigenen Aktivitäten und die Aktivitäten der Kollegen zu reflektieren“ bietet. Ein Kapitel widmet sich den zukünfigen Trends, Innovationen und Kompetenzentwicklungen. „Die Relevanz von Learning Analytics im Hochschulwesen wird sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren noch stärker ausprägen. Gefördert wird dieser Trend durch das rege Interesse von Studierenden für individuelle Auswertungen und Betreuung“, so ein Resümmee.

Horizon Report Library 2017 – Engl.

24. März 2017 Kommentare deaktiviert für Horizon Report Library 2017 – Engl.

Horizon Report – 2017 Library Edition. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte die erste Seite geflissentlich übersehen. Und gleich auf die Seite 18 springen. Darin die kurzfristigen Trends der nächsten ein bis zwei Jahre. Das hätten wir dann wohl schon verpasst, der Haushalt ist festgelegt. 😉

Wo ist Bayern abgeblieben? Nachschau zum 9. Wildauer Bibliothekssymposium

22. September 2016 Kommentare deaktiviert für Wo ist Bayern abgeblieben? Nachschau zum 9. Wildauer Bibliothekssymposium

Schaut euch mal die Karte hier an – und sagt mir, ob es in Bayern denn keinen Bedarf an „Innovation und RFID“ für bzw. in Bibliotheken gibt. Wem das jetzt neu ist, dass das Wildauer Bibliothekssymposium an der TH mit namhaften Referent(inn)en jährlich stattfindet, oder wer wenigstens im Nachhinein daran teilhaben möchte, lade sich zumindest deren Folien herunter.

Unterstützung oder Überwachung? Human Responsive Design (HRD)

10. Dezember 2015 Kommentare deaktiviert für Unterstützung oder Überwachung? Human Responsive Design (HRD)

Zuckt da eine Augenbraue? Runzelt sich die Stirn? Klimpern die Wimpern? Klingelt das Handy? Dann eben mal während des selbstgesteuerten E-Learnings eine Frage eingeschoben, eine Wiederholung oder eine Pause angeboten oder die Lerneinheit für die Dauer des Telefonierens automatisch gestoppt. Wie das gehen soll? Mit einem Human Responsive Design. Die Lernumgebung wird über eine Webcam genauestens registriert, die Lerneinheit proaktiv angepasst und der oder die Lernende damit unterstützt.

Ob das dann noch „selbstgesteuert“ heißen darf und nicht eher eine perfide Art der Fremdsteuerung bedeutet? Also, bei aller Aufgeschlossenheit für unterstützende Technik – auf mich wirkt es ein bisschen gruselig und nach „Big Brother“. Doch dieser Bursche hat schon längst seinen festen Platz auf unserer Welt, und mein Starten des Browsers im privaten Modus ist nur ein lächerlich-trotziger Abgrenzungsversuch, so etwas wie einen persönlichen Schutzraum zu bewahren. Für das Fortbildungsgeschäft jedoch hat das Beobachten und Bewerten von Lernvorgängen und -ergebnissen seit je her hohe Bedeutung, ob bei Präsenzveranstaltungen oder beim E-Learning. Vor was also gruselt es mich denn genau?

Beobachtet und unterstützt zu werden ist an sich nicht das Problem. Es ist die Abwesenheit eines menschlichen Herzens. Insofern ist eine moderierende Begleitung beim E-Learning mit Einsatz von HRD durch Lehrende weiterhin unerlässlich und darf nicht durch noch so ausgefeilte Technik ersetzt werden. Eine ähnliche Diskussion läuft auch im Pflegebereich, in dem Roboter Dienste am Menschen verrichten sollen. Auch hier stellt sich mir die Gänsehaut auf. Und wie geht es Ihnen damit?

Die Zeiten ändern sich? Was ändert sich?

27. August 2015 Kommentare deaktiviert für Die Zeiten ändern sich? Was ändert sich?

Sprache, Sprechen, Kulturtechniken wie das Zitieren und vieles andere – aufgezählt von Elke Lackner auf „Web 2.0 in der Lehre und im Unterricht“.

Horizon Report 2015 Library Edition erschienen

19. August 2015 § Ein Kommentar

Leichtere Zugänglichkeit von Forschungsinhalten, Bibliotheksräume der Zukunft, Vermittlung digitaler Informationskompetenz, Makerspaces und Online-Lernen – das sind unter anderem die Trends, Technologien und Herausforderungen der kommenden fünf Jahre für wissenschaftliche Bibliotheken, zusammengestellt im Horizon Report 2015 Library Edition (PDF).

Horizon Report 2015 (Hochschulausgabe)

5. Juni 2015 § 2 Kommentare

Der Horizon Report ist ein Produkt der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen dem New Media Consortium (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI). Seit 2009 übersetzt das Multimedia Kontor Hamburg diesen Trendreport aus den USA und stellt die deutsche Version online zur Verfügung. (PDF-Dokument, 56 Seiten, 2015). [via Bildungsserver]

Are Online Presentations Different?

21. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Are Online Presentations Different?

In der Tat, es lohnt sich, den englischsprachigen Text zu lesen, inwieweit die Vermittlung per Online-Präsentation (z.B. auf einem Webinar) sich von jener vor einem Autidorium unterscheidet!

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