Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

11. September 2019 Kommentare deaktiviert für Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

Abhängigkeit kann ursächlich im Stress entstehen, wenn auf Plattformen Abwechslung statt Loslösung erfolgt, so eine Studie unter 444 Facebook-Nutzern. „Die Idee, dasselbe Umfeld, das den Stress verursacht, als Mittel zur Bewältigung dieses Stresses zu verwenden, ist neu. Es ist ein interessantes Phänomen, das für Technostress, der durch soziale Medien hervorgerufen wird, charakteristisch zu sein scheint.“ (Prof. Monideepa Tarafdar via idw-online).

Da horchen wir doch wieder mal tief in uns rein, nicht wahr?! Beruflich, in der Weiterbildung und im Privatbereich völlig auf Social Media zu verzichten scheint heute fast unmöglich zu sein. Muss ja auch nicht, solange ich gezielt das tue, was ich plante, zu tun – also z. B. meine Veranstaltung zu bewerben oder mich in der Community in Erinnerung zu rufen. Und solange ich mich gezielt mit denjenigen austausche, die ich vorhatte, zu „sprechen“, und nicht mit Hinz und Kunz im Belanglosen zu versumpfen.

Es steht sicherlich auch nicht zur Debatte, dass ich meinerseits die Aufmerksamkeit für eine begrenzte Zeit auf die Werbung und das „Hallo-ich-facebooke-instagrame-twittere-etc.-also-bin-ich“ der anderen zu richten. Niemand von uns muss durch den Tag hecheln und darf nur sinnvolle Arbeit oder Gespräche leisten, sondern darf sich genau wie im fleischlichen Leben an den virtuellen Türrahmen lehnen und mal ein Plauderminütchen abhalten und der Sozialisation ihren Tribut zu zollen.

Aber eben das muss man sich bewusst machen. Alles in Maßen, und zur Not hilft ein Wecker, um die Zeit nicht zu übersehen. Früher war das ein rascher Blick auf die Armband- oder Wanduhr, ein „Ups, ich muss dann mal wieder, war nett …“. Da viele dafür nur noch aufs Handy starren, sind sie auch bereits schon wieder mitten drin im Technostress.

Also, passt auf euch auf! Wie immer macht die Dosis das Gift!

Man kennt das ja …

26. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für Man kennt das ja …

… Urlaubszeit = (Fern-)Studienzeit … nur die Schoki hilft jetzt noch, trotz Sonnenschein am Lernstoff dran zu bleiben. Belohnung gegen Lernstress und Unlustgefühlte tut Not. Doch nicht selten auch der Neukauf einer Hose, weil schnell der Bund nicht mehr passt.

Schuld daran ist das mesolimbische System, also das Belohnungssystem im Gehirn, wie Dr. Belinda Lennerz erläutert. Und sie rät gegen Suchtattacken, auf raffinierte Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel zu schnell absinken lassen, zu verzichten. Ihre Studie beweist es.

Was? Sie können bereits nicht mehr aufhören? Dann vermittelt sie Ihnen ein Gespräch via dem Universitätsklinikum Ulm unter der Rufnummer 0731 500-43043. Vielleicht sind Sie ja noch zu retten?

[via idw-online]

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