Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

3. August 2016 Kommentare deaktiviert für Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

Kläger ist, wie könnte es anders sein, der Direktor des Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI), Porf. Christoph Meinel. Ob es auch von Seiten der Studierenden Klagen darüber gibt? Das würde das Bild ergänzen. Doch auch über das Studium hinaus, in Richtung Lebenslanges Lernen, wären seiner Meinung nach MOOCs wichtig. Außer Hochschulen, und hier vermehrt us-amerikanische, würde die hiesige Wirtschaft „noch kein optimales Geschäftsmodell für MOOCs gefunden“ haben, was nicht gegen diese Form der digitalen Bildungsform, also dem E-Learning, sprechen würde, so die Pressemeldung.

 

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Study Buddys motivieren Fernstudierende

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

Masterstudiengang Information, Medien, Bibliothek in Hamburg

9. Juni 2016 Kommentare deaktiviert für Masterstudiengang Information, Medien, Bibliothek in Hamburg

Start der Bewerbungsphase für den Masterstudiengang „Information, Medien, Bibliothek“ an der Fakultät Design, Medien, Information, Department Information der HAW Hamburg zum Wintersemester 2016/2017. Die Bewerbungsfrist endet am 15.07.2016.

Voraussetzungen (Auszug): Abschluss eines Bachelor- oder Diplomstudiums in den Studiengängen Medien und Information oder Bibliotheks- und Informationsmanagement oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang mit mindestens der Gesamtnote „gut“ (2,5) inklusive Praxisphasen von insgesamt mindestens 15 Wochen Dauer; im Bachelorstudium müssen mindestens 180 Leistungspunkte erreicht sein.

Darüber hinaus werden Kenntnisse in den jeweiligen Spezialisierungsfächern und fundierte Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Kontaktstudium Bibliotheks- und Informationsmanagement

26. April 2016 Kommentare deaktiviert für Kontaktstudium Bibliotheks- und Informationsmanagement

Hochschule der Medien bietet ab Sommer 2016 das Kontaktstudium Bibliotheks- und Informationsmanagement an – Einstieg in ein Masterstudium ist eine Option

HdM Stuttgart

(Foto: Jean Christen, HdM)

Berufsbegleitende Weiterbildung auf akademischem Niveau – kompakt und gezielt auf Berufstätige ausgerichtet – das ist die Idee des Kontaktstudium Bibliotheks- und Informationsmanagement, das im Sommer 2016 an der Hochschule der Medien Stuttgart startet.

Das Kontaktstudium besteht aus in sich abgeschlossenen Weiterbildungsmodulen, die einzeln buchbar sind und die gezielt die beruflichen Erfahrungen der Teilnehmenden einbinden. So kann das vermittelte Wissen unmittelbar genutzt werden, um am Arbeitsplatz neue Impulse zu setzen. Ein Mix aus kompakten Präsenzseminaren, E-Learning und Transferaktivitäten schafft die Voraussetzungen, um die Weiterbildungsmodule gut in den Berufsalltag zu integrieren.

„Wir reagieren damit auf den steigenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter und zugleich praxisnaher Qualifizierung und verbinden das mit einer Programmgestaltung, die auf die Anforderungen von Berufstätigen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen ausgerichtet ist“, so Prof. Cornelia Vonhof, die das neue Angebot der HdM koordiniert.

Nicht nur die Formate, sondern auch das Themenspektrum der Weiterbildungsmodule ist auf die Nachfrage Berufstätiger aller Sparten der Bibliotheks- und Informationsbranche ausgerichtet, die Führungsaufgaben anstreben oder sich gezielt in aktuellen fachlichen Entwicklungen fitmachen möchten. So werden Module angeboten aus den Bereichen Bibliothek & Informationsorganisation, Informationssysteme, Kultur & Bildung sowie Public Management. Die folgenden Kontaktstudienmodule, die im Juli und September 2016 angeboten werden, sind ab sofort buchbar:

  • Modul Musikinformationsmanagement: Digitale Musikbibliotheken und Digitale Musikarchivierung (DozentInnen: Stefanie Brum, Jürgen Diet, Jürgen-K. Mahrenholz)
  • Modul Bibliotheken neu denken – die Zukunft der Bibliotheken (Dozent: Rob Bruijnzeels)
  • Modul Lernort Bibliothek (Dozent: Prof. Dr. Richard Stang)
  • Modul Public Management: Organisationsanalyse und Organisationsentwicklung (Dozentin: Prof. Cornelia Vonhof)

Die Planungen für 2017 laufen bereits und dann stehen u.a. folgende Themen auf der Agenda:

  • Modul Linked Open Data und Semantic Web (Dozent: Prof. Dr. Kai Eckert)
  • Modul Forschungsdatenmanagement (DozentInnen: Prof. Markus Hennies, N.N.)
  • Modul Websuchmaschinen (Dozent: Prof. Dr. Kai Eckert)
  • Modul Public Management: Strategisch steuern – Managementinstrumente für Bibliotheken (Dozentin: Prof. Cornelia Vonhof)

Das inhaltliche Anforderungsspektrum der beruflichen Praxis ist so breit, dass von Beginn das Konzept verfolgt wird, mit anderen Anbietern zu kooperieren und so das Angebot zu erweitern. Dabei geht der Blick nach außen und es finden bereits Gespräche über Kooperationen mit anderen Hochschulen statt. Aber auch die Einbindung des Kontaktstudiums in das Weiterbildungszentrum der HdM eröffnet für die Teilnehmenden weitere interessante Qualifizierungsangebote rund um das Thema Medien.

Die aktive Teilnahme an den Kontaktstudienmodulen wird anerkannt durch eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der Hochschule, die die erworbenen Kompetenzen dokumentiert. Das Konzept der Hochschule der Medien sieht aber auch noch eine weitere Option vor: So haben die Teilnehmenden die Wahl, jedes Weiterbildungsmodul mit einer Prüfung abzuschließen und damit Credit Points (ECTS) zu erwerben. Diese Credit Points können in einen berufsbegleitenden, akkreditierten Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement eingebracht werden. Hat man 72 ECTS durch Weiterbildungsmodule erbracht und schließt eine Master-Thesis an, erwirbt man damit den Abschluss als Master of Arts.

Diese außerordentlich flexible Programmarchitektur ist einmalig im deutschsprachigen Raum. Sie erlaubt es Berufstätigen durch ein hohes Maß an inhaltlicher und zeitlicher Flexibilität, einen Master-Abschluss im eigenen Tempo zu erwerben.

Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme am Kontaktstudium ist der Nachweis eines fachbezogenen Hochschulabschlusses. Will man den Abschluss als Master of Arts erwerben, so wird eine Immatrikulation in den Masterstudiengang erforderlich. Dazu wird entweder ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Diplom oder Bachelor) in den Fachrichtungen Bibliothek, Information oder Dokumentation sowie der Nachweis einer mindestens einjährigen einschlägigen Berufserfahrung vorausgesetzt, oder ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Diplom oder Bachelor) in einer beliebigen Fachrichtung sowie der Nachweis einer mindestens vierjährigen einschlägigen Berufserfahrung. Die Kosten für die Weiterbildungsmodule richten sich nach deren Umfang und betragen 100,- Euro je Credit Point (ECTS). Die Prüfungsgebühr, um anrechenbare ECTS zu erwerben, beträgt 100,- Euro je Modul.

Weitere Informationen zu den im Sommer 2016 angebotenen Modulen sowie die Online-Anmeldung findet sich unter: https://www.hdm-stuttgart.de/bi/weiterbildung. Für Fragen steht Prof. Cornelia Vonhof (vonhof@hdm-stuttgart.de) zur Verfügung.

[Pressemeldung der HdM]

Erst Bewerten, dann Lernen?

16. November 2015 Kommentare deaktiviert für Erst Bewerten, dann Lernen?

Eine weitere Frage zu der Bewertung der H[aus]A[rbeit]. Wurde diese schon bewertet, oder gehen die erneuten Veränderungen mit ein? Diesen Fall hatte ich bisher im Studium nicht. Da haben wir zwar ebenfalls Kritik erhalten, aber konnten nicht erneut abgeben. So verstehe ich es im Moment, das ist sehr freundlich.

Dies die Mail einer Fernstudiengangsteilnehmerin. Na, und ob das freundlich ist – mehr noch, es erscheint mir absolut folgerichtig, zwingend und dringend. Eine Hausarbeit abzugeben, darüber zu sprechen, die Hinweise mit einzuarbeiten und die Fehler zu reflektieren … nur dann lässt sich bewerten, ob Lernen passiert ist.

Meine Überzeugung ist – weg von der Bewertung von Ergebnissen, hin zur Bewertung im Sinne von WERTbeimessen des Lernfortschritts als solchen. Da haben beide Parteien – Lerndende wie Lehrende – doch gleich viel mehr davon. Denn ergebnisorientierte Wissensabfragen können kaum so nachhaltig wirken wie fortschrittsorientierte Lernergebnisse. Und ob jemand aufgeschlossen, kritikfähig und dadurch auch lernbereit ist, somit auch in Zukunft gute Ergebnisse produzieren wird, das lässt sich am besten erfassen in der Bewertung des „Vorher-Nachhers“, bzw. dem, was dazwischen passiert.

Ich gehe dabei so vor: Erst, wenn beide Lernpartner (der Lehrende lernt ja auch immer mit) sich einig sind, dass Lernen geschah und dadurch das Ergebnis verbessert werden konnte, wird endgültig das Signal zur Abgabe gegeben. Und dann zählt nicht mehr nur das Ergebnis, sondern eben auch, WIE es zustande kam. Ähnlich wie bei Mathematik, als in der Schule der Rechenweg, nicht die Zahl ausschlaggebend für die Note war.

Oder wie sehen Sie das, verehrte Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildungsbranche?

Buch zur Begleitung von Abschlussarbeiten

12. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für Buch zur Begleitung von Abschlussarbeiten

„Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten“ heißt der längst fällige Buchtitel eines hochschuldidaktischen Konzepts von Stefan Jörissen und Eva Buff Keller. Zum Inhalt ist mit dem Titel alles wichtige gesagt. Im Fokus steht außerdem, „mit welchen Strukturen und Massnahmen Studiengänge und Hochschulen die notwendigen Grundlagen für eine gute Betreuung schriftlicher Arbeiten schaffen können.“

[via idw-online]

digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

5. März 2015 Kommentare deaktiviert für digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

Aufschieberitis mit Hilfe eines MOOCs (Massive Open Online Course, kurz MOOC) lösen – das ist wahrlich preisverdächtig. Und so wurde der elfwöchige Kurs „MOOCen gegen chronisches Aufschieben“ einer der zehn Preisträger im Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2015, der auf der Bildungsmesse didacta am 26.02.2015 in der Sparte „Berufliche Bildung und Studium“ prämiert wurde.

Besonders überzeugt die Verknüpfung von wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung mit einem praxisnahen, handlungsorientierten Training.

Leider läuft der Kurs des KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology mit Eliane Dominok und Sarah Holstein nicht mehr.

Ich finde es bemerkenswert, dass ein mittlerweile umstrittenes eLearning-Konzept wie ein MOOC allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet wurde. Sehr passend hingegen das Thema. Denn es scheint mir symptomatisch für MOOCs, durch die freie Zeiteinteilung eben in jene Prokrastinationsfalle zu geraten, die es bei einem Präsenzseminar nicht in dem Maße gegeben ist.

Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viele den Kurs angefangen haben und wie hoch die Abschlussquote war. Eine Anfrage dazu ist erstellt.

E-Learning-Award für „Mobile Lehre“

16. Februar 2015 Kommentare deaktiviert für E-Learning-Award für „Mobile Lehre“

Die Mobile Lehre sprengt die Grenzen des Hörsaals: Bewaffnet mit Smartphones oder Tablets schauen die Studierenden an speziellen Orten dann Bilder und Videos an, oder legen selbst einen kleinen Test ab.

Mal ganz davon abgesehen, dass mich die kriegerische Termine der Pressemitteilung geradezu abstößt, beglückwünsche ich die Universität Hohenheim zum eingeheimsten „E-Learning-Award d-elina“ um das Projekt einer App zur „Mobilen Lehre“ im Rahmen von „Studium 3.0“.

 

Master Informationswissenschaften

13. Februar 2015 Kommentare deaktiviert für Master Informationswissenschaften

Bewerbungsschluss für den Masterstudiengang Informationswissenschaften (M.A.) an der FH Potsdam zum Sommersemester ist am 01.03.2015. Der Fachbereich informiert über Studienablauf, fachliche Schwerpunkte und Berufsaussichten am 19.02.2015.

15 Jahre Bologna – wo steht die Hochschullehre heute? CORE-Conference

21. November 2014 Kommentare deaktiviert für 15 Jahre Bologna – wo steht die Hochschullehre heute? CORE-Conference

Veränderungen und nächste Schritte in der Hochschullehre seit der europaweiten Reform, die in Bologna vor nunmehr 15 Jahren besiegelt wurde (wie die Zeit rast, was?!) – diskutiert werden sie an der 1. Conference on Innovation in Higher Education (CORE-Conference)*. Sie findet am 4.-5.12.2014 in Heidelberg statt. Doch auch staatliche wie private Einrichtungen der internationalen Bildungsbranche interessiert die Entwicklung. Wir sind jedenfalls gespannt auf die nachfolgenden Veröffentlichungen, so es sie geben sollte. Mal ein Auge darauf haben!

*Die SRH Hochschule Heidelberg lehrt nach dem CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education). Es ist ein Studienmodell, welches „eigenverantwortliches Lernen in den Mittelpunkt stellt“. 5-Wochen-Blöcke statt Vorlesungen, aktivierende Lehr-/Lernmethoden, kompetenzorientierte Prüfungsformen statt Bulimielernen, Bildungspartnerschaften, Employability und Kompetenzförderung nach dem bekannten Schlüssel Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz = Handlungskompetenz.

Wo bin ich?

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