Neuer Ratgeber fürs Fernstudium erschienen

15. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Neuer Ratgeber fürs Fernstudium erschienen

Das Zentrum für Ferstudien im Hochschulverbund (zfh) brachte seinen neuen, kostenlosen Ratgeber „Zukunft im Blick: Fernstudium“ [PDF] für 2021 mit 100 Master-, Bachelor- und Zertifikatsstudiengängen in 21 Hochschulen und 3 Fachbereichen heraus.

Für drei Fachbereiche, nämlich Wirtschaftswissenschaften, Technik und Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften, steht jeweils eine eigene Broschüre zur Verfügung. Enthalten sind auch Informationen zum Ablauf eines Fernstudiums, seinen Fördermöglichkeiten und Zulassungsvoraussetzungen mit und ohne Abitur.

[via idw-online]

Bis ans Lebensende lernen? Heute Mittag im Radio!

27. September 2017 Kommentare deaktiviert für Bis ans Lebensende lernen? Heute Mittag im Radio!

Kulturradio am Mittag, heute um 12.10 Uhr: „Kann man wirklich bis ans Lebensende lernen?“ Über die Motive dieser Studierenden über 60 an der Seniorenuniversität der Berliner Charité sprechen die Studiogäste sind die Psychotherapeuten Roswitha Brühl und Bernhard Peisker sowie Hannes Schröter vom DIE.

Sind Vorlesungen für die Tonne?

22. August 2017 Kommentare deaktiviert für Sind Vorlesungen für die Tonne?

Zeit-Online-Autor Tobias Landwehr sagt, JA. In Bayern vielleicht weniger, denn der modulierte Singsang nord-, mittel- und südbairischer Dialekte vermag durchaus die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Doch bekannt ist, dass nach 10 Minuten des Zuhörens die Konzentrationsfähigkeit rapide sinkt. Wie sollen da die Augen nach 90 Minuten Dauerberieselung weit offen bleiben können? Es ist ein Wunder, wie manchereins dennoch zu seinem bzw. ihren Abschluss findet. Mit Gruppenarbeiten offensichtlich ja auch nicht, wie der Vorläuferartikel befand, auf dessen Seite sich der Link zu „Vorlesungen sind verschwendete Zeit“ befand.

Beulen am Kopf wegen Gruppenarbeiten?

21. August 2017 § 2 Kommentare

Wer hat uns eigentlich suggeriert, dass Gruppenarbeiten super wichtig, effektiv und bei Studierenden beliebt sind? Ich war da immer schon sehr skeptisch, nicht erst, seitdem die letzte Wahlmodulgruppe in Potsdam unisono aufstöhnte, als ich betont auf diese Möglichkeit hinwies. (Warum, ist wohl klar. Macht Lehrbeauftragten weniger Arbeit, wenn mehrere Personen auf einmal bewertet werden. Wir sind schließlich mehr oder weniger ehrenamtlich eingesetzt und dürfen uns die Arbeit auch mal leichter machen,  jawoll!) Der Artikel „Was man bei Uni-Gruppenarbeiten wirklich lernt? Dass sie abgeschafft gehören“ jedenfalls sprach mir (nicht nur wegen besagter Studierender, sondern auch in der Phase meiner früheren bibliothekarischen Berufsverbandsämter) sehr aus dem Herzen und goutierte die eigenen Erfahrungswerte. So manche Beule am Kopf jedenfalls spüre ich bei Wetterumschwüngen heute noch.

 

Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

3. August 2016 Kommentare deaktiviert für Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

Kläger ist, wie könnte es anders sein, der Direktor des Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI), Porf. Christoph Meinel. Ob es auch von Seiten der Studierenden Klagen darüber gibt? Das würde das Bild ergänzen. Doch auch über das Studium hinaus, in Richtung Lebenslanges Lernen, wären seiner Meinung nach MOOCs wichtig. Außer Hochschulen, und hier vermehrt us-amerikanische, würde die hiesige Wirtschaft „noch kein optimales Geschäftsmodell für MOOCs gefunden“ haben, was nicht gegen diese Form der digitalen Bildungsform, also dem E-Learning, sprechen würde, so die Pressemeldung.

 

4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

25. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für 4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

Nachvollziehbar und teilweise mit Studienquellen belegt führt die Karrierebibel Lertipps und Lerntechniken auf. Vier Faktoren, die das Lernen erschweren, sind beispielsweise der Google-Effekt, der Zeigarnik-Effekt, die Widerspruchsfreiheit und Negative Emotionen. Vorab dieser Faktoren und weiterer 10 Lerntechniken erhält man interessante Informationen zum Lernen an sich.

Test: Mit Behinderung Bibliothekswesen studieren

9. Februar 2015 Kommentare deaktiviert für Test: Mit Behinderung Bibliothekswesen studieren

Fand ich erst toll: ein Portal mit dem Versprechen, Studierenden mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen die Fülle an Förderungen zu offerieren, die sie in ihrem gewünschten (oder bereits gewählten) Studienfach erhalten könnten. Super, ein prima Angebot! Nun, ich wollte wissen, wie es mit Förderungen im Bereich des Bibliothekswesens aussieht, um einen Hinweis auf das Portal mit einem realen Beispiel zu verknüpfen.

Nach Aufruf des Portals barrierefrei-studieren.de erschien auf der Einstiegsseite eine optisch auffällige Scheibe mit der Überschrift „Suche jetzt beginnen“ und den Wahloptionen „Angestrebter Abschluss“, „Studienabschnitt“, „Studienfach“, „Grad der Behinderung“. So einfach, so gut. Doch von wegen: „Suche jetzt beginnen …“

Geklickt auf „Suchen“ offenbart sich ein erneutes Formular mit der hoffnungsfreudigen Überschrift:
„Finde passende Förderung für dein Studium“. Doch dies ist nur möglich, wenn man sich registriert. Nun gut, das wäre VIELLEICHT noch akzeptabel, wenn mich nicht eklatant daran stören würde, dass mir vorher suggeriert worden wäre, meine Suche können „JETZT“ beginnen. Darunter verstehe ich auf keinen Fall ein neues Formular, noch dazu eines, dass mir zum Ende eine höchst fragwürde Frage stellt:

„Wie schätzt du deine akademischen Leistungen ein? Wenn du an der Hochschule noch keine Noten erhalten hast, gib eine Einschätzung deiner Schulleistungen an.“Einschätzung Schulleistung, Pop-up-Menü von barrierefrei-studieren.deNachdem ich nun schon so weit (und so irritiert) war, las ich mir spaßeshalber die Nutzungsbedingungen durch. Die ich natürlich keinesfalls bestätigen wollte, da ich schließlich nur einen Test beabsichtigte – den nun leider Sie, falls interessiert am Ergebnis, doch bitte selbst durchführen möchten. Ich las:

Die bei der Registrierung abgefragte große Anzahl an persönlichen Informationen, ist für die Auswertung unabdingbar.

Na, wenigstens hatte man es wohl auch selbst erkannt, wo der Hase im Pfeffer liegt. Ich bin jedenfalls wieder einmal sehr erleichtert, dass ich keine Behinderung habe. Doch ich fühle mit allen, denen es anders geht, wieder einmal sehr mit. Barrierefreiheit sieht anders aus!

Ansonsten hat man auf den restlichen Seiten versucht, viel Informationen rund ums Studieren mit Behinderung zu sammeln. Dass zuweilen einige Textstellen mit wenig relevantem Inhalt bzw. vielen Plattitüden, Füllwörtern und Wiederholungen zustande kame, ernüchtert auch hier und kostet viel zu viel Lesezeit. Ein Beispiel.

Damit Studierende sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, sollte der Alltag möglichst reibungslos ablaufen. Dazu ist im Vorfeld allerdings einige Planungsarbeit zu leisten. Besonders Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten müssen bei der Organisation ihres Studienalltags viele Details beachten und planen. Eines der wichtigsten Faktoren ist zunächst die Wohnungssuche, die sich je nach Bedarf als umfangreich gestalten kann.

Prima dagegen die Übersicht der rechten Spalte mit fortlaufenden Infos zu neuen Fördermöglichkeiten, hier in übersichtlicher und knapper Form. Doch ohne eine Suchoption wären ältere Anzeigen bald aus dem Fokus verschwunden. Derzeit jedoch sind es erst fünf Meldungen, doch das Portal der Initiative für transparente Studienförderung gUG ist ja noch neu. Und Initiativen müssen auch nicht perfekt sein, denn wären sie es, könnten sie nicht mehr kostenlos funktionieren.

Ich wünsche daher den Seiten trotz einiger Kritik viel Erfolg, denn die Idee dahinter ist mehr als löblich. Sollten Sie für sich gute Erfahrungen mit der Seite gemacht haben, würde ich mich freuen, wenn das Kommentarfeld genutzt wird.

P. S.: Sorry, wenn ich Ihnen nun mit der Headline zu viel Hoffnung gemacht habe … da sieht man mal, wie schnell das frustriert, nicht wahr?!

Wertvolle Lernumwege

16. September 2014 Kommentare deaktiviert für Wertvolle Lernumwege

Zwei Meldungen befassen sich mit Lernumwegen. „Wir werden zu Tode geprüft“, ein Buch von Prof. Birger Priddat, der „ein kämpferisches Plädoyer für die freie Selbstgestaltung des Studiums“ schrieb und darin rät, in erster Linie den eigenen Neigungen zu folgen, nicht denen der Eltern und so seinen „Spielraum der Möglichkeiten auszuschöpfen“ [via idw-online].

Ins selbe Horn stößt Andreas Fritz, der den „Student 2.0“ befürchtet, der „strategisch bis auf die Knochen ist“ und dieses auf dem HR Diskussionsforum am 18.09.2014 in Oestrich-Winkel diskutiert wissen will. Auch er meint, dass „Interesse und Leidenschaft für das Studienfach die wichtigsten Kriterien“ sein sollen, wobei er es höflich in Frageform äußert, um Raum für eine ebenso mögliche Alternative zu lassen. Nämlich, dass das Ziel entscheidend sein könnte, und nicht der Weg“. Hm, das eine schlösse das andere nicht unbedingt aus. [via idw-online]

Also doch nicht verkehrt, wenn Bewerber/innen sagen: „Ich habe mich für den Bibliotheksberuf entschieden, weil ich leidenschaftlich gerne lese und mit Menschen umgehen mag!“? Wie auch immer – entscheidend für den Lebensweg der auf umwegen Lernenden scheint mir auch zu sein, das Gelernte umsetzen zu können. Und da darf man in deutschen Landen, wenn man ein wenig Karriere machen möchte, dann doch nicht allzu viele Umwege gehen.

 

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