Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

10. April 2018 Kommentare deaktiviert für Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

Nach einer kleinen Osterpause geht’s gleich spannend wieder los, und zwar mit dem frei erhältlichen Web-CLIC“-Fragebogen. Er prüft vier Basisbausteine, die für die Zufriedenheit mit Webseiten verantwortlich sind: Verständlichkeit, Gefallen, Informationsgehalt und Glaubwürdigkeit. Entwickelt haben diesen Fragebogen, der 12 Abfragepunkte umfasst, Psychologen der Uni Münster unter Meinald Thielsch, der auf seiner Webseite auch eine englische Version sowie eine Excel-Tabelle dazu bereit hält. [via idw-online]

Mit Fortbildung hat das für mich deshalb zu tun, da diejenigen Teilnehmenden aus dem Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising*“ der FH Potsdam, die diesen Test anwenden, um ihre Hausarbeit zum Thema Webseiten aufzupeppen, einen dicken Punkt extra von mir erhalten. Schon mal dafür, dass sie diese Meldung hier aus ihrem Skript heraus nachverfolgten. 😉

Wenn Sie dann auch noch folgende Literatur mit einbeziehen, also dann ist die Chance auf eine gute Bewertung noch einmal gestiegen:

Meinald T. Thielsch, Gerrit Hirschfeld: Facets of Website Content. Human-Computer Interaction, Published online: 15 Mar 2018; DOI: https://doi.org/10.1080/07370024.2017.1421954


*ab Kurs G11 nicht mehr zu Fundraising

JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media

1. Dezember 2017 § Ein Kommentar

Wie jedes Jahr mit Spannung erwartet: Die JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media vib 12- bis 19-jährigen ist downloadbar. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie hier.

Neueste Entwicklung und Trends 2017 im Bereich „Themeninteressen und Informationsverhalten“: Erst auf dem vierten Rang befindet sich „Musik“, an 3. Stelle „Ausbildung und Beruf“, und – ja, ich finde das toll! – an 2. Stelle „Aktuelles, was in der Welt so passiert“. Rang 1, und völlig natürlich, sicherlich auch für Erwachsene: „Info zu persönlichen Problemen“.

Nun ratet mal, welche Informationsquellen für aktuelle Ereignisse der Welt herangezogen werden. Schaut selber nach, und zwar auf der Seite 20. Soviel sei verraten – Zeitungsverlage müssen sich für den Printbereich warm anziehen! Aber auch Facebook, was wiederum beruhigend ist.

Tja, und für uns Bibliothekswesen das Wichtigste: „Bücher und Lesen“. Hier sind Konstanten zu finden. Zum Beispiel: Wie im letzten Jahr (mit ministeigender Tendenz von 38 auf 40%) sind zwei von fünf Jugendliche regelmäßige Lesende, die mehrmals die Woche ein Buch in die Hand nehmen. Was sich ebenfalls kaum verändert hat – die Mädels lesen eindeutig mehr: nur jeder dritte Junge, aber jedes zweite Mädchen. (S. 19 f).

Gamer sind die besseren Lerner

2. Oktober 2017 § 3 Kommentare

Ich sag’s ja nicht gern, weil ich selbst keine bin – doch offenbar sind Gamer die besseren Lerner, so eine Studie (via idw-online.de).

Gamer schnitten signifikant besser ab und zeigten während des Tests eine höhere Aktivität in einem lernrelevanten Hirnbereich.

Na gut, jetzt seid ihr dran. Welche Spiele könnt ihr mir empfehlen?

Claqueure für Bibliotheken … und Sie haben die Lacher auf Ihrer Seite!

18. September 2017 Kommentare deaktiviert für Claqueure für Bibliotheken … und Sie haben die Lacher auf Ihrer Seite!

Sind wir tatsächlich wie die Lemminge? Irgendwie peinlich. Na gut, der uns offensichtlich innewohnende Nachahmungstrieb lässt sich jedenfalls nutzen, auch in Bibliotheken. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter/innen in Ihre Veranstaltungen, oder bezahlen Sie sie fürs Klatschen, Lachen und Jubeln, so wie einst Claqueure an europäischen Theatern engagiert wurden. Eine Mainzer Studie beweist: „Kinopublikum lässt sich von Tonkonserven oder anderen Zuschauern emotional stark beeinflussen.“

Ich würde sogar weitergehen und empfehlen, das Studienergebnis ganz generell im Hinterkopf zu behalten und immer dann anzuwenden, wenn es beispielsweise um den Thekendienst geht. Bleiben Sie locker, lächelnd, humorvoll, verständnisvoll und positiv auch in schwierigen Situationen. Die Warteschlange (gibt’s die denn überhaupt noch?!) wird den gerade stattfindenden Disput aufmerksam verfolgen und möglicherweise unbewusst „ins gleiche Horn blasen“. Denn SIE sitzen mit dem Gesicht nach vorne, also wie auf einer Bühne. Daher werden sich folgerichtig die Gefühle der Sie beobachtenden Menschen nach IHNEN ausrichten und nicht nach dem/der übellaunigen Kunden/Kundin. Zumindest ist das meine ableitende Interpretation des Ergebnisses.

Nutzen Sie dieses Wissen um den Nachahmungstrieb, am allerbesten in allen Lebenslagen, wo Sie Menschen auf IHRE Seite ziehen wollen! Tja, es leben die Spiegelneuronen, wobei … in der Pressemeldung verwenden Sie den interessanten Begriff „neuronaler Humorkreislauf“. Das wiederum hat mit sozialem Druck zu tun.

Sehen Sie, wieder etwas dazugelernt. Also ich jedenfalls. Denn bislang fand ich Sitcom-Lacheinspielungen (*Outing on* Ich bin Fan von BigBang Theory *Outing out*) für mich höchst überflüssig. Ja, ne, echt jetzt … ich bin völlig davon überzeugt, mich nicht beeinflussen zu lassen. HA! Denkste, Ilona …!

Bester Zeitpunkt für Bitte um Fortbildungsbesuch

9. August 2017 Kommentare deaktiviert für Bester Zeitpunkt für Bitte um Fortbildungsbesuch

Sie möchten eine Fortbildungsreise bewilligt bekommen? Dann fragen Sie am besten in dem Moment, wo ihr Vorgesetzter (also hier tatsächlcih männlicher) am gestresstesten wirkt. Ja, wirklich! Entscheidungen unter Stress fallen dann eher selbstloser aus, wie eine Studie unlängst bewies.

 

Mehr quatschen und mehr Lebenszufriedenheit …

14. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Mehr quatschen und mehr Lebenszufriedenheit …

… durch soziale Netzwerke. Denn diese würden als „Kommunikationsinitiator“ wirken, so die Uni Hohenheim, die das im Rahmen des Projekts „Privatheit im Wandel“ überprüft hat. Na, DAS ist doch mal ein Wort! Schönes Wochenende mit vielen guten Gesprächen wünschen wir euch!

 

Kaffee trinken gegen neurologische Beschwerden

11. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Kaffee trinken gegen neurologische Beschwerden

Kaffee aus dem Hause Mokka macan, BambergSommerlochthema „Kaffee“? Warum nicht. Genau. Warum nicht mehr Kaffee trinken? Immerhin wird ihm laut einer groß angelegten Studie (Bericht z. B. im Spiegel) eine lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. Außerdem soll er gegen neurologische Beschwerden und Suizidgedanken helfen, sogar der entkoffeinierte.

Die Analyse beruht allerdings allein auf statistischen Zusammenhängen – eine echte Ursache-Wirkung-Beziehung ist damit nicht bewiesen. Es könnte auch sein, dass Menschen mit einer besseren gesundheitlichen Konstitution – aus welchen Gründen auch immer – besonders gern Kaffee trinken.

Nun mögen meine eigenen Erfahrungswerte ja nicht unbedingt repräsentativ sein. Dennoch begegneten mir im Laufe meines Lebens etwa ein halbes Dutzend diagnostiziert psychisch erkrankte Menschen, also mit einer eher schlechten gesndheitlichen Konstitution. Jede davon konnte – nein, musste! – geradezu zwanghaft eine Unmenge an Kaffee trinken. Sie tranken ihn nicht nur, sie soffen ihn halbliterweise mehrmals am Tage. Doch wer weiß, ob das nicht ihr Leben rettete?

Aber es reicht ja schon, wenn Kaffee die Reißleine bedeutet gegen Unkonzentriertheit oder Prüfungsangst, nicht wahr?

Wenn eine Bewerbung gescheitert ist …

16. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Wenn eine Bewerbung gescheitert ist …

… und Sie sich miserabel fühlen, weil Sie sich total ignoriert fühlen, dann liegen Sie mit Ihrem Kummer durchaus richtig. Soziale Wesen brauchen Antworten oder zumindest kleine Gesten, dass sie wahrgenommen wurden und eine Bedeutung für andere haben. Sogar ein klares Nein ist immer noch besser als gar keine Reaktion.

„Welche Faktoren zu einer Verbesserung der negativen Gefühle nach einer sozialen Ausgrenzung führen, haben Psychologen der Universität Basel und der Purdue University (USA) Rahmenbedingungen untersucht, die solche Situationen erträglicher machen“, so die idw-Pressemitteilung. Dabei wurden verschiedene, auch unveröffentlichte Studien mit einbezogen. „Alle Untersuchungen zeigen, dass bereits kleinste Zeichen von Integration und Aufmerksamkeit den Kummer infolge sozialer Ausgrenzung verbessern. So schnell und sensibel wie Menschen auf den Ausschluss reagieren, lassen sie sich also auch von Zeichen der Wiedereingliederung und Aufmerksamkeit beeinflussen. Die Art der Anerkennung – ob positiv oder negativ – spielt dabei keine Rolle.“

Was diese Meldung in unserem Blog zu suchen hat? Nun, wer sich weiterbildet, möchte meist seine beruflichen Chancen verbessern. Voller Elan werden Bewerbungen geschrieben, die leider nicht immer sofort zum Erfolg führen. Von daher soll Sie dieser Beitrag seelisch unterstützen. Falls Sie also einmal ein Gefühl von Ausgegrenztsein verspüren … WIR WISSEN, dass Sie ein toller Mensch sind! Lassen Sie sich trösten und umarmen, es ist nicht IHRE Schuld, wenn andere unhöflich sind.

Weiterbildungsbeschäftige in repräsentativen Daten

24. April 2017 Kommentare deaktiviert für Weiterbildungsbeschäftige in repräsentativen Daten

Die Qualität der Erwachsenen- und Weiterbildung wird von einer Personengruppe bestimmt, die bislang faktisch gesehen noch nicht sonderlich untersucht wurde. Die berufliche und soziale Situation von rund 700.000 in der Weiterbildung Beschäftigten (ohne Ausbilder) hat nun erstmalig in einer repräsentative Erhebung der wb-personalmonitor untersucht.

Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, ebenso deren eigene Ausbildung. Denn „fast zwei Drittel der Beschäftigten sind Akademiker, ein Viertel hat einen pädagogischen Studienabschluss, 60 Prozent besitzen eine pädagogische Zusatzqualifikation.“ Na ja – wenn nicht diese, wer dann?!

Das Personal in der Weiterbildung : Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, Qualifikationen, Einstellungen zu Arbeit und Beruf. Bielefeld : wbv. 2017. Reihe DIE Survey.

Positives Ergebnis aus der Umfrage „wbmonitor 2016“

12. April 2017 Kommentare deaktiviert für Positives Ergebnis aus der Umfrage „wbmonitor 2016“

Des einen Leid, des anderen Freud. Ein Ergebnis des wbmonitor 2016, welches unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt“ stand, war: „Auf die wirtschaftliche Stimmungslage der Weiterbildungsbranche wirkte sich die hohe Zahl Geflüchteter offensichtlich positiv aus.“ Und: “ … befindet sich auch die Weiterbildungsbranche insgesamt im Mai 2016 auf dem Höchstniveau ihrer wirtschaftlichen Stimmung.“ Wie gesagt … wenn dahinter nicht immer so viel Leid stecken würde, täte es einem echt freuen. Zum Trost: durch die oft unentgeltlichen Leistungsangebote wird auch Leid gemildert.

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