Produktive Hitze … aber nur für Frauen!

25. Juni 2019 Kommentare deaktiviert für Produktive Hitze … aber nur für Frauen!

Einer Studie nach steigert sich die Leistung bei warmen Temperaturen, wobei das nur für Frauen gilt, und das auch stärker bei Mathe- und Sprachaufgaben, meldete unlängst die Berliner Morgenpost. Nun ja, sind schließlich beide Gehirnhälften, also gehe ich von einer allgemeinen Denksteigerung aus. Zumindest bei mir muss das nun stimmen. Denn ich beabsichtige, bei dieser Affenhitze ins Bad zu gehen. Unterm Arm das neue Buch zum Informationsmarketing (Georgy/Schade) zur Rezension. Ihr werdet ja noch sehen, ob es geklappt hat. Oder mir das bockschwere Buch nur als Kopfkissen gedient hat, um meine Nase noch höher und völlig gedankenleer in die Sonne zu strecken.
See you! (Hat jetzt irgendwie eine ganz andere Bedeutung gewonnen …)

Zur Verwendung von Untertiteln in Tutorials

10. April 2019 Kommentare deaktiviert für Zur Verwendung von Untertiteln in Tutorials

In Bibliotheken gibt es die eine oder andere Situation, zu der Videos hergestellt werden. Beispielsweise Tutorials zur Ausleihe oder Nutzung von Services. Die meisten davon sind sicherlich für ältere Nutzer/innen gedacht. Doch auch Kinder und Geflüchtete oder Migrant(inn)en mit nur wenig deutschen Sprachkenntnissen könnten angesprochen werden. Im besonderen Maße profitieren alle Menschen, deren Gehörsinn eingeschränkt ist oder fehlt.

Daher empfiehlt es sich generell, Untertitel hinzuzufügen. Doch dazu sind einige Kriterien zu beachten. Eine Studie hat diese herausgearbeitet – wobei der Schwerpunkt auf „Kinder 8-9 Jahre“ lag. Daher ist diese Studie für unser Thema nur ein erster, doch sicherlich hilfreicher Ansatzpunkt.

Für universitäre Lehrveranstaltungen ist sicherlich dieser 46-seitige Leitfaden zur Erstellung von Untertiteln, entstanden in Kooperation von TU Dortmund, zhb und DBuS, vom Jahr 2017 hilfreich. Wie nicht anders zu erwarten verweist er auf weitere Publikationen und Quellen, die den praktischen wie theoretischen Input ergänzen bzw. vertiefen sollten.

 

 

Duales Studium für einen erfolgreichen Berufseinstieg

27. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Duales Studium für einen erfolgreichen Berufseinstieg

Eine Studie zeigt, dass der Beurfseinstieg nach einem dualen Studium erfolgreicher, weil direkter ist, als nach einem „normalen“ Bachelor. „Auch bei der Verteilung von Voll- und Teilzeit schneiden die dual Studierten mit einem Verhältnis von 93:7 Prozent besser ab als die Regulären mit 80:20 Prozent.“ Einziger Haken: Auf dem externen Arbeitsmarkt tun sie sich schwerer, da sie meist auf einen einzelnen Betrieb hin ausgerichtet sind.

Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

Gute Vorsätze im Job durchhalten

10. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Gute Vorsätze im Job durchhalten

Für gute Vorsätze braucht es eigentlich nur eines: Willenskraft. Eine Studie fand jetzt heraus: Je mehr wir daran glauben, dass unsere Kraft des Wollens kaum Grenzen kennt, umso weniger fühlen wir uns nach mentalen Leistungen erschöpft. Wie heißt es so schön: „Der Glaube versetzt Berge“. In diesem Fall ist es der Glaube an uns selbst. Er lässt uns die Selbstkontrolle leichter aufrecht erhalten.

Also: Kontrollieren Sie nochmal Ihre guten Vorsätze, und wenn Sie diese wirklich umsetzen wollen, dann können Sie das! Ich jedenfalls vertraue Ihnen grenzenlos, und das sollten Sie selbst auch!

Mensch-Maschine: Wer entscheidet besser?

5. Dezember 2018 § 2 Kommentare

Entscheidungen basieren auf Optionen. Möglichkeiten, die wir haben, können wir jedoch nicht alle einfach der Reihe  nach ausprobieren, um dann die beste für uns zu treffen. Also machen wir folgendes: Enweder, wir setzen auf Altbewährtes, oder wir riskieren etwas. Meist irgendwas dazwischen. Sowohl Psychologie als auch Informatik spielen mit dem entweder-oder. Wer mit Entscheidungen besser umgehen kann, also Mensch oder Maschine, versuchen Forscher herauszubekommen. Ergebnis: In den meisten Testbereichen ist die menschliche Intelligenz der maschinellen (noch) überlegen. Doch offenbar können Maschinen menschliche Entscheidungen „erstaunlich gut vorhersagen“.

[via idw-online: Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen]

 

Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

Lokalzeitungen unter der Lupe

11. September 2018 Kommentare deaktiviert für Lokalzeitungen unter der Lupe

Schlechter als ihr Ruf, oder doch keine Lügenpresse? Bibliotheken, die Zeitungen anbieten, möchten sicherlich wissen, wie hoch die Qualität ihres Angebots in dieser Hinsicht ist. Auch, wenn sie es möglicherweise nicht ändern können, weil es keine Alternativzeitung vor Ort gäbe. Doch es ist glücklicherweise Entwarnung angesagt. Der Lokaljournalismus kann sich durchaus sehen lassen. Eine Studie hat das aktuell herausgefunden.

Urlaubszeit. Und? Haben Sie Fomo?

10. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Urlaubszeit. Und? Haben Sie Fomo?

SonnenuntergangFomo:  „Fear of missing out“ – die Angst vor dem Verpassen. Kennen Sie vielleicht, wenn Sie sich für den Urlaub Online-Reduktion vorgenommen haben. Keine Angst – ziemlich sicher werden Sie besser schlafen, sich entlastet fühlen und dadurch mehr Lebensfreude entwickeln. Auch, wenn Sie keine Pupertiere mehr sind, so dürfte das Ergebnis einer langangelegten Studie ebenso für SIE gelten. Mag sein, Jugendliche haben sich nicht so im Griff oder lassen sich von ihresgleichen in Sachen Social Media mehr unter Druck setzen. Dafür haben wir Erwachsene ein paar Jahre länger schon im Netz verbracht.

Rechnen Sie also damit, dass drei Wochen Urlaub vom „sechsten Finger“ auch IHRE Einstellung gegenüber der Handynutzung und den Sozialen Medien verändern werden – sofern Sie zu den Viel- oder Dauernutzern gehören sollten. „Innerhalb von nur drei Wochen nach Medienisolation nahmen die negativen Einstellungen gegenüber Sozialen Medien bei den Schülerinnen und Schülern signifikant zu“, so heißt es in der Pressemeldung „Besser schlafen ohne Soziale Medien“ von der FAU Nürnberg.

Mir reichen da schon ein paar Tage, zum Beispiel ein Wochenende. Obwohl ich weiß, dass der Montag der Tag ist, an dem unsere Blogs am stärksten frequentiert ist, habe ich am Wochenanfang spürbare Unlust, in die Tasten zu greifen. Aber es zwingt mich ja keiner – außer meine Einbildung, Sie leiden möglicherweise unter Entzug, wenn Sie keine frische Meldung aufblättern können. Tun Sie’s?! Oder würden Sie es gar nicht bemerken? Ach, Sie sind im Urlaub?! Ja, dann … erholen Sie sich gut! Und, ähm, räusper, … gewöhnen Sie sich unseren Blog nicht völlig ab, okay?!

Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

10. April 2018 Kommentare deaktiviert für Kommen Ihre Webseiten gut an? Ein Fragebogen

Nach einer kleinen Osterpause geht’s gleich spannend wieder los, und zwar mit dem frei erhältlichen Web-CLIC“-Fragebogen. Er prüft vier Basisbausteine, die für die Zufriedenheit mit Webseiten verantwortlich sind: Verständlichkeit, Gefallen, Informationsgehalt und Glaubwürdigkeit. Entwickelt haben diesen Fragebogen, der 12 Abfragepunkte umfasst, Psychologen der Uni Münster unter Meinald Thielsch, der auf seiner Webseite auch eine englische Version sowie eine Excel-Tabelle dazu bereit hält. [via idw-online]

Mit Fortbildung hat das für mich deshalb zu tun, da diejenigen Teilnehmenden aus dem Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising*“ der FH Potsdam, die diesen Test anwenden, um ihre Hausarbeit zum Thema Webseiten aufzupeppen, einen dicken Punkt extra von mir erhalten. Schon mal dafür, dass sie diese Meldung hier aus ihrem Skript heraus nachverfolgten. 😉

Wenn Sie dann auch noch folgende Literatur mit einbeziehen, also dann ist die Chance auf eine gute Bewertung noch einmal gestiegen:

Meinald T. Thielsch, Gerrit Hirschfeld: Facets of Website Content. Human-Computer Interaction, Published online: 15 Mar 2018; DOI: https://doi.org/10.1080/07370024.2017.1421954


*ab Kurs G11 nicht mehr zu Fundraising

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