Weltstudententag am 17.11. und aktuelle Forderungen

17. November 2021 Kommentare deaktiviert für Weltstudententag am 17.11. und aktuelle Forderungen

Heuer in Deutschland* zusammenfallend mit dem Buß- und Bettag, der ja in vielen Bundesländern leider kein Feiertag mehr ist. Aber wie sieht es mit dem Studententag aus? Wer feiert diesen? (Vermutlich nur die männlichen Studierenden, weil da fehlt ja das -innen. 😉 Späßle g’macht.)
UNICUM rief ihn jedenfalls 2018 aus und schrieb dazu, was sicher auch aktuell noch gilt:

Heute ist immer noch Ziel, an dieses Ereignis zu erinnern – zusätzlich geht es aber auch darum, einen Blick darauf zu werfen, womit Studierende aktuell konfrontiert sind.

Und was wäre das genau?! Bzw., wie sind die Antworten auf die Konfrontationen?

 Florian Zandt von Statista schrieb gestern am 16.11.2021 dazu:

Ca. 50% [von rund 2.000 Befragten über 18 J.] sehen Nachholfbedarf bei Lehre & Digitalisierung

… allem voran (54%) werden „mehr Lehrkräfte und ein größeres Lehrangebot“ gefordert sowie eine (bessere) „Digitalisierung“ (50%). Es folgt der angemeldete Bedarf beim „Ausbau der Forschung“ (35%) und die „Sanierung/Gebäudepflege“ (30%).

Dass die „Stärkung des internationalen Austausches“ derzeit nur mit 10% angegeben ist, nimmt einen vor dem Hintergrund von Corona nicht wunder. Auch „Freizeitangebote für Studierende“ liegen derzeit bei nur 8%. Das „gastronomische Angebot“ zu verbessern wünschten sich 11%. Dies geht aus einer gemeinsamen Umfrage von Statista und YouGov anlässlich des Weltstudententags 2021 hervor.

Ausgangspunkt war die Frage, wenn in Deutschland wieder Studiengebühren erhoben werden sollten, wofür diese einzusetzen wären.

Natürlich muss man die Zahlen noch interpretieren. Dass nur 11% besseres Essen möchten, kann bedeuten, dass sie jetzt mehr daheim verpflegt werden und es ihnen egal ist, was die Mensaküche so her gibt. Gegen Muttern stinken die ohnehin nicht an. Aber vielleicht hat sich ja in all den Jahren die Gastro tatsächlich stark schon gemacht, so mit vegan, glutenfrei, regional etc. Da muss womöglich nicht mehr groß nachgebessert werden?! Nun, das lässt sich beispielsweise in der Mensa-Umfrage 2019 nachlesen – und ich muss jetzt nicht darauf hinweisen, warum wir keine neuere Statistik zitieren können.


*In Tschechien feiert man ihn bereits am 15.11.

40. BIBChatDE zu Kennzahlen und Statistiken

6. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für 40. BIBChatDE zu Kennzahlen und Statistiken

Was gehört zu einem professionellen Controlling und was nicht? Welche Mittel kann man wie möglichst schlank und dennoch aussagekräftig einsetzen? Welche Hilfsmittel bestehen hier? – Das ist das Thema des 40. BIBChatDEs, in welches das Weblog des Bibchats einführt.

Ankündigung: BIBChatDE am 06.07.2020

29. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Ankündigung: BIBChatDE am 06.07.2020

Ihr habt entschieden: der nächste #BIBChatDE am 6.Juli 2020 beschäftigt sich mit #Messbarkeit, #kennzahlen und Statistiken von #Bibliotheken. Seid ihr dabei? @marlene_n und @elibtanja freuen sich auf alle treuen und neuen Mittwitterer! #statistik #quantität #Qualität #twitterchat pic.twitter.com/KGtL7Rookr— BIBChatDE (@BIBChatDE) June 28, 2020

Kurs: „Data Education an der UDE“ als OER veröffentlicht

9. November 2018 Kommentare deaktiviert für Kurs: „Data Education an der UDE“ als OER veröffentlicht

Die Universität Duisburg-Essen hat einen Kurs „Daten und Statistiken sammeln, nutzen und teilen“ entwickelt, der bei der Recherche, Bewertung und Weiterverarbeitung numerischer Daten und Statistiken unterstützt. Er ist als OER gekennzeichnet, man kann ihn also nehmen und auf der eigenen Homepage anbieten!

JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media

1. Dezember 2017 § Ein Kommentar

Wie jedes Jahr mit Spannung erwartet: Die JIM-Studie 2017 zu Jugend, Information, (Multi-)Media vib 12- bis 19-jährigen ist downloadbar. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie hier.

Neueste Entwicklung und Trends 2017 im Bereich „Themeninteressen und Informationsverhalten“: Erst auf dem vierten Rang befindet sich „Musik“, an 3. Stelle „Ausbildung und Beruf“, und – ja, ich finde das toll! – an 2. Stelle „Aktuelles, was in der Welt so passiert“. Rang 1, und völlig natürlich, sicherlich auch für Erwachsene: „Info zu persönlichen Problemen“.

Nun ratet mal, welche Informationsquellen für aktuelle Ereignisse der Welt herangezogen werden. Schaut selber nach, und zwar auf der Seite 20. Soviel sei verraten – Zeitungsverlage müssen sich für den Printbereich warm anziehen! Aber auch Facebook, was wiederum beruhigend ist.

Tja, und für uns Bibliothekswesen das Wichtigste: „Bücher und Lesen“. Hier sind Konstanten zu finden. Zum Beispiel: Wie im letzten Jahr (mit ministeigender Tendenz von 38 auf 40%) sind zwei von fünf Jugendliche regelmäßige Lesende, die mehrmals die Woche ein Buch in die Hand nehmen. Was sich ebenfalls kaum verändert hat – die Mädels lesen eindeutig mehr: nur jeder dritte Junge, aber jedes zweite Mädchen. (S. 19 f).

Statistik-Kompetenz

8. September 2017 Kommentare deaktiviert für Statistik-Kompetenz

Unsere Welt wird bestimmt von Zahlen: Zeitungsartikel belegen Aussagen über Sachverhalte mit Zahlen, wissenschaftliche Artikel präsentieren meist Zahlen und interpretieren sie, Institutionen werden via Controlling durch Kennzahlen gesteuert etc. Forschungsdatenmanagement. Open data. Risikoabwägung. Obwohl Zahlen und damit Statistiken und damit oft Wahrscheinlichkeiten allenthalben in unserer Gesellschaft vorkommen, ist die Fähigkeit der Interpretation bei den einzelnen Personen eher unterentwickelt, nicht nur bei Zahlen selbst, sondern auch bei den Visualisierungen derselben.
Einer, der hier aufklärerisch unterwegs war, ist Gerd Gigerenzer, der am Sonntag seinen 70. Geburtstag feiert. Wer über ihn etwas erfahren möchte, kann einen aktuellen F.A.Z.-Artikel über ihn lesen und natürlich gibt es auch einen Wikipedia-Artikel zu seiner Person. Letzterer weist auch auf eine Online-Ressource hin, einem Festvortrag zum Thema „Die Illusion der Gewißheit und die Kunst der Risikokommunikation (Audio und Slides). Und es gibt eine Webseite, an der er mitwirkt: die „Unstatistik des Monats“.

bibfobi 2015 – Top-Ten-Beiträge

8. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für bibfobi 2015 – Top-Ten-Beiträge

Von Startseite und Impressum mal abgesehen – dies waren die am häufigsten aufgerufenen Beiträge auf bibfobi im vergangenen Jahr:

  1. #bibtag15 – Impressionen zum DBT15 (2)
  2. Howto: Einen Veranstaltungsbericht schreiben
  3. Lotse-Adresse aktualisieren!
  4. Neues Weblog “Open Educational Resources in Bibliotheken”
  5. #bibtag15 – Impressionen zum DBT 2015 (1)
  6. Wenn niemand etwas sagt in größeren Gruppen
  7. Kollegiale Beratung als Weiterbildungsmaßnahme
  8. Verschiedene Gründe, warum E-Learning scheitert
  9. Checklisten Bildungsmanagement komplett
  10. BibCamp Leipzig – Rückschau

Top-Referenzen waren:

  1. plan3t.info
  2. twitter.com
  3. facebook.com
  4. netvibes.com
  5. bibliotheksportal.de

Dein Beitrag mit den meisten Kommentaren im Jahr 2015 war Weiterbildung stärkt das Ego, sagt eine Studie mit Haken

Und wir danken dem „Offenen Computertreff Blog“ für Späteinsteiger und Neugierige aus Paderborn für die meisten Kommentare. Tatsächlich – Neugierige … *grins

Natürlich danken wir auch allen anderen, die uns (schweigend) folgen und Nutzen aus diesem Blog ziehen, das Sie up to date halten will in Skills und Inhalten. bibfobi wird seit 2013 bestückt von Dr. Jürgen Plieninger und Ilona Munique. Es ist das Nachfolgeblog zum (interessanterweise noch immer gut besuchten, jedoch stillgelegten) Fobikom-Weblog. Vielleicht sollten wir ein paar Artikel hier herüberholen 😉 Na, wer suchet, der findet – und Bibliothekswesen sind hier klar im Vorteil!

Wir wünschen uns, dass sie, diese „Wesen“ und auch alle anderen hier immer finden, was sie brauchen oder brauchen könnten. Auf ein gutes Neues Jahr!

Das bibfobi-Blog 2014 im Rückblick

1. Januar 2015 § Ein Kommentar

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 14.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 5 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Weiterbildungstatistik 2012

23. Juli 2014 Kommentare deaktiviert für Weiterbildungstatistik 2012

„Die Teilnehmenden trugen 35 Prozent der Kosten für Weiterbildung durch Gebühren und Entgelte“. Das ist eines der Ergebnisse aus zwei Jahre alte Daten einer Verbundstatistik des DIE*. Und es heißt u. a. weiter:

25 Prozent wurden von den Trägern der Einrichtungen aufgebracht (inkl. kommunale Träger bei Volkshochschulen), 29 Prozent stammten aus verschiedenen öffentlichen Haushalten. Die Einrichtungen warben 11 Prozent sonstige Mittel ein. Das gesamte Finanzvolumen lag bei 1,6 Milliarden Euro.

Für die Weiterbildungsstatistik des DIE* 2012 wurden 1.875 Einzeleinrichtungen ausgewertet und auf 2.198 Weiterbildungseinrichtungen im Verbund hochgerechnet. Das 75-seitige Ergebnis enthält Tabellen und Grafiken, wobei jeweils eine Grafik eine gesamte Seite füllt. Der Textanteil hält sich folglich in Grenzen.

Herausgepickt habe ich auf S. 28 eine Darstellung von Kursen, Seminare etc. nach Themenbereichen. Hier die am häufigsten belegten Veranstaltungen:

  1. Gesundheit (mit deutlichem Abstand zu …)
  2. Sprachen
  3. Kultur – Gestalten
  4. Arbeit – Beruf
  5. Familie – Gender – Generationen
  6. Politik – Gesellschaft
  7. Religion – Ethik
  8. Grundbildung – Schulabschlüsse

* Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V.

Demographie und Demagogie

31. Januar 2014 Kommentare deaktiviert für Demographie und Demagogie

In der taz erschien ein Artikel über den (FH-)Statistikprof. Gerd Bosbach und seine Kritik an den Katastrophenszenarien der Demographie. Diese Szenarien wertet er als wenig zielführend, aber im Interesse der Wirtschaft – beispielsweise der Versicherungen. So weit, so schlecht, werden Sie denken, aber was hat das mit Bibfobi zu tun? Lesen Sie den Artikel einmal hinsichtlich der Bildungspolitik. Versäumte Planungen, versäumte Chancen. Bildung tut not!

Wo bin ich?

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