Wer fällt die besseren Entscheidungen? Nachdenken versus Lebenserfahrung

15. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Wer fällt die besseren Entscheidungen? Nachdenken versus Lebenserfahrung

Hätten Sie’s gedacht? Um eine gute Entscheidung zu fällen, sind Unerfahrene nicht schlechter als Lebenserfahrene, sofern sie gründlich über Handlungsalternativen nachdenken durften, so eine Bayreuther Studie.

Beruhigend zu wissen, nachdem in naher Zukunft viele Altgediente in den Ruhestand gehen und das Feld den „Grünschnäbeln“ hinterlassen (müssen). Keine Sorge also.

Doch um gründlich nachzudenken, bedarf es der Einsicht in die Notwendigkeit des Nachdenkes (Selbsterkenntnis) sowie genügend Gelegenheiten fürs Hirnen (Zeitmanagement). Kann man lernen. Womit ich die Kurve zu unserem Themenbereich hoffentlich hinbekommen habe 😉

10 bewährte Tipps für besseres Lernen

2. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für 10 bewährte Tipps für besseres Lernen

Das Wochenende naht und für berufsbegleitend Lernende oft die wichtigste Zeit zum Büffeln. Diese 10 eingängigen Lerntipps* sollten dabei hilfreich sein. Ausführlicher im Elbcampus Blog.

  1. Das Umfeld informieren
  2. Feste Lernzeiten einrichten
  3. Mit Routine lernen
  4. An Erfahrungen anknüpfen
  5. Realistische Ziele setzen
  6. Eselsbrücken bilden
  7. Vom Lernstoff erzählen
  8. Lernzeit und –ort selbst bestimmen
  9. Lernplatz aufräumen
  10. Motivation aufbauen

* von Petra Harbort-Massow, Pädagogische Leiterin am ELBCAMPUS

4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

25. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für 4 Fehler beim Lernen und die 10 besten Lerntipps

Nachvollziehbar und teilweise mit Studienquellen belegt führt die Karrierebibel Lertipps und Lerntechniken auf. Vier Faktoren, die das Lernen erschweren, sind beispielsweise der Google-Effekt, der Zeigarnik-Effekt, die Widerspruchsfreiheit und Negative Emotionen. Vorab dieser Faktoren und weiterer 10 Lerntechniken erhält man interessante Informationen zum Lernen an sich.

Zeit für Krisenfragen

4. Dezember 2015 Kommentare deaktiviert für Zeit für Krisenfragen

An Misserfolgen und Schicksalsschlägen zerbrechen oder wachsen … dieser spannenden Frage geht das 60. Zeit Forum Wissenschaft „In der Krise liegt die Kraft“ am 9.12.14 in Berlin nach. Der Begriff „Resilienz“ geistert ja schon seit einer Weile stärker herum. Ist Widerstandsfähigkeit eine Veranlagung oder kann sie erworben werden? Ist sie immer da oder kommt sie nur, wenn bestimmte Rahmenbedingungen es ermöglichen? Ist Widerstandsfähigkeit eine rein psychische Sache, oder inwieweit ist sie auch körperlich beeinflussbar?

Das wären so meine Fragen. Sie betreffen natürlich auch die Fortbildung, denn der Bedarf nach einer solchen fußt häufig darauf, eine Krise mit ihrer Hilfe bewältigen zu wollen oder einer vorzubeugen. Und auch während einer Fortbildung oder Weiterbildung sind krisenhafte Situationen nicht auszuschließen.

Meine persönliche These in punkto „Kraft in und aus Krisen schöpfen“ sieht folgende Faktoren als mitentscheidend an:

  • grundsätzlich positive Einstellung zu Menschen und zur Arbeit
  • ein gutes Selbst- und Zeitmanagement
  • Keine 100% von sich und anderen erwarten
  • Menschen kennen und aufsuchen, denen man in schwierigen Zeiten (etwas an-)vertraut
  • Hilfe annehmen können nicht als Zeichen von Schwäche, sondern als Zeichen von mentaler Stärke, das vor allem darin besteht, anderen Vertrauen zu schenken
  • Schwäche, Kummer und Schmerzen zulassen und annehmen als etwas, was zum Gesunden und zur Veränderung beiträgt
  • Veränderungen wollen, herbeiführen und aushalten, sie als Chance begreifen
  • Humor in allen Lebenslagen, und wenn’s manchmal auch nur der Galgenhumor ist
  • Achtsam mit sich selbst umgehen – und das betrifft die Psyche wie auch den Körper
  • Bewegung, von Sport will ich schon gar nicht reden 😉
  • Sich aufrichten lassen, sei es von Menschen, der Natur oder einer Religion
  • Sich annehmen (lassen)
  • Barmherzig (mit sich) sein
  • Dankbar sein.

Und das will ich hiermit auch tun – Danke, Jürgen, fürs Stellung halten!

Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

20. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

Was soll man von der neuen Weiterbildung zum „Professionellen Selbstmanager (univ.)“ halten? Reicht es denn nicht mehr, sich einigermaßen vernünftig zu managen, um lebens- und arbeitstechnisch über die Runden zu kommen und den allermeisten Ansprüchen – den eigenen wie den von außen bestimmten – zu genügen? Sollen wir zu Selbstmanagement-Robotern werden, um uns noch ein Stückchen und noch ein Bisschen mehr Effizienz und Effektivität herauszupressen?

Nun, an der Universität Koblenz-Landau, wo dieser zweimonatige Fernstudiengang stattfinden soll, spricht man von „Führungskräften und Mitarbeiter, die ihre Selbstmanagement-Kompetenz langfristig steigern möchten.“ Was sich für mich so anhört, als würden normale Seminare, die die eigenen Fähigkeiten aufzupeppen vermögen, nur kurzfristig helfen. Hm.

Sagen wir mal so: Themen wie Zeitmanagement, Selbstdisziplin, Networking, Selbst-PR, Zielsetzung und Lerntechniken, also alles, was das Uni-Curriculum hier verspricht, sind tatsächlich Themen, die man nicht an einem oder zwei Tagen so abnudeln kann. Wer also schon gefährlich nahe an einem Burnout ist, nur noch wenig bewirken kann, in Pessimismus verfallen und allgemein ein wenig „verpeilt“ ist, dem dürften zwei Monate tatsächlich helfen. Nur zu!

[via idw-online]

digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

5. März 2015 Kommentare deaktiviert für digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

Aufschieberitis mit Hilfe eines MOOCs (Massive Open Online Course, kurz MOOC) lösen – das ist wahrlich preisverdächtig. Und so wurde der elfwöchige Kurs „MOOCen gegen chronisches Aufschieben“ einer der zehn Preisträger im Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2015, der auf der Bildungsmesse didacta am 26.02.2015 in der Sparte „Berufliche Bildung und Studium“ prämiert wurde.

Besonders überzeugt die Verknüpfung von wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung mit einem praxisnahen, handlungsorientierten Training.

Leider läuft der Kurs des KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology mit Eliane Dominok und Sarah Holstein nicht mehr.

Ich finde es bemerkenswert, dass ein mittlerweile umstrittenes eLearning-Konzept wie ein MOOC allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet wurde. Sehr passend hingegen das Thema. Denn es scheint mir symptomatisch für MOOCs, durch die freie Zeiteinteilung eben in jene Prokrastinationsfalle zu geraten, die es bei einem Präsenzseminar nicht in dem Maße gegeben ist.

Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viele den Kurs angefangen haben und wie hoch die Abschlussquote war. Eine Anfrage dazu ist erstellt.

Bib-Link eröffnet Campus für Start-ups

19. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert für Bib-Link eröffnet Campus für Start-ups

Der gut vernetzte Kollege Andreas Link bietet ab sofort einen neuen Service. Mit seinem virtuellen Bib-Link CAMPUS will er Bibliotheks“wesen“ unsterstützen, die im Begriff sind, in die Ausbildung, ins Studium oder in ihren ersten Job zu starten. Schaut doch mal rein!

Will ich’s, oder will ich’s nicht?

17. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für Will ich’s, oder will ich’s nicht?

Willenskraft, den berühmten inneren Schweinehund überwältigen, das fällt zuweilen schwer. Beim Verfolgen von Lernzielen können wir es genau spüren. Wir brauchen dazu Vorsätze, Entschlussfreude, müssen gegen Verlockungen gefeit sein, uns unter Kontrolle haben … aber halt: Kontrolle, was genau ist das?

Überkontrolle – sie behindert das freie Spiel von Willenskräften, strengt an und führt zu Überlastung. Zu hohe eigene  Leistungsanforderungen und die übergestülpten (bzw. angenommenen) Anforderungen anderer könnten den eigenen Zielen entgegen stehen.

Unterkontrolle – eine zu geringe Verlockungsressistenz gegen Ablenkungen und Verführungen, aber auch eine zu geringe Aufmerksamkeit verhindert die Konzentration auf das Ziel.

  • Wenn Sie schon Tage im Voraus wissen, wie ihr Tagesablauf aussehen wird …
  • Sie sich oft ausmalen, was an einer Sache schief laufen könnte …
  • Sie schlecht Nein sagen können …
  • Sie eher Dinge anderer erledigen als ihre eigenen …
  • Sie ständig Zukunftsängste haben …
  • Sie oft beunruhigt sind, etwas Wichtiges vergessen zu haben …

… dann könnten das Symptome einer Überkontrolle sein.

  • Wenn Sie höchstens einmal am Tag Ihre E-Mails abrufen …
  • Sie Projektänderungen als tolle Chance zur Entwicklung sehen …
  • Sie Überraschungen lieben …
  • den Erwartungen anderer kaum Aufmerksamkeit schenken …
  • sie es anderen überlassen, sich anzustrengen …
  • sich lieber auf Ihr Gedächtnis verlassen und Notizen als Überflüssig ablehnen …

… dann liegt möglicherweise eine Unterkontrolle vor.

Genau richtig liegen Sie irgendwo in der Mitte. Ein optimales Ausmaß an Selbstkontrolle finden Sie, wenn Sie Anspannung und Entspannung über den Tag, über die Woche und über das Jahr hinweg verteilen.

  • Ein gut durchgeplantes, zielgerichtetes Arbeitsverhalten („Bis Ende der Woche will ich den Lernstoff durch stündliche Themenpakete verinnerlicht haben“),
  • welches Unterbrechungen zulässt („Heute Nachmittag gehe ich Schwimmen, es ist der heißeste Tag der Woche“),
  • und die Fehlzeit durch eine ausgleichende Planänderung kompensiert („Pro Tag eine halbe Stunde früher aufgestanden und so gekocht, dass eine zweite Mahlzeit zum zeitsparenden Aufwärmen übrig bleibt“) dürfte die goldene Mitte sein.

[Angeregt aus der „Landauer Selbstführungskompetenz“ von Günter F. Müller, 2011]

Das Geheimnis des Karpfengehörknöchelchen …

21. Juni 2013 § 2 Kommentare

… vom Vortagesblog gelüftet:

Karpfengehörknöchelchen

Unterseite und Oberseite eines Karpfengehörknöchelchens

Man stelle sich vor: der Wirt eines in der Bamberger Region überaus beliebten, für seine leckeren Karpfen weithin bekannten  Lokals trägt unsere (bis auf die Gräten) leeren Teller ab. Bleibt am Tisch stehen und fängt das Puhlen in den Resten an.  (Unsere Gesichter hättet ihr sehen sollen!) Murmelnd wendet er sich ab (Hä?!) und kommt kurz darauf mit einer Serviette zurück, die er auf unseren Tisch ausbreitet ((Hää?!?!). Auf diese Serviette  legt er zwei kleine, helle Dreieckchen (*Ratlosguck).

Er erläutert nun, dass wir diese Karpfengehörknöchelchen (Aha!) ein paar Tage lang trocknen lassen und sie sodann im Geldbeutel aufbewahren sollten. Das brächte uns nie mehr in Geldnöte.

P. S.: Ob es gewirkt hat, möchtet ihr wissen? Nun, für eine Rückfahrkarte nach Bamberg hat es bisher alleweil gereicht! Allerdings … beim Versuch, mit dem Knöchelchen zu zahlen, … tja, … vielleicht hätte es von einem weiblichen Karpfen stammen müssen? Wir haken nach!

Ich packe meinen Koffer, …

20. Juni 2013 § 10 Kommentare

… und was ist da wohl drin?

Gute Frage, die sich vor allem Trainerinnen stellen, die bei hohen Temperaturen so wenig wie möglich mitschleppen möchten. Jedoch immer mit dabei:

  1. Deo
  2. Magnesium gegen Krämpfe aufgrund zu wenig Flüssigkeitszufuhr (nein, nicht wegen hochhackiger Schuhe!!!)
  3. Pflaster gegen Blasen durch Reibung, egal, an welchen Stellen
  4. Salbeibonbons, gut in klimatisierten Räumen, insbesondere bei unterkühlten Zugabteilen
  5. Zitronenbonbons, gut in nicht-klimatisierten Räumen, insbesondere bei ausgefallenen Klimaanlagen in … s. o.
  6. Doppelte Garnitur Leibwäsche (andere Begriffe verwende ich nicht, um eure Filtersoftware zu überlisten)
  7. Mineralwasser
  8. Mineralwasser
  9. Papierhandtücher (derzeit in DB-Toiletten erstaunlicherweise in gut saugender Qualität ausreichend vorhanden.)
  10. Hab ich schon Mineralwasser erwähnt?

Weitere  (wetterunabhängige) Dinglichkeiten (hach, was für eine typisch deutsche Wortschöpfung!), die sich außerdem in meinem Schlampermäppchen befinden:

  1. Alles, was man auch schon in der Schulzeit darin versenkt  hatte.  Außerdem:
  2. Klebestreifen (die vorgeschnittenen von Scotch, inklusive Spender)
  3. Pinn-Nadeln (die mit den großen Köpfchen – im fortgeschrittenen Alter lässt die Feinmotorik nach)
  4. Grüne Klebe-Pünktchen
  5. Schweizer Messer (mittlere Größe, die Highedition habe ich leider verloren, schnief!)
  6. Ohrstöpsel (gegen Hotel- und Mitmenschendauerquatschertelefoniergeräusche)
  7. Magnesium (schon wieder …)
  8. Gummiringe (verschiedene Größen)
  9. USB-Stick (komisch, braucht man immer noch ab und zu)
  10. Eingeschweisste Tüchlein (Sagrotan, Citrustüchlein etc.) gegen grüne, blaue, rote oder schwarze Fingerverfärbungen, einer eigenartigen Berufskrankheit, gegen die kein Kraut gewachsen zu sein scheint …

Und nun zum Geheimfach … « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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