Überlebens-ABC zum Semesterstart für Macher (1): Körperlichkeit

5. Oktober 2015 § Ein Kommentar

„Und das Semester kommt mit Macht …“ – schrieb Kollege Jürgen Plieninger. Zeit, ihn endlich hier mal wieder abzulösen! Nicht, dass ich nicht auch die Macht des Semesters verspüren würde – der Fernstudienkurs zum Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ harrt seiner Lerneinheiten. Da ist es angebracht, tief einzuatmen und sich mit Schmackes auf die kommenden Monate einzustimmen. Und das wäre auch schon der erste Tipp: Körperlichkeit – von A – C.

3x A – Atmen (bewusst, mehrmals, tief ein- und noch länger ausatmen – sagen wir mal, 5x mindestens), Achtsam umgehen mit den eigenen Kräften (auch mal Nein sagen, zumindest nicht sofort zusagen), Anspannungen durch kurze Gymnastikeinlagen lösen (Schultern kreisen, Gelenke ausschütteln, Kopf von Schulter zu Schulter legen, aufrecht hinsetzen für zwei Minuten, Lächeleinlagen, … na, Sie wissen schon)

3x B – Bewusst Pausen einlegen (alle Stunde 3-5 Minuten, alle 3 Stunden 15 Minunten, und spätestens ab 13 Uhr sollte ein genussvoll eingelegter Imbiss (keine Snacks!) eingenommen werden), Beten (ja, Sie lesen richtig. Beten ist Meditation, mentale Übung und Seelentrost – beten Sie dabei zu wem auch immer), Brav sein (also wenig bis kein Alkohol und niemals vor 18 Uhr, und danach auch nur mit bewusstem Genuss aus kleinem Glas. Außerdem kein zu häufiger und/oder aggressiver „Ihr-wisst-schon-was-ich-meine“, der ansonsten als ein akutes Stresssignal zu deuten wäre. Und gute Gedanken statt innerliches Nörgeln und schlecht über andere herziehen, zum Beispiel.)

3x CChancen nutzen (angebotene Hilfe annehmen; Zeitaufschübe erbitten oder sich selbst gewähren, Abkürzungen nehmen ohne schlechtes Gewissen, keine 100% ausfahren, wenn 80% ebenso zum Erfolg führen), Cocculus gegen Stress, Cedron gegen Taubheitsgefühle und Cimicifuga racemosa gegen Spannungskopfschmerzen oder nervöse Herzbeschwerden einzunehmen zu erwägen (das muss ich so hinschwurbeln, sonst kriege ich noch eine Abmahnung wegen unerlaubter medizinischer Ratschläge); Celebrieren von Alltagsinselbesuchen (vom einminütigen blicklosen Starren in den Himmel oder den Gebrauch eines Kopfmassagegeräts über das Lösen eines stupiden Kreuzworträtsels bis hin zum Bestücken einer Lieblingsvase mit Lieblingsblumen oder dem Lauschen von Vögeln, Bienen oder, falls alle grad in Winterruhe, dem Wind.)

Der zweite Tipp – „Geistesleben“ – erscheint morgen. Bis dahin – einfach schon mal die Tipps von heute ausprobieren und kommentieren!

Stagnation der Nutzerkompetenz

18. Oktober 2013 § 2 Kommentare

Lernen ist harte Arbeit, und die Nutzer wollen nicht lernen; sie erforschen die Nutzeroberfläche nicht und kennen die meisten Funktionen gar nicht.

So zu lesen im Newsletter von Jakob Nielsens Alertbox vom 28. 09.13.

Übertitelt wird hier mit den Worten: „Die Nutzerkompetenz stagniert auf niedrigem Niveau“. Viele Nutzer mobiler Anwendungen beispielsweise finden zwar Funktionen, nach denen sie explizit gefragt werden, würden aber von selber nie auf die Idee kommen, sie zu suchen. Man muss sie praktisch mit der Nase darauf stoßen. Sobald Funktionen nur minimal außerhalb des Sicht- bzw. Aufmerksamkeitsbereich liegen, werden sie nicht wahrgenommen oder genutzt.

So viel zum selbstbestimmten Lernen bzw. zur Selbstkompetenz bzw. Informationskompetenz.

Der Artikel geht außerdem der Frage nach, warum die Kompetenz stagniert und ob man zum Lernen ermutigen kann. Yes, wie can! Die Liste der Möglichkeiten ist lesenswert. Hier eine Zusammenfassung in Stichworten:

  • Weniger Funktionen
  • Sichtbare Funktionen
  • Sichtbare Hinweise
  • Spontanes Lernen
  • Machen Sie sich Lernmomente zunutze
  • Toleranz
  • Unverfängliche Vorschau
  • Einfache Usability

Check „Erholungsfähigkeit“

24. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für Check „Erholungsfähigkeit“

So kurz vor den bayerischen Ferien: wie sieht’s eigentlich mit Ihrer Erholungsfähigkeit aus? Wer viel arbeitet, lernt, gar noch ehrenamtlich tätig ist, sich um Familie und Freunde kümmert, dabei ständig mobil bleiben soll … der oder die sollte sich die Fähigkeit zur Erholung unbedingt erhalten.Was verbinden Menschen mit Erholung, was tun sie zur Erholung und was hindert sie daran?

Unter die Lupe genommen hat diese und andere Überlegungen das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, und zwar mit einer groß angelegten und repräsentativen Befragung. Das Ergebnis „Arbeit, Leben und Erholung“ (transfer 3) ist hier als PDF downloadbar. Zum Check zur Erholungsfähigkeit geht es hier.

[via idw-online]

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