Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

Über 50 Veranstaltungen rund ums digitale Unterrichten: „Wie lässt sich Lernstoff gut videobasiert vermitteln? Wie unterrichte ich mit einem Lernmanagementsystem? Wie können schon Kinder im Grundschulalter programmieren lernen? Und wie können Schülerinnen und Schülern seriöse Informationsquellen erkennen und andererseits Fake News enttarnen?“ (Pressemeldung)
Obgleich die Zielgruppe der Online-Tagung zum digitalen Unterrichten, die #PW2020 digital – 34. Pädagogische Woche, eher Lehrkräfte, aber auch Universitäten sind, so halte ich die Fragestellungen und das Programm auch für Bibliothekswesen, insbesondere Schulbibliotheken, die mit Lehrkräften kooperieren oder eigene Angebote an Schulkinder kreieren, für geeignet. 5. – 7. Oktober unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen und Hürden überwinden“.

Landesfachtag für Schulbibliotheken in Schleswig-Holstein 2019

24. September 2019 Kommentare deaktiviert für Landesfachtag für Schulbibliotheken in Schleswig-Holstein 2019

Am 09.11.2019 findet der nächste Landesfachtag für Schulbibliotheken in Schleswig-Holstein in der Büchereizentrale Schleswig-Holstein in Rendsburg ein. Veranstalter sind der IQSH und die BZSH. Anmeldung online bis zum 02.11.2019 unter http://www.formix.info/DEU1658.

Stellen Sie dort am Besten das Datum ein, dann finden Sie die Landesfachtagung (unter der Nr. DEU165). Die Veranstaltung findet von 9.45 bis 15.30 Uhr statt und ist kostenlos.

Ich fände den Workshop 1 von Dr. Eva Maus: „Boys & Books: aktuelle Buchtipps und Ideen zum Einsatz in Schule und Bibliothek“ interessant.

Globales Lernen ist angesagt

13. März 2018 Kommentare deaktiviert für Globales Lernen ist angesagt

… und das nicht nur bei der Jugend! Das Portal Globales Lernen hält Bildungs- und Unterrichtsmaterialien parat, behandelt Fokusthemen wie z. B. „Weniger ist mehr / Degrowth“, „Flucht & Asyl“, „Abfall & Müllexporte“ oder vermittelt Referenten (unter „Schulentwicklung“) und bietet Hintergrundliteratur (unter „Theorie und Praxis) etc. Denkbar also für (Schul-)Bibliotheken, die Lernräume zur Verfügung stellen und ihren jungen Nutzern eine Hilfestellung bei der Bewältigung der Hausaufgaben bieten möchten. Und natürlich zur eigenen Information, denn sicherlich fehlt auch uns Erwachsene der eine oder andere schnelle Zugang, bzw. möchten wir uns einfach einen schnellen Überblick verschaffen.

3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

22. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für 3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

Dem gestrigen Beitrag schicke ich gleich noch etwas hinterher. Und zwar inspiriert von Laura Flemings Blogbeitrag, der wiederum eine Extrahierung aus ihrem Buch: Worlds of Making: Best Practices for Establishing a Makerspace for Your School“ ist. Wie gesagt, der Beitrag ist keine Übersetzung, sondern lehnt sich lediglich an.

Makerspace-Basic 1: Lernende verstehen

Beginnen Sie mit den Lernenden.

  • Finden Sie heraus, was sie normalerweise tun (in der Schule, in der Freizeit)
  • … und was sie tun wollen.
  • Stellen Sie ihnen Fragen, entweder offene oder in Form eines Ankreuzbogens.
  • Sehen Sie sich die (Computer-)Spiele der Schüler/innen an und greifen Sie Teile davon heraus, die „magisch“ wirken. Würde es Spaß machen, sie nachzubasteln oder nachzuentwickeln?

Makerspace-Basic 2: Themen entwickeln

Themen lassen sich aus und über die Schullehrpläne hinaus entwickeln. Dabei hilft es, sich selbst up-to-date zu halten, also nach Zukunftsthemen Ausschau zu halten, beispielsweise durch Zukunftsszenarien. Ziehen sie den jährlichen Horizon-Report heran. Oder ganz einfach: recherchieren Sie im WWW mit dem Suchbegriff „Zukunft“ und landen beispielsweise in der „Welt“ („Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch“). Es sei dahingestellt, ob wir das alles auch wirklich haben wollen, was darin heraufbeschworen wird. Sagen wir mal so: in Ihrem Makerspace wird sicherlich nicht gleich ein genmanipuliertes, immerwährend nachwachsendes Schweinehühnerschnitzel entstehen.

Trendthemen der nächsten Jahre:

  • Robotik
  • Maschinenbau
  • 3D-Druck und Design
  • Verschlüsselungstechnik
  • Molekularküche
  • Elektrik / Elektronik
  • Energietechnik
  • Magnettechnik
  • Nanoatechnik
  • Biologie

Makerspace-Basic 3: Materialien bereit stellen

  • Für die Themengruppe(n), für die Sie sich entschieden haben, besorgen Sie nun gezielt die Materialien.
  • Sind Sie im Social Network unterwegs, könnten Sie einen Aufruf starten und nach Material fragen.
  • Binden Sie Hobbybastler mit ein, sie kennen oft recht pfiffige Alternativen.
  • Sehen Sie sich auf Trödelmärkten um.
  • Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.
  • Setzen Sie Leute darauf an, bestimmte Dinge für Sie zu finden, indem Sie deren Jagdinstinkt entfachen und an ihren Ehrgeiz appelieren.

Ihr Makerspace dürfte alsbald eine gut gestaltete, einzigartige Lernumgebung darstellen, der zum Basteln ermutigt, in dem gespielt werden kann und der eine offenes Forschen und Experimentieren für alle in einem Miteinander ermöglicht. Das hat besonders in Zeiten der Integration von Menschen ein enormes gesellschaftlich relevantes Potential.

 

Tipps für Makerspace in Bibliotheken

21. Juli 2015 § Ein Kommentar

Maker Spaces bieten den Lernenden bzw. Studierenden sichere Orte, um zusammen zu arbeiten und Probleme zu lösen“, so resümiert Jennifer Hanson im Blog School Library Journal, die Ideen und Tipps zu Makerspace auf der ISTE-Konferenz 2015 in Philadelphia sammelte, um selbst an ihrer Bibliothek einen solchen Ort einzurichten. Sie führt in ihrem Blogbeitrag „ISTE 2015: Takeaway Tips for a Library Maker Space“ neben dem wichtigen Aspekt der „Problemlösung“ weitere Erkenntnisse auf:

  • Ein großes Budget ist nicht notwendig
  • Maker Spaces sollte es in Klassenräumen und in den Schulbibliotheken geben
  • Sie könnten mittels Kästen und Taschen mobil konstruiert werden
  • Maker Space sollten jeden Tag von einer Gruppe von Schülern genutzt, also in den Unterricht integriert werden
  • Bitten Sie um Spenden, auch um Sachspenden wie Spiele und LEGO-Steine

Ja, klar. Funktioniert in den USA sicher noch besser als in Deutschland. Ich fände es hingegen angebrachter, wenn Materialen zur schulischen Bildung oder für Bibliotheken nicht erbettelt werden müssten. Abgesehen davon, das altes LEGO-Material bei uns wohl nur noch über E-bay teuer ersteigert wird … oder haben etwa Sie noch im Keller derartiges herumliegen?! Na, dann wissen Sie jetzt, wohin damit. Statt die Hundertste Rosamunde Pilcher, die keine Bibliothek mehr annehmen möchte, wäre das mal eine echt edle Spende!

Schulbibliothekstage Berlin und Hessen

21. Februar 2014 Kommentare deaktiviert für Schulbibliothekstage Berlin und Hessen

Der 5. Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag findet am 24.05.2014 in Berlin-Grünau statt. Und weit seiner Zeit voraus ist die Vorankündigung zum 22. Hessischen Bibliothekstag im Frühjahr 2015. Für beide detaillierte Infos auf Basedow1764’s Weblog.

Südtirols innovative Schulbibliotheken

18. März 2013 Kommentare deaktiviert für Südtirols innovative Schulbibliotheken

Innovative Schulbibliotheken – was hat das Heft 3 der Reihe „Wege zu pädagogisch gestalteten Lehr- und Lernräumen“ 2013 mit (Fort-)Bildung zu tun?

Nun, Günter K. Schlamp führt zu Recht „[…] das Sprichwort vom Raum als drittem Erzieher (neben den Lehrern und den Mitschülern)“ an. „Wie soll man solche Orte in der Schule nennen?“ ist seine Frage. Nicht in Frage kommen für ihn Zungenbrecher  oder Abkürzungen, die „klingen wie Güterverkehrszentrum (GVZ)“.

Josef March begeistert sich u. a. über den Lesesaal der Schulbibliothek der Wirtschaftsfachoberschule Bruneck, der er „eine Atmosphare der feierlichen Ruhe und Entspannung, die die Konzentration fördert“ konstatiert.

Von Denkerraum, Marktplatz, buntem Treiben, Flüstergrüppchen, Bookcrossing, kleinen Geschäften einer italienischen Piazza, Facebook,  Biblio-Blog, File-Sharing, E-Book-Reader und Tablet-PCs, Datenbanken und Online-Ressourcen, didaktisches Netz, learning commons / Wissenskern, Satellitenplätze, Logenplätze, Schatzkisten, digitale Theke, schnellem Konsum gegen Lese- und Informationshunger (Fast-Food-Service), Lesehaus, Lesekojen, verewigte Autoren, Leseterasse, Multitouchscreen, Kinoprogramm, Kunstausstellung … und ihrem intuitiven Verneigen vor der Expertin für Bibliotheksdidaktik schreiben mit spürbar weit aufgerissenen Augen und Mündern Markus Fritz und Josef Watschinger. Wo diese Bibliothek steht? Sie gibt es wohl erst morgen.

Verena Pernthaler stellt die Schulbaurichtlinien vor. Die Partner bei der Planung einer Schulbibliothek „arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: […] den Lernprozess […] unterstützen“. Grundlage hierfür ist das „Raumprogramm“, welches Aussagen zur Konzeption (früher: Leitbild), beispielsweise zur Zielvorstellung, dem Medienangebot, dem Personal, der Organisation des Bibliotheksbetriebs, der technischen Ausstattung etc. und zu den (Teil-)Bereichen der Schulbibliothek beinhaltet.

Stichwortartig stellt (sich) Markus Fritz die Kompetenzvermittlung in der Schulbibliothek vor, sowie in einem weiteren Kapitel ein bewährtes Modell, die „kombinierte Bibliothek“, vor allem für kleinere Ortschaften.

„Die Bibliothek als Teil der Lernlandschaft“ übertiteln Maria Hofmann und Josef Watschinger die Vorstellung der Schulbibliothek in der Grundschule Weisberg, die keinen eigenen Raum besitzt. Dennoch finden sich Lernwerkstätten, Lesekojen, Lesezelt, Schreibstube … wieder. „[…] diese diffuse Präsenz in eine konkrete Situation zu verwandeln“ ist das Geheimnis einer am augenblicklichen Bedarf orientieren Schulbibliothek.

Wie eine Bibliothek freie Flächen erobert (Margareth Ebner), was für einen vielseitigen Seminarraum spricht (Sonja Gschnitzer), wo man die Seele baumeln lassen kann (Hilde Kofler), wie kleine Impulse eine große Wirkung bringen (Evi Schweigkofler), … schlussendlich, wie Orte aussehen, wo man sich gerne aufhält, und eben keine „bloßen Büchereiausleihorte“ sind (Vorwort Dr. Ingrid Keim und Dr. Volker Klotz), dieses und mehr lesen und vor allem sehen sie in der ansprechend und bunten Broschüre, einem faszinierenden „Daumenkino“ innovativer Schulbibliotheken.

Auf der Homepage des Amtes für Bibliotheken und Lesen kann die Broschüre kostenlos angefordert werden

Mit Schwarmverhalten ins Wochenende

1. März 2013 Kommentare deaktiviert für Mit Schwarmverhalten ins Wochenende

Zum Wochenende geht’s in Sachen „Schwarmverhalten“ heiß her. Crowdfunding lautet das Zauberwort und meint das Stemmen interessanter Projekte via Schwarmfinanzierung. Für Bibliotheken unbedingt interessant, nachzulesen diese Tage im neuen BFB, Bibliotheksforum Bayern. Oder zu hören auf dem 21. Hessischen Schulbibliothekstag in Lollar, diesen Samstag, 02.03.2013. Oder schaut doch mal hier rein – frisch am Start mein eigenes Projekt „Die Bamberger Schulbiene“. Viel Spaß! Und dass das terminlich alles zusammenkommt, ist nicht wirklich Zufall, sondern geplant. Nennt sich Fortbildungsmarketing.

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