GMW-Tagungsband, ebenfalls OA

31. August 2020 Kommentare deaktiviert für GMW-Tagungsband, ebenfalls OA

Am Mittwoch meldeten wir in Zusammenhang mit der GMW das Erscheinen des Bandes „Vom E-Learning zur Digitalisierung – Mythen, Realitäten, Perspektiven„. – Auf der Tagung ist noch der Tagungsband erschienen, ebenfalls sowohl als Papierausgabe wie als Open Access-Ausgabe (und ebenfalls im Waxmann-Verlag) mit dem Titel „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen„.

10 Digital Curation Tools

6. Januar 2020 § Ein Kommentar

Irgendwie ist es schon nett, dass die ein und dieselbe Funktion im Laufe des Internet ganz unterschiedliche Benennungen bekommt. Das, was hier unter „digital curation“ läuft, ist eigentlich das ganz banale Sammeln von Bookmarks – und das Veröffentlichen dieser Sammlung, so wie es damals bei Delicious als sozialem Bookmarkingdienst schon war. Dies hier, worauf ich mich beziehe, ist eine Liste von Educational Technology and Mobile Learning und sie hat den Vorteil, dass die Beispiele recht breit gestreut sind. Einige Bemerkungen dazu:

  • Diigo ist der Nachfolger von Delicious und anderen Bookmarkingdiensten, es ist nicht mehr ganz offen, da man die genaue URL des Nutzers wissen muss, um auf die Sammlung schauen zu können. – Wichtig ist, dass es noch eine deutsche Alternative mit Edutags gibt, eine Social Bookmarking-Lösung für den Bildungsbereich.
  • Evernote Web Clipper: Es ist vielleicht nicht so sehr bekannt, dass man Evernote-Seiten auch öffentlich zugänglich machen kann. Evernote ist ein Notizbuchservice
  • Trello ist ein sehr anpassungsfähiges Tool für Kollaboration, Arbeitsorganisation und eben auch Publikation.
  • Pinterest finde ich etwas aufdringlich, Nutzer werden immer wieder aufgefordert, sich einen Account anzulegen und einzuloggen, um die Inhalte überhaupt zur Kenntnis nehmen zu können
  • Scoop,it habe ich immer recht angenehm gefunden, wenn ich auf spezifische Listen verwiesen wurde. Aber wo ist der Suchschlitz, wo ich auf der Plattform nach Themen und Inhalten suchen kann?

Ein Tool, das ich hier vermisse, ist Wakelet, das auch recht anpassungsfähig ist und Kooperation, Arbeitsorganisation und Publikation ermöglicht. Der BIBchatDE verwendet das Tool jeweils zur Dokumentation. – Das gibt mir zum Schluss noch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass dieser heute abend ab 20 h wieder stattfindet!

Publikation „Lernwelt Öffentliche Bibliothek“

7. März 2018 Kommentare deaktiviert für Publikation „Lernwelt Öffentliche Bibliothek“

Lernwelt Öffentliche Bibbliothek, hrsg. von Konrad Umlauf und Richard Stang.

Grundlage der Publikation ist die Entwicklung, dass Öffentliche Bibliotheken eine immer größere Relevanz als Lernort erhalten. Sowohl inhaltliche Angebote als auch räumliche Strukturen bieten Lernenden vielfältige Nutzungsoptionen, die für Außenstehende allerdings oft nur schwer überschaubar sind. Dieser Band versucht die beiden Perspektiven Innensicht und Außensicht zu moderieren. Dabei geht es darum, aktuelle Entwicklungen bezogen auf Konzeptionen der inhaltlichen Ausrichtung von Öffentlichen Bibliotheken als Lernwelt aufzuzeigen, Entwicklungen von Raumstrukturen in den Blick zu nehmen sowie Anforderungen an das Personal zu identifizieren.

Autoren/innen sind: Susanne Brandt, Astrid Diwischek, Rudolf Fries, Benno Hohmann, Kerstin Keller-Loibl, Gudrun Marci-Boehncke, Judith Petzold, Kathrin Reckling-Freitag, Frauke Schade, Bernd Schmid-Ruhe, Eva-Maria Singer, Richard Stang, Wilfried Sühl-Strohmenger, Konrad Umlauf, Hannelore Vogt

Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

OER Atlas 2016 in Deutschland, Österreich, Schweiz

8. August 2016 Kommentare deaktiviert für OER Atlas 2016 in Deutschland, Österreich, Schweiz

Ergänzend zum OER-Festivals ERde16 (28.02.-010316 in Berlin, wir meldeten) erschien im März der OER Atlas 2016 : Open Educational Resources: Akteure und Aktivitäten in Deuschland, Österreich und der Schweiz. Ich zitiere aus S. 16:

Bezüglich der Einträge pro BRD-Bundesland liegen, auf den ersten Blick vielleicht überraschend, Baden-Württemberg mit 27 und Bayern mit 26 Einträgen vorne. Für Baden-Württemberg liegt das u.a. darin bergründet, dass die „Zentrale für Unterrichtsmaterialien“ (ZUM), eine der ältesten deutschen OER-Initiativen, dort beheimatet ist. In Bayern liegt zum einen die Metropole München mit Initiativen wie Serlo und der Siemens Stiftung. Zum anderen ist hier auch der mit mehreren Einträgen vertretene BIMS e.V. verortet.

Wo bin ich?

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