18.08. – Tag des Versandhauskatalogs

18. August 2022 Kommentare deaktiviert für 18.08. – Tag des Versandhauskatalogs

Was es nicht alles gibt! Der amerikanische „National Mail Order Catalog Day“ weckt in mir eine Erinnerung. Und ja, dabei geht es ums Lernen. Ich sehe meine vorpupertierenden Klassenkameradinnen vor mir, wie sie die Köpfe über einen Versandhauskatalog zusammensteckten und mit roten Gesichtern kichernd die Unterwäschemodelle der Frauen, mehr aber noch der Männer betrachteten. Dr. Sommer hätte seine helle Freude gehabt, nähere Umstände der diversen Ausbuchtungen zu erörtern.

Ach ja, was lässt sich nicht alles aus Katalogen lernen. Was man auf einmal dringend braucht, von dem man vorher nie wusste, dass es das überhaupt gab. Beispiel: Einen Zitronensaftgießer, bei der die Frucht zum Direktsaftspender wird. Also eine Art Zitronenpresse zum Eindrehen. Oder Flammlachsbretter. Oder kabellose LED Glassteine mit Dämmerungsautomatik. Oder … wir lernen Impulskontrolle!

Ja, kann man heute alles online „blättern“. Irgendwie schade. Ich vermisse durchaus dieses beiläufige Rascheln auf der Suche nach … ja, was eigentlich?! Na, einfach Zerstreuung beim Nachmittagskaffee. Das „Schau mal, wie find’ste das?!“ zum Partner, der kurz anerkennend nickt oder in vorsichtigen Worten seine Missbilligung zum Ausdruck bringt. Okay, geht auch übers Handy, aber … na gut. Jahrzehntelange Gewohnheiten haben ihre Spur in mein Gehirn gebrannt.

Ich gebe zu, den letzten IKEA-Katalog sogar noch aufgehoben zu haben. Von Quelle gibt es ebenfalls ein frühes Exemplar. Schließlich hatte die Fürther Traditionsfirma meine Mama in Lohn und Brot genommen. Ach, und Manufaktum. Ja, es gibt sie noch, die guten Dinge … äh … Kataloge! Ein bisschen Nostalgie darf sein. Tatsächlich bestellte ich mir im trostlosen Februar impulsgetrieben einen Gartenkatalog, um der Wintertristesse eine kleine Pause zu gönnen.

Und ihr so? Was schlummert in eurem Stapel an Umweltshaming?!

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Bildungsbericht 2022

20. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für Bildungsbericht 2022

Trends und Perspektiven der Weiterbildung (Erwachsenenbildung) im nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2022“. Schwerpunktthema ist das Bildungspersonal.
Festgestellt wurde, dass das Weiterbildungsangebot digitaler wird – was keine Überraschung sein sollte. Aber auch, dass ein gestiegenes bildungspolitisches Interesse an der beruflichen Weiterbildung besteht. Außerdem sei die Beteiligung an Weiterbildung hoch trotz Einbrüche während der Corona-Pandemie. Bitter: Die Teilnahmechancen sind für Erwachsene weiterhin ungleich verteilt.
Und einige Erkenntnisse mehr …

Veranstaltungskonzept für Open-Access-Events

22. Juni 2022 Kommentare deaktiviert für Veranstaltungskonzept für Open-Access-Events

Veranstaltungskonzept. Eine Vorlage zur Organisation von Open-Access-Veranstaltungen. Via Zenodo erhältlich.

Im Arbeitsbereich von Open Access spielen Informations-, Fortbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen eine zentrale Rolle. Daher wurde im Rahmen des BMBF-Projekts open-access.network ein *Konzept zur Planung und Durchführung von Open-Access-Veranstaltungen erstellt*. Es bündelt Erfahrungen aus zahlreichen Events, die im Rahmen des Pojekts umgesetzt wurden, wie Workshops, Barcamps, Train the Trainer Workshops, Staff Weeks und Online Talks. Die behandelten Themen umfassen sowohl inhaltliche Aspekte zu Open Access als auch didaktische Methoden zur Vermittlung der Inhalte und Hilfestellungen zur Organisation verschiedener Formate.

GMW-Tagungsband, ebenfalls OA

31. August 2020 Kommentare deaktiviert für GMW-Tagungsband, ebenfalls OA

Am Mittwoch meldeten wir in Zusammenhang mit der GMW das Erscheinen des Bandes „Vom E-Learning zur Digitalisierung – Mythen, Realitäten, Perspektiven„. – Auf der Tagung ist noch der Tagungsband erschienen, ebenfalls sowohl als Papierausgabe wie als Open Access-Ausgabe (und ebenfalls im Waxmann-Verlag) mit dem Titel „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen„.

10 Digital Curation Tools

6. Januar 2020 § Ein Kommentar

Irgendwie ist es schon nett, dass die ein und dieselbe Funktion im Laufe des Internet ganz unterschiedliche Benennungen bekommt. Das, was hier unter „digital curation“ läuft, ist eigentlich das ganz banale Sammeln von Bookmarks – und das Veröffentlichen dieser Sammlung, so wie es damals bei Delicious als sozialem Bookmarkingdienst schon war. Dies hier, worauf ich mich beziehe, ist eine Liste von Educational Technology and Mobile Learning und sie hat den Vorteil, dass die Beispiele recht breit gestreut sind. Einige Bemerkungen dazu:

  • Diigo ist der Nachfolger von Delicious und anderen Bookmarkingdiensten, es ist nicht mehr ganz offen, da man die genaue URL des Nutzers wissen muss, um auf die Sammlung schauen zu können. – Wichtig ist, dass es noch eine deutsche Alternative mit Edutags gibt, eine Social Bookmarking-Lösung für den Bildungsbereich.
  • Evernote Web Clipper: Es ist vielleicht nicht so sehr bekannt, dass man Evernote-Seiten auch öffentlich zugänglich machen kann. Evernote ist ein Notizbuchservice
  • Trello ist ein sehr anpassungsfähiges Tool für Kollaboration, Arbeitsorganisation und eben auch Publikation.
  • Pinterest finde ich etwas aufdringlich, Nutzer werden immer wieder aufgefordert, sich einen Account anzulegen und einzuloggen, um die Inhalte überhaupt zur Kenntnis nehmen zu können
  • Scoop,it habe ich immer recht angenehm gefunden, wenn ich auf spezifische Listen verwiesen wurde. Aber wo ist der Suchschlitz, wo ich auf der Plattform nach Themen und Inhalten suchen kann?

Ein Tool, das ich hier vermisse, ist Wakelet, das auch recht anpassungsfähig ist und Kooperation, Arbeitsorganisation und Publikation ermöglicht. Der BIBchatDE verwendet das Tool jeweils zur Dokumentation. – Das gibt mir zum Schluss noch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass dieser heute abend ab 20 h wieder stattfindet!

Publikation „Lernwelt Öffentliche Bibliothek“

7. März 2018 Kommentare deaktiviert für Publikation „Lernwelt Öffentliche Bibliothek“

Lernwelt Öffentliche Bibbliothek, hrsg. von Konrad Umlauf und Richard Stang.

Grundlage der Publikation ist die Entwicklung, dass Öffentliche Bibliotheken eine immer größere Relevanz als Lernort erhalten. Sowohl inhaltliche Angebote als auch räumliche Strukturen bieten Lernenden vielfältige Nutzungsoptionen, die für Außenstehende allerdings oft nur schwer überschaubar sind. Dieser Band versucht die beiden Perspektiven Innensicht und Außensicht zu moderieren. Dabei geht es darum, aktuelle Entwicklungen bezogen auf Konzeptionen der inhaltlichen Ausrichtung von Öffentlichen Bibliotheken als Lernwelt aufzuzeigen, Entwicklungen von Raumstrukturen in den Blick zu nehmen sowie Anforderungen an das Personal zu identifizieren.

Autoren/innen sind: Susanne Brandt, Astrid Diwischek, Rudolf Fries, Benno Hohmann, Kerstin Keller-Loibl, Gudrun Marci-Boehncke, Judith Petzold, Kathrin Reckling-Freitag, Frauke Schade, Bernd Schmid-Ruhe, Eva-Maria Singer, Richard Stang, Wilfried Sühl-Strohmenger, Konrad Umlauf, Hannelore Vogt

Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

11. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Altern – wen interessiert das? Publikationstipp

Uns natürlich! Bibliotheken sollten sich immer wieder aufs Neue mit verschiedenen Altersstrukturen auseinandersetzen. Nur so lassen sich neue Kunden generieren und sowieso alte Kunden (also jetzt doppeldeutig gemeint) binden. „Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen“, stellt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Uni Heidelberg, fest. Seine Publikation „Die neue Psychologie des Alterns. Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“ (Kösel-Verlag 2017) könnte also auch für Bibliotheksmitarbeitende eine gute Quelle sein, den eigenen Umgang mit ihren „alten“ Kunden zu überprüfen, aber auch allfällige Bestandsarbeiten entsprechend den Erkenntnissen anpassen. Diese sind beispielsweise, dass sich die heute Älteren wesentlich jünger fühlen und auch zufriedener sind, als es in der Generation beispielsweise meiner eigenen Großeltern noch war.

Der Titel der Pressemeldung „Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ ist folglich eine Aufforderung an uns, die wir doch immer wieder nahe am Menschen sind, uns stärker mit dieser Facette der Kundenorientierung zu befassen. Letztendlich auch mit uns selbst, denn der überwiegende Anteil der an Bibliotheken Beschäftigten dürfte bald selbst das eigene Altern „an die Hand“ nehmen.

OER Atlas 2016 in Deutschland, Österreich, Schweiz

8. August 2016 Kommentare deaktiviert für OER Atlas 2016 in Deutschland, Österreich, Schweiz

Ergänzend zum OER-Festivals ERde16 (28.02.-010316 in Berlin, wir meldeten) erschien im März der OER Atlas 2016 : Open Educational Resources: Akteure und Aktivitäten in Deuschland, Österreich und der Schweiz. Ich zitiere aus S. 16:

Bezüglich der Einträge pro BRD-Bundesland liegen, auf den ersten Blick vielleicht überraschend, Baden-Württemberg mit 27 und Bayern mit 26 Einträgen vorne. Für Baden-Württemberg liegt das u.a. darin bergründet, dass die „Zentrale für Unterrichtsmaterialien“ (ZUM), eine der ältesten deutschen OER-Initiativen, dort beheimatet ist. In Bayern liegt zum einen die Metropole München mit Initiativen wie Serlo und der Siemens Stiftung. Zum anderen ist hier auch der mit mehreren Einträgen vertretene BIMS e.V. verortet.

Wo bin ich?

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