Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

1. August 2016 Kommentare deaktiviert für Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Diese Meldung lässt doch das Bibliotheks- und Bildungsherz gleich höher schlagen! Ein Dienst, der die in Deutschland „nicht verfügbare internationale Fachliteratur direkt an den Arbeitsplatz“ schickt (also Fernleihe auf „hohem Niveau“ betreibt) UND auf Wunsch sogar historische Quellen und Schulbücher digitalisiert!

Möglich macht dies der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der wiederum ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist und im Rahmen des Fachportals Pädagogik angeboten wird. Und weil sich hier unter unseren Lesenden sicherlich Kenner der Materie befinden, die jetzt wissen wollen, wer hieran beteiligt ist (was ja meist von der Qualität der Arbeit zeugt), dem seien sie gerne genannt:

Verantwortlich ist ein Konsortium, dem das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – mit seiner Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) –, die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) angehören. Die beiden Universitätsbibliotheken realisieren die Direktausleihe.

 

Weiterbildung floriert. Arbeitsbedingungen bleiben prekär.

24. November 2015 Kommentare deaktiviert für Weiterbildung floriert. Arbeitsbedingungen bleiben prekär.

Derzeit haben Lehrbeauftragte an Hochschulen einen Lauf, ihre Arbeitsbedingungen werden  öffentlich gemacht, öffentlich diskutiert und Petitionen kreisen in den Reihen der Studierenden. Bessere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und bessere Absicherung, so könnte man das zusammenfassen. Das Klientel hat auch ein Interesse an einer Verbesserung, denn nicht nur profitiert es selbst davon durch bessere Lehr-/Lernbedingungen, es sieht eventuell auch ein Risiko, selbst später einmal in diesem Prekariat ganz eigener Güte zu landen.
Nicht so in der Weiterbildung! Hier wissen oft die Teilnehmer/innen weder, unter welchen Bedingungen die Dozentinnen/Dozenten arbeiten, noch ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst einmal als Dozentin/Dozent arbeiten werden. Ulrich Herb hat letzt auf Scinoptica aus dem Nähkästchen geplaudert und bot Beispiele aus dem Hochschulbereich. In erwachsenenbildung.at kam letzt der Artikel „Arbeiten in der Erwachsenenbildung hat auch Schattenseiten“, der die Arbeitsbedingungen etwas systematischer aufbereitete. – Man könnte jetzt noch viel dazu sagen, verraten wir doch einmal soviel: Solange es nicht um Rechtsthemen, Consulting oder Coaching geht, solange ist der Verdacht berechtigt, dass es sich eher um eine prekäre Beschäftigung handelt…

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