Belasten Hyperlinks das Arbeitsgedächtnis?

21. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für Belasten Hyperlinks das Arbeitsgedächtnis?

Einen Text lesen ist für viele Belastung genug. Worte müssen decheffriert, neues mit altem Wissen abgeglichen und verknüpft und der Text in seiner Bedeutung erfasst werden. Beim medialen Lesen sind zusätzlich Entscheidungen vonnöten: Link anklicken oder es bleiben lassen.

Diese Entscheidung findet im Arbeits(kurzzeit)gedächtnis statt. Wie stark es dabei belastet wird, wurde mit Hilfe Blickbewegungsdaten und EEG in in mehreren Studien untersucht. Tatsächlich sind wir beim Anblick von Links kognitiv höher belastet, was man an erweiterten Pupillen und Hirnstromveränderungen erkennen konnte. So what?!

Ergebnisse dieser Studien könnten dazu beitragen, Hypertexte und multimediale Lernmaterialien möglichst nutzerfreundlich und effektiv zu gestalten, indem unnötige Belastungen des Arbeitsgedächtnisses vermieden werden.

Das würde bedeuten, weniger Belastung durch weniger Links. Hm. Ehrlich gesagt: ich liebe Links, die mir unkompliziert dabei helfen, relevante Schlüsselbegriffe oder -aussagen weiterzuverfolgen – je mehr, desto besser. Denn mich entlastet es eher, wenn ich ein „Menü“ an Auswahlmöglichkeiten in petto habe. Vielleicht, weil ich mich ohnehin nicht sonderlich stark ablenken lasse, sobald ich ein (Lern-)Ziel verfolge. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass jüngere Menschen diese Konzentration noch nicht im hohen Maße besitzen. Oder möglicherweise über weniger Erfahrung verfügen, ob ein Link jetzt eher zu sehr aufs Nebengleis führen wird oder nicht. Dass sie mehr Stress empfinden, weil sie befürchten, etwas zu übersehen oder zu verpassen.

Vielleicht bin ich aber auch nicht mehr neugierig genug? Na ja … also, an dieser Eigenschaft mangelt es mir sicher weniger. Sonst hätte ich schließlich nicht diesen Link hier angeklickt 😉

„Vom Raum zum Lernraum“ Workshopergebnisse online

4. November 2015 § Ein Kommentar

Die Universitätsbibliothek Rostock stellt Videoaufzeichnungen und einen Teil der Vorträge aus dem Workshop „Vom Raum zum Lernraum“ (vom 25.9.15) online zur Verfügung. Aus dem Wiki ist zu erfahren, dass „Vom Raum zum Lernraum“ der „Beginn einer Rostocker Workshopreihe [ist], in der regelmäßig auch Ergebnisse aus der Lernraumforschung und Pädagogischen Architektur vorgestellt werden.“

openHPI-Forum 2015 zum MOOC-Austausch

2. November 2015 Kommentare deaktiviert für openHPI-Forum 2015 zum MOOC-Austausch

Wer wissen möchte, welche Vorteile ein eigenes Onlinekurs-Angebot im „MOOC House“ des Hasso-Plattner-Insituts bietet oder wer sich fragt, welche Ressourcen für MOOCs im Universitätsbereich erforderlich sind und welche Wirkungen erzielt werden können – noch kann man sich für den 5.11.15 anmelden, zum kostenlosen openHPI-Forum in Potsdam. Dort findet auch die Preisverleihung im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ statt. Das „openHPI“ des Hasso-Plattner-Instituts landete auf dem zweien Platz in der Kategorie „Bildung“ und erhielt außerdem den German Design Award Special 2016 in der Kategorie „Excellent Communications Design – Digital Media and Online.

Wir gratulieren!

Buch zur Begleitung von Abschlussarbeiten

12. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für Buch zur Begleitung von Abschlussarbeiten

„Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten“ heißt der längst fällige Buchtitel eines hochschuldidaktischen Konzepts von Stefan Jörissen und Eva Buff Keller. Zum Inhalt ist mit dem Titel alles wichtige gesagt. Im Fokus steht außerdem, „mit welchen Strukturen und Massnahmen Studiengänge und Hochschulen die notwendigen Grundlagen für eine gute Betreuung schriftlicher Arbeiten schaffen können.“

[via idw-online]

wb-web-Portal startet Umfrage für Erwachsenenbildner

18. Juni 2015 Kommentare deaktiviert für wb-web-Portal startet Umfrage für Erwachsenenbildner

Was wünschen sich Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung als Unterstützung für ihre tägliche pädagogische und organisatorische Arbeit? Welche Materialien werden gesucht? Ziel des Portals wb-web ist es, einen optimalen Zuschnitt auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte der Erwachsenen- und Weiterbildung zu erreichen. Die Umfrage ist bis zum 29.06.2015 erreichbar und hilft den Kooperationspartnern – Deutsches Institut für Erwachsenenbildung und Bertelsmann Stiftung – dabei, die Erwartungen der Zielgruppe im Hinblick auf Themen, Inhalte und die geplante Community kennenzulernen.

[via idw-online]

„Das Auge lernt mit“ – Bilder im Unterricht einsetzen

11. März 2015 Kommentare deaktiviert für „Das Auge lernt mit“ – Bilder im Unterricht einsetzen

The puzzle of motivation: big picture of education technology

15. Dezember 2014 Kommentare deaktiviert für The puzzle of motivation: big picture of education technology

Warum nicht dort anfangen, wo wir am Freitag aufgehört haben? Bei einem Wimmelbild:

Studie „Lernen Ältere“ von A-Z

9. Dezember 2014 Kommentare deaktiviert für Studie „Lernen Ältere“ von A-Z

Zur Zeit nehme ich mir die Studie „Lernen Ältere“ vor, die fundiert und gehaltvoll genug ist, um sie ein wenig intensiver zu beleuchten. Von A – Z gehe ich dabei in meinem „Heimat-Weblog“ auf die (mir) wichtigsten Begriffe der Andragogik ein und stelle über die Studie einen Zusammenhang zu eigenen Erfahrungen und Beobachtungen her. Bisher erschienen:

Beobachtungen zum Lernverhalten: A wie Alleine Lernen

B wie “Beliebte Lernsettings” – und ein kleiner Schock

C wie Coaching … oder wie das Mensch da vorne heißt

D wie Diskussion und Dozentenzentriertes Lernen

Man könnte die Studie natürlich auch ohne diese Ausflüge in die Realitäten einer selbständigen Trainerin/Lernbegleiterin/Erwachsenenbildnerin unternehmen. Hier geht’s zur Studie “Lernen Ältere” mit der Zielgruppe 50 plus von Gabriele Korge und Christian Piele

Wie lernen Frauen ab 50 am liebsten?

24. November 2014 Kommentare deaktiviert für Wie lernen Frauen ab 50 am liebsten?

Austauschorientiert. Wer hätte das gedacht … 😉
Männer mögens hingegen lieber selbstorganisiert. Für beide Geschlechter empfiehlt sich, die „Selbstwirksamkeit“ zu beachten. Also die Klassiker wie: immer wissen, was wozu und wie zu lernen ist sowie den Gesamtzusammenhang und Lernfortschritte erkennen zu können.

»Gezielte kleine Änderungen in den Lernangeboten können große Wirkung erzielen« resümiert Gabriele Korge, Projektleiterin der Studie am Fraunhofer IAO.

Die vollständige Studie steht ab sofort kostenlos unter http://www.bbbank-stiftung.de zum Download zur Verfügung.

[via idw-online]

15 Jahre Bologna – wo steht die Hochschullehre heute? CORE-Conference

21. November 2014 Kommentare deaktiviert für 15 Jahre Bologna – wo steht die Hochschullehre heute? CORE-Conference

Veränderungen und nächste Schritte in der Hochschullehre seit der europaweiten Reform, die in Bologna vor nunmehr 15 Jahren besiegelt wurde (wie die Zeit rast, was?!) – diskutiert werden sie an der 1. Conference on Innovation in Higher Education (CORE-Conference)*. Sie findet am 4.-5.12.2014 in Heidelberg statt. Doch auch staatliche wie private Einrichtungen der internationalen Bildungsbranche interessiert die Entwicklung. Wir sind jedenfalls gespannt auf die nachfolgenden Veröffentlichungen, so es sie geben sollte. Mal ein Auge darauf haben!

*Die SRH Hochschule Heidelberg lehrt nach dem CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education). Es ist ein Studienmodell, welches „eigenverantwortliches Lernen in den Mittelpunkt stellt“. 5-Wochen-Blöcke statt Vorlesungen, aktivierende Lehr-/Lernmethoden, kompetenzorientierte Prüfungsformen statt Bulimielernen, Bildungspartnerschaften, Employability und Kompetenzförderung nach dem bekannten Schlüssel Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz = Handlungskompetenz.

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