Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

21. November 2019 Kommentare deaktiviert für Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

Ob und wie Feedbacks zwischen Online-Lernenden funktioniert ist, unterliegt der (nicht immer) gegebenen Beobachtung von Kursleiter/innen, die mühsam sein kann, der Überblick geht schnell verloren. Und nicht jede Institution verfügt über ein Learning Management System (LMS), obgleich ja die Lernplattform Moodle allen offen steht. Aber vielleicht mag man auch nur mal etwas Neues ausprobieren? Peergrade setzt seinen Fokus nämlich auf eine innovative Feedback-Struktur.

Auf die Plattform hochgeladenen Dokumente oder Scans aus Lernergebnissen können dort bewertet werden. Dieses geschieht mittels einem vorab anzulegenden Kriterienrasters. Zudem steht eine anonyme Bewertungsmöglichkeit zum erhaltenen Feedback („War das Feedback nützlich?) zur Verfügung.

An einem schulischen Beispiel wird das erklärt. Ein Auszug:

Nachdem man eine Klasse angelegt hat, können sich die Lernenden auf eigenen Rechnern oder anderen geeigneten Endgeräten unter Verwendung des angezeigten Codes über die Website www.peergrade.io/join anmelden. Alternativ ist es auch möglich, Teilnehmer per E-Mail einzuladen.

Aus den gesammelten Aktivitäten wird für jeden Lernenden ein Score zur Qualität seiner Einreichung und der seines abgegebenen Feedbacks gebildet. Der Score für die Einreichung bestimmt sich aus dem erhaltenen Feedback. Der Score für das Feedback hängt zum einen von der erhaltenen Rückmeldung auf das Feedback ab und zum anderen davon, wie nah das Feedback in seiner Bewertung an dem, der anderen Feedbackgebenden lag.

Die Basisversion ist nach Registrierung kostenlos.

Die Konkurrenz digitaler Kurskonzepte

10. Mai 2013 § 2 Kommentare

Im Wettbewerb „MOOC Production Fellowship“ steht der Online-Kurs „Praxis des Wissensmanagements“ einer ganzen Reihe inspirierter und inspirierender Online-Kurse gegenüber. In seinem Kurs geht es u. a. „um Fragen, wie man in und außerhalb von Organisationen effektiv mit Wissen umgehen und wie zum Beispiel Wissen bewahrt werden kann, wenn Personen eine Organisation verlassen.“, so Joachim Griesbaum, Juniorprofessor für Informationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Netzwerke und Kollaborative Medien an der Uni Hildesheim.

„Medienbildung und Mediendidaktik – Grundlagen und Praxis“ von Kerstin Mayrberger ist ein weiteres Online-Seminar, welches sich der Konkurrenz um den 10-mal mit je 25.000 Euro dotierten Preis für ein gelungenes Konzept eines innovativen Massive Open Online Course (MOOC) stellt. „Im Kurs wird das „Lernen mit Medien und über Medien in einer mediatisierten Gesellschaft“ bearbeitet.“

Ich persönlich finde „Standortmanagement“ von Jürgen Stember und Andrè Göbel spannend. „In diesem Modul steht das Beziehungsverhältnis zwischen Unternehmen auf der einen und dem geographischen Standort auf der anderen Seite im Vordergrund. Ziel des Standortmanagements ist es, der Verstärkung regionaler Ungleichheiten entgegenzuwirken.“ Wäre etwas für unseren Bamberger City-Manager.

250 Kurse stellen sich der Abstimmung, und zwar bis zum 23.5.2013.

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