Netzwerk Bibliothek „Medienbildung“

22. Juni 2020 § Ein Kommentar

Das Portal Schulmediothek.de weist auf die neu eingerichtete Plattform „Medienkompetenz für alle“ hin.

Bildschirmmedien beeinflussen Vorstellungskraft von Kindern

13. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Bildschirmmedien beeinflussen Vorstellungskraft von Kindern

… und ich bin mir nicht sicher, ob nicht auch Erwachsene so langsam die ihrige ebenfalls verlieren, sofern mal vorhanden. Ich halte das Ergebnis der Studie von Regensburger Pädagogen an Kindern für durchaus realistisch und nachvollziehbar. Wer alles fertig vorgesetzt bekommt, muss nicht selbst denken oder die innere Quelle eigener Emotionen entdecken und ergründen. Die Phantasie liegt brach, die schließlich Motor aller Gedankenreisen ist. Kein Wunder, dass das Home-Schooling nur ein rudimentärer Ersatz für „echtes Er-Leben und Er-Denken“ sein kann.

Genau so dürfte es auch uns Erwachsene gehen. Viele Fähigkeiten werden verschüttet, sehr viel spontan abrufbares Grundwissen geht verloren durch übermäßigen Gebrauch von Bildschimrmedien. Wer noch zu den Lesenden oder zu den Schreibenden zählt, ist allerdings bestens gewappnet gegen Stumpfsinn und Banalitätsrauschen im Hirn. Auch, wer noch aus dem Fenster sieht und, die Wolken und das Licht betrachtend, sagen kann: „Sieht nach baldiger Wetterbesserung aus. Ich glaube, heute gehe ich noch mit dem Hund raus!“, statt die Wetterapp aufzurufen, sollte gefeit sein vor der Allmacht elektronischer Auskunftsmittel, die das „nackte“ Denken nur noch als unnütze oder luxuriöse, ja, gar schon als nerdige Spielerei erscheinen lassen. Denn Nerds sind nicht mehr die Technik-Freaks, sondern diese seltsame Spezies, die graue Gehirnzellen ohne Not von alleine routieren lässt.

Fazit – und ein uralter Hut: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“
(Okay, ja, ich habe den korrekten Spruch von Paracelsius nachrecherchiert – elektronisch unterstützt. Aber das alles vorher war echt von mir selbst erdacht, angeregt durch die Pressemeldung via idw-online – ich schwöre!)

P. S.: Wir haben in diesem Blog bislang noch nie die Schlagwörter „Vorstellungskraft“ und „Phantasie“ benutzt. Es scheint, als wären Daten, Fakten, gesichertes Wissen als ausschlaggebend für unsere Meldungen. Sind wir zu sehr Wissenschaftler/innen?! Zur Ehrenrettung: Auch da ist Vorstellungskraft etwas sehr essentielles, um Gedankenmodelle zu entwickeln, die es zu erforschen gilt. Vielleicht aber sollten wir dennoch mehr auf eine Balance achten, mit welchen Themen wir uns tagtäglich beschäftigen. Und eben auch, durch welche Medien wir sie konsumieren, interpretieren und abschließend euch servieren … 😉

Nachlese: Tag der Informatik Fachdidaktik #tdif2018

26. März 2018 Kommentare deaktiviert für Nachlese: Tag der Informatik Fachdidaktik #tdif2018

Elke Höfler hat in ihrem Blog „Web 2.0 in Lehre und Unterricht“ die Tagung „Tag der Informatik Fachdidaktik 2018“ in zwei Teilen:

zusammengefaßt. Viel Stoff zum Nachdenken …

bpb-Sammelband: Medienkompetenz und politische Bildung

8. November 2017 Kommentare deaktiviert für bpb-Sammelband: Medienkompetenz und politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat kürzlich einen für dieses Blog unmittelbar einschlägigen Sammelband veröffentlicht:

Gapski, Harald / Oberle, Monika / Staufer, Walter (Hg.) (2017), Medienkompetenz. Herausforderung für Politik, politische Bildung und Medienbildung, bpb Bonn.

Das Buch kann bei der bpb bestellt (4,50 €) oder kostenlos als pdf oder ebook heruntergeladen oder online gelesen werden. Weitere Informationen gibt es auf Politische Bildung online von Ragnar Müller.

Tagung „Weiterbildung und digitale Medien. Bildung managen 4.0“

5. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Tagung „Weiterbildung und digitale Medien. Bildung managen 4.0“

Ein Forum zum Austausch von Forschungs- und Praxisperspektiven bietet die Tagung „Weiterbildung und digitale Medien. Bildung managen 4.0“  am 25.11.2016 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Folgende Fragestellungen:

  • Wie werden digitale Medien in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung eingesetzt?
  • Welche Erwartungen ergeben sich daraus an die Hochschulen und ihre Absolventinnen und Absolventen?
  • Mit welchen Fragen setzen sich Studierende in ihren Abschlussarbeiten auseinander?
  • Welche Erwartungen haben Studierende an die Praxis?
  • Und von welchen Erfahrungen berichten Absolventen des Studienschwerpunkts „Lebenslanges Lernen und Medienbildung“ im Übergang vom Studium in das Berufsfeld beruflicher und betrieblicher Weiterbildung?

Anmeldung erbeten über die Tagungshomepage

Medienbildung und Informatik

10. November 2015 § Ein Kommentar

„Das im Jahr 2015 aktuelle Beispiel VW (wie auch den Enthüllungen von Edward Snowden) zeigt mehr als eindrücklich, wie weit unsere Gesellschaft von informatischen Prozessen und Strukturen durchdrungen ist – gerade auch in Bereichen, die wir nicht zuallererst mit digitalen Techniken in Verbindung bringen. In der Folge muss ein aktuelles Konzept von ‚Medienkompetenz‘ auch ‚informatorisches Denken‘ mit einbeziehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass (wie von interessierter Seite gefordert) jedes Kind oder jeder Lehrer zum Programmierer wird. Vielmehr geht es KBoM darum, ein grundlegendes Verständnis über die Strukturen, Funktionsweisen und Auswirkungen informatischer Systeme zu entwickeln.“

Eine Materialsammlung auf der Website „Keine Bildung ohne Medien!“ (KBoM!)

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