#bibtag21 – Vortrag „Eine Bibliothek auf neuen Wegen – MaMinGa – Maker Space +“

17. Juni 2021 § Ein Kommentar

Ziemlich flotter Start des ersten Vortrags in der Session #Makerspaces in #öffentlichen #Bibliotheken, eingeläutet von Nadine Szep-Lafleur und Rebecca Ullmer. Bei der Sprechgeschwindigkeit hatte ich von daher Mühe, beim Twittern mitzuhalten. Hier mein Auszug mit Ergänzungen und vor allem Wortkorrekturen.

  • Gute Idee! Zusammenarbeit mit einem Studio für #Ergotherapie zur Gestaltung einer #demenzfreundlichen #Bibliothek
  • Ziel der Bibliothek in der Wiener Neustadt war es, ein niederschwelliges und generationenübergreifendes Angebot zu machen und Lernen im außerschulischen Kontext zu ermöglichen
  • Für das forschende Lernen bot sich ein Makerspace an, hier besonders mit dem Schwerpunkt MINT
  • Doch auch Gaming erhielt seinen Raum
  • Gutes Angebot auf einer weiteren Ebene, nämlich #Medienpädagogik und #Medienerziehung: #Workshop für #Multiplikatoren zum Kennenlernen des #Konzepts #Integrative #Pädagogik
  • Diese sollte für alle Altersgruppen erfolgen und ist gerichtet an pädagogische Fachkräfte
  • Programm für Senior*innen
  • #Didaktische Rahmenbedingungen: Das Augenmerk lag auf #methodische Vielfalt, um Gemeinschaften zu fördern sowie soziale und gesellschaftliche Kompetenzen zu fördern
  • Mit dem nicht mehr ganz so neuen #Beebots, die sicherlich aber immer noch gerne angenommen werden, wurde ein Workshop initiiert, und zwar für Kinder UND Senior*innen, also generationsübergreifend.
  • Hierbei sollten die Zielgruppen gemeinsam die Stadt erkunden, hier die Wiener Neustadt
  • Die Dauer betrug in der praktischen Umsetzung 90 Minuten für max. 6 Paare
  • Der Workshop gliederte sich in drei Teile: Kennenlernen und Vorstellen des Maker Spaces, des Bee Bots und der Materialien, die Aufgabenstellung an sich und die abschließende Präsentation und Reflexion
  • Leider verhinderte die Pandemie den Einsatz, so dass keine Erfahrungswerte vorliegen [wenn ich das recht verstanden hatte, manchmal gab es Übertragungsprobleme. Wer mehr weiß – gerne ins Kommentarfeld]

Eine Bibliothek auf neuen Wegen – MaMinGa – Maker Space +

Nadine Szep-Lafleur1, Rebecca Ullmer2
1Fachhochschule Burgenland, Eisenstadt, Österreich, 2Bibliothek im Zentrum, Wiener Neustadt, Österreich

Abstract Text: Im September 2019 eröffnete die Bibliothek im Zentrum in Wiener Neustadt ihre Türen, als eine der ersten Bibliotheken in Österreich, die aus einem Zusammenschluss von einer öffentlichen und einer wissenschaftlichen Bibliothek besteht. Im Zuge des Zusammenschlusses ergaben sich viele neue Möglichkeiten, wie auch zum Beispiel die Einrichtung eines Maker Spaces für alle BibliotheksbenutzerInnen als niedrigschwelliges Bildungsangebot.Die Durchführung von generationsübergreifenden Workshops wird im Makerspace der Bibliothek im Zentrum aktiv gefördert. Bei generationsübergreifenden Kollaborationen, indem junge und ältere TeilnehmerInnen gemeinsam an Projekten arbeiten, können Wissen, Werte und Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden. Die unterschiedlichen Altersgruppen profitieren dabei von den Fähigkeiten der einzelnen TeilnehmerInnen. Während junge Menschen oft der Umgang mit neuen Technologien leichter fällt und diese Kenntnisse an die älteren TeilnehmerInnen weitergeben können, profitieren Junge von der Erfahrung und dem Wissen der älteren Generation. In Planung dazu ist ein Enkel-Opa-Workshop – Das ist unserer Stadt. Bei diesem können Enkelkinder gemeinsam mit Ihren Großvätern unter Einbezug von einfachen Technologien, wie den Beebots die Karte von Wiener Neustadt erkunden.Die angebotenen Workshops werden in Kleingruppen, mit sechs mit acht Teilnehmer, durchgeführt. Die Workshops für die BeeBots und Ozobots sind so konzipiert, dass sie jederzeit zum Einsatz kommen können. Verschiedene Angaben wurden zur direkten Durchführung mit kurzer Anleitung oder zum Eigenständigen Tun entwickelt. Es werden nur die grundlegenden Informationen vermittelt und dann der Kreativität und der Selbständigkeit viel Platz eingeräumt. Ausprobieren und eigenständiges Tun sind ein Motto des MaMinGas. Mittwoch, 16. Juni, 09:00 – 10:30 Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken

3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

22. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für 3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

Dem gestrigen Beitrag schicke ich gleich noch etwas hinterher. Und zwar inspiriert von Laura Flemings Blogbeitrag, der wiederum eine Extrahierung aus ihrem Buch: Worlds of Making: Best Practices for Establishing a Makerspace for Your School“ ist. Wie gesagt, der Beitrag ist keine Übersetzung, sondern lehnt sich lediglich an.

Makerspace-Basic 1: Lernende verstehen

Beginnen Sie mit den Lernenden.

  • Finden Sie heraus, was sie normalerweise tun (in der Schule, in der Freizeit)
  • … und was sie tun wollen.
  • Stellen Sie ihnen Fragen, entweder offene oder in Form eines Ankreuzbogens.
  • Sehen Sie sich die (Computer-)Spiele der Schüler/innen an und greifen Sie Teile davon heraus, die „magisch“ wirken. Würde es Spaß machen, sie nachzubasteln oder nachzuentwickeln?

Makerspace-Basic 2: Themen entwickeln

Themen lassen sich aus und über die Schullehrpläne hinaus entwickeln. Dabei hilft es, sich selbst up-to-date zu halten, also nach Zukunftsthemen Ausschau zu halten, beispielsweise durch Zukunftsszenarien. Ziehen sie den jährlichen Horizon-Report heran. Oder ganz einfach: recherchieren Sie im WWW mit dem Suchbegriff „Zukunft“ und landen beispielsweise in der „Welt“ („Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch“). Es sei dahingestellt, ob wir das alles auch wirklich haben wollen, was darin heraufbeschworen wird. Sagen wir mal so: in Ihrem Makerspace wird sicherlich nicht gleich ein genmanipuliertes, immerwährend nachwachsendes Schweinehühnerschnitzel entstehen.

Trendthemen der nächsten Jahre:

  • Robotik
  • Maschinenbau
  • 3D-Druck und Design
  • Verschlüsselungstechnik
  • Molekularküche
  • Elektrik / Elektronik
  • Energietechnik
  • Magnettechnik
  • Nanoatechnik
  • Biologie

Makerspace-Basic 3: Materialien bereit stellen

  • Für die Themengruppe(n), für die Sie sich entschieden haben, besorgen Sie nun gezielt die Materialien.
  • Sind Sie im Social Network unterwegs, könnten Sie einen Aufruf starten und nach Material fragen.
  • Binden Sie Hobbybastler mit ein, sie kennen oft recht pfiffige Alternativen.
  • Sehen Sie sich auf Trödelmärkten um.
  • Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.
  • Setzen Sie Leute darauf an, bestimmte Dinge für Sie zu finden, indem Sie deren Jagdinstinkt entfachen und an ihren Ehrgeiz appelieren.

Ihr Makerspace dürfte alsbald eine gut gestaltete, einzigartige Lernumgebung darstellen, der zum Basteln ermutigt, in dem gespielt werden kann und der eine offenes Forschen und Experimentieren für alle in einem Miteinander ermöglicht. Das hat besonders in Zeiten der Integration von Menschen ein enormes gesellschaftlich relevantes Potential.

 

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