Gebrauchsbibliotheken mit Erlebnisräumen, Beispiel E-Sport

22. November 2017 Kommentare deaktiviert für Gebrauchsbibliotheken mit Erlebnisräumen, Beispiel E-Sport

Bislang ging E-Sport an mir vorbei. Wie auch der Begriff „Gebrauchsbibliothek“. Über beides und  mehr las ich in der aktuellen BuB bei Romy Topf und Bianca Hochstein. Da ich beide als Teilnehmerinnen in Potsdam zur Weiterbildung „Bibliothekswissenschaft“ erleben durfte, verfolge ich natürlich mit besonderer Aufmerksamkeit, was die frischgebackenen Bacheloranden an (für uns altgediente) neuen Themen offerieren.

Dass der E-Sport in vielen Ländern bereits als offizielle Sportart anerkannt ist – wie man sich denken kann, noch nicht in Deutschland – wusste ich ebenfalls noch nicht. Bibliotheken könnten also auf einen neuen Zug aufspringen und durch Aktualität glänzen, wenn sie bereit sind, hier weiterzulernen. Sooo schwer kann das alles nicht sein, und es gibt sicher genügend junge (und ältere) Menschen, die einem das toll erklären können. Gebrauchsbibliotheken mit Erlebnisräumen – ja, das hat was! Allerdings empfehlen Topf/Hochstein das Hinzuziehen von Medienpädagogen in Betracht zu ziehen.

Da das Heft 10 noch nicht downloadbar ist, seien die Nicht-Abonnent(inn)en bzw. BIB-Nichtmitglieder auf das knapp einstündige Video der Autorinnen verwiesen, welches sehr schön den Umgang mit E-Gaming aufzeigt. [Ergänzung: H. 10 jetzt im Archiv]

LitTipp: Mythen zur Auswirkung von Digitalisierung

25. August 2017 Kommentare deaktiviert für LitTipp: Mythen zur Auswirkung von Digitalisierung

Linkempfehlungen zum Schwerpunkt „Mythen der Digitalisierung“: Fachzeitschrift Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, Heft 3/2017, Schwerpunkt: Mythen der Digitalisierung, S. 44-45.

Der Gebrauch des Begriffs des Mythos oder der Mythen in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen wie die der umfassenden Digitalisierung wichtiger Lebensbereiche weist auf kontroverse Diskussionen hinsichtlich deren Auswirkungen hin. Im Folgenden werden Tendenzen in der Diskussion um Digitalisierung mit Schwerpunkt Bildung auch unter Berücksichtigung einzelner Bildungsbereiche dargestellt, verschiedene häufig vertretene Standpunkte werden thesenartig skizziert.

 

Zweiter Bildungsweg zum Bibliothekar – ein Mutmachbericht

24. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Zweiter Bildungsweg zum Bibliothekar – ein Mutmachbericht

Michele Wegner und Frank Redies zur BIB-Sitzung 2014 in Berlin Michele Wegner, uns persönlich durch BIB-Akivismus wohl bekannt, spricht mir (und sicherlich auch Jürgen) aus der Seele, wenn er ein „klares Ja“ bekundet auf die Frage, ob er die Weiterqualifizierung auf dem zweiten Bildungsweg anderen FaMIs empfehlen würde.

Sein ehrlicher, doch durchwegs positiver Erfahrungsbericht ist nachzulesen im BuB, H. 02-03, das unlängst zu meiner Reiselektüre avancierte und zwischen Bielefeld und Gütersloh einen kleinen, elektrisierenden Impuls an mich aussandte. Danke, Michele, und wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal … auch ich freue mich über deine Fortführung der Weiterbildung in Sachen Bibliotheksmanagement. Wir treffen uns dann in Potsdam 2017/18 zum Weiterbildungsmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“, schätze ich. Mein Wort darauf, das auch dieses deine Mühen lohnen und sich bei dir Schweiß und Tränen in Grenzen halten werden!

Literaturtipp: Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft

1. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Literaturtipp: Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft

Das in der 3. Auflage erschienene Grundlagenwerk der EWB-Koryphäe Prof. Dr. phil. Horst Siebert „Lernen und Bilden Erwachsener“ im wba-Verlag enthält einen Beitrag von Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs zur Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft. Beide Autoren müssen wohl nicht mehr vorgestellt werden, und auch das Werk können Sie m. E. nach völlig unbesehen kaufen. Danach aber nicht dabei belassen, sondern tatsächlich darin schmökern!

Motivationskonstrukt „Selbstwirksamkeit“

1. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Motivationskonstrukt „Selbstwirksamkeit“

Selbstwirksamkeitserwartung – ist das ein Spezialfall von Optimismus? Ein Schlüssel zu Erfolg, Gesundheit und Glück? Eine besonders viel versprechende Maßnahme zur Förderung von Motivation, Lernen und Leistung? Um nur mal eben rudimentär das Abstract „Das Konzept der Selbstwirksamkeit“ von Ralf Schwarzer und Matthias Jerusalem wiederzugeben. Der Volltext ist im Fachportal Pädagogik, genauer gesagt: in peDOCS zu finden. Diese Open-Access-Plattform mit mittlerweile über 10.000 direkt und frei zugänglichen Fachpublikationen zur Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung des DIPF vermeldete o. g. Titel als „Top-Downloads des letzten Monats (Oktober 2016)“.

didacta-Magazin

7. November 2013 Kommentare deaktiviert für didacta-Magazin

Anlässlich des aktuellen Erscheinens des neuen „Magazin für lebenslanges Lernen“, die Didacta stöberte ich mal wieder in den alten Ausgaben, die es – etwas zeitversetzt – kostenlos online zu blättern gibt.

Das Heft 3 in 2013 beschäftigte sich mit „Bücherwürmer“ – Die Zukunft der Bibliotheken (Titel Heftdeckel). Tja, vom Aufmachertitel her erst einmal nicht dafür geeignet, ein positives Bild der Zukunft zu zeichnen. Doch immerhin der Hingucker dann auf S. 80: Ranga Yogeshwar an einer Mauer lehnend, und hier der hoffnungsvolle Titel „Es geht um ein Stück Kultur“.

 

 

Stagnation der Nutzerkompetenz

18. Oktober 2013 § 2 Kommentare

Lernen ist harte Arbeit, und die Nutzer wollen nicht lernen; sie erforschen die Nutzeroberfläche nicht und kennen die meisten Funktionen gar nicht.

So zu lesen im Newsletter von Jakob Nielsens Alertbox vom 28. 09.13.

Übertitelt wird hier mit den Worten: „Die Nutzerkompetenz stagniert auf niedrigem Niveau“. Viele Nutzer mobiler Anwendungen beispielsweise finden zwar Funktionen, nach denen sie explizit gefragt werden, würden aber von selber nie auf die Idee kommen, sie zu suchen. Man muss sie praktisch mit der Nase darauf stoßen. Sobald Funktionen nur minimal außerhalb des Sicht- bzw. Aufmerksamkeitsbereich liegen, werden sie nicht wahrgenommen oder genutzt.

So viel zum selbstbestimmten Lernen bzw. zur Selbstkompetenz bzw. Informationskompetenz.

Der Artikel geht außerdem der Frage nach, warum die Kompetenz stagniert und ob man zum Lernen ermutigen kann. Yes, wie can! Die Liste der Möglichkeiten ist lesenswert. Hier eine Zusammenfassung in Stichworten:

  • Weniger Funktionen
  • Sichtbare Funktionen
  • Sichtbare Hinweise
  • Spontanes Lernen
  • Machen Sie sich Lernmomente zunutze
  • Toleranz
  • Unverfängliche Vorschau
  • Einfache Usability

Effektives Recherchieren: Veröffentlichung zur wissenschaftlichen Internetrecherche

16. Oktober 2013 § Ein Kommentar

Recherche 2.0 Soeben erschienen:

Recherche 2.0 : Finden und Weiterverarbeiten in Studium und Beruf / Müller, Ragnar; Plieninger, Jürgen; Rapp, Christian. – Wiesbaden: Springer VS, 2013, VII, 140 S. 978-3-658-02249-5 19,99 € (Buch), 10,66 € (Kindle-eBook)

Das Buch bietet sowohl eine grundlegende Einführung in die freie Recherche als auch in die Techniken des Dokumentierens und Erschließens. Unter
http://www.springer.com/springer+vs/soziologie/book/978-3-658-02249-5 finden Sie Probetexte. In Uninetzen mit entsprechenden Lizenzen könnte es zugänglich sein, wie z.B. an der Universität Tübingen.
Wer keinen Zugriff hat, findet beim Selbstlernangebot „Professioneelle Internetrecherche und Wissensmanagement an Hochschulen“ quasi die Blaupause für das Buch.

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