Open Library Explorer

12. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Open Library Explorer

Ein neuer Explorer zeigt auf Regalbrettern die Fontseiten von 1,5 Millionen zugänglichen Büchern aus dem Digitalbuchbestand des kostenlosen englischsprachigen* Internetportals Open Library von Internet Archive. Wirkt ein wenig altmodisch und ich finde es überflüssig. Doch irgendwie auch wieder charmant, weil „Totgesagte leben länger“. Buchregale gehören dazu.
[via t3n]


*Ein paar deuschsprachige Bücher, meist Klassiker, gibt es aber auch.

Auswählen, Räumen, Sortieren, Lesen, Kuratieren … 

23. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Auswählen, Räumen, Sortieren, Lesen, Kuratieren … 

… also, wer sich DAVON nicht angesprochen fühlt, so als Bibliothekswesen, dann weiß ich’s auch nicht. Ein nachdenklich machender Brand-Eins-Artikel auch über Wendepunkte, Widersprüche, Entscheidungen und vieles mehr. So ein „Aus-dem-Herzsprech-Satz“ ist bspw. …

Ordnungen haben Vereinfachungen zum Ziel. Es geht um Reihenfolgen, Routinen, Prozesse, Methoden, alles also, damit man nicht ständig neu erfinden muss. Das Sortieren aber dient dem Neuanfang, dem Verbessern, der Perspektive.

Hach!

Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

7. April 2020 Kommentare deaktiviert für Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

Okay, dieser Mist wurde ein Jahr VOR der Coronakrise verzapft. Und … sorry, ich bin sonst nicht so deutlich. Aber DAS geht ja mal gar nicht! Das war keinen Stern wert, lieber STERN!

Ein Hobby, das besser nicht in den Lebenslauf gehört, ist Lesen. Denn wer seine Nase oft in Büchern versteckt, wird schnell als Eigenbrötler abgestempelt.

Sie verweisen wiederum auf die Quelle businessinsider.my, die ich zur Strafe nicht verlinke.

Unbestritten hat sich das Blatt gewendet. Lesen und Bücher sind ja wohl (nicht nur derzeit) das wichtigste Kulturgut gegen Langeweile, Lagerkoller und Lasterhaftigkeit. Das hat auch das von mir gerügte Magazin erkannt und berichtet (zu seiner Ehrenrettung) aktuell übers Schreiben und Lesen recht ausgiebig. Der Spiegel gar verweist auf das Historiker-Projekt „Coronavirus – Wie wollen wir uns an die Coronakrise erinnern?“

Na, da hätten einige von uns Bibliothekswesen ziemlich viel zu sagen, nicht wahr?! Da mögen klorollenbestückte Regale als Aprilscherz aus Krefeld (via Lesewolke, via bibliothekarisch.de) noch der erheiternste Teil von ansonsten vielen – *hier ein Adjektiv Ihrer Wahl* – Diskussionen (via inetbib, via forumoeb) sein.

Corona-Himmel ohne FlugzeugeMein Beitrag heute zu diesem Thema ist das Lesen des Himmels. Himmlisch frei ohne Flugzeuge nämlich. Das ist unbeschreiblich. Daher lasse ich’s einfach und genieße es, solange mir nichts anderes übrig bleibt.

Und sollte ich mich wirklich noch bewerben müssen – so als Selbständige ist das derzeit nicht ganz ausgeschlossen –, ich würde mich in allen Anklagepunkten das Lesen und Schreiben betreffend für absolut schuldig und zurechnungsfähig bezeichnen! Bei einem Arbeitgeber, der dieses abstempelt … ne, also, da würde ich dann doch lieber „stempeln gehen“!

 

 

Papier und Bleistift gegen Tablet

17. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für Papier und Bleistift gegen Tablet

Wie wirken sich Schreibwerkzeuge beim Lesen und Schreiben aus? Die Digitalisierung fordert mehr und mehr auch die Schulen heraus. Wie der Streit um den Digitalpakt gezeigt hat, stehen sich an den Meinungsfronten zwei extreme Positionen gegenüber: die einen sehen im Tablet-Computer ein Allheilmittel, um deutsche Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft zu machen. Die anderen glauben fest an die didaktische Überlegenheit klassischer Werkzeuge wie Stift und Papier. Die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Interventionsstudie mit Vorschulkindern sprechen für einen gesunden Mittelweg. So konnten Forschende der Universität Ulm zeigen, das analoge und digitale Schreibwerkzeuge ihre jeweils eigenen Stärken haben [via idw-online].

Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

„Lesestart für Flüchtlingskinder“

2. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für „Lesestart für Flüchtlingskinder“

„„Lesestart für Flüchtlingskinder“ ist ein bundesweites Programm, das Flüchtlingskinder und ihre Eltern in Erstaufnahmeeinrichtungen mit dem Vorlesen und Lesen vertraut macht, um erste Zugänge zur deutschen Sprache zu bekommen und das Lesenlernen zu unterstützen. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt.“

Hier geht es zur Homepage der Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterhalten wird.

Belasten Hyperlinks das Arbeitsgedächtnis?

21. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für Belasten Hyperlinks das Arbeitsgedächtnis?

Einen Text lesen ist für viele Belastung genug. Worte müssen decheffriert, neues mit altem Wissen abgeglichen und verknüpft und der Text in seiner Bedeutung erfasst werden. Beim medialen Lesen sind zusätzlich Entscheidungen vonnöten: Link anklicken oder es bleiben lassen.

Diese Entscheidung findet im Arbeits(kurzzeit)gedächtnis statt. Wie stark es dabei belastet wird, wurde mit Hilfe Blickbewegungsdaten und EEG in in mehreren Studien untersucht. Tatsächlich sind wir beim Anblick von Links kognitiv höher belastet, was man an erweiterten Pupillen und Hirnstromveränderungen erkennen konnte. So what?!

Ergebnisse dieser Studien könnten dazu beitragen, Hypertexte und multimediale Lernmaterialien möglichst nutzerfreundlich und effektiv zu gestalten, indem unnötige Belastungen des Arbeitsgedächtnisses vermieden werden.

Das würde bedeuten, weniger Belastung durch weniger Links. Hm. Ehrlich gesagt: ich liebe Links, die mir unkompliziert dabei helfen, relevante Schlüsselbegriffe oder -aussagen weiterzuverfolgen – je mehr, desto besser. Denn mich entlastet es eher, wenn ich ein „Menü“ an Auswahlmöglichkeiten in petto habe. Vielleicht, weil ich mich ohnehin nicht sonderlich stark ablenken lasse, sobald ich ein (Lern-)Ziel verfolge. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass jüngere Menschen diese Konzentration noch nicht im hohen Maße besitzen. Oder möglicherweise über weniger Erfahrung verfügen, ob ein Link jetzt eher zu sehr aufs Nebengleis führen wird oder nicht. Dass sie mehr Stress empfinden, weil sie befürchten, etwas zu übersehen oder zu verpassen.

Vielleicht bin ich aber auch nicht mehr neugierig genug? Na ja … also, an dieser Eigenschaft mangelt es mir sicher weniger. Sonst hätte ich schließlich nicht diesen Link hier angeklickt 😉

Falsche Grammatik ist richtig

30. April 2014 § 5 Kommentare

Zugegeben, mir persönlich fällt es schwer, doch Regeln brechen zugunsten besserer Lesbarkeit im Web scheint die neue Regel zu sein, so die Usability-News. Ich selbst mache mittlerweile Ausnahmen bei Zahlen, auch Datumsangaben schreibe ich schon lange nicht mehr nach journalistischen Grundsätzen, denn das Auge ist fixiert auf TT.MM.JJ und muss den April nicht mehr als Wort zu lesen bekommen – zumindest bei uns in Deutschland.

Neues Lernen heißt, Altgewohntes vergessen dürfen und können. Hm, eine Weile wird wohl beides nebeneinander her gehen und das Neue die eine oder andere Häme aushalten müssen. Gegen manches wehre ich mich auch vehement (und auf verlorenem Posten), beispielsweise „Ilonas Kampf gegen das Hochkomma beim Genetiv-s.“ Das kommt mir nach wie vor nicht in die Tasten, sorry!

 

Wir lesen! für Schnellentschlossene!

28. Mai 2013 Kommentare deaktiviert für Wir lesen! für Schnellentschlossene!

Mag. Gerald Leitner, Geschäftsführer des BVÖ, vermeldet via bibmail-Newsletter ein hohes Interesse an der Internationalen Bibliothekskonferenz „Wir lesen! Kreative Wege in der Leseförderung“ am 10. Juni in der Wiener Urania Nur noch in drei von zehn angebotenen Workshops ist eine Teilnahme möglich. Rasch noch anmelden unter www.bvoe.at/wirlesen

Wertvoll und unverzichtbar

3. Mai 2013 Kommentare deaktiviert für Wertvoll und unverzichtbar

„Das Buch als Medium wird eben grundsätzlich für wertvoll, das Bücherlesen als ein unverzichtbarer Teil des Lebens angesehen.“ so eine der Aussagen aus einer Untersuchung zur Kommunikation in nicht-professionellen Offline-Lesegruppen. Germanisten der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hielten außerdem fest: „Gemeinsam statt einsam lesen bedeutet für die TeilnehmerInnen der Lesegruppen insgesamt einen Gewinn an Leseerfahrung, Literaturwissen und Unterhaltung gleichermaßen.“ Liest sich schön, möchte man selbst auch gleich wieder den guten, alten Lesezirkel einführen. Übrigens: Die Forschungsgruppe ist auf der Suche nach Lesegruppen, die von ihren Erfahrungen berichten möchten. [via idw-online]

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