Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

21. November 2019 Kommentare deaktiviert für Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

Ob und wie Feedbacks zwischen Online-Lernenden funktioniert ist, unterliegt der (nicht immer) gegebenen Beobachtung von Kursleiter/innen, die mühsam sein kann, der Überblick geht schnell verloren. Und nicht jede Institution verfügt über ein Learning Management System (LMS), obgleich ja die Lernplattform Moodle allen offen steht. Aber vielleicht mag man auch nur mal etwas Neues ausprobieren? Peergrade setzt seinen Fokus nämlich auf eine innovative Feedback-Struktur.

Auf die Plattform hochgeladenen Dokumente oder Scans aus Lernergebnissen können dort bewertet werden. Dieses geschieht mittels einem vorab anzulegenden Kriterienrasters. Zudem steht eine anonyme Bewertungsmöglichkeit zum erhaltenen Feedback („War das Feedback nützlich?) zur Verfügung.

An einem schulischen Beispiel wird das erklärt. Ein Auszug:

Nachdem man eine Klasse angelegt hat, können sich die Lernenden auf eigenen Rechnern oder anderen geeigneten Endgeräten unter Verwendung des angezeigten Codes über die Website www.peergrade.io/join anmelden. Alternativ ist es auch möglich, Teilnehmer per E-Mail einzuladen.

Aus den gesammelten Aktivitäten wird für jeden Lernenden ein Score zur Qualität seiner Einreichung und der seines abgegebenen Feedbacks gebildet. Der Score für die Einreichung bestimmt sich aus dem erhaltenen Feedback. Der Score für das Feedback hängt zum einen von der erhaltenen Rückmeldung auf das Feedback ab und zum anderen davon, wie nah das Feedback in seiner Bewertung an dem, der anderen Feedbackgebenden lag.

Die Basisversion ist nach Registrierung kostenlos.

Mobile Service für die Fernstudierenden überzeugt

1. März 2018 Kommentare deaktiviert für Mobile Service für die Fernstudierenden überzeugt

Zur Didacta 2018 wurde im Bereich des Digitalen Lernens der Online-Campus waveLearn mit dem eLearning Award ausgezeichnet. Im wesentlichen handelt es sich um einen mobilen Service für Fernstudierende, der die Jury des eLearning Journals überzeugte. Also für andere Hochschulen durchaus zum Nachahmen geeignet.

Da möchte man doch gerne genauer wissen, was die Ausgezeichneten besser machen als andere. Die „Bringer“ zählt die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) in ihrer Pressemitteilung folgendermaßen auf und setzt dabei auf die Prämisse „Vereinfachung für leichteres Lernen neben dem Job“:

  • Alles an einem Ort mit einer App
  • Einmal angemeldet, bleiben die Teilnehmer dauerhaft auf dem Online-Campus eingeloggt
  • Direktes Nutzen alle Services der Lernplattform mittels Smartphone oder Tablet
  • Dadurch vereinfachter Austausch mit dem Institut, den Tutoren und den anderen Teilnehmern
  • Online griffbereite Lernunterlagen und Notenübersicht

„Artenvielfalt“ bei Robotern

29. April 2016 Kommentare deaktiviert für „Artenvielfalt“ bei Robotern

Programmieren und Roboter – diese Stichwörter werden immer wieder genannt, wenn es um Stärkung der Kompetenzen im Bereich der IT geht. Joachim Wedekind gibt in einem Blogbeitrag des Konzeptblog einen guten Überblick, der für Macher/innen von Makerspaces zum Beispiel ganz hilfreich sein dürfte.

Workshop: E-Learning in den Bibliotheksalltag an Hochschulen einbinden

20. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Workshop: E-Learning in den Bibliotheksalltag an Hochschulen einbinden

logo_zbiw_gruenLearning by Doing: Das ZBIW der FH Köln bietet einen Blended-Learning-Kurs (3 Kurstage in Köln und 3 Wochen Online-Mitarbeit an, bei dem sowohl die verschiedenen Ansätze und Methoden des E-Learning behandelt als auch die Handhabung der beiden Plattformen Moodle und Ilias vermittelt werden. Der Zeitpunkt des ist so gelegt worden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Themen und Fragestellungen aus dem eigenen Bibliotheksalltag arbeiten können, so dass die Übernahme des Erarbeiteten noch im Wintersemester möglich ist!

Dozenten sind Miriam Hölscher, M.A., Hochschulbibliothek der FH Münster und Dr. Jürgen Plieninger, Bibliothek des Instituts für Politikwissenschaft, Tübingen. Beide Dozenten sind sowohl mit Ilias als auch mit Moodle vertraut und schon länger in diesem Feld tätig.

Wer gern erfahren möchte, wie man weg vom – Verzeihung! – Mißbrauch der Lernplattformen als Ablage von Seminarliteratur kommt und sie gezielt für Lernszenarien einsetzten möchte, findet weitere Informationen und Anmeldebedingungen finden Sie auf der Homepage des ZBIW.

Learning Managementsysteme im Abwärtstrend?

12. November 2014 Kommentare deaktiviert für Learning Managementsysteme im Abwärtstrend?

„Das LMS ist tot – lang lebe das LMS!“, so ein Fortbildungstitel*, für den heute Anmeldeschluss ist. Das bringt mich an den Rande der Verzweiflung. Denn Lernplattformen, also Learning Management Systems, sind trotz ihrer langen Karriere (ja, fast 20 Jahre!) immer noch nicht in Deutschlands Bibliothekswelt so richtig angekommen. Doch auch wieder gut, denn wer jetzt endlich einsteigen will, der sollte sich schleunigst mit social & mobile und Learning Analytics (einer von 4 Mega-Trends laut Horizon-Report) befassen sowie Videos integrieren nebst cloud-basierte Lösungen anbieten.

*Bildungsexperte Dr. Jochen Robes (Weiterbildungsblog) und SAP Learning Principal Thomas Jenewein stellen Ihnen in diesem Webinar die Entwicklungen und Trends zum Thema Learning Managements Systems vor und laden zur Diskussion ein. [via sap-webseminare]

MOOCs nun auch für Schleswig-Holstein

4. April 2014 § Ein Kommentar

MOOCs greifen um sich. Kostenloses Lernen ohne Zugangsbeschränkung bietet seit Kurzem auch die FH Lübeck an. Sie erhielt kürzlich für diesen zukunftsweisenden Dienst eines eigenen MOOC-Campus‘ eine Förderung des Landes Schleswig-Holstein von fast einer halben Million Euro. Angeboten werden künftig MOOCs zu den Themen Solarenergie, Regenerative Energien, Food, Kunststofftechnik, Medizintechnik und Wirtschaft.

Derzeit online ist das HanseMOOC (Start heute, 4.4.14) und das MarketingMOOC (ist beendet, kann jedoch noch eingesehen werden).

[via idw-online]

Open Educational Resources (OERs) und Hochschulen

12. März 2013 Kommentare deaktiviert für Open Educational Resources (OERs) und Hochschulen

Im Bereich offen zugänglicher Lernunterlagen (“Open Educational Resources”, OER) zählt Deutschland international zu den Schlusslichtern. Im Hochschulbereich findet sich beispielsweise keine einzige deutschsprachige Universität unter den über 200 Mitgliedern des Open Courseware Consortiums.

Der Artikel in netzpolitik.org führt dann weiter aus, dass sich deutsche Unis schwerpunktmäßig auf iTunesU konzentrieren (und nennt die Nachteile) und dass zum Teil versucht wird, Exklusiv-Strategien einzuführen, so dass Lehrkräfte verpflichtet sein sollen, auf iTunesU zu veröffentlichen und nur dort. Das Fazit:

Zusammengefasst stellen die Investitionen in iTunes U eine Richtungsentscheidung dar: statt in offene Plattformen investieren die Universitäten in die Bereitstellung von Inhalten im Rahmen eines proprietären Angebots – eine fragwürdige Strategie für größtenteils öffentlich finanzierte Einrichtungen.

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort lernplattform auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: